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Yvonne
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Anzahl der Antworten 179
zuletzt 20. März

Leinenpöbeln verbessern!?.....(Ironisch gemeint)

Hallo ihr Lieben, ich traue mich einfach mal zu fragen, weil das Thema Leinenpöbeln ja schon so durchgekaut ist. Ich habe jetzt schon so viel ausprobiert, aber es hilft einfach nichts. Meine Hunde sind da lernresistent 😭 Was macht ihr speziell, um das Pöbeln an der Leine zu verbessern? Unsere Problematik: Beide Hunde machen in der Begegnung mit anderen Hunden: Nichts! Die Leinen bleiben schlaff und sie bringen keinen Ton raus, nichtmal ein leises Knurren. Es ist zum Verzweifeln 😩 Das Anfeuern durch verbale Kommandos, wie „Fass!“ und „Laut“ ignorieren meine Beiden rigoros. Wie kriegen die anderen das hin, dass sich ihre Hunde mutig nach vorne stellen und jedem zeigen, wer der Boss ist? Bin ich wirklich die einzige, die solche Weicheier-Hunde aus dem riesigen Hundeangebot gezogen hat? Freue mich auf eure zahlreichen Tipps und Tricks, die ich dann mit Eifer ausprobieren werde 💪 😉
 
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Tina
14. März 18:19
Das wird schon wieder. Deshalb sind wir ja hier versammelt, um uns gemeinsam diesen Schwächegefühlen zu stellen. Zusammen können wir uns unterstützen und uns über die Fortschritte der anderen freuen. Bei uns wird es aktuell viel schlechter.... Wir haben es heute mal wieder mit Katzen probiert. Aber nichts, gar nichts, ich könnte heulen. Früher hat sie denen wenigstens versucht zu zeigen, was ein Hund alles kann. Und nun ist mein Hund mindestens doppelt so groß und 4x so schwer wie eine Katze. Und was macht sie heute?.... hat sich hinter mich auf meinen Stuhl gestellt und die Rute eingezogen und sich keinen mm bewegt, anstatt den Katzen endlich ihre wahre Größe zu präsentieren und ihnen zu zeigen was Dezibel sind. Ich bin einfach nur verzweifelt. Nicht mal bei einer Katze kann sie aus sich heraus kommen.
Und ich hoffe ihr seht das auch so, dass ein Hund den Katzen stets deutlich überlegen sein muss. Der Hund ist schließlich das viel stärkere und wesentlich klügere Tier. Eine Katze kann ja noch nicht einmal bellen.
 
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Kirsten
14. März 18:29
Und ich hoffe ihr seht das auch so, dass ein Hund den Katzen stets deutlich überlegen sein muss. Der Hund ist schließlich das viel stärkere und wesentlich klügere Tier. Eine Katze kann ja noch nicht einmal bellen.
Natürlich. Nach der Krone der Schöpfung, folgt der beste Freund des Menschen. Wie könnte es anders sein?!
 
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Jochen
14. März 18:34
Eine Klasse für sich, sind ja auch die sog. stillen Pöbler. Die unbemerkt von Halter und anderen Passanten den Artgenossen in ihrer Umgebung rein körpersprachlich ein ganz klares "verp...dich sonst knallt es" vermitteln. Finde ich auch cool und lenkt bestimmt auch nicht so sehr vom Handy ab wie lautstarke Gespräche.
Ach nein, ich finde ein richtiger Hirsch muss auch brüllen können, am besten so, dass du denkst der Vibrationsalarm deines Smartphones hätte ausgelöst oder noch besser, dass du denkst, es sei der bundesweite Warntag. Dann ist es richtig.

Und wenn du dieses leise Verhalten nicht korrigierst, dann hast du bald auch so einen Schleicher an lockerer Leine. Denn das Verhalten ist ja höchst selbstbelohnend, da spielt sich ja hormonell auch einiges ab, der wichtige Adrenalinpegel sackt in den Keller und von Cortisol brauchen wir gar nicht mehr reden. Das ist einfach nur traurig und eigentlich Hundswohlgefährdung. Ich sag wie es ist.

