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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Sonja
28. März 21:29
Gerade auf Instagram gesehen. Eine Zucht aus UK für englische Labbis😢 Mir als Labbihalterin blutet da echt das Herz.
Also für mich sieht der aus wie ein übergewichtigen alter Mischling ( Rottweiler x Irgendwas kleineres) . Da passt ja irgendwie nichts mehr harmonisch zusammen : viel zu kurze Beine, zu kurze Rute ( kuppiert🤔, sieht irgendwie komisch aus), zu schwerer kopf, etc
 
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Katrin
28. März 21:35
Gerade auf Instagram gesehen. Eine Zucht aus UK für englische Labbis😢 Mir als Labbihalterin blutet da echt das Herz.
Wollte das gerade Sohnemann auf Insta zeigen. Account ist entweder gelöscht oder auf privat gestellt. Gab wohl nicht gerade Beifall für die Zucht in den Kommentaren.
 
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Sonja
28. März 21:35
Ja geht immer mehr Richtung Brachy, wird der Trend zum "Riesenbaby" ( also runde Köpfe, Kindchenschema) immer wahrscheinlicher, sieht man ja auch bei de ganzen Bullys und leider auch wieder bei den Boxer. In meiner Kindheit sahen Rottweiler und Dobermann auch noch ähnlicher. Dobermann war etwas massiger, Rottweiler schlanker als die meisten heutzutage
 
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Mailin
29. März 21:47
Die Brachys können ja ab 20 Grad eigentlich gar nicht mehr aus dem Haus. Hab auch schon live einen Hitzeschock bei einer Franz. Bulldogge miterlebt. Hab den Besitzern gesagt der Hund muss sofort weg in den Schatten und am besten ins Haus. Es wurde nicht auf mich gehört. Hund ist 2 Tage später verstorben.
Wie schrecklich ist das denn 😳
 
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Leandra
29. März 21:47
Wie schrecklich ist das denn 😳
Jap...
 
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Mailin
29. März 22:00
Super video. Ich habe schon beim Zuschauen Atemnot verspürt.

Gleichzeitig gibt es dann aber immer noch solche Artikel wie diesen hier bei T-Online, indem es um ruhige Hunderassen geht, die nicht viel Bewegung möchten. Ratet mal, welche das wohl sind?

https://www.t-online.de/leben/familie/haustiere-tiere/id_100646796/hunderassen-diese-rassen-bellen-kaum-und-sind-besonders-entspannt.html
 
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Dogorama-Mitglied
29. März 23:34
Super video. Ich habe schon beim Zuschauen Atemnot verspürt. Gleichzeitig gibt es dann aber immer noch solche Artikel wie diesen hier bei T-Online, indem es um ruhige Hunderassen geht, die nicht viel Bewegung möchten. Ratet mal, welche das wohl sind? https://www.t-online.de/leben/familie/haustiere-tiere/id_100646796/hunderassen-diese-rassen-bellen-kaum-und-sind-besonders-entspannt.html
Vier Qualzuchten und ein ein Basenji?! Die Qualzuchten sind oft leiser, weil bei der Frage Atmen oder Ersticken die Antwort selten „ersticken“ lautet. Der Basset mag zwar gemütlich sein, aber Charakterstark und richtig laut. Das ist ein hound, inklusive des dazugehörigen Geheuls.

Und der basenji bellt zwar nicht, aber ob die Nachbarn das jodelkonzert unbedingt besser finden?
 
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Sonja
30. März 16:28
Super video. Ich habe schon beim Zuschauen Atemnot verspürt. Gleichzeitig gibt es dann aber immer noch solche Artikel wie diesen hier bei T-Online, indem es um ruhige Hunderassen geht, die nicht viel Bewegung möchten. Ratet mal, welche das wohl sind? https://www.t-online.de/leben/familie/haustiere-tiere/id_100646796/hunderassen-diese-rassen-bellen-kaum-und-sind-besonders-entspannt.html
Solche Artikel finde ich sehr grenzwertig. Mittlerweile wird zwar am Rande erwähnt das es Qualzuchten sind aber von ordentlicher Aufklärung moch weit entfernt. Schon die Wortwahl: können zu gesundheitlichen Problemen neigen, seriöser Züchter, und mit längerer Nase/Retro gesünder, Züchter die auf die Gesundheit achten....ist mehr als irreführend, besonders für Hunde unerfahrene Intressenten, und/oder Liebhaber dieser Rassen.... Diese Schwammige/nicht den Tatsachen entsprechende Wortwahl ist doch oft die Grundlage von....Aber meiner ist keine QZ, er ist Gesund... Ausserdem Huskys und WH bellen auch kaum...😆🤣
 
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Mailin
30. März 16:50
Solche Artikel finde ich sehr grenzwertig. Mittlerweile wird zwar am Rande erwähnt das es Qualzuchten sind aber von ordentlicher Aufklärung moch weit entfernt. Schon die Wortwahl: können zu gesundheitlichen Problemen neigen, seriöser Züchter, und mit längerer Nase/Retro gesünder, Züchter die auf die Gesundheit achten....ist mehr als irreführend, besonders für Hunde unerfahrene Intressenten, und/oder Liebhaber dieser Rassen.... Diese Schwammige/nicht den Tatsachen entsprechende Wortwahl ist doch oft die Grundlage von....Aber meiner ist keine QZ, er ist Gesund... Ausserdem Huskys und WH bellen auch kaum...😆🤣
Ja, sehe ich auch so.
Auf der einen Seite gibt es Aufklärung wie von Karim Montasser auf YouTube, aber gleichzeitig stellen Seiten wie T-Online, die wahrscheinlich noch viel mehr Leute erreichen, wieder Qualzucht-Rassen vor. Man denkt immer, so langsam müsste sich das doch wirklich mal rumgesprochen haben. 🙄
 
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Dogorama-Mitglied
30. März 19:06
Das Problem beim Labrador ist ja aber nicht nur die herangezüchtete Masse, sondern dass mittlerweile 2/3 dieser Hunde einen Gendefekt haben, der dafür sorgt dass die Hunde kein Sättigungsgefühl mehr haben. Kann man diesen Defekt denn durch kontrollierte Zucht wieder in den Griff bekommen? Wenn nicht, ist das für mich auch schon eine Form von Qualzucht. Nie richtig "satt" zu sein, stelle ich mir nicht schön vor.
Hier ist Aber Vorsicht geboten, weil:

„Die neue Studie hat nun gezeigt: Betroffene Hunde fühlen sich viel kürzere Zeit satt als Vierbeiner ohne Genmutation. Wenn sie unbegrenzt fressen dürfen, nehmen sie aber nicht mehr zu sich als andere Artgenossen. Egal ob mit oder ohne Genmutation, von den 87 Versuchshunden hat jeder fast zwei Kilogramm Dosenfutter verschlungen, wenn sie die Gelegenheit hatten. Nur waren die mit mutiertem POMC-Gen danach viel schneller wieder hungrig.“

Und einfache Lösung:
„Ein simpler Trick ist, eher mehrere kleine Portionen als nur eine große Portion am Tag zu füttern. Außerdem anstelle von fettem Schweineohr lieber mal eine Möhre als Leckerli geben - viele Retriever lieben auch Gemüse und Obst.“

Ergo: gibt für mich schlimmere Qualzuchtmerkmale..