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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Regina
7. März 09:34
Das Verbreiten meines Textes ist sogar ausdrücklich erwünscht👌🏻😊
Ich finde es super, dass Du es so öffentlich machst!
 
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Silke
7. März 09:38
Das Verbreiten meines Textes ist sogar ausdrücklich erwünscht👌🏻😊
Ich finde es auch total toll von dir. Da gehört eine Menge Mut zu. Darf man fragen was diese ganze Odyssee gekostet hat?
 
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Meike
7. März 09:46
Ich finde es auch total toll von dir. Da gehört eine Menge Mut zu. Darf man fragen was diese ganze Odyssee gekostet hat?
Puh...wenn ich mal so überschlage und auch die laufenden Kosten dazu rechne, jährliche Ultraschallkontrollen , Röntgenaufnahmen, Medikamente usw...sind da sicherlich schon um die 10.-12.000Euro zusammengekommen.
 
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Susa
7. März 09:57
Puh...wenn ich mal so überschlage und auch die laufenden Kosten dazu rechne, jährliche Ultraschallkontrollen , Röntgenaufnahmen, Medikamente usw...sind da sicherlich schon um die 10.-12.000Euro zusammengekommen.
Ist ein Batzen Geld, aber ich hätte tatsächlich mit mehr gerechnet, was da alles gemacht wurde.

Gerade wenn man in die Tierklinik muss, wird es schnell richtig teuer.
Meine Katze hatte vor 2 Jahren ein MRT und 2 OPs (Innenohr und Zähne ziehen FORL) in der Tierklinik und da haben wir 5000 Euro bezahlt. Allein das MRT hat 1800 Euro gekostet.

Es ist halt krass, dass die Tierarztkosten auf einen Schlag so stark angestiegen sind, das war glaube vor 2 oder 3 Jahren. Da konnte man sich dann halt mit monatlich was zur Seite legen auch nicht so gut darauf vorbereiten.

Und wenn man keine Ahnung von Qualzucht hat und sich nen jungen Hund/Welpe ins Haus holt, ist man ja noch weniger auf die Kosten vorbereitet die da direkt am Anfang auf einen zukommen können.
 
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Meike
7. März 10:05
Ist ein Batzen Geld, aber ich hätte tatsächlich mit mehr gerechnet, was da alles gemacht wurde. Gerade wenn man in die Tierklinik muss, wird es schnell richtig teuer. Meine Katze hatte vor 2 Jahren ein MRT und 2 OPs (Innenohr und Zähne ziehen FORL) in der Tierklinik und da haben wir 5000 Euro bezahlt. Allein das MRT hat 1800 Euro gekostet. Es ist halt krass, dass die Tierarztkosten auf einen Schlag so stark angestiegen sind, das war glaube vor 2 oder 3 Jahren. Da konnte man sich dann halt mit monatlich was zur Seite legen auch nicht so gut darauf vorbereiten. Und wenn man keine Ahnung von Qualzucht hat und sich nen jungen Hund/Welpe ins Haus holt, ist man ja noch weniger auf die Kosten vorbereitet die da direkt am Anfang auf einen zukommen können.
Brunos Op's waren 2019, also noch vor der Got-Erhöhung.
Die erste OP waren um die 1000 und die große in der Klinik waren um die 3500...

Ja leider ist das vielen auch nicht bewusst bzw werden diese Hunde, aufgrund des finanziellen, nicht adäquat medizinisch behandelt oder die Tiere werden wieder abgegeben, landen im Tierheim oder werden zu Wanderpokalen...
 
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Sonja
7. März 10:07
Ist ein Batzen Geld, aber ich hätte tatsächlich mit mehr gerechnet, was da alles gemacht wurde. Gerade wenn man in die Tierklinik muss, wird es schnell richtig teuer. Meine Katze hatte vor 2 Jahren ein MRT und 2 OPs (Innenohr und Zähne ziehen FORL) in der Tierklinik und da haben wir 5000 Euro bezahlt. Allein das MRT hat 1800 Euro gekostet. Es ist halt krass, dass die Tierarztkosten auf einen Schlag so stark angestiegen sind, das war glaube vor 2 oder 3 Jahren. Da konnte man sich dann halt mit monatlich was zur Seite legen auch nicht so gut darauf vorbereiten. Und wenn man keine Ahnung von Qualzucht hat und sich nen jungen Hund/Welpe ins Haus holt, ist man ja noch weniger auf die Kosten vorbereitet die da direkt am Anfang auf einen zukommen können.
Das Argument "keine Ahnung von Qualzucht" zählt in meinen Augen aber auch nicht mehr. Es wird so viel aufgeklärt und alle Infos sind frei zugänglich. Wer sich trotzdem nicht informiert oder sogar die Augen verschließt, der will es nicht anders. In meinem Umfeld passiert das auch immer mal wieder. Sogar trotz Warnungen im realen Leben im Vorfeld. Enden tut es immer auf die gleiche Art: jeder Brachy bekommt früher oder später genau die angekündigten Probleme. Die Kosten sind damit selbstverständlich auch verbunden. Und eine Versicherung existiert nicht, weil die einem zu teuer war oder diese Rassen ausgeschlossen sind. Tja nun... Und dann wird sich noch gewundert, warum das passieren konnte, der "Züchter" hat doch gesagt, die Eltern waren gesund. Das sah alles so schön aus. Es wurde auf längere Nasen geachtet. Retro/Rückzüchtung wurde vollmundig angepriesen. Dass alle im Vorfeld gesagt haben, dass das nur Gewäsch ist, wurde vergessen. Oder man habe gedacht, bei einem selbst wäre es nicht so. Ich weiß nie, was ich noch diplomatisch zu sowas sagen soll...
 
