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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Monika
16. März 18:51
Der Unterschied ist, dass bei den meisten Rassen durch Gentests versucht wird, dass gesunde Hunde dabei raus kommen… bei Qualzuchten werden die Behinderungen gewollt so gezüchtet.
Eben, es gibt Wege aus dem Dilemma! Obwohl manche Rassen für mich schon an die Wand gefahren sind 😢
 
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Dogorama-Mitglied
16. März 18:53
Eben, es gibt Wege aus dem Dilemma! Obwohl manche Rassen für mich schon an die Wand gefahren sind 😢
Ja bei so voll deformierten Hunden ist der Zug schon abgefahren… aber bei anderen Rassen könnte man noch mit ner Auffrischung des Genpools (durch gezieltes einkreuzen ähnlicher Rassen) noch was retten…
 
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Katrin
16. März 19:29
Ich finde es einfach nur schrecklich, dass man von Rasse x hört, dass da ein Problem existiert, dann bei Rasse y dasselbe und und und. Als gäbe es bald keine einzige Rasse, die der Mensch nicht schon durch Übertypisierung und anderes fast kaputtgezüchtet hat. Mir fallen zur Zeit auch Labbis auf die viel massiver als noch vor 20 Jahren sind. Mehr Masse bedeutet auch gleichzeitig mehr Last auf den Gelenken, auf das Herz usw. Das geht für mich auch in die falsche Richtung. Katrins Labbi Suki z. b. ist wunderschön und nicht so eine Wuchtbrumme, wie in meinem näheren Umfeld rumlaufen. Showlinien mit einer Größe und Gewicht, da muss man echt die Papiere sehen um zu glauben, dass das reinrassige sind 🙈
😘
 
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Susa
16. März 21:24
mir stellt sich auch immer mehr die Frage: "Welche Rasse ist heute noch frei von zuchtbedingten Problemen?" Dackel: Bandscheibe ("Dackellähme") Dobermann: Herzfehler Schäferhund: HD, ED Mastiff: HD, ED Mops u.a.: Brachyzephalie Shar Pei: nässende Hautfalten,.. Chihuahua: offene Fontanelle Border Collies: CEA, PRA ... Diese Liste ließe sich noch sehr viel weiter führen (u.a. Quelle https://www.hunde-fan.de/hundekrankheiten/rassetypische-krankheiten/) Natürlich geben diese Hunde auch Mischlingskindern ihre Gene weiter und diese können dann ebenfalls darunter leiden (je nach Gencocktail). Welchen Hund also noch auswählen?
Bei Mischlingen kommt es ja immer darauf an, woraus die gemischt wurden. Ein Französiche Bulldogge-Mops Mischling ist sicher genauso problematisch wie die Originale.

Bei meiner bunten Mischung aus ganz vielen Rassen, haben die meisten Veranlagung für HD und/oder ED. Aber wahrscheinlich sind seine Chancen statistisch gesehen immer noch besser, als wenn er ein reinrassiger Deutscher Schäferhund wäre.
 
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Sonja
17. März 05:13
Ich finde es einfach nur schrecklich, dass man von Rasse x hört, dass da ein Problem existiert, dann bei Rasse y dasselbe und und und. Als gäbe es bald keine einzige Rasse, die der Mensch nicht schon durch Übertypisierung und anderes fast kaputtgezüchtet hat. Mir fallen zur Zeit auch Labbis auf die viel massiver als noch vor 20 Jahren sind. Mehr Masse bedeutet auch gleichzeitig mehr Last auf den Gelenken, auf das Herz usw. Das geht für mich auch in die falsche Richtung. Katrins Labbi Suki z. b. ist wunderschön und nicht so eine Wuchtbrumme, wie in meinem näheren Umfeld rumlaufen. Showlinien mit einer Größe und Gewicht, da muss man echt die Papiere sehen um zu glauben, dass das reinrassige sind 🙈
Tja, da ist im Grunde nicht die Rasse das Problem, sondern die Züchter oder eher Vermehrer dahinter. Es ist zwar bekannt, dass bei einer Rasse Krankheit XY auftreten kann - aber wenn der Züchter seriös züchtet tut sie das nicht oder nur in den seltensten Fällen. Es gibt auch Züchter , die haben in ihrem Bestand sämtliche Erbkrankheiten durch gewissenhafte Tests und Selektion ausgemerzt. Das Problem sind die Vermehrer, die auf nichts achten und die Käufer, die ihnen in die Hände spielen weil sie meinen, sie brauchen keinen Hund mit Papieren und der wäre ohnehin günstiger 🤦‍♀️ Ich bin schon lange der Überzeugung, dass Tierzucht kontrolliert gehört.
 
