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Yvonne
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Anzahl der Antworten 179
zuletzt 20. März

Leinenpöbeln verbessern!?.....(Ironisch gemeint)

Hallo ihr Lieben, ich traue mich einfach mal zu fragen, weil das Thema Leinenpöbeln ja schon so durchgekaut ist. Ich habe jetzt schon so viel ausprobiert, aber es hilft einfach nichts. Meine Hunde sind da lernresistent 😭 Was macht ihr speziell, um das Pöbeln an der Leine zu verbessern? Unsere Problematik: Beide Hunde machen in der Begegnung mit anderen Hunden: Nichts! Die Leinen bleiben schlaff und sie bringen keinen Ton raus, nichtmal ein leises Knurren. Es ist zum Verzweifeln 😩 Das Anfeuern durch verbale Kommandos, wie „Fass!“ und „Laut“ ignorieren meine Beiden rigoros. Wie kriegen die anderen das hin, dass sich ihre Hunde mutig nach vorne stellen und jedem zeigen, wer der Boss ist? Bin ich wirklich die einzige, die solche Weicheier-Hunde aus dem riesigen Hundeangebot gezogen hat? Freue mich auf eure zahlreichen Tipps und Tricks, die ich dann mit Eifer ausprobieren werde 💪 😉
 
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Steffi
13. März 16:39
Mal im ernst.....es geht doch hier nicht unbedigt um das "Problem Leinenpöbler" SONDERN auch darum das hier, beonders in den letzten tagen (oder ein zwei wochen) immer und immer wieder treads zu "Leinenpöbler" aufgemacht wurden. Es werden auch immer die selben Tipps gegeben, nähmlich u.a. Trainer, Einzelstunden, Sozialwalkas, positive Hundebegegnungen fördern/suchen....und es wird auch immer erwähnt das es keine "Patenlösung" und/oder "schnelle lösung"gibt...aber genau das ewarten wohl die meisten von den TE🫣... Auch die Einzelstunden empfelung wird meist mit Begründung wie zu teuer , geht zu lange, bringt doch eh nichts etc..abgethan. Auch wenn erwähnt wird das es oftmals am HH( sicherheit, auftteten etc) und nicht am Hund liegt.... wird das ignoriert, geblockt, gemeldet. Auch wenn man per chat gibt wird das "harsch" geantwortet meist mit hast ja keine ahnung........Also wubdert mich kicvt das so ein Tread entstand , denn die Ausreden einiger TE kann man nur mit Ironie quitieren..... und bischen spass humor hat noch nie geschadet....Die meisten HH der keine/kaum Leinenpöbler hat oder ganz allgemein "Alltagstaugliche Hunde" haben, wissem auch das es bis zum Erfolg ein langer, und nicht immer kostengünstiger Weg war/ist..🤗🫣
Außerdem ist Humor emotional meiner Meinung nach näher an Gelassenheit und Wohlwollen..Ganz wichtig im Umgang mit aufgeregten Hunden. Verbissenheit und Ernst hat uns jedenfalls nicht weiter gebracht.
 
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Jochen
13. März 17:39
Habe ich gerade bei Chat GPT entdeckt. Evtl ist das hier etwas für euch.
😂 …du machst mich fertig! „verstärkt jeden Bellton“ …ich breche zusammen
 
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Yvonne
13. März 18:37
Habe ich gerade bei Chat GPT entdeckt. Evtl ist das hier etwas für euch.
Der Slogan am Schluss „Jetzt buchen und Lärm machen!“ hat mich gekillt 🤣
 
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Yvonne
13. März 18:43
Auf jeden Fall immer ein Gratis-Workout 🥳. Mit knapp 70 hab ich jedenfalls eher keine Winkeärmchen. Das Verzwickte ist allerdings, er tut nur so, kompletter Angeber und im Zweifelsfall hält er sich quasi am Rockzipfel fest, da kann man dann auch wieder nicht mit angeben 🤔🙃.
Ach menno, irgendwas ist immer 😒
Aber im Alter keine Winkeärmchen haben, das hat schon was 👌
 
