Hallo zusammen, ich suche glaub ich einfach mal ein bisschen "Gleichgesinnung". Habt ihr auch einen Tierschutzhund, der halt nicht so in das Schema passt, das andere gerne hätten? Kein "Tut-nix" oder "liebt-alle" Hund?
Mein Hund macht von seinem Verhalten her keinen Sinn, wenn man die Schablone anlegt "von Welpe an nur positive Erfahrungen, Hundeschule, kann alles tut nix".
Aber wenn ich ihn betrachte als "der kleine Hund hat sich die ersten zwei Jahre seines Lebens auf der Straße durchgekämpft"...macht er halt Sinn 😅
Und es gibt Tage, da frustriert mich die Rücksichtslosigkeit und "Mansplaining" (Frauen natürlich eingeschlossen) von Leuten, die entweder nie einen Tierschutzhund hatten, oder einfach wirklich, wirklich Glück hatten und einen haben, der tatsächlich ohne jedwede negative Erfahrung gekommen ist.🥴
Für mich speziell bin ich teilweise sprachlos, teilweise kurz vor dem verbalen Ausfall, wieviele Menschen uns Hundekontakt aufzwingen. Das habe ich so in dieser Form nie zuvor erlebt, nicht nur als Standard-Verhaltensmodus, sondern auch wenn ich sage "wir möchten keinen Kontakt, danke" wie sich drüber hinweg gesetzt wird. 🙄
Ja das kenn ich auch zu gut. Ich habe auch ein Exemplar, dass weder auf Hundebegegnungen steht noch von Fremden einfach angefasst werden will. Nach ein paar unschönen Erfahrungen ist es aber zumindest in meiner Heimatgassizone so, dass die Leute mir schon freiwillig aus dem Weg gehen. Und die Unbelehrbaren umschiffe ich einfach selber obwohl ich da schon gute Lust hätte den Hund einfach machen zu lassen aber am Schluss wenn doch was passiert, schneiden wir uns wahrscheinlich ins eigene Fleisch mit Maulkorb Pflicht o.ä. Ruby hat aber auch ein gelbes Halstuch mit der Aufschrift "Halte Abstand" und ich habe schon das Gefühl dass das ein bisschen hilft, grad im Sommerurlaub an der Ostsee wo wir es gekauft haben ist mir der Unterschied ohne und mit aufgefallen...