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Sonja
17. März 10:30
Bei Mischlingen kommt es ja immer darauf an, woraus die gemischt wurden. Ein Französiche Bulldogge-Mops Mischling ist sicher genauso problematisch wie die Originale. Bei meiner bunten Mischung aus ganz vielen Rassen, haben die meisten Veranlagung für HD und/oder ED. Aber wahrscheinlich sind seine Chancen statistisch gesehen immer noch besser, als wenn er ein reinrassiger Deutscher Schäferhund wäre.
Nein nicht wirklich. Wenn ein seriöser Züchter seine Hunde verpaart die mehrere FolgeGenerationen HD und ED frei sind, gibt's eine unter 1 prozentige Wahrscheinlichkeit das ein Welpe HD /ED hat. Bei Tieren die jedoch nicht getestet/untersucht die Wahrscheinlichkeit viel höher das ein Welpe HD/ED hat. Ich kenne viele Hunde und von denen sind alle die (teils schwere also C, D Befund) HD/ED haben , (einige sind noch keine zwei Jahre und wurden bereits beidseitig operiert) ohne Ausnahme Mischlinge oder das leider beliebte "Reinrassig ohne Papier".
 
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Sonja
17. März 10:53
Tja, da ist im Grunde nicht die Rasse das Problem, sondern die Züchter oder eher Vermehrer dahinter. Es ist zwar bekannt, dass bei einer Rasse Krankheit XY auftreten kann - aber wenn der Züchter seriös züchtet tut sie das nicht oder nur in den seltensten Fällen. Es gibt auch Züchter , die haben in ihrem Bestand sämtliche Erbkrankheiten durch gewissenhafte Tests und Selektion ausgemerzt. Das Problem sind die Vermehrer, die auf nichts achten und die Käufer, die ihnen in die Hände spielen weil sie meinen, sie brauchen keinen Hund mit Papieren und der wäre ohnehin günstiger 🤦‍♀️ Ich bin schon lange der Überzeugung, dass Tierzucht kontrolliert gehört.
Genau, es gibt Rassen da gibts einfach keine Gesunden Tiere mehr z.b. Brachyzephalie Rassen, oder auch "Dackelartige", da deren Anatomie schon so verkorkst wurde das "Gesund" nicht mehr möglich ist . In vielen anderen Rassen gibt es durchaus noch gesunde Tiere, nur das Problem ist das diese nicht so gefragt sind, z.b. viele wollen wenn einenn Labbi dann einen Massigen und nicht schlanken (aus einer Arbeitslinie). Wenn einen Berner Sennenhund oder Bernhardiner denn einen Grossen schweren mit "viel Fell" nicht einen wie sie aussahen als sie noch aktiv zur Arbeit sie eingesetzt wurden. Oder auch wenn eine Dogge oder Irischer Wolfshund muss dieser mindesten 80/90 cm sein 70/75 cm ist zu klein etc....Es sind die falschen Ideale die zu solchen Miserien führen...Beib denn DSH hingegen hat wirklichen umdenken stattgefunden, ( in vergleich zu vor 20 30 Jahren) aber auch nur weil es offesichtlich ist/war das "Hasenrücken-DSH" in der Regel weniger als Dienst-/Arbeits-/Sporthunde eignen als die mit geraden Rücken.
 
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Dogorama-Mitglied
17. März 10:57
Genau, es gibt Rassen da gibts einfach keine Gesunden Tiere mehr z.b. Brachyzephalie Rassen, oder auch "Dackelartige", da deren Anatomie schon so verkorkst wurde das "Gesund" nicht mehr möglich ist . In vielen anderen Rassen gibt es durchaus noch gesunde Tiere, nur das Problem ist das diese nicht so gefragt sind, z.b. viele wollen wenn einenn Labbi dann einen Massigen und nicht schlanken (aus einer Arbeitslinie). Wenn einen Berner Sennenhund oder Bernhardiner denn einen Grossen schweren mit "viel Fell" nicht einen wie sie aussahen als sie noch aktiv zur Arbeit sie eingesetzt wurden. Oder auch wenn eine Dogge oder Irischer Wolfshund muss dieser mindesten 80/90 cm sein 70/75 cm ist zu klein etc....Es sind die falschen Ideale die zu solchen Miserien führen...Beib denn DSH hingegen hat wirklichen umdenken stattgefunden, ( in vergleich zu vor 20 30 Jahren) aber auch nur weil es offesichtlich ist/war das "Hasenrücken-DSH" in der Regel weniger als Dienst-/Arbeits-/Sporthunde eignen als die mit geraden Rücken.
Ja die Bernhardiner die man teilweise sieht sehen wirklich nicht mehr gesund aus. Mein Onkel hat immer Bernhardiner die sind aber ganz anders "gebaut" sportlich und auch wirklich sehr schnell. So wie seine ausschauen habe ich hier bei mir noch nicht gesehen.
 