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Yvonne
13. März 18:44
Das und Jochens Text. Ich weine 😭😂
Jochen übertreibt voll…, dem nehme ich das fast ab 😅😂
 
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Yvonne
13. März 20:58
Außerdem ist Humor emotional meiner Meinung nach näher an Gelassenheit und Wohlwollen..Ganz wichtig im Umgang mit aufgeregten Hunden. Verbissenheit und Ernst hat uns jedenfalls nicht weiter gebracht.
Genau!
Und ich bin der Meinung, dass man in dem ganzen vermeintlich Schlechten, seinen Blick mal auf das Positive lenken sollte.
Gerade dann, wenn man mitten im Training ist.
Was machen denn die meisten? Die schämen sich für das Verhalten ihres Hundes. Dann fühlen sie sich schlecht, bekommen schlechte Laune, werden evtl. sogar noch innerlich wütend und unfair und wundern sich dann, warum Bello bei der nächsten Begegnung noch heftiger reagiert.

Einfach Brust raus, Bauch rein und ein selbstbewusstes: „Ja, mein Bello krempelt gerne mal die Ärmel seiner Lederjacke hoch! Jetzt ist er nur gerade frustig, weil er gemerkt hat, dass er die zuhause vergessen hat!“ und dann geht man hochgehobenen Hauptes weiter und gut ist.

In meinem Alltag vieles mit Humor zu nehmen und sich auch gerne öfter einfach mal selbst auf die Schippe zu nehmen, das macht den Alltag so viel einfacher und leichter zu ertragen 😄
Perfekt gibt‘s nicht und wenn mal was schief läuft, dann reflektiere ich kurz und finde immer irgendwo etwas, worüber ich dann wieder lachen kann…, meistens über meine eigene Blödheit 😏😁

Dieser Beitrag sollte sich nicht über HH auf eine hämische Weise lustig machen. Er sollte einfach nur mal für einen Moment eine andere Sichtweise zeigen, in der der pöbelnde Hund plötzlich nicht mehr das Problem ist, sondern etwas Tolles. Der starke Hund, der was darstellt und sich mutig mit seinem Herrchen/Frauchen gemeinsam allem stellt, was kommt.

Für einen kleinen Moment, kann man doch mal lächeln und sich über seinen Hund mit seinen Macken freuen, auch wenn man weiß, dass da noch ein langer Weg mit viel gemeinsamer Arbeit vor einem liegt.

Elke H und Du, ihr habt euch so super drauf eingelassen so super gekontert/mitgespielt 🥰
Das hat mich richtig gefreut.
 
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Jochen
14. März 05:39
Jochen übertreibt voll…, dem nehme ich das fast ab 😅😂
Naja, was heißt übertreiben, man sollte schon genau hinschauen wo der Schuh drückt, verdrängen bringt da gar nichts und man muss sich der Thematik auch stellen, es aktiv angehen, den Fehler auch bei sich suchen.

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber gleich dreimal versagt zu haben, da könntest du dich schon fragen, liegt es vielleicht doch nur an dir? So viel ehrliche Selbstreflexion muss sein, das sind wir unseren Hunden schuldig.

Ich habe ja zum Glück regelmäßig einen ordentlichen souveränen Gasthund dabei, so weiß ich, dass ich nicht das Problem bin. Es ist jedesmal eine Freude zu sehen wie der vorgeht bei Mensch und Hund. Leider schaut sich Pepe von ihm diesbezüglich gar nichts ab.

Aber auch der Gasthund hat noch Luft nach oben. ZB. knurrt er lange bevor er auslöst. Ich habe der Halterin schon gesagt, da muss sie aufpassen, das muss sie direkt unterbinden und da ist das Timing sehr wichtig. Was bringt es denn schließlich mit Sirenen zu einem Haus zu fahren, wenn man die Einbrecher in flagranti stellen möchte? Das sollte man sich immer klar machen.

