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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Sonja
26. Okt. 07:57
Wahrscheinlich würde dann die Einfuhr verboten werden, wie bei den Listenhunden, die darf man soweit ich weiß nicht aus dem Auslandstierschutz adoptieren. Aber warum die Hunde aus dem Tierschutz ein Problem sind, verstehe ich trotzdem nicht richtig? Dadurch werden ja nicht mehr Hunde gezüchtet sondern tendenziell weniger, weil dann vielleicht ein paar Leute lieber den Tierheim-Frenchie statt den Frenchie Welpe kaufen?
Da sehen aber einige nicht ganz durch.....auch die QZ Hunde aus den TS/TH wurden produziert, und die meisten davon stammen aus fragwürdigen Quellen, von mal Welpen haben wollen Leute bis hin zu Welpenmafia...oder einfach gesagt von Leuten die Billig-Hunde und oder Mode-Hunde wollten. Diese Tiere landen auch sehr schnell in den Tierheimen sobald die Tierarztkosten steigen. Oftmals ist es dann auch so das solche Hunde abgegeben werden und ein neuer natürlich auch eine QZ aus solchen Quellen angeschafft wird. Es ist ja nunmal auch so das sich die durch QZ Merkmale geschaffenen Probleme oftmals erst dann, auch für die "blinden" zeigen wenn der Hund erwachsen/ausgewachsen oder auch etwas älter ist. Dann steigen die TA kosten. Gäbe es aber ein "Zucht- UND Haltungsverbot" , Zuchtverbot beträfe ja nicht nur "offizielle (VDH) Züchter" sondern eben auch die ganzen Hinterhofzüchter und mal Welpen haben wollen Leute. Wenn dann Zuwiderhandlungen mit mindestens 4 stelligen Busgelder/Strafen belangt werden würden, würde auch die Nachfrage weniger werden. Also weniger QZ Welpen produziert ganz egal ob im In-oder Ausland. Viele dieser "Billighunde" die man Online , Kleinanzeigen, etc verkauft werden stammen ja aus dem Ausland , aus sogenannte "Puppy Mill, Puppy Farm" oder auch "Welpen-Fabriken" genannt. Bei denen wird ja hauptsächlich auf "Nachfrage produziert".
 
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Susa
26. Okt. 08:22
Da sehen aber einige nicht ganz durch.....auch die QZ Hunde aus den TS/TH wurden produziert, und die meisten davon stammen aus fragwürdigen Quellen, von mal Welpen haben wollen Leute bis hin zu Welpenmafia...oder einfach gesagt von Leuten die Billig-Hunde und oder Mode-Hunde wollten. Diese Tiere landen auch sehr schnell in den Tierheimen sobald die Tierarztkosten steigen. Oftmals ist es dann auch so das solche Hunde abgegeben werden und ein neuer natürlich auch eine QZ aus solchen Quellen angeschafft wird. Es ist ja nunmal auch so das sich die durch QZ Merkmale geschaffenen Probleme oftmals erst dann, auch für die "blinden" zeigen wenn der Hund erwachsen/ausgewachsen oder auch etwas älter ist. Dann steigen die TA kosten. Gäbe es aber ein "Zucht- UND Haltungsverbot" , Zuchtverbot beträfe ja nicht nur "offizielle (VDH) Züchter" sondern eben auch die ganzen Hinterhofzüchter und mal Welpen haben wollen Leute. Wenn dann Zuwiderhandlungen mit mindestens 4 stelligen Busgelder/Strafen belangt werden würden, würde auch die Nachfrage weniger werden. Also weniger QZ Welpen produziert ganz egal ob im In-oder Ausland. Viele dieser "Billighunde" die man Online , Kleinanzeigen, etc verkauft werden stammen ja aus dem Ausland , aus sogenannte "Puppy Mill, Puppy Farm" oder auch "Welpen-Fabriken" genannt. Bei denen wird ja hauptsächlich auf "Nachfrage produziert".
Aber ein Haltungsverbot mit Ausnahme für Tierheimhunde steht dem ja nicht im Weg.

Wenn es ein Haltungsverbot gibt und dadurch Hunde bei Verstoß beschlagnahmt werden, müssen die ja irgendwo hin.

Wenn jemand sich wirklich illegal so einen Welpe besorgen will oder seinen kranken Hund loswerden will, finden die Leute leider immer einen Weg....

Aber für den Großteil der Käufer wäre so ein Haltungsverbot sicher sinnvoll, wie gesagt mit Ausnahme für Hunde aus anerkannten Tierschutzvereinen.
 
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Michi
26. Okt. 08:38
Hilft aber leider den unschuldigen Hunden nicht und ebensowenig den Tierheimen, die diese Hunde unterbringen müssten.
Geht für mich am Tierschutzgedanken vorbei!
 
