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Ivonne
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 26358
heute 20:40

TierschutzhundeStammtisch🐕

Willkommen sind alle Tierschutzhundeliebhaber. Ob er/sie gerade ein Familienmitglied ist oder es früher einmal war..ob aus deutschem Tierschutz oder Auslandshund. Teilt gerne eure Freude, eure schönen oder weniger schönen Situationen. Teilt gerne Probleme, vielleicht hat jemand eine Lösung. Schickt gerne Fotos oder Videos❤️ Willkommen sind natürlich auch alle anderen Hundebesitzer, die gerne mitreden möchten. (Wer nur gegen Tierschutzhunde und deren Besitzer wettern möchte, bleibt bitte draußen😉) Ich freue mich auf tolle Gespräche 😍
 
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F.
11. Jän. 14:32
Mascha markiert auch gefühlt jeden Halm. Ich habe gelesen, dass Hündinnen, die im Geburtskanal zwischen mehreren Rüden lag - sie werden sinnigerweise Rüdinnen genannt - die Allüren von Rüden annehmen. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Mascha wurde alleine aufgegriffen. Daher kann ich nicht sagen, ob es da im Wurf noch weitere Welpen gab.
Glaube die Hündin unserer ehemaligen Nachbarn war auch so. Sie hat sich sehr viel vom Dackel meiner Eltern abgeschaut (er war ein Rüde) und hat immer beim pinkeln ein Bein gehoben usw.
 
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F.
11. Jän. 14:34
Glaube die Hündin unserer ehemaligen Nachbarn war auch so. Sie hat sich sehr viel vom Dackel meiner Eltern abgeschaut (er war ein Rüde) und hat immer beim pinkeln ein Bein gehoben usw.
Ella hat eine Schwester, das weiß ich. Die sitzt lt Seite vom Verein auch immer noch in Rumänien. Ella und sie haben ja zusammen im TH dort gelebt. Gucke immer regelmäßig ob sich der Status geändert hat. Hoffe immer, das sie auch ein tolles zu Hause findet.
Nein, ich möchte sie nicht adoptieren aber trotzdem 😂
 
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Pia
11. Jän. 14:35
Mascha markiert auch gefühlt jeden Halm. Ich habe gelesen, dass Hündinnen, die im Geburtskanal zwischen mehreren Rüden lag - sie werden sinnigerweise Rüdinnen genannt - die Allüren von Rüden annehmen. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Mascha wurde alleine aufgegriffen. Daher kann ich nicht sagen, ob es da im Wurf noch weitere Welpen gab.
Ach krass das hab ich tatsächlich noch nie gehört! Man lernt nie aus, echt spannend 🙈
 
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Kirsten
11. Jän. 15:00
Ich hab heute etwas faszinierendes festgestellt 💡

Ich nehme im Moment häufiger Luna mit.
Mit Besuchshunden hat sich schon oft abgezeichnet, dass Mira viel häufiger gutes Verhalten zeigt, im Sinne von sehr starker Orientierung.

Wenn ich einen Hund zum Gassi mitnehme, gibt sie ihr bestes um mir das Leben so leicht wie möglich zu machen. Von ihrer eigentlich sehr selbstständigen Art, und dass sie normalerweise ihren Spaß und ihr Wohlbefinden an erste Stelle stellt, merkt man kaum etwas.

Und das obwohl Luna auch schonmal mit Anrempeln und anfangs häufigen Spielaufforderungen an Miras Ohrfeigenbaum rüttelt 🙈😅 Mira möchte an der Leine tatsächlich lieber „vernünftig“ laufen, als mit dem Jungspund zu zocken und hilft mir damit enorm mit der Leinenführigkeit.

Bisher dachte ich immer, je schlechter sie ansprechbar ist, desto schwieriger sind Reize und ähnliches für sie.
Mit Luna allerdings zeigt sie top Verhalten, ohne dass ich es groß einfordern muss, und fällt anschließend zuhause direkt in den Tiefschlaf.
Es scheint also doch sehr anstrengend zu sein, obwohl sie ihr streberhaftes Verhalten aus eigenem Interesse zeigt(?) 🤔

Auf der andere Seite:
Gehe ich mit anderen Hundehaltern und ihren Hunden los (und habe damit keine Verantwortung für den anderen Hund) muss ich stark aufpassen, dass Mira nicht ihr eigenes Ding durchzieht. Da muss ich sie sehr häufig an unsere Regeln erinnern und laufe auch schon präventiv mehr mit Leine, aus gutem Grund.

Macht ihr ähnliche Beobachtungen, weil ihr Zweithunde habt, oder wenn ihr auf andere Hunde aufpasst? Was sind eure Theorien und Meinungen dazu?

