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Maria
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Anzahl der Antworten 82
zuletzt 18. Jän.

KI und Hundehaltung

Hallo, auf Dogorama ist KI bei den Nutzern hauptsächlich in der Bilderstellung sichtbar. Nutzt ihr KI noch für andere Zwecke? Arbeitsbedingungt spiele ich viel mit Copilot, dem Tool von Microsoft rum. Da gebe ich auch immer wieder Fragen zu den Hunden ein. Heute habe ich bspw. ein Foto eines Urinteststreifens eingespielt und der wurde dann für mich interpretiert. Interessanterweise hat er die Ergebnisse für zwei Hunde unterschiedlich interpretiert. Im Anschluss habe ich mir einen Ernährungsplan nach traditioneller chinesischer Medizin erstellen lassen. Gut finde ich, dass der Copilot immer dazu schreibt, dass die Aussagen fehlerhaft sein können. Ich empfinde es aber als eine sehr gute Grundlage für ein weiteres Vorgehen, z.B. für Gespräche mit der Tierärztin etc. Wie seht ihr das?
 
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Maria
17. Jän. 11:35
Neuronormativ beschreibt die Norm, wobei diese Norm nicht naturgegeben ist, sondern sozial ausgehandelt wird - also das, was als Mehrheit oder als „üblich“ gilt und unhinterfragt zum Maßstab wird. Neurodivergenz verstehe ich als Paradigmenwechsel: weg von „anders = abweichend = schlecht“ hin zu „anders = anders“ - ohne Bewertung oder Hierarchie.
Aber wer ist dann neuronormativ? Jemand mit einem IQ von genau 100, männlich, weiß, zwischen 30 und 40 Jahre alt?

Also, welche neuronalen Eigenschaften hat denn eine neuronormative Person?
 
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Lisa-Eileen
17. Jän. 11:37
Beim Begriff „Befähigung“ frage ich mich, was damit konkret gemeint ist und ob es ein definiertes Mindestmaß für Forenbeteiligung gibt? Menschen verfügen über sehr unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen, aus Gründen wie Bildung, Neurodivergenz, Mehrsprachigkeit oder Beeinträchtigungen. Tools wie Rechtschreibprogramme, Diktierfunktion etc kompensieren und KI ist hier eben eine Weiterentwicklung. Gerade dadurch werden komplexe Inhalte vielen zugänglich gemacht, zB wenn wissenschaftliche Texte in einfache Sprache übertragen werden. Das ist keine Simulation von Kompetenz, sondern Barriereabbau. Befähigung heißt für mich nicht, alles allein leisten zu müssen, sondern Gedanken verständlich mitteilen zu können, auch mit Unterstützung.
Da hab ich ChatGPT auch schon genutzt als ich meine Vollversicherung wegen ner möglicherweise anstehender OP was gefragt hab und die immer unklar iwas gelabert haben, auch nach mehrmaligem nachfragen wurde mir keine klare Antwort gegeben.
Da hab ich Chat GPT gebeten mir das auf normales Deutsch zu übersetzen bzw mir zu sagen ob die die Voruntersuchung nun übernehmen oder nicht und unter welchen Bedingungen.
 
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Sina
17. Jän. 11:40
Geht mir grad genauso.🥲🤣
https://dogorama.app/de-de/forum/Gesundheit/Roentgenbilder_interpretieren-tt3fK95IMStoZXASuO36/

Hier zB ist es recht offensichtlich, was der ChatGPT Beitrag ist. Völlig ok in dem Fall, aber es auch so zu kennzeichnen hätte ich gut gefunden.
 
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Lisa-Eileen
17. Jän. 11:41
Meiner hat auch einen Namen. 😄
Das kann man machen?😅
 
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Maria
17. Jän. 11:41
Das kann man machen?😅
Zumindest bei Copilot hat es funktioniert. ChatGPT nutze ich nicht.
 
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Lisa-Eileen
17. Jän. 11:42
Zumindest bei Copilot hat es funktioniert. ChatGPT nutze ich nicht.
Achso, das kenn ich nicht.👀😅
 
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Maria
17. Jän. 11:44
Achso, das kenn ich nicht.👀😅
Sollte eigentlich sehr ähnlich sein. Copilot nutzt glaub ich auch ChatGPT als Grundlage.