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Michi
26. Okt. 09:26
Hunde aus Tierheimen sollten IMMER die Option haben, diese wieder zu verlassen. In Ländern mit Liste sitzen Listenhunde lebenslänglich obwohl sie nie etwas verbrochen haben. Durch die Liste wird überhaupt garnix verbessert.
Außerdem ist auch Tag x der Geburt nicht unbedingt nachvollziehbar, nur bei Hunden mit Papieren, das dürften die Wenigsten sein. Ob ein Hund 3 oder 6 Jahre alt ist, das ist nicht auszumachen. Das gehört alles genau überdacht, sonst gibt es im Tierheim bald nur noch unvermittelbare Hunde.
Das wünscht sich hoffentlich niemand!
 
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Thomas
26. Okt. 09:35
Hunde aus Tierheimen sollten IMMER die Option haben, diese wieder zu verlassen. In Ländern mit Liste sitzen Listenhunde lebenslänglich obwohl sie nie etwas verbrochen haben. Durch die Liste wird überhaupt garnix verbessert. Außerdem ist auch Tag x der Geburt nicht unbedingt nachvollziehbar, nur bei Hunden mit Papieren, das dürften die Wenigsten sein. Ob ein Hund 3 oder 6 Jahre alt ist, das ist nicht auszumachen. Das gehört alles genau überdacht, sonst gibt es im Tierheim bald nur noch unvermittelbare Hunde. Das wünscht sich hoffentlich niemand!
Stimmt, da würden die Tierheime einfach irgendwann dicht machen (Aufnahmestop) und das völlig zu Recht. Sie sind doch nicht die Abladestellen für die Opfer verfehlter Gesetze...

Bei der Einführung eines Haltungsverbotes gehören vernünftige Übergangszeiten dazu, so das die bereits vorhandenen Tiere nicht darunter leiden müssen.
 
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Michi
26. Okt. 10:04
Dadurch dass Hunde aus TH adoptiert werden dürfen, da befeuert man doch nicht die Produktion?!
Die wird befeuert dadurch, dass Menschen sich dort einen solchen Hund besorgen und eben keinen aus dem TH nehmen.
Das muss unter hohe Strafe gestellt werden.
Übernahme aus dem Tierheim muss immer möglich sein, egal für welchen Hund.
 
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Thomas
26. Okt. 10:44
Warum sollten die ins Tierheim kommen? Wer gegen ein Haltungsverbot verstösst zahlt eine fünfstellige Strafe und gut ist. Im Wiederholungsfall gibt es dann ein Tierhaltungsverbot.

Nochmals: Tierheime sind dafür gedacht Tiere in Not aufzunehmen, nicht als Abladeplatz bei Gesetzesänderungen...
 
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Takumi
26. Okt. 12:09
Jeder Hund verdient ein verantwortungsvolles und liebevolles zu Hause!

Aber gerade bei diesen QZ reicht Liebe nicht aus, die Menschen müssen finanziell sehr gut aufgestellt sein und offenen Auges bzgl. der Problematik sein. Sie müssen bereit sein, den Tieren nicht nur Liebe sondern auch OP’ s und tierärztlichen Behandlungen zukommen zu lassen. Es muss gewährleistet werden, dass medizinisch und operativ die Hunde komplett versorgt werden und erleichterne Maßnahmen genutzt werden.

Ich sehe leider häufig allein nur äußerlich „Mini Nasenschlitze“, wo die Besitzer dennoch nicht handelt oder die OP nicht stemmen können und dieses darf den Hunden dann nicht passieren.
 
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Katrin
26. Okt. 12:41
Jeder Hund verdient ein verantwortungsvolles und liebevolles zu Hause! Aber gerade bei diesen QZ reicht Liebe nicht aus, die Menschen müssen finanziell sehr gut aufgestellt sein und offenen Auges bzgl. der Problematik sein. Sie müssen bereit sein, den Tieren nicht nur Liebe sondern auch OP’ s und tierärztlichen Behandlungen zukommen zu lassen. Es muss gewährleistet werden, dass medizinisch und operativ die Hunde komplett versorgt werden und erleichterne Maßnahmen genutzt werden. Ich sehe leider häufig allein nur äußerlich „Mini Nasenschlitze“, wo die Besitzer dennoch nicht handelt oder die OP nicht stemmen können und dieses darf den Hunden dann nicht passieren.
Und ganz wichtig, sie müssen auch in der Lage sein den Hund nicht unnötig leiden zu lassen. Das heißt ihn halt auch einschläfern zu lassen wenn die Qual zu groß ist.
 
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Thomas
27. Okt. 13:27
Gerade über diesen Beitrag bei Instagram gestolpert, darf gerne geteilt werden:

"Qualzucht hat viele Gesichter - Der Pomeranian, Teil 1"
https://www.instagram.com/reel/DQT3SBKjY8J/?igsh=cHk0M3kxem4zbGRz