Von wegen Schleppleine und Flexileine sind legitim und schützen Wildtiere.
Dieses Rehkitz lag etwa 1,5m vom Wegesrand entfernt. Da hätte auch eine Leine nichts gebracht.
Aufmerksame Halter und gut erzogene Hunde sind mit da deutlich lieber/sicherer.
Sam war dort nicht angeleint. Er schaut sich sowas dann immer an, und setzt sich hin. Reine Neugier. Bis ich ihn abrufe.
Ich gebe dir natürlich recht, ein Hund, der solch eine Situation wie dein Hund managen kann, ist das Optimum und sollte Ziel eines jeden Hundehaltenden sein.
Nur leider ist das ist das nicht immer der Fall.
Ich bin ein Fan von Schleppleinen, weil sie zusätzliche Sicherheiten bietet, nutze sie seit Jahren regelmäßig mit zwei 25kg Hunden.
1) Die wenigsten Hunde stürzen sich in Beschädigungsabsicht direkt auf ein liegendes Kitz, es muss in den allermeisten Fällen erst Bewegungsreiz erfolgen. Und dann kann man mit der Schleppleine sehr gut den Hund wegziehen, bzw. stoppen falls es zur Hetze käme.
2) Auch eine Schleppleine entbindet die Haltenden nicht davon, bei ihrem Hund zu sein, jeder Zeit zu wissen, wie seine „Stimmung“ gerade ist. Die meisten Hunde sind von so einem „Fund“ nicht überrascht, zeigen ihn bereits etliche Meter vorher an.
3) In hohe Wiesen würde ich meinen Hund weder mit, noch ohne Schlepp lassen, nicht nur wegen der Nester und Kitze, sondern auch wegen der Zecken und Grannen.