Mal als Beispiel, in einem Thread schrieb ein Teilnehmer mit seltsamer Sytax, sein Hund dürfe selber alle Entscheidungen treffen, das sei für ihn wichtig. Außerdem dürfe er natürlich auch selber entscheiden, wo er liegt, natürlich auch ohne Aufforderung auf die Couch usw.
Einige Zeit später antwortete dieser Teilnehmer als erster auf eine Frage, in der es um Erziehungsfragen und Probleme ging mit einem - wie von Steffi beschriebenen sehr langen und gut strukturiertem Text mit Aufzählungen - wie ein Hund erzogen werden sollte.
Unter anderem wurde in der Aufzählung empfohlen, dem Hund nicht zuviele Entscheidungen zu überlassen und auch vorzugeben, wo der Hund sich aufzuhalten hat (Raumverwaltung).
Da werde ich persönlich schon skeptisch.
Für mich hat das was von "mit fremden Federn schmücken", tut keinem weh, entspricht aber doch irgendwie nicht dem Sinn eines Austauschs, zumindest in meiner Welt 💁🏼♀️
Auf emotionaler Ebene kann ich dein Unbehagen total verstehen.😉
Gleichzeitig ist aber genau das eben nicht die Art, wie ich Texte lese oder bewerte.
Schon lange vor KI habe ich nicht überprüft und auch nicht überprüfen können, ob jemand Aussagen per Copy & Paste übernommen, umformuliert oder irgendwo aufgeschnappt hat.
Wenn sich jemand widerspricht, kann das ja viele Gründe haben; eine veränderte Perspektive, neue Erfahrungen oder schlicht Gedanken, die noch nicht ausgereift sind.
Für mich einfach kein Anlass, Autorenschaft zu bewerten, aber ggf eine Einladung, inhaltlich einzusteigen, nachzufragen, einzuordnen oder eine andere Sichtweise daneben zu stellen.