Home / Forum / Spaß & Tratsch / KI und Hundehaltung

Verfasser-Bild
Maria
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 82
zuletzt 18. Jän.

KI und Hundehaltung

Hallo, auf Dogorama ist KI bei den Nutzern hauptsächlich in der Bilderstellung sichtbar. Nutzt ihr KI noch für andere Zwecke? Arbeitsbedingungt spiele ich viel mit Copilot, dem Tool von Microsoft rum. Da gebe ich auch immer wieder Fragen zu den Hunden ein. Heute habe ich bspw. ein Foto eines Urinteststreifens eingespielt und der wurde dann für mich interpretiert. Interessanterweise hat er die Ergebnisse für zwei Hunde unterschiedlich interpretiert. Im Anschluss habe ich mir einen Ernährungsplan nach traditioneller chinesischer Medizin erstellen lassen. Gut finde ich, dass der Copilot immer dazu schreibt, dass die Aussagen fehlerhaft sein können. Ich empfinde es aber als eine sehr gute Grundlage für ein weiteres Vorgehen, z.B. für Gespräche mit der Tierärztin etc. Wie seht ihr das?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Oliver
18. Jän. 10:25
Das soll auch kein Vorwurf an irgendjemand sein. Nur ein genereller Hinweis. Aber wegen den AGB‘s bezüglich Fotos in der Cloud… Wenn man Whatsapp, Facebook, eigentlich sämtlichen Diensten und Apps zugriff auf die Fotos erlaubt, ist ein Clouddienst im Vergleich die harmloseste Option.😉
Wer seine Daten (Emails, Bilder, etc.) nicht lokal oder in seinem Ökosystem (eigener Server) halten will, muss immer überlegen, inwieweit er dem externen Serviceanbieter "vertrauen" kann.

Datenhaltung durch außereuropäischen Serviceprovider sollte vermieden werden, Datenhaltung durch innereuropäische Serviceprovider muss gut überlegt werden (Benutzerfreundlichkeit versus Sicherheit).

Grundsätzlich will jeder Service oder jedes Betriebssystem oder jede App die Daten des Users haben; Privatsphäre oder Datenschutz gibt es im Cyberspace nicht. Das muss man selber regeln - so gut es geht.

Und...es gibt für alles, was in der IT im Mainstream angeboten wird immer Alternativen. Man muss nur die Komfortzone verlassen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sebbi
18. Jän. 18:40
Wer seine Daten (Emails, Bilder, etc.) nicht lokal oder in seinem Ökosystem (eigener Server) halten will, muss immer überlegen, inwieweit er dem externen Serviceanbieter "vertrauen" kann. Datenhaltung durch außereuropäischen Serviceprovider sollte vermieden werden, Datenhaltung durch innereuropäische Serviceprovider muss gut überlegt werden (Benutzerfreundlichkeit versus Sicherheit). Grundsätzlich will jeder Service oder jedes Betriebssystem oder jede App die Daten des Users haben; Privatsphäre oder Datenschutz gibt es im Cyberspace nicht. Das muss man selber regeln - so gut es geht. Und...es gibt für alles, was in der IT im Mainstream angeboten wird immer Alternativen. Man muss nur die Komfortzone verlassen.
Absolut korrekt.
Das Paradoxon liegt jedoch beim Nutzer: Auf der einen Seite fühlt man sich so wichtig, dass man ständig seine Erlebnisse teilen muss, aber wenn es um Sicherheit und sensible Daten geht, fühlt man sich plötzlich unwichtig. 🤔

Beispiel:
Es gibt genug Dienste, die Zugriff auf sämtliche Bilder verlangen. Die Argumentation dazu lautet oft: „Ich habe nichts zu verbergen. Die können ruhig in meinen Fotos wühlen.“
Entgegnet man dann jedoch: „Wirklich? Na dann lass mich doch mal deine Bilder anschauen“, will das am Ende doch keiner.

Für eine KI ist es nicht sonderlich schwer Nutzerprofile zu erstellen.
Man sollte nicht zu gutgläubig sein.