Aber abgesehen vom Knurren ist der Hund echt top. Letztens kam uns eine übergriffige Oma entgegen, sie provozierend: „Ach, sie brauchen ihre Hunde nicht so kurz nehmen, ich habe keine Angst“. Sie hatte es noch nicht ganz ausgesprochen, zackt hing er auf zwei Beinen in ihre Richtung zähnefletschend in der Leine! Ich war so stolz, auch wenn es nicht mein Hund ist. Natürlich bin ich auf seine Bedürfnisse möglichst eingegangen und habe ihn nahe an dieses Subjekt rangelassen, das sind ja die Basics.

Ach, so ein spannendes und wichtiges Thema, da könnte ich Romane schreiben!
 
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Julia 🐾Nero
14. März 07:00
Also Yvonne, jetzt muss man einfach mal ehrlich sein und es aussprechen.

Kennst du dich mit Körpersprache bei Hunden überhaupt aus und kannst du Hunde lesen?

Ich habe seit 50 Jahren Hunde und habe nie eine Hundeschule von innen gesehen oder einen Trainer gebraucht, geschweige irgendwelche TOOLS! Schande, dass sowas überhaupt vorgeschlagen wird. Alle meine Hunde waren immer Pöbler, schon vor der Pubertät.

Man sollte endlich mal einen Hundeführerschein einführen, damit sich nicht jeder einfach einen Hund holen darf.
Als offensichtlicher Anfänger hättest du dir wenigstens eine stark territoriale Rasse mit ausgeprägter Schutzmotivation anschaffen sollen. Aber auch die brauchen Erziehung! Wenn man Hunde richtig führen kann, pöbelt aber auch der verträglichste Hund nach wenigen Wochen.

So ein Mangel an Konsequenz und Kreativität. Hast du überhaupt mal verusucht deinen Hund zu erschrecken, wenn er einen anderen Hund sieht? Vermutlich nicht. Alle wollen perfekte Pöbler, aber keiner will die Arbeit und Zeit investieren.

Ich hoffe du denkst da darüber nach, vielleicht gibst du den Hund lieber in gute Hände ab.
Und wer nach dem Spaziergang keine Ibuprofen braucht hat gar keinen echten Pöbler, sondern betreibt nur Management. Immer sehe ich dieses halbherzige Knurren oder zwei mal Wuffen. Ich hatte schon mit 7 Jahren meinen ersten Hund und der ist so ausgerastet, bei mir haben sich Erwachsene Tipps geholt 🤷🏻‍♀️. Zum Glück bin ich bescheiden geblieben und gebe hilfreiche, praxisnahe Tipps.

Ps: fang doch mal mit ordentlicher Leinenführigkeit an. Wenn dein Hund nicht dauerhaft in der Leine hängt und sich stranguliert, brauchst du am Pöbeln gar nicht arbeiten.
 
