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𝔍𝔢𝔰𝔰𝔦𝔠𝔞
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zuletzt 3. Jän.

Stachelhalsband mit Noppen

‼️Ich brauche bitte euren Rat‼️ Hallo zusammen, ich wende mich an euch, weil mich eine Situation sehr beschäftigt und ich mir unsicher bin, wie ich richtig handeln soll. Eine Bekannte von mir hält seit über 30 Jahren Schäferhunde. Ihre Erziehungsmethoden waren und sind sehr hart und stark aversiv geprägt. Aktuell nutzt sie bei ihrem Hund unter anderem ein Stachelhalsband mit Gumminoppen. Mir ist bewusst, dass Stachelhalsbänder tierschutzrelevant sind, und genau deshalb belastet mich diese Situation sehr. Ich habe große Zweifel, ob Belehren oder Diskutieren hier überhaupt etwas bewirken würde, da diese Methoden für sie seit Jahrzehnten als „normal“ und richtig gelten. Gleichzeitig fällt es mir schwer, einfach wegzusehen, weil mir das Wohl des Hundes sehr am Herzen liegt. Ich möchte keinen Streit auslösen und niemanden bloßstellen, suche aber ehrliche Einschätzungen und Erfahrungen von euch: Wie würdet ihr mit so einer Person umgehen? Gibt es aus eurer Sicht überhaupt eine Chance, respektvoll etwas zu bewirken, oder ist es sinnvoller, klare persönliche Grenzen zu ziehen? Wo zieht ihr für euch die Grenze zwischen „aushalten“, „ansprechen“ und „eingreifen“? Mir geht es nicht darum, jemanden anzugreifen, sondern darum, verantwortungsvoll mit einer Situation umzugehen, in der Tierschutz eine Rolle spielt. Ich bin dankbar für jeden konstruktiven Rat, jede Erfahrung und jede Perspektive. Vielen Dank fürs Lesen und für eure Unterstützung 💚
 
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Tanja Maria
3. Jän. 06:08
Stachelhalsband geht gar nicht ,ich würde versuchen sie anzusprechen.Und ihr sagen das man Hunde auch ohne Erziehung kann. Und es ist verboten. Ich würde ihr das Halsband mal anlegen damit sie mal merkt wie sich der Hund fühlt. Wenn sie es dann nicht checkt , melden .
 
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Lisa-Eileen
3. Jän. 08:50
Da solche Leute nicht mit sich reden lassen würde ich Bild und Videomaterial sammeln und das an den Tierschutzverein, Polizei, Ordnungsamt und Vetamt schicken.
Vielleicht kennst du noch andere die sie kennen/ Kontakt haben und kannst die mit ins Boot holen das sie eben auch Anzeige erstatten, wenn es viele Leute machen wird dem eher Gehör geschenkt.
 
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Steffi
3. Jän. 08:58
Hallo Jessica, ich würde - nach Intensität der Bekanntschaft angepasst - das Gespräch auf Hundehaltung / Erziehung lenken und dann im Verlauf die Frage stellen, warum sie das Halsband benutzt.
 
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Antje
3. Jän. 09:11
Es ist noch nicht lange her, da wurden Kinder von ihren Eltern noch geschlagen. Hier hat sich viel bewegt.
Man muss den Hundebesitzern, die ihre Hunde aus erzieherischen Gründen misshandeln , immer wieder vor Augen führen, dass sie rückständig handeln und das Misshandlung strafbar ist. Also nachfragen , Hundeschulen empfehlen, missgefallen formulieren, andere Beispiele zeigen. Hörbar Empathie mit dem Hund zum Ausdruck bringen . Vielleicht auch mal weitere Kritiker mobilisieren, die Einfluss nehmen können.
 
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𝔍𝔢𝔰𝔰𝔦𝔠𝔞
3. Jän. 09:33
Hallo Jessica, ich würde - nach Intensität der Bekanntschaft angepasst - das Gespräch auf Hundehaltung / Erziehung lenken und dann im Verlauf die Frage stellen, warum sie das Halsband benutzt.
Sie ist die beste Freundin meiner Mutter. Ich kenne sie schon, seit ich vier bin, also schon sehr lange.
Das ist ja das Problem.

Ich habe schon vor zwei Jahren eine Freundin meiner Mutter angezeigt, weil sie bei ihrem Hund, der eine Ringelrute hat, mit Panzertape versucht hat, die Rute geradezuschienen.
Als die Anzeige einging, wusste meine Mutter sofort, wer das gewesen war.

