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Dogorama
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zuletzt 5. Jän.

⁉️🎄 Hund an Weihnachten nicht erwünscht?!

Hey zusammen, wir finden die Frage mega spannend! 🐾 Es geht ja um eine klassische Weihnachts-Dilemma-Situation: Gehe ich zu meiner Familie und lasse meinen Hund 5 Stunden alleine, oder bleibe ich aus Prinzip zu Hause und verbringe die Feiertage nur mit meinem Vierbeiner, denn er gehört doch schließlich auch zur Familie?! Wir sind super neugierig auf eure Meinungen, denn wir wissen, dass da die Gemüter oft auseinandergehen. 😅 Also: Was würdet ihr tun – zur Familienfeier gehen oder bei eurem Hund bleiben? Erzählt mal! Wurde euch vielleicht auch schon mal verboten, euren Hund mitzunehmen? 🎄🐶
 
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Heike
23. Dez. 07:29
Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, wieviel Stress so eine Einladung der ganzen Verwandtschaft an Weihnachten auch für den Einladenden bedeutet. Dann noch den oder die Hunde dabei, die meistens nicht so perfekt erzogen sind, dass sie brav auf ihrer Decke am Rande des Geschehens liegen…
Den Hund zu Hause lassen, wenn es möglich ist, und dann lieber etwas helfen und den Einladenden unterstützen, oder an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr einen Besuch einplanen finde ich da die bessere Lösung.
Ich kenne es aus dem Altenheim, an Weihnachten kommen alle, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht und die Bewohner sind mit dem ganzen Trubel oft komplett überfordert…
Es gibt noch 364 andere Tage im Jahr 🤷🏼‍♀️
In Ruhe unterhalten kann man sich mit der Familie bei einem gemeinsamen Spaziergang (mit Hund) nach den Feiertagen mit anschließendem gemeinsamen Kaffeetrinken, ohne Stress, kleiner Tip am Rande 😊
 
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Silke
23. Dez. 07:36
Ich denke, man sollte sich ein bisschen von diesen harten Grundsatzhaltungen lösen. "Wer meinen Hund nicht liebt/respektiert, der liebt/respektiert mich nicht." Hund und Halter sind doch nicht eins. Mensch und Tier haben bei aller Liebe und Verbundenheit unterschiedliche Bedürfnisse.
Die meisten Hundehalter werden wohl gerne den Großteil ihrer Freizeit mit ihrem Hund verbringen, sonst hätte man ja keinen Hund. Aber alles andere kategorisch auszuschließen finde ich sehr einseitig und kann zu einer Isolation führen. Und bald liegt man mit allen im Streit, weil man sich so gar nicht mehr anderen Lebensweisen öffnen will.
Es kann sehr anregend sein, sich auch mal ab und zu mit ganz anderen Themen und Menschen zu befassen. Natürlich ist die Waldwanderung phantastisch gut für Mensch und Hund. Ein Besuch im Museum z.B. oder eben eine Familienfeier ist aber für den Menschen auch gut, für Geist und Seele. Und ist manchmal sogar auch umsonst. 😉
 
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Martina
23. Dez. 08:18
Ich glaube jeder geht auch mal ohne Hund irgendwo hin, sei es Arzt, Friseur o. Ä. Was ich nicht machen würde ist, meinen Hund über 5 h alleine lassen, ansonsten kommt es auf die Situation an, ich habe Bekannte, da sind Hunde immer willkommen ,nur meiner nicht. Nicht weil er unerzogen ist, sondern weil er klein ist. Die Familie mag nur große Hunde und lehnt kleine Fußhupen kategorisch ab. Die treffe ich nur noch auf neutralem Boden, selbst besitzen die keinen Hund.
Sowas ist ja komplett blöd. Ich glaube, da würde ich tatsächlich überlegen ob ich noch hin gehe. Wenn Hunde okay sind, dann ist ein kleiner genauso willkommen wie ein großer.
Mitch hat ein paar „Fußhupenfreunde“ und durch einen von ihnen weiß ich auch dass Mitch meine Katze Feli mit anpöbelt wenn der Besucherhund das macht. Zum Glück waren die Hunde im Garten und Feli im Haus - daher ist hier der Garten für Mitchs Freunde okay, ins Haus geht leider nicht. Aber nur weil ein Hund kleiner ist ihn nicht dabei haben wollen… autsch. Das ist so willkürlich und so ein besch***** Grund, da hätte ich dann auch ein prinzipielles Problem und es könnte passieren dass ich sage „ohne meinen Hund - ohne mich.“
 
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Mucky
23. Dez. 08:39
Scheiss auf die Feunde.
Ich bleib beim Hund.
 