Ich kann Copilot ja mal nach seiner Beziehung zu ChatGPT fragen. 😄
 
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SandrA
17. Jän. 11:50
Aber wer ist dann neuronormativ? Jemand mit einem IQ von genau 100, männlich, weiß, zwischen 30 und 40 Jahre alt? Also, welche neuronalen Eigenschaften hat denn eine neuronormative Person?
Beide Begriffe sind Konzepte, keine Personen, keine Eigenschaften und kein Zustand, den jemand „hat“.
Also Bezugsrahmen oder Annahmen darüber, wie Denken, Kommunikation und Leistungsfähigkeit typischerweise funktionieren sollten und wo dieser Bezugsrahmen nicht passt, Barrieren bestehen und Unterstützung Teilhabe ermöglicht.
 
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Oliver
17. Jän. 11:55
Beide Begriffe sind Konzepte, keine Personen, keine Eigenschaften und kein Zustand, den jemand „hat“. Also Bezugsrahmen oder Annahmen darüber, wie Denken, Kommunikation und Leistungsfähigkeit typischerweise funktionieren sollten und wo dieser Bezugsrahmen nicht passt, Barrieren bestehen und Unterstützung Teilhabe ermöglicht.
Normen werden immer durch die Gesellschaft und den Zeitgeist festgelegt.

Das Thema Sicherheitspolitik wurde in den letzten Jahren gesellschaftlichen ausgeblendet, es war "anderst" oder "schlecht". Das hat unsere Gesellschaft in die prekäre Situation gebracht in der wir heute sind. In den nächsten zehn Jahren werden wir sicherheitspolitische Änderungen in unsere Gesellschaft haben, die jeden betreffen werden und diese dann als - zwangsweise - "normal" empfinden.

Sozialwissenschaftlich verordnete Konzepte sind schwierig. Letzte Woche hat eine ehemalige Grundschullehrerin meines Kindes mir gesagt, dass das Konzept Inklusion in der Grundschule gescheitert ist. "Das kann man abhaken"(Originalzitat). Und es ist gute Pädagogin, die keine Burnout hat und schon zig Wochen krankgeschrieben ist.

Nur Beispiele wie Normen/Konzepte sich ändern können.

Und .... eine Lehrerin meines Kindes auf dem Gymnasium hat den Kindern mitgeteilt, nicht den Eltern, daß sie die zukünftige Elite in Deutschland sind. Das ist Stand der Schulpolitik, kann man gut oder schlecht finden.
 
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SandrA
17. Jän. 11:57
Normen werden immer durch die Gesellschaft und den Zeitgeist festgelegt. Das Thema Sicherheitspolitik wurde in den letzten Jahren gesellschaftlichen ausgeblendet, es war "anderst" oder "schlecht". Das hat unsere Gesellschaft in die prekäre Situation gebracht in der wir heute sind. In den nächsten zehn Jahren werden wir sicherheitspolitische Änderungen in unsere Gesellschaft haben, die jeden betreffen werden und diese dann als - zwangsweise - "normal" empfinden. Sozialwissenschaftlich verordnete Konzepte sind schwierig. Letzte Woche hat eine ehemalige Grundschullehrerin meines Kindes mir gesagt, dass das Konzept Inklusion in der Grundschule gescheitert ist. "Das kann man abhaken"(Originalzitat). Und es ist gute Pädagogin, die keine Burnout hat und schon zig Wochen krankgeschrieben ist. Nur Beispiele wie Normen/Konzepte sich ändern können. Und .... eine Lehrerin meines Kindes auf dem Gymnasium hat den Kindern mitgeteilt, nicht den Eltern, daß sie die zukünftige Elite in Deutschland sind. Das ist Stand der Schulpolitik, kann man gut oder schlecht finden.
Deinem ersten Satz stimme ich zu - beim zweiten verstehe ich nicht was du meinst, magst du es nochmal erklären?

Ah, Du hast editiert. Danke ☺️