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Kirsten
14. März 07:03
Also Yvonne, jetzt muss man einfach mal ehrlich sein und es aussprechen. Kennst du dich mit Körpersprache bei Hunden überhaupt aus und kannst du Hunde lesen? Ich habe seit 50 Jahren Hunde und habe nie eine Hundeschule von innen gesehen oder einen Trainer gebraucht, geschweige irgendwelche TOOLS! Schande, dass sowas überhaupt vorgeschlagen wird. Alle meine Hunde waren immer Pöbler, schon vor der Pubertät. Man sollte endlich mal einen Hundeführerschein einführen, damit sich nicht jeder einfach einen Hund holen darf. Als offensichtlicher Anfänger hättest du dir wenigstens eine stark territoriale Rasse mit ausgeprägter Schutzmotivation anschaffen sollen. Aber auch die brauchen Erziehung! Wenn man Hunde richtig führen kann, pöbelt aber auch der verträglichste Hund nach wenigen Wochen. So ein Mangel an Konsequenz und Kreativität. Hast du überhaupt mal verusucht deinen Hund zu erschrecken, wenn er einen anderen Hund sieht? Vermutlich nicht. Alle wollen perfekte Pöbler, aber keiner will die Arbeit und Zeit investieren. Ich hoffe du denkst da darüber nach, vielleicht gibst du den Hund lieber in gute Hände ab. Und wer nach dem Spaziergang keine Ibuprofen braucht hat gar keinen echten Pöbler, sondern betreibt nur Management. Immer sehe ich dieses halbherzige Knurren oder zwei mal Wuffen. Ich hatte schon mit 7 Jahren meinen ersten Hund und der ist so ausgerastet, bei mir haben sich Erwachsene Tipps geholt 🤷🏻‍♀️. Zum Glück bin ich bescheiden geblieben und gebe hilfreiche, praxisnahe Tipps. Ps: fang doch mal mit ordentlicher Leinenführigkeit an. Wenn dein Hund nicht dauerhaft in der Leine hängt und sich stranguliert, brauchst du am Pöbeln gar nicht arbeiten.
😭😂👏🏻
„Alle wollen perfekte Pöbler, aber keiner will die Arbeit und Zeit investieren.“
 
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Jochen
14. März 07:30
Also Yvonne, jetzt muss man einfach mal ehrlich sein und es aussprechen. Kennst du dich mit Körpersprache bei Hunden überhaupt aus und kannst du Hunde lesen? Ich habe seit 50 Jahren Hunde und habe nie eine Hundeschule von innen gesehen oder einen Trainer gebraucht, geschweige irgendwelche TOOLS! Schande, dass sowas überhaupt vorgeschlagen wird. Alle meine Hunde waren immer Pöbler, schon vor der Pubertät. Man sollte endlich mal einen Hundeführerschein einführen, damit sich nicht jeder einfach einen Hund holen darf. Als offensichtlicher Anfänger hättest du dir wenigstens eine stark territoriale Rasse mit ausgeprägter Schutzmotivation anschaffen sollen. Aber auch die brauchen Erziehung! Wenn man Hunde richtig führen kann, pöbelt aber auch der verträglichste Hund nach wenigen Wochen. So ein Mangel an Konsequenz und Kreativität. Hast du überhaupt mal verusucht deinen Hund zu erschrecken, wenn er einen anderen Hund sieht? Vermutlich nicht. Alle wollen perfekte Pöbler, aber keiner will die Arbeit und Zeit investieren. Ich hoffe du denkst da darüber nach, vielleicht gibst du den Hund lieber in gute Hände ab. Und wer nach dem Spaziergang keine Ibuprofen braucht hat gar keinen echten Pöbler, sondern betreibt nur Management. Immer sehe ich dieses halbherzige Knurren oder zwei mal Wuffen. Ich hatte schon mit 7 Jahren meinen ersten Hund und der ist so ausgerastet, bei mir haben sich Erwachsene Tipps geholt 🤷🏻‍♀️. Zum Glück bin ich bescheiden geblieben und gebe hilfreiche, praxisnahe Tipps. Ps: fang doch mal mit ordentlicher Leinenführigkeit an. Wenn dein Hund nicht dauerhaft in der Leine hängt und sich stranguliert, brauchst du am Pöbeln gar nicht arbeiten.
Ach herrlich, danke für deine Zeilen und fürs mutige Tacheles Reden. In deinem Kommentar stecken viele wichtige rüde Du-Botschaften. So muss es sein, das macht eben deine Erfahrung aus.

Man kann ja auch nur lachen über diese Folower äh Flower-Power Generation. Das fängt ja schon beim Wording an. Wer traut sich heute noch zu sagen, dass der Hund ordentlich vorgeht, das ist ja total negativ konnotiert in dieser weichen Gesellschaft. Ich bin dazu übergegangen, es „soziale Exploration“ oder kontextabhängig „emotionale Exploration“ zu nennen, aus Angst vor der Hunde-Bubble.

Wann hat das eigentlich angefangen?