Meine Mutter und sie kennen sich schon seit fast 50 Jahren, und ich habe nie verstanden, warum meine Mutter mit ihr befreundet ist, denn – wie schon gesagt – sie war schon immer sehr garstig zu Tieren.
 
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Gabriele
3. Jän. 09:40
Sie ist die beste Freundin meiner Mutter. Ich kenne sie schon, seit ich vier bin, also schon sehr lange. Das ist ja das Problem. Ich habe schon vor zwei Jahren eine Freundin meiner Mutter angezeigt, weil sie bei ihrem Hund, der eine Ringelrute hat, mit Panzertape versucht hat, die Rute geradezuschienen. Als die Anzeige einging, wusste meine Mutter sofort, wer das gewesen war. Meine Mutter und sie kennen sich schon seit fast 50 Jahren, und ich habe nie verstanden, warum meine Mutter mit ihr befreundet ist, denn – wie schon gesagt – sie war schon immer sehr garstig zu Tieren.
So bitter das ist. Halt dich raus. Der Aufwand und der entstehende Scherbenhaufen stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Ich bin da sehr illusionslos, da ich wenig Chancen sehe, nachhaltig etwas über Behörden oder Tierschutzvereine zu erreichen.
 
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Mirja
3. Jän. 11:11
Puh, da bekomme ich Blutdruck 🤬. Das sind mir immer die liebsten, ich habe seit 30 Jahren Schäferhunde und ich kenne mich aus. Nach dem, was du schreibst, Blödsinn. Sie hat scheinbar keine Ahnung von Schäferhunden, die sehr sensibel sind und eigentlich sehr konsequent und sehr liebevoll erzogen werden sollten, aber auf gar keinen Fall mit Härte! Da gehört das Stachelhalsband, ob mit oder ohne Noppen, nun mal gar nicht dazu. Ich kann deinen Zwiespalt verstehen, aber da wäre mir das Wohl der Hunde wichtiger. Ich würde es dem Veterinär- oder Ordnungsamt melden. Wenn sie (wie sie ja scheinbar meint) alles richtig macht, hätte sie ja nichts zu befürchten. Ansonsten ist es vielleicht mal ein Schubs in die (für die Hunde) richtige Richtung.
 
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Sandra
3. Jän. 11:35
Puh, da bekomme ich Blutdruck 🤬. Das sind mir immer die liebsten, ich habe seit 30 Jahren Schäferhunde und ich kenne mich aus. Nach dem, was du schreibst, Blödsinn. Sie hat scheinbar keine Ahnung von Schäferhunden, die sehr sensibel sind und eigentlich sehr konsequent und sehr liebevoll erzogen werden sollten, aber auf gar keinen Fall mit Härte! Da gehört das Stachelhalsband, ob mit oder ohne Noppen, nun mal gar nicht dazu. Ich kann deinen Zwiespalt verstehen, aber da wäre mir das Wohl der Hunde wichtiger. Ich würde es dem Veterinär- oder Ordnungsamt melden. Wenn sie (wie sie ja scheinbar meint) alles richtig macht, hätte sie ja nichts zu befürchten. Ansonsten ist es vielleicht mal ein Schubs in die (für die Hunde) richtige Richtung.
👍
 
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Sandra
3. Jän. 11:37
So bitter das ist. Halt dich raus. Der Aufwand und der entstehende Scherbenhaufen stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Ich bin da sehr illusionslos, da ich wenig Chancen sehe, nachhaltig etwas über Behörden oder Tierschutzvereine zu erreichen.
Nichts sagen ist bei den deutschen wohl normal ? Nie und nimmer es kann sich nur was ändern wenn was gesagt wird
 
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Heike
3. Jän. 12:21
Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass du über das Veterinäramt viel erreichen wirst. Ich würde mich zum nächstgelegenen Tierheim / Tierschutzverein begeben und den Fall genau so wie er ist schildern.
Lass dich dort beraten, was es für Möglichkeiten gibt, auf die Bekannte einzuwirken.
Es ist eine Freundin deiner Mutter, nicht deine Freundin, wegsehen würde ich da nicht so einfach. Ich habe hier im Dorf oft Fälle erlebt, wo es hieß: „ ich kann doch nichts sagen, da wir zusammen im Schützenverein sind…da es unsere Nachbarn sind… das ist doch der Freund meiner Kegelschwester…“
Das darf kein Schutz sein für Menschen, die Unrecht tun, egal in welcher Weise.