(Das Video dient nur der Aufmerksamkeit)
 
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F.
11. Jän. 15:52
Heute neuer Versuch...
Auf der Hundewiese geübt. War niemand da, also hat sich das angeboten. Da hat es gut geklappt. Bin dann mit ihr runter von der Wiese und wir sind außerhalb der Wiese nochmal gelaufen. Da ging es dann plötzlich nicht mehr so gut und wir haben diskutiert.
Sie durfte dann auf der Hundewiese nochmal rennen und ihre Energie los werden. Hat sie auch getan. Die kleine nachmittagsrunde dann ging auch wieder gut. Sie hat dann nur gebellt, als eine Frau sie angesprochen und direkt angeschaut hat. Die Leine habe ich mal von der Länge unverändert gelassen. Hab unter anderem so eine Leder Leine. Da ist, als sie plötzlich los geschossen ist, plötzlich ein Karabiner aufgegangen. Bin total erschrocken. Aber hatte ja noch das andere Ende in der Hand , zum Glück.
 
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11. Jän. 16:23
Ich kann da voll mit dir fühlen, uns geht es genau so. Wobei Emma sich auf Hundehaufen eingeschossen hat. Aber sie nascht nicht nur sondern versucht so viel wie möglich zu inhalieren. Das mit dem Anzeigen hat bei uns gar nicht funktioniert. Bei uns war es zum Schluss so schlimm, dass wir zusammen mit unserer Trainerin Schellen eingearbeitet haben und die mit dem Wort "Vorbei" belegt haben. Meistens reicht es mittlerweile nur das Wort zu sagen, aber grad aktuell muss ich sie auch immer wieder raus holen. Werfen zum Glück nicht. Allein die Tatsache, dass ich sie raus hole reicht, dass sie sich dann doch dazu entscheidet weiter zu gehen. Aber ist schon verdammt anstrengend ständig aufpassen zu müssen, ob sie jetzt nur schnüffelt oder sich gleich einen Zwischensnack gönnen will. Was bei uns aber gut hilft, ist, dass ich sie beim Spaziergang viel beschäftige egal ob Suchspiele ( da kann ich den Keks sogar neben einen Haufen legen), Dinge tragen lassen oder auch einfach nur mal sitzen lassen, Pfote geben, Dinge mit der Nase berühren. Dann hat sie nicht so den Drang nach Haufen zu suchen
Also grundsätzlich könnte es für euch alle, die damit kämpfen, leichter werden, wenn ihr dem Hund klar vermitteln könntet, dass ihr draußen (sowie auch zu Hause) alles Fressbare für euch beansprucht. Heißt also, alles sollte für den Hund genau so sein wie das Futter im Napf, für das der Hund die Bestätigung anfordert bevor er ran geht. Da erzähle ich ja gern immer die Übung mit den geworfenen Leckerle, die mit ja oder nein belegt werden. Diese Übung drinnen wie draußen durchführen kann dem Hund (zumindest mit der Zeit) klar machen, dass er draußen nicht die Vormachtsstellung in Sachen Fressbares hat.
Allerdings entbindet auch das euch nicht immer aufmerksam, wie ein Fuchs, darauf beim Gassi zu achten.
Ihr könnt es mal so sehen, ein anderer Hund, der "sagt" bzw aufgrund seiner Kompetenzen der Meinung ist, dass alles Fressbare primär erst mal ihm gehört, dem fällt das nicht schwer mit dieser Aufmerksamkeit in der Welt zu spazieren. Er hat ja nun mal nichts weiter zu tun, als sich um sein Überleben zu kümmern. Und das ist der Punkt, die Hunde sind immer in diesem "Überlebensmodus", denen ist es so nicht bewusst, dass sie das sein lassen können, weil sie einen Menschen neben sich haben, der dafür Geld verdient, um nicht mehr nach Futter "suchen" zu müssen.
 
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Sandra
11. Jän. 16:36
Hallo Zusammen, mein Oreo ist ein toller Hund, er ist zwar territorial aber das kann ich handeln. Was einfach sehr anstrengend ist ist, dass er an 100 Menschen ohne Interesse vorbei läuft und den 101en bellt er ohne Grund an und will ihn vertreiben, glaube, dann ist er agressiv. Dann laufen wir weiter und alles ist wieder gut🤷‍♀️kennt das auch jemand?
 