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Meike
7. März 10:25
Das Argument "keine Ahnung von Qualzucht" zählt in meinen Augen aber auch nicht mehr. Es wird so viel aufgeklärt und alle Infos sind frei zugänglich. Wer sich trotzdem nicht informiert oder sogar die Augen verschließt, der will es nicht anders. In meinem Umfeld passiert das auch immer mal wieder. Sogar trotz Warnungen im realen Leben im Vorfeld. Enden tut es immer auf die gleiche Art: jeder Brachy bekommt früher oder später genau die angekündigten Probleme. Die Kosten sind damit selbstverständlich auch verbunden. Und eine Versicherung existiert nicht, weil die einem zu teuer war oder diese Rassen ausgeschlossen sind. Tja nun... Und dann wird sich noch gewundert, warum das passieren konnte, der "Züchter" hat doch gesagt, die Eltern waren gesund. Das sah alles so schön aus. Es wurde auf längere Nasen geachtet. Retro/Rückzüchtung wurde vollmundig angepriesen. Dass alle im Vorfeld gesagt haben, dass das nur Gewäsch ist, wurde vergessen. Oder man habe gedacht, bei einem selbst wäre es nicht so. Ich weiß nie, was ich noch diplomatisch zu sowas sagen soll...
Da gebe ich dir absolut Recht.
Es ist ein Augen verschließen und egoistisches Denken, von wegen wird mir nicht passieren, da kann ich mich auch nicht von ausschließen...auch vor 8 Jahren waren genug Informationen zu diesem Thema verfügbar.

Habe es auch schon erlebt, das die Mutter eines Kiga-Freundes meines Sohnes, sich ein Bullymädel geholt hat, obwohl sie Brunos Geschichte teilweise mitbekommen hat und ich mit allen Argumenten versucht habe sie davon abzubringen...nein sie hat sie sich geholt "naja steckt man eben nicht drin, man kann ja auch Glück haben"...zu allem Übel hat sie die Maus letztes Jahr auch noch nach der ersten Läufigkeit decken lassen, "braucht ein Hund ja zur Reife"...
 
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Nina &
7. März 10:27
Meine Schwester kam vor 12 Jahren recht naiv an den Mops. Auch damals hätte man das alles wissen können, wenn man sich ausreichend informiert hätte, aber es war zu der Zeit noch nicht so präsent, wie es heute durch die sozialen Netzwerke ist. Der Hund hatte in jungen Jahren nie ersichtliche Probleme, ist mit uns 2 Stunden spazieren gewesen, ohne irgendwas. Hat nicht geröchelt ect. Mit ca 8 Jahren fing es dann aber an und zwar geballt. Die ersten Bandscheibenvorfälle, Spondylosen und die Atmung wurde schlechter. Gaumensegel OP, Nasen und Rachenerweiterung. Dann kamen Probleme mit dem Kehlkopf hinzu. Am Schlimmsten war aber, dass er nachher mit 12 Jahren immer verschleimt war und niemand wirklich wusste, woher das kam. Manchmal ist er nachts aufgewacht und hat geschrien, aus Angst zu ersticken. Meine Schwester war mehrfach in der Nacht beim Notdienst.
Sie ist heute nicht nur so verschuldet, dass sie noch jahrelang abzahlen wird, sie ist auch emotional so mitgenommen, dass wenn Bokar irgendein komisches Geräusch macht, sie sofort panisch wird. Kann man natürlich sagen, selbst Schuld, was hast du dir so einen Hund geholt, aber damals wusste sie es einfach nicht besser. Für sie waren die letzten Jahre ein einziger Alptraum aus ständiger Angst, dass sie nie wieder einen Hund möchte.

