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Dogorama
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Anzahl der Antworten 1114
zuletzt 24. Mai

Leinenpflicht – nervige Einschränkung oder sinnvoller Schutz?

Frühling und Sommer bedeuten mehr Natur, mehr Bewegung – und für viele Hunde eigentlich auch Freilauf, Schnuppern, Rennen & Schwimmen. 😍 Gleichzeitig gilt in vielen Regionen die Leinenpflicht, besonders während der Setz- und Brutzeit. Diese beginnt in einen Regionen bereits am 1. März und gilt teilweise bis zum 30. September. Für manche Hundehalter:innen ist das frustrierend: Der Hund hört gut, bleibt in der Nähe, braucht Auslauf. Warum also anleinen? Andere sehen genau darin einen wichtigen Schutz: für Wildtiere, Bodenbrüter, Jungtiere – und am Ende auch für die Hunde selbst. Dabei prallen oft zwei Sichtweisen aufeinander: • „Mein Hund hat einen sicheren Rückruf.“ • „Wildtiere können trotzdem gestresst oder verletzt werden.“ • „Freilauf ist wichtig für Auslastung und Wohlbefinden.“ • „Nicht jeder Hund reagiert vorhersehbar – auch gut erzogene nicht.“ Gerade die Setz- und Brutzeit macht die Situation komplex. Wildtiere fliehen oft nicht sichtbar, sondern verharren – was Hunde leicht zum Nachsetzen verleiten kann, selbst ohne Jagdtrieb. 👉 Die zentrale Frage: Wie viel Freiheit ist verantwortungsvoll – und wo beginnt Rücksicht? 👉 Diskutiert mit: ➡️ Wie steht ihr zur Leinenpflicht während der Setz- und Brutzeit? ➡️ Reicht ein guter Rückruf eurer Meinung nach aus? ➡️ Wo wünscht ihr euch mehr Differenzierung – und wo klare Regeln?
 
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Sebbi
11. Mai 12:37
Ist auch ne Aussage 👍 Habe auch nichts anderes erwartet ! Und in einem Forum ist es nun mal so das man auch auf Beiträge von anderen antwortet! Wenn es nicht so wäre würden hier nur zwei Parteien miteinander agieren! Du antwortest ja auch,obwohl du nicht angesprochen wurdest Aber was solls ! Meine Maßregelung 😂 endet hier 👍
Tja, es gibt nicht nur bissige Hunde😉
 
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Marie
11. Mai 12:41
Tja, es gibt nicht nur bissige Hunde😉
Das ist wohl wahr 😂
 
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Marion
11. Mai 14:37
Damit meine ich nicht die Vergangenheit. So langsam bekomme ich den Eindruck, dass es bei vielen Leuten in den Genen steckt, sich selbst zu zerstören. Egal in welche Richtung.
Und was haben die von dir beschriebenen Eindrücke mit dem Thema Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit zu tun …… ?

Ich frage bloß für Marie Ha … 😂?
 
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Ingo
11. Mai 14:47
Und was haben die von dir beschriebenen Eindrücke mit dem Thema Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit zu tun …… ? Ich frage bloß für Marie Ha … 😂?
Wenn man einzelne Begriffe aus meinem ersten Beitrag herausnimmt, ohne meinen Beitrag zusammenhängend zu lesen, wundert es mich nicht, wenn man den Faden verliert.
 
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Sebbi
12. Mai 10:30
Wurde der Übeltäter wenigstens in flagranti erwischt und zur Rechenschaft gezogen? Das ist nämlich ein ganz furchtbarer Fall!
Also vermutlich nicht. Das dachte ich mir schon.

Das Schicksal des Kitzes ist schrecklich, aber die Schlussfolgerung, es sei ein Hundeopfer, ist fachlich kaum haltbar. Das Verletzungsbild (gezielte Bisse am Kopf und der Verlust eines Auges bei einem Tier, das danach noch zwei Tage überlebt) ist eigentlich das Musterbeispiel für einen Fuchsangriff. Füchse fixieren Kitze genau so am Kopf; werden sie gestört, lassen sie das verletzte Tier zurück.

Ein Hund hat eine völlig andere Beißkraft und Jagdtaktik (Totschütteln), falls er die Beute überhaupt schlagen will, was zu massiven Quetschungen am ganzen Körper führt. Ein Kitz würde einen Hundebiss kaum zwei Tage lang überleben.

Nur auf Verdacht auf Hunde und deren Halter zu schießen, halte ich daher für absolut falsch, wenn nicht sogar voreingenommen.
Selbstverständlich ist es jetzt dir überlassen, auf wen du deinen „Hass“ nun umlenkst. Da Füchse in der Regel keine Halter haben, hoffe ich, es betrifft nun nicht sie selbst.
Denn auch sie haben aktuell Babys zu versorgen. Die Natur ist manchmal grausam, aber hier ohne Beweise pauschal Menschen zu verurteilen, macht es nicht besser.
 
