Leiden Hunde unter den psychischen Erkrangungen ihrer Besitzer?
‼️ACHTUNG Trigger Thema‼️
Aufgrund der sensiblen Thematik, sowohl für Mensch und Hund, möchte ich gerne Leute einladen die persönliche Erfahrungen mit dem Thema haben oder hatten. Jeder der konstruktiv und freundlich etwas beizutragen hat, darf sich gerne melden. Alle Trolle und Unruhestifter ziehen bitte einfach weiter. Bleibt lieb zueinander 🫶🏽
Es ist inzwischen nachgewiesen, dass unsere hoch sensiblen und empathischen Wegbegleiter unter anderem stark auf den eigenen Cortisolspiegel Ihrer Menschen reagieren, teilweise sogar selbst eine erhöhten Cortisolspiegel nachweisen.
Aber wie sieht das bei bestimmten psychischen Erkrankungen aus? Das Netz hat folgende Antwort dazu:
Ja, Hunde sind sehr empathische Tiere und reagieren stark auf die Emotionen und psychischen Zustände ihrer Besitzer. Leidet der Halter beispielsweise unter Depressionen oder Angststörungen, können die veränderten Verhaltensweisen, mangelnde Aktivität oder unruhige Ausstrahlung Stress und eigene psychische Probleme beim Hund auslösen.
Wie Hunde auf psychische Belastungen reagieren:
• Spiegeln der Emotionen: Hunde nehmen subtile Veränderungen in der menschlichen Körpersprache, Stimme und im Geruch (z.B. durch die Ausschüttung von Stresshormonen) wahr und passen ihre eigene Stimmung daran an.
• Verhaltensänderungen: Reagieren Besitzer beispielsweise auf eine Depression mit sozialem Rückzug, mangelnder Beschäftigung oder unregelmäßigen Gassizeiten, können die Tiere Symptome entwickeln, die denen einer menschlichen Depression oder Angststörung ähneln. Dazu zählen Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit, ständiges Jaulen oder Zerstörungswut.
• Stress und Unsicherheit: Angststörungen des Besitzers können auf den Hund übertragen werden. Hunde benötigen Stabilität; unvorhersehbare Reaktionen des Besitzers verunsichern sie und führen zu chronischem Stress.
Weitere Quellen:
https://www.petbook.de/hunde/hunde-depression-halter
Ich stelle mir daher die ernste Frage, sollten Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen einen Hund halten dürfen? Ich möchte nicht pauschalisieren oder anklagen, man muss das Thema sicherlich differenziert und genau von Fall zu Fall betrachten ...
Wird ein Hund immer mehr und vor allem ungewollt zum persönlichen Psychologen?
Überfordern wir einen Hund, wenn wir uns selbst in einer anhaltend schweren Lebens Situation befinden?
Wäre es nicht rücksichtsvoller auf die Gesundheit unseres Hundes zu achten und ihn da raus zu halten?
Und vor allem, kann man selbst wirklich immer und überall beurteilen ob ein Hund unter schwierigen Lebensumständen des Besitzers leidet?
Ich bin auf eure freundlichen Meinungen gespannt 🤗