Beide Begriffe sind Konzepte, keine Personen, keine Eigenschaften und kein Zustand, den jemand „hat“.
Also Bezugsrahmen oder Annahmen darüber, wie Denken, Kommunikation und Leistungsfähigkeit typischerweise funktionieren sollten und wo dieser Bezugsrahmen nicht passt, Barrieren bestehen und Unterstützung Teilhabe ermöglicht.
Normen werden immer durch die Gesellschaft und den Zeitgeist festgelegt.
Das Thema Sicherheitspolitik wurde in den letzten Jahren gesellschaftlichen ausgeblendet, es war "anderst" oder "schlecht". Das hat unsere Gesellschaft in die prekäre Situation gebracht in der wir heute sind. In den nächsten zehn Jahren werden wir sicherheitspolitische Änderungen in unsere Gesellschaft haben, die jeden betreffen werden und diese dann als - zwangsweise - "normal" empfinden.
Sozialwissenschaftlich verordnete Konzepte sind schwierig. Letzte Woche hat eine ehemalige Grundschullehrerin meines Kindes mir gesagt, dass das Konzept Inklusion in der Grundschule gescheitert ist. "Das kann man abhaken"(Originalzitat). Und es ist gute Pädagogin, die keine Burnout hat und schon zig Wochen krankgeschrieben ist.
Nur Beispiele wie Normen/Konzepte sich ändern können.
Und .... eine Lehrerin meines Kindes auf dem Gymnasium hat den Kindern mitgeteilt, nicht den Eltern, daß sie die zukünftige Elite in Deutschland sind. Das ist Stand der Schulpolitik, kann man gut oder schlecht finden.