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Andrea
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 234
zuletzt 26. Jän.

Habt ihr Angst vor dem Wolf?

Mittlerweile soll es in deutschen Wäldern um die 2000 Wölfe geben. Tendenz steigend um 30% jährlich. Habt ihr eigentlich keine Angst wenn ihr im Wald spazieren geht.
 
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Gabriela
24. Jän. 13:36
Er war aus einem Wurf ohne Papiere mit 10 Welpen. Die haben ein zuhause gebraucht.
Alles klar...
 
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Gabriela
24. Jän. 13:38
Also Wolf vor Mensch. Der Wald war immer ein Rückzugsort. Ein Platz der Ruhe und Entspannung. Spielplatz für Kinder. Wie oft haben wir unser Picknick eingepackt oder sind einfach als Kinder mit den Hunden zum nächsten Ort gewandert oder mit dem Fahrrad eine Tour durch den Wald gefahren.
Ich habe den Eindruck, Du fürchtest um Deine Komfortzone...
 
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Andrea
24. Jän. 13:39
Ich habe den Eindruck, Du fürchtest um Deine Komfortzone...
Vielleicht. Ohne Wolf wär’s entspannter
 
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Gabriela
24. Jän. 13:43
Nein vorm Wolf nicht er meidet Menschen .Wildschweine oder ein Dachs sind gefährlicher
Eben, ein kluges Tier...ich wäre glücklich, man würde dergleichen zahlreicher unter Menschen finden.
 
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wolf
24. Jän. 13:49
Also Wolf vor Mensch. Der Wald war immer ein Rückzugsort. Ein Platz der Ruhe und Entspannung. Spielplatz für Kinder. Wie oft haben wir unser Picknick eingepackt oder sind einfach als Kinder mit den Hunden zum nächsten Ort gewandert oder mit dem Fahrrad eine Tour durch den Wald gefahren.
Wenn du meiner Argumentation folgst, dann ist das keine Entweder-Oder Frage und es geht auch nicht darum, ob der Mensch oder der Wolf Vorrang hat. Ich versuche ja deutlich zu machen, dass viele der Befürchtungen unbegründet sind. Insbesondere, seit die Tollwutgefahr kaum noch vorhanden ist, halte ich es für unwahrscheinlich, daß es Übergriffe in einem Maße geben wird, die über Unfälle hinausgehen. Ich will niemanden die Angst absprechen, aber ein geschütztes Tier wegen unbegründeten Ängsten wieder verdrängen zu wollen, halte ich für wenig sinnvoll. Ich bin auch kein Freund der christlich geprägten Ansicht, dass die Welt unser Untertan ist und nach unserem Bild geformt werden muß. Darin sehe ich die Ursache vieler Umwelt-- und Klimaprobleme, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen. Es ist eine Arroganz der Menschen, daß Natur dem eigenem Komfort zu weichen hat. Ich bin dafür, dass man die Natur besser kennt und versteht, und so in Einklang mit ihr leben kann, statt sie permanent zerstören zu müssen.
 
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Gabriela
24. Jän. 13:51
Ich persönlich finde es ganz gut dass viele Leute Angst vor dem Wald haben! Dann ist wenigstens abends Ruhe. Ich selber habe keine Angst vor dem Wald- manchmal schlafe ich sogar alleine im Wald- das einzige wovor ich Angst hätte wären Menschen die dann auftauchen. Am Bahnhof unserer Stadt habe ich mehr. als im Wald. Vielleicht liegt es daran dass ich meine gesamte Kindheit mehr oder weniger im Wald verbracht habe🤣. Dennoch kann ich es verstehen dass Menschen Angst im Wald haben aus welchen Gründen auch immer
Du bist eben naturnah sozialisiert. Das kennen viele Menschen nicht. Ich lebe seit einigen Jahren in einem Dorf, war aber schon immer viel in der Natur unterwegs. Ich war völlig perplex, als ich miterlebt habe, dass die Einwohner hier in Panik geraten, wenn ihnen ein Mensch begegnet, den sie nicht seit Kindestagen kennen.😉
 