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Sebbi
23. Dez. 08:40
BTT☝🏼

Um auf die Kernfrage zurückzukommen: Würde ich meinen Hund wegen der Feier alleine lassen?🤔

Wir gehen von folgender Situation aus:
* Einladung zur Weihnachtsfeier.
* Meine Frau und ich sind eingeladen, Sebbi jedoch nicht.
* Der Hundesitter fällt aus und ich habe keine Alternative.

(Ich lasse Sebbi nur ungern alleine. Wahrscheinlich wäre der kleine „Womanizer“ aber ohnehin nicht einsam: Er hat hier in der Straße viele Damen, die ihm schon angeboten haben, bei ihnen einzuziehen, falls es ihm bei uns nicht mehr gefällt.)😳🤔

Ich würde dementsprechend ohne Sebbi hingehen. Vermutlich würde ich meinen Aufenthalt aber auf unter fünf Stunden begrenzen.

Das diesjährige Weihnachtsessen wurde auf den 20. Dezember vorverlegt und fand zudem in einem Restaurant statt. Das wollte ich weder meinem Hund noch mir antun – ganz unabhängig davon, ob Hunde dort überhaupt erlaubt gewesen wären. Also blieb Sebbi zu Hause.

Dennoch ist meine Entscheidung von gewissen Faktoren abhängig:
* Kann mein Hund für mehrere Stunden alleine bleiben?
* Ist mein Hund gesund?
* Kann ich zur Not schnell bei ihm sein?
* Brauche und habe ich jemanden, der ab und an nach ihm schaut?
* Brauche und habe ich jemanden, der ihn betreut?

Als Dilemma würde ich die Familienfeier nicht bezeichnen. Wenn es nicht ausdrücklich erwünscht ist, dass Sebbi dabei ist, würde ich ihn sowieso nicht mitnehmen – allein schon wegen der nervigen Kinder, die dann gefühlt 700.000-mal seinen Namen rufen und mit ihm spielen wollen. Das ist nicht nur für ihn zu stressig, sondern auch für mich.
 
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Sebbi
23. Dez. 08:50
So Leute,
an alle selbsternannten Verteidiger der Puristen ☝🏼

Es gibt sicher Gründe, warum man seinen Hund nicht alleine zu Hause lassen will.
Aber wenn ich hier auf „dicke Hose“ machen will, muss ich auch mit dem entsprechenden Gegenwind rechnen.

Wer seine Prinzipien so demonstrativ vor sich herträgt, sollte sich nicht wundern, wenn andere das als reine Provokation oder soziale Unverbindlichkeit wahrnehmen. Es wirkt oft weniger wie Tierliebe und mehr wie eine bequeme Ausrede, um sich gesellschaftlichen Erwartungen zu entziehen.

Wenn man wirklich eine Lösung suchen würde, gäbe es meistens eine – sei es ein Sitter, Freunde oder eben ein Kompromiss bei der Aufenthaltsdauer. Aber stattdessen wird die „Ganz oder gar nicht“-Karte gespielt.
Das mag konsequent wirken, ist am Ende aber oft nur eines: ziemlich ungesellig.
 