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11. Jän. 16:43
Danke, in diese Richtung denke ich eben auch. Dass ich das Gefühl habe, aus dem normalen "Informationsbedürfnis" (hier und da mal bisschen schnuppern und Revierpflege) wird dann ab einem gewissen Punkt eher eine Aufgabe... dass sie sich dafür zuständig fühlt, alles abzuchecken. Und mir fehlt gerade noch etwas die Idee, wie ich ihr das abnehmen kann. In anderen Situationen versteht sie es ja mittlerweile auch (Hundebegegnungen z.B. oder am Halsband). Das mit dem Interessezeigen probiere ich gerne mal aus. Danke für den Gedankenanstoß. Ein bisschen fehlt mir da gerade nur die Vorstellung, wie ich ihr das überzeugend mitteilen kann, außer mich dann runterzubeugen und mir ihre Schnüffelstelle aufmerksam anzusehen und zu kommentieren!? 🤔 Aber mache ich das dann alle 10 Meter? 😶
Also ja erstmal wäre es so, das ist ja kein dauerhafter Zustand. Bis es der Hund versteht machst es so vielleicht 4-6 Monate. Ich würde auch nicht nur beim Kommentieren bleiben, sondern das (bei uns Mäuse Loch) beanspruchen, sie also davon etwas "wegdrängen". Also du verbietest ihr das nicht, sondern du verhälst dich eher so, (ich versuch mal ein Beispiel aus der Menschenwelt um die Einstellung dazu zu beschreiben - und angenommen du magst Pommes oder Pizza extrem gerne - du würdest dafür "töten")
Als würdest du nach nach 10 Tagen nur Wasser und Brot, unterwegs eine warme duftende Pizza finden. Wenn du dann also darauf hin stürmst, dann würdest du eventuell, auch mit Ellenbogeneinsatz schauen, dass du als erster da ankommst. Oder die Situation, du kaufst dir Pommes, drehst dich zu deinen Freunden um und es kommen dir gleich 3 Hände entgegen, die in deine Pommes greifen wollen (da bin ich ehrlich gesagt futterneidisch, das kann ich gar nicht abhaben, auch wenn es ja nur jeweils eines ist...). Was mache ich also da: ich beanspruche sie, wehre mich mit Energie, entsprechenden Ton dazu "heeeeey, was soll das?" und Schütze eventuell noch körperlich mit dem anderen Arm die Pommes.

Kurz um, wenn also was "leckeres" gefunden wird, dann gehst mit der Euphorie zu der Stelle als hättest 2 Wochen nichts mehr gegessen und am Ort selber willst du zuerst mal das Beste und größte Stück der Leckerei abhaben, bevor du dem Hund was abgeben würdest (ist ja im Grunde wie zu Hause am Esstisch auch...)
 
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Laura
11. Jän. 16:48
Ich hab heute etwas faszinierendes festgestellt 💡 Ich nehme im Moment häufiger Luna mit. Mit Besuchshunden hat sich schon oft abgezeichnet, dass Mira viel häufiger gutes Verhalten zeigt, im Sinne von sehr starker Orientierung. Wenn ich einen Hund zum Gassi mitnehme, gibt sie ihr bestes um mir das Leben so leicht wie möglich zu machen. Von ihrer eigentlich sehr selbstständigen Art, und dass sie normalerweise ihren Spaß und ihr Wohlbefinden an erste Stelle stellt, merkt man kaum etwas. Und das obwohl Luna auch schonmal mit Anrempeln und anfangs häufigen Spielaufforderungen an Miras Ohrfeigenbaum rüttelt 🙈😅 Mira möchte an der Leine tatsächlich lieber „vernünftig“ laufen, als mit dem Jungspund zu zocken und hilft mir damit enorm mit der Leinenführigkeit. Bisher dachte ich immer, je schlechter sie ansprechbar ist, desto schwieriger sind Reize und ähnliches für sie. Mit Luna allerdings zeigt sie top Verhalten, ohne dass ich es groß einfordern muss, und fällt anschließend zuhause direkt in den Tiefschlaf. Es scheint also doch sehr anstrengend zu sein, obwohl sie ihr streberhaftes Verhalten aus eigenem Interesse zeigt(?) 🤔 Auf der andere Seite: Gehe ich mit anderen Hundehaltern und ihren Hunden los (und habe damit keine Verantwortung für den anderen Hund) muss ich stark aufpassen, dass Mira nicht ihr eigenes Ding durchzieht. Da muss ich sie sehr häufig an unsere Regeln erinnern und laufe auch schon präventiv mehr mit Leine, aus gutem Grund. Macht ihr ähnliche Beobachtungen, weil ihr Zweithunde habt, oder wenn ihr auf andere Hunde aufpasst? Was sind eure Theorien und Meinungen dazu? (Das Video dient nur der Aufmerksamkeit)
Wir haben zwar keinen Zweithund oder Besuchshund, aber Emma zeugt tatsächlich ähnliches Verhalten. Vor allem wenn der andere Hund mal nicht so gut hört, ist sie voll der Streber und hört aufs Wort, ist voll auf mich fokussiert und tut so als ob es das normalste der Welt ist, dass sie so gut hört
 
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11. Jän. 16:50
Ich habe nicht das Gefühl, dass sie den Haufen sucht. Wenn ich rechtzeitig mitbekomme, dass sie der Haufen interessiert, reicht meistens ein „lass das“. Ist im Dunklen aber schwer und heute Mittag habe ich es für einen Stein gehalten. Das müssen wir halt noch weiter trainieren. Aber wie reagiert man, wenn es zu spät ist? Einfach tun als wäre nichts gewesen?
Solang Du es aus dem Fang nicht mehr heraus bekommst, ja. Oder nimm sie im Dunklen auf die Innenseite des Weges. Angewandte Seite vom Wegrand. Dann muss sie für jedes Schnüffeln deinen Weg kreuzen, so bist du schon mal "vorgewarnt" und kannst deine Aufmerksamkeit auf den richtigen Punkt richten (u. U. Schon bevor sie an der Stelle dran ist.)