Die Hunde sind dann ja auch wieder ansprechbar, weg die volle Konzentration, dieses knallharte fokussiert sein, dieser unbestechliche Drang die Situation klären zu wollen. Willst du das wirklich?

Mach nur so weiter, wirst schon sehen wo das hinführt. Ich überlege echt, ob ich dich dem Veterinäramt melden sollte.
 
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Kirsten
14. März 18:45
Eine Klasse für sich, sind ja auch die sog. stillen Pöbler. Die unbemerkt von Halter und anderen Passanten den Artgenossen in ihrer Umgebung rein körpersprachlich ein ganz klares "verp...dich sonst knallt es" vermitteln. Finde ich auch cool und lenkt bestimmt auch nicht so sehr vom Handy ab wie lautstarke Gespräche.
Du meinst Hunde, die nicht den Schneid für eine offene Konfrontation haben?
Ich sehe das wie Jochen. Das Problem fängt ja schon an, wenn man dem Hund gegenüber die Möglichkeit gibt sich entziehen zu können.

Aber wie gesagt, wir leiden ganz doll unter mangelnder Street Cred. Uns geht keiner aus dem Weg, wir werden noch drauf angesprochen, dass man sich im vollge💩ten Seitenstreifen die Schuhe dreckig macht. Nach dem Motto „Du musst das nicht tun!“.
Dicke Lippe riskieren können wir, aber hinterher erinnert sich keiner dran.
 
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Elke
14. März 19:10
Ach nein, ich finde ein richtiger Hirsch muss auch brüllen können, am besten so, dass du denkst der Vibrationsalarm deines Smartphones hätte ausgelöst oder noch besser, dass du denkst, es sei der bundesweite Warntag. Dann ist es richtig. Und wenn du dieses leise Verhalten nicht korrigierst, dann hast du bald auch so einen Schleicher an lockerer Leine. Denn das Verhalten ist ja höchst selbstbelohnend, da spielt sich ja hormonell auch einiges ab, der wichtige Adrenalinpegel sackt in den Keller und von Cortisol brauchen wir gar nicht mehr reden. Das ist einfach nur traurig und eigentlich Hundswohlgefährdung. Ich sag wie es ist. Die Hunde sind dann ja auch wieder ansprechbar, weg die volle Konzentration, dieses knallharte fokussiert sein, dieser unbestechliche Drang die Situation klären zu wollen. Willst du das wirklich? Mach nur so weiter, wirst schon sehen wo das hinführt. Ich überlege echt, ob ich dich dem Veterinäramt melden sollte.
... "dem Veterinäramt melden", ich kann nicht mehr 🤣. Hab gerade so schön laut aufgelacht, dass meine 2 Opi-Kater mich irritiert angeschaut haben. Danke dafür❣️
 
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Yvonne
14. März 20:45
Wir arbeiten übrigens derzeit neben dem Bellen noch gezielter an der Schreckhaftigkeit. Dann bellt sie noch zuverlässiger und sogar absolut mobil und auf Distanz. Es reicht einfach nicht, dass sie sich nur vor umfallenden Fahrrädern erschreckt und in Panik verfällt. Ich finde es schade, dass sie noch keine Angst vor anderen Dingen entwickeln konnte. Ich überlege aktuell wie ich ihr endlich den größten und zuverlässigsten Schrecken vermitteln konnte.
Das ist ja schon ein Level, da kann ich noch keinen Gedanken dran verschwenden. Hut ab! 💪
 
