Ich träume von einem alten Bauernhof. Kein Luxus, kein Instagram-Perfekt – sondern ehrlich, ruhig, mit viel Platz zum Durchatmen.
Weideflächen, auf denen Pferde einfach nur Pferde sein dürfen. Vielleicht ein paar ältere oder „ausrangierte“ – bei mir müssten sie nichts leisten, außer da sein.
Freilaufende Hühner, Pflegehunde, ein paar eigene Hunde… ein Ort, an dem Tiere ankommen dürfen, ohne Erwartungen.
Kein Zuchtbetrieb, kein Showhof – eher ein kleines Zuhause auf Zeit oder für immer. 💚
Sowas hat ne Freundin von mir: viele der Pferde dort kriegen ihr Gnadenbrot, weil sie von den Besitzerinnen irgendwo weggekauft wurden und jetzt einfach nur sein dürfen.
Ehrlich: Immer wenn ich da war, brauch ich hinterher ne Pause: irgendwas ist immer zu tun und es muss dann auch fertig werden… und die Viecher müssen auch noch ständig versorgt werden!
Wenn den ganzen Tag gebaut wurde, wurde dann Abends n Streichholz gezogen, wer jetzt noch die Pferde machen muss, während die anderen schon mit dem Bier auf die Couch dürfen!
Man stellt sich das so romantisch vor. Ich bin großer Fan von machen (oder eben mitmachen): dann merkt man sehr schnell, mal ist das total toll und ich fahre da auch nach wie vor supergerne auf Besuch!
Bin dann aber auch froh, wenn ich wieder in meinem Leben bin, das nicht nur aus nem Haufen Pferdesch… besteht (einmal gab‘s ne Auflage und wir mussten den Misthaufen unter Zeitdruck neu bauen & abdichten…)! 😀