Wir haben in der Nachbarschaft einen silbernen Frenchie, der ist erst 4 und schon völlig kaputt. Diverse Allergien, ständig entzündete Augen, Ohren. Aber lt. der Besitzerin atmet er zum Glück völlig frei und das Röcheln ist halt rassetypisch und spielen tut er nur kurz, weil er halt keine Lust hat 🤪
 
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Sonja
7. März 10:44
Da gebe ich dir absolut Recht. Es ist ein Augen verschließen und egoistisches Denken, von wegen wird mir nicht passieren, da kann ich mich auch nicht von ausschließen...auch vor 8 Jahren waren genug Informationen zu diesem Thema verfügbar. Habe es auch schon erlebt, das die Mutter eines Kiga-Freundes meines Sohnes, sich ein Bullymädel geholt hat, obwohl sie Brunos Geschichte teilweise mitbekommen hat und ich mit allen Argumenten versucht habe sie davon abzubringen...nein sie hat sie sich geholt "naja steckt man eben nicht drin, man kann ja auch Glück haben"...zu allem Übel hat sie die Maus letztes Jahr auch noch nach der ersten Läufigkeit decken lassen, "braucht ein Hund ja zur Reife"...
...zu deiner Bekannten kann ich nur sagen: kein Kommentar und mich wundern wie man in der Heutigen zeit so sorry " naiv oder gutgläubig" sein kann. Die Informationen egal jetzt über die Rasse oder auch dass es eben nicht so ist, dass "eine Hündin mal Junge haben muss" oder " ein Rüde mal decken muss" sind da, mehr noch wissenschaftlich "belegt/bewiesen"....(Aber es gibt ja noch immer Leute die an "Adam und Eva glauben" oder Wölfe als Menschenfresser" sehen...an "Besessenheit durch Dämonen" glauben etc... also eifach Wissenschaftlich fundierten Tatsachen nicht akzeptieren wollen) . Aber solange noch die Märchen von "gesunden Brachys" kursieren wird sich da,auch nichts ändern..
 
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Sonja
7. März 11:01
Meine Schwester kam vor 12 Jahren recht naiv an den Mops. Auch damals hätte man das alles wissen können, wenn man sich ausreichend informiert hätte, aber es war zu der Zeit noch nicht so präsent, wie es heute durch die sozialen Netzwerke ist. Der Hund hatte in jungen Jahren nie ersichtliche Probleme, ist mit uns 2 Stunden spazieren gewesen, ohne irgendwas. Hat nicht geröchelt ect. Mit ca 8 Jahren fing es dann aber an und zwar geballt. Die ersten Bandscheibenvorfälle, Spondylosen und die Atmung wurde schlechter. Gaumensegel OP, Nasen und Rachenerweiterung. Dann kamen Probleme mit dem Kehlkopf hinzu. Am Schlimmsten war aber, dass er nachher mit 12 Jahren immer verschleimt war und niemand wirklich wusste, woher das kam. Manchmal ist er nachts aufgewacht und hat geschrien, aus Angst zu ersticken. Meine Schwester war mehrfach in der Nacht beim Notdienst. Sie ist heute nicht nur so verschuldet, dass sie noch jahrelang abzahlen wird, sie ist auch emotional so mitgenommen, dass wenn Bokar irgendein komisches Geräusch macht, sie sofort panisch wird. Kann man natürlich sagen, selbst Schuld, was hast du dir so einen Hund geholt, aber damals wusste sie es einfach nicht besser. Für sie waren die letzten Jahre ein einziger Alptraum aus ständiger Angst, dass sie nie wieder einen Hund möchte. Wir haben in der Nachbarschaft einen silbernen Frenchie, der ist erst 4 und schon völlig kaputt. Diverse Allergien, ständig entzündete Augen, Ohren. Aber lt. der Besitzerin atmet er zum Glück völlig frei und das Röcheln ist halt rassetypisch und spielen tut er nur kurz, weil er halt keine Lust hat 🤪
Haben hier auch so eine Familie die haben zwei Frenchies : der ältere ( ungefähr 3 oder 4) der jüngere etwas über ein Jahr, alt. Der ältere ist schon schlimm dran aber der jüngere ( sonderfarbe) übertrifft den bei weiten. Vor einigen Wochen wiedermal abends "begegnet" ich hörte ein röcheln/grunzen , war weit entfernt aber dennoch deutlich zu hören, das Geräusch kam näher, und ich dachte zuerst an Wildschweine ( sind/waren hier schon öfter in den Gärten/Siedlung unterwegs.) Als das Geräusch aber "ums Eck kam" sah ich das es der HH war. Vor einiger Zeit habe ich die wiedermal versucht auf das Problem anzusprechen, und auch gefragt ob/ wann sie die beiden operieren lassen. Da meinte die HH nur nein wieso die sind doch gesund und das röcheln müsse so sein . Im Frühling würden sie in ein Haus ziehen und dann mit ein oder zwei weiteren Frenchies züchten. Es seien ja so tolle Hunde .... Darauf fragte ich unter welchem "Zuchtverein". Die Antwort: natürlich in keinem einfach nur so sie bräutchen keine Papiere für die Welpen, ausserdem wollte sie bunte und besondere Welpen "züchten" ... Also im klartext Sonderfarben und schlimmeres....