Bisher in der Familie kein Problem aber wenn doch dann würden wir nicht gehen. Gehen nur dahin wo auch unser Hund mit dabei sein darf.
Das ihr nicht gehen würdet ist sehr schade.
Da ich mir sicher bin, dass Weihnachten für Hunde keine tiefere Bedeutung hat, spielt der Anlass für meine Entscheidung keine Rolle.
Sebbi ist normalerweise überall willkommen. Ich ernte teilweise sogar empörte Reaktionen, wenn ich überhaupt nur infrage stelle, ob ich ihn mitbringen sollte. Trotzdem wäge ich jedes Mal ab, ob meine Liebe zu ihm das Dabeihaben in jeder Situation wirklich rechtfertigt.
Ich habe da ein gutes Beispiel im Freundeskreis: Ein Ehepaar mit einem Kleinkind, das etwas Angst vor Sebbi hat.
In dem Haushalt leben bereits ein Labrador und zwei Katzen, und bald kommen noch zwei Babys dazu.
Trotz dieser Trubel-Gefahr frage ich jedes Mal nach:
‚Soll ich Sebbi diesmal lieber zu Hause lassen?‘
Die Antwort ist immer ein klares: ‚Nein, warum denn?‘
Sogar mit zur Arbeit dürfte ich ihn nehmen. Das erspare ich ihm allerdings bewusst, weil der Alltag dort für ihn definitiv zu stressig wäre.
Ich mache mir nichts aus Social Media-oder virtuellen Freundschaften. Die Menschen, die ich mag, will ich persönlich sehen – ich brauche den Augenkontakt bei einer Unterhaltung.
Sebbi hat gelernt, alleine zu bleiben, auch wenn das fast nie nötig ist.
Zudem haben wir mehrere Optionen, ihn bei Menschen unterzubringen, die er super findet.
Wenn wir also eine Einladung exklusive Sebbi bekommen, nehmen wir diese trotzdem wahr.
Anders würde es sich verhalten, wenn er nirgends unterkommen könnte, wo er sich wohlfühlt, oder wenn das Alleinesein ein großes Problem für ihn wäre.
Aber spätestens nach vier Stunden ist die Sache für mich eh erledigt – länger halte ich es ohne ihn einfach nicht aus. 😇“