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Yvonne
14. März 20:47
Ich will nicht angeben, aaaaaaber… … als die Mira noch ziemlich neu war und wir einen Hundeverein besucht haben, da hat sie ihr ganzes Potential vorbildlich präsentiert. Wir wurden dann gebeten immer bis kurz vor knapp vor der Stunde gaaaaaaanz weit weg zu warten. Im Nachhinein ist mir klar geworden, dass die Trainer wohl Sorge gehabt haben müssen, dass die anderen Hunde von Mira mehr lernen als von den Trainern vor Ort 😎 Völlig ohne Wuffinator! Ein wahres Naturtalent. Die Tonhöhe war derart perfekt, selbst als es vorbei war, haben die Ohren noch nachgeklingelt. Mithilfe gezielter Frühförderung im Gesang traf sie nach einiger Zeit auch die tiefen Töne, zu Hause vor der Tür kam noch beeindruckend viel Bass dazu ✌🏻
Ich finde, das ist jetzt schon stark selbstdarstellerisch 🤨
Du hast bestimmt nur Glück mit der Rasse und stellst Dich hier als Profi dar 😒
Als ob man sooo gut trainiert hat, dass selbst die Hundetrainer neidisch sind…, also ich weiß ja nicht.
 
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Yvonne
14. März 21:04
Danke Elke 💖 Ommmmmm! 🙏🏼 Ich sollte mich eh nicht ärgern, immerhin gelingt mir die Erziehung mühelos. Manche trainieren Jahre, um einen Leinenpöbler zu bekommen. Meiner pöbelt auch ohne Leine und das von Anfang an 😎. Er ist unter Hundehaltern in der Region sogar bekannt. "Ist das der Nero?" wurde ich nicht nur einmal gefragt. Als ein deutscher Schäferhund eine Frau angesprungen hat und sie sich beim Sturz die Hüfte gebrochen hat, dachte man direkt es wäre Nero gewesen. Da sind uns wochenlang alle weitläufig ausgewichen 💪🏼. Und als ein Belgier Schafe gehetzt hat, hat sich auch gleich rumgesprochen, dass es Nero gewesen sein soll. Dabei sieht er doch so viel besser aus, als ein Malinois. Aber bei so einer tollen Aktion denkt man einfach sofort an mich und meinen geilen Hund! So einen Ruf muss man sich erst mal erarbeiten! Naja ich will ja nicht angeben, aber eigentlich könnte ich aus jedem Hund einen zuverlässigen Pöbler machen. Kommt halt auf die Beziehung an und nicht auf Tricks und Training.
Na toll, es kommt nicht auf Tricks und Training an…, das demotiviert mich jetzt ein bisschen.
Beziehung? Soll ich meine Hunde heiraten oder was? 🤨
 
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Tina
14. März 21:05
Das ist ja schon ein Level, da kann ich noch keinen Gedanken dran verschwenden. Hut ab! 💪
Dann wird es Zeit, ich kann es wärmstens empfehlen. Es gibt nichts schöneres als den absoluten Kontrollverlust. Seinen Hund erleben zu dürfen, wie er souverän selbst entscheidet wie und wohin gebellt wird. Das ist die einzig wahre Selbstbestimmung eines wirklich gut erzogenen Hundes!
 
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Yvonne
14. März 21:07
Naja, das klingt jetzt schon überheblich und wenig hilfreich und dann auf diese missionierende Art und Weise. Und wie offensichtlich es ist, dass du insgeheim doch glaubst, du seist es gewesen, der Nero alles zu verdanken hat. Denk auch mal an die Leute, die sich abmühen, tagein tagaus und immer noch ohne ein Zeichen der Präsenz an anderen Hunden vorbei müssen. Das Gefühl der Schwäche bekommst du so schnell nicht wieder los.
Genau, Jochen!
Kirsten und Julia sind da echt selbstdarstellerisch drauf. Die wollen nur, dass man denen sagt, wie toll sie sind 😒
Ich denke, dass die Hunde so von Anfang an schon genetisch vorprogrammiert waren.
Manche haben halt echt Glück und haben leichte Hunde.
Wir haben da viel anspruchsvollere Wesen an der Leine 🙂‍↕️