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Sonja
17. März 11:15
Genau, es gibt Rassen da gibts einfach keine Gesunden Tiere mehr z.b. Brachyzephalie Rassen, oder auch "Dackelartige", da deren Anatomie schon so verkorkst wurde das "Gesund" nicht mehr möglich ist . In vielen anderen Rassen gibt es durchaus noch gesunde Tiere, nur das Problem ist das diese nicht so gefragt sind, z.b. viele wollen wenn einenn Labbi dann einen Massigen und nicht schlanken (aus einer Arbeitslinie). Wenn einen Berner Sennenhund oder Bernhardiner denn einen Grossen schweren mit "viel Fell" nicht einen wie sie aussahen als sie noch aktiv zur Arbeit sie eingesetzt wurden. Oder auch wenn eine Dogge oder Irischer Wolfshund muss dieser mindesten 80/90 cm sein 70/75 cm ist zu klein etc....Es sind die falschen Ideale die zu solchen Miserien führen...Beib denn DSH hingegen hat wirklichen umdenken stattgefunden, ( in vergleich zu vor 20 30 Jahren) aber auch nur weil es offesichtlich ist/war das "Hasenrücken-DSH" in der Regel weniger als Dienst-/Arbeits-/Sporthunde eignen als die mit geraden Rücken.
Das hab ich auch schon beobachtet. Diese massigen Vertreter vermitteln ihren Haltern den Eindruck von Gemütlichkeit und sind vermeintlich nicht so anspruchsvoll, wie wenn sie schlanker und kleiner gezüchtet wären - allerdings erkennen die Leute nicht, dass das keine Gemütlichkeit ist, sondern körperliche Einschränkung bis hin zu krankhaften Leiden. Das wird so lange ausgeblendet, bis der TA einem eine Diagnose aufzwingt. Und selbst die gibt es oft nicht sofort, wenn der Halter das Thema nicht selbst anspricht. Der TA weiß also von so manchen Gangbildern bei den Besuchen zum impfen z.B. gar nichts und der Halter prahlt rum "der TA hat gesagt, es ist alles in Ordnung!". Höchstens das Gewicht wird mal diskret angesprochen, aber noch drüber gelacht. Ein Trauerspiel.
 
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Katja
17. März 11:15
Genau, es gibt Rassen da gibts einfach keine Gesunden Tiere mehr z.b. Brachyzephalie Rassen, oder auch "Dackelartige", da deren Anatomie schon so verkorkst wurde das "Gesund" nicht mehr möglich ist . In vielen anderen Rassen gibt es durchaus noch gesunde Tiere, nur das Problem ist das diese nicht so gefragt sind, z.b. viele wollen wenn einenn Labbi dann einen Massigen und nicht schlanken (aus einer Arbeitslinie). Wenn einen Berner Sennenhund oder Bernhardiner denn einen Grossen schweren mit "viel Fell" nicht einen wie sie aussahen als sie noch aktiv zur Arbeit sie eingesetzt wurden. Oder auch wenn eine Dogge oder Irischer Wolfshund muss dieser mindesten 80/90 cm sein 70/75 cm ist zu klein etc....Es sind die falschen Ideale die zu solchen Miserien führen...Beib denn DSH hingegen hat wirklichen umdenken stattgefunden, ( in vergleich zu vor 20 30 Jahren) aber auch nur weil es offesichtlich ist/war das "Hasenrücken-DSH" in der Regel weniger als Dienst-/Arbeits-/Sporthunde eignen als die mit geraden Rücken.
Mmh, das lese ich immer wieder, dass das bei den Schäferhunden jetzt besser sein soll.
Wieso haben dann aber alle, die ich hier (und das ist im Osten!) treffe, diesen „Hasenrücken“? Die können doch maximal 10 Jahre alt sein. Die meisten sind deutlich jünger!