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Tim
22. Mai 22:19
Von wegen Schleppleine und Flexileine sind legitim und schützen Wildtiere.

Dieses Rehkitz lag etwa 1,5m vom Wegesrand entfernt. Da hätte auch eine Leine nichts gebracht.

Aufmerksame Halter und gut erzogene Hunde sind mit da deutlich lieber/sicherer.

Sam war dort nicht angeleint. Er schaut sich sowas dann immer an, und setzt sich hin. Reine Neugier. Bis ich ihn abrufe.
 
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Karin
23. Mai 02:16
Ich hab vor kurzem gelesen, dass Rehe zb. und Bodenbrüter ihre Nachkommen sogar absichtlich! an die Ränder von Wanderwegen legen.
Da ihre natürlichen Feinde zb. Luchs, Fuchs, Wolf, den häufig von Menschen besuchten Wegen, eher fernbleiben.
Nur rechnen die armen halt nicht mit durchstapfendem Mensch; Mountainbiker; Autos, die am Wegesrand parken/ausweichen wollten und Hunden..

naja, statistisch gesehen sind sie dort noch immer sehr sicher im Vergleich zur Wiese mit Mähmaschine oder der nächsten Straße.😭 (das ist das reinste Gemetzel!!)

ist also gar nicht so unwahrscheinlich, dass man direkt vom Weg weg, in eins hineinläuft...

wir Wanderer, und Wanderer mit Hund sind halt nicht die Gefahr, mit der sie instinkiv rechnen, und evolutionsbedingt auch nicht ihre größte Gefahr.
 
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Jochen
23. Mai 04:54
Von wegen Schleppleine und Flexileine sind legitim und schützen Wildtiere. Dieses Rehkitz lag etwa 1,5m vom Wegesrand entfernt. Da hätte auch eine Leine nichts gebracht. Aufmerksame Halter und gut erzogene Hunde sind mit da deutlich lieber/sicherer. Sam war dort nicht angeleint. Er schaut sich sowas dann immer an, und setzt sich hin. Reine Neugier. Bis ich ihn abrufe.
Ich gebe dir natürlich recht, ein Hund, der solch eine Situation wie dein Hund managen kann, ist das Optimum und sollte Ziel eines jeden Hundehaltenden sein.

Nur leider ist das ist das nicht immer der Fall.
Ich bin ein Fan von Schleppleinen, weil sie zusätzliche Sicherheiten bietet, nutze sie seit Jahren regelmäßig mit zwei 25kg Hunden.

1) Die wenigsten Hunde stürzen sich in Beschädigungsabsicht direkt auf ein liegendes Kitz, es muss in den allermeisten Fällen erst Bewegungsreiz erfolgen. Und dann kann man mit der Schleppleine sehr gut den Hund wegziehen, bzw. stoppen falls es zur Hetze käme.

2) Auch eine Schleppleine entbindet die Haltenden nicht davon, bei ihrem Hund zu sein, jeder Zeit zu wissen, wie seine „Stimmung“ gerade ist. Die meisten Hunde sind von so einem „Fund“ nicht überrascht, zeigen ihn bereits etliche Meter vorher an.

3) In hohe Wiesen würde ich meinen Hund weder mit, noch ohne Schlepp lassen, nicht nur wegen der Nester und Kitze, sondern auch wegen der Zecken und Grannen.
 
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C.
23. Mai 06:37
Wir haben hier aktuell wieder einen Fall, von nicht angeleint und die tödlichen Folgen. Die ersten Rehkitze sind geboren und schon haben wir das erste Hundeopfer. Es kann doch nicht sein, dass zur Brut- und Setzzeit nicht abrufbare Hunde nicht angeleint sind. Dieses zarte frisch geborene Wesen musste sich laut Tierklinik mindestens 2 Tage mit den schweren Bissverletzungen am Kopf [Verlust eines Auges) quälen und unsagbare Schmerzen erleiden. Ich hasse Menschen die so uneinsichtig sind ... Das Kitz jedenfalls hatte keine Chance und wurde erlöst ...
Wir hier auch 😢
 
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Michi
23. Mai 09:42
Das Video ist nicht aus diesem Jahr.
Wir gingen auf dem Weg, da sprang die Mutter weg und kreuzte direkt vor uns die Seite. Wahrscheinlich ein Ablenkungsmanöver.
Das Kitz war keine 2m vom Weg entfernt.
Die allermeisten Hunde, die ich kenne, die an Flexi oder Schlepp laufen, dürfen diese auch ausnutzen und im Radius links und rechts den Weg verlassen.
Jeder dieser Hunde wäre problemlos an das Kitz rangekommen.
Hunde sollten sich immer ! am Weg aufhalten, egal ob angeleint oder nicht .
Und zwar nicht nur zur BuS.
Meiner läuft ohne Leine und hat das gelernt.
Übrigens haben wir uns dann in angemessener Entfernung hingesetzt und nach ca 15 min kam Mama zurück.
Das war ein sehr schönes Erlebnis