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Gabriela
24. Jän. 14:01
Wenn du meiner Argumentation folgst, dann ist das keine Entweder-Oder Frage und es geht auch nicht darum, ob der Mensch oder der Wolf Vorrang hat. Ich versuche ja deutlich zu machen, dass viele der Befürchtungen unbegründet sind. Insbesondere, seit die Tollwutgefahr kaum noch vorhanden ist, halte ich es für unwahrscheinlich, daß es Übergriffe in einem Maße geben wird, die über Unfälle hinausgehen. Ich will niemanden die Angst absprechen, aber ein geschütztes Tier wegen unbegründeten Ängsten wieder verdrängen zu wollen, halte ich für wenig sinnvoll. Ich bin auch kein Freund der christlich geprägten Ansicht, dass die Welt unser Untertan ist und nach unserem Bild geformt werden muß. Darin sehe ich die Ursache vieler Umwelt-- und Klimaprobleme, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen. Es ist eine Arroganz der Menschen, daß Natur dem eigenem Komfort zu weichen hat. Ich bin dafür, dass man die Natur besser kennt und versteht, und so in Einklang mit ihr leben kann, statt sie permanent zerstören zu müssen.
Hätte ich auch nicht besser formulieren können.Hast Du meine Petition schon bemerkt?🫠
 
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Sonja
24. Jän. 14:05
Vielleicht. Ohne Wolf wär’s entspannter
Versteh ich nicht. Meine Kinder sind immer noch draußen unterwegs mit Rad oder ohne, sogar im Dunkeln (gibt heute Handys im Gegensatz zu früher) wir haben Wildtiere und Verhalten besprochen.
Entspannung kommt von innen. Wenn ich früher in eine Rotte Wildschweine geraten wäre, hätte ich schlechtere Karten gehabt als heute. So ohne Handy. Wolf hin oder her.
 
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Steffi
24. Jän. 14:21
Wenn du meiner Argumentation folgst, dann ist das keine Entweder-Oder Frage und es geht auch nicht darum, ob der Mensch oder der Wolf Vorrang hat. Ich versuche ja deutlich zu machen, dass viele der Befürchtungen unbegründet sind. Insbesondere, seit die Tollwutgefahr kaum noch vorhanden ist, halte ich es für unwahrscheinlich, daß es Übergriffe in einem Maße geben wird, die über Unfälle hinausgehen. Ich will niemanden die Angst absprechen, aber ein geschütztes Tier wegen unbegründeten Ängsten wieder verdrängen zu wollen, halte ich für wenig sinnvoll. Ich bin auch kein Freund der christlich geprägten Ansicht, dass die Welt unser Untertan ist und nach unserem Bild geformt werden muß. Darin sehe ich die Ursache vieler Umwelt-- und Klimaprobleme, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen. Es ist eine Arroganz der Menschen, daß Natur dem eigenem Komfort zu weichen hat. Ich bin dafür, dass man die Natur besser kennt und versteht, und so in Einklang mit ihr leben kann, statt sie permanent zerstören zu müssen.
Ganz meine Meinung..und wenn man mal etwas über den Tellerrand blinzelt fällt vielleicht auf, dass es in vielen anderen Ländern der Welt an Land und im Wasser viele potenziell 'gefährliche' Tiere aller Art gibt, mit denen sich die Menschen arrangieren müssen und es auch machen. Im besten Fall respektvoll und wohlwollend.
 
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wolf
24. Jän. 14:24
Ich finde es übrigens völlig unpassend, anderen ihre Ängste abzusprechen. Hier in diesem Thread geht es doch um die Frage „Habt ihr Angst?“ – und nicht darum, ob diese Ängste von anderen als berechtigt eingestuft werden.
Ich denke, hier muß ich differenziert antworten. Man muß das subjektive Erleben einer Angst ernst nehmen und darf es nicht kleinreden. Man kann nicht das Erleben anderer beurteilen, und permanente Angst wird sich auf Psyche und Körper auswirken. Das muß ernst genommen und auch respektiert werden.
Aber es gibt reale, begründete Ängste und es gibt Ängste, die keinen realen Grund haben. Hier kann es helfen, rational durch Aufklärung und Verständnis dieser Angst entgegenzuwirken.
Es passiert aber leider oft, dass solche irrationale Ängste überbewertet werden und Konsequenzen in der realen Welt aufgrund eines subjektiven Erlebens gefordert werden. Im Extrem zum Beispiel daß gefordert wird, Wölfe wieder aus Deutschland zu verdrängen, weil man Angst vor Angriffen hat. Gegeben, dass es in Deutschland in den 26 Jahren seit Rückkehr der Wölfe keinen Angriff auf Menschen gegeben hat, kann man wohl mit gutem Grund feststellen, daß diese Angst unbegründet und irrational ist. Wenn man dann noch feststellt, daß viele Wolfsangriffe auf Tollwut zurückzuführen waren und sind und das Tollwutrisiko in Deutschland nur noch marginal ist, kann man das zusätzlich noch untermauern. Wenn dennoch jemand Angst vor Wölfen hat und diese nicht bei sich in der Natur haben möchte, dann muss man konsequenterweise sagen, daß solche Personen nichts in der Natur zu suchen haben und sich besser nach bewachten Parkanlagen umsehen.