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Ju❤️Kaya
23. Dez. 08:58
So Leute, an alle selbsternannten Verteidiger der Puristen ☝🏼 Es gibt sicher Gründe, warum man seinen Hund nicht alleine zu Hause lassen will. Aber wenn ich hier auf „dicke Hose“ machen will, muss ich auch mit dem entsprechenden Gegenwind rechnen. Wer seine Prinzipien so demonstrativ vor sich herträgt, sollte sich nicht wundern, wenn andere das als reine Provokation oder soziale Unverbindlichkeit wahrnehmen. Es wirkt oft weniger wie Tierliebe und mehr wie eine bequeme Ausrede, um sich gesellschaftlichen Erwartungen zu entziehen. Wenn man wirklich eine Lösung suchen würde, gäbe es meistens eine – sei es ein Sitter, Freunde oder eben ein Kompromiss bei der Aufenthaltsdauer. Aber stattdessen wird die „Ganz oder gar nicht“-Karte gespielt. Das mag konsequent wirken, ist am Ende aber oft nur eines: ziemlich ungesellig.
Das galt für beide Seiten. Wie jetzt auch, anpöbeln liegt wohl vielen. Akzeptiert mal die Meinungen anderer. Und wenn ihr es genau wissen wollt, aus bestimmten Gründen ziehe ich meinen Hund auch den meisten Menschen vor . Der beleidigt nicht, nimmt mich wie ich bin, ist nicht hinterhältig und falsch, ist treu und verstehen uns auch ohne Worte, tröstet, beschützt, loyal......
 
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Roswitha
23. Dez. 09:02
Beim Hund bleiben und die anderen können mir den Buckel runterrutschen 🤣😂🤣🎅🎄🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳
Das ist doch klar wo mein Hund mich erwünscht ist da bin ich auch nicht erwünscht und da gehe ich auch nicht hin
 
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Ina
23. Dez. 09:05
Ich denke, man sollte sich ein bisschen von diesen harten Grundsatzhaltungen lösen. "Wer meinen Hund nicht liebt/respektiert, der liebt/respektiert mich nicht." Hund und Halter sind doch nicht eins. Mensch und Tier haben bei aller Liebe und Verbundenheit unterschiedliche Bedürfnisse. Die meisten Hundehalter werden wohl gerne den Großteil ihrer Freizeit mit ihrem Hund verbringen, sonst hätte man ja keinen Hund. Aber alles andere kategorisch auszuschließen finde ich sehr einseitig und kann zu einer Isolation führen. Und bald liegt man mit allen im Streit, weil man sich so gar nicht mehr anderen Lebensweisen öffnen will. Es kann sehr anregend sein, sich auch mal ab und zu mit ganz anderen Themen und Menschen zu befassen. Natürlich ist die Waldwanderung phantastisch gut für Mensch und Hund. Ein Besuch im Museum z.B. oder eben eine Familienfeier ist aber für den Menschen auch gut, für Geist und Seele. Und ist manchmal sogar auch umsonst. 😉
Da bin ich ganz bei dir.... Ein Besuch bei Freunden und/oder Familie ist meist kostenfrei aber sicher nicht umsonst....
Für uns Menschen sind soziale Kontakte untereinander genauso wichtig wie es innerartliche Kontakte für unsere Hunde sind.
Und vielleicht sollten alle "ganz oder gar nicht" Vertreter auch einmal darüber nachdenken dass es irgendwann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Zeit "ohne Hund" geben wird...
Und jeder wird irgendwann auch einmal auf Hilfe angewiesen sein, in welcher Form auch immer, da reicht es schon sich mal den Knöchel zu brechen, (ist mir vor Jahren passiert, zwei Wochen Krankenhaus, vier Monate auf "Krücken"),
Spätestens dann ist man froh Menschen um sich zu haben die da sind und sich kümmern, auch um den Hund.... Und das ist in ganz vielen Fällen eben doch die Familie.
Wenn man dann aber alle durch sein selbstsüchtiges Verhalten verprellt hat, kann es sehr einsam um einen herum werden....
Und es geht nicht nur um Weihnachten sondern um die doch sehr weit verbreitete Grundeinstellung "mich gibt es nur mit Hund, ohne Hund ohne mich"
 
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Birgit
23. Dez. 09:06
Das sollte mal einer zu mir sagen, dann sehen die mich auch von meiner besten Seite, nehmlich von hinten und können mich mal da wo ich schön bin am popo.