Das habe ich doch geschrieben, dass die Anforderungen an einen Therapiebegleithund nicht die gleichen sind, wie bei einem Assistenzhund.
Und dann gibt es auch Unterschiede zwischen Therapiebegleithunden und Therapiehunden.
Aber auch der Therapiebegleithund wird ausgebildet und muss mit Stress umgehen können, oder dass ihn die Kinder plötzlich zwicken oder schlagen. Auch muss er die Emotionen aushalten.
Klingt nicht nach "viel", ist es aber und bei weitem nicht jeder Hund ist dafür geeignet.
Der Therapiebegleithund meiner Freundin wird in der Logopädie eingesetzt, sowohl in der Praxis, als auch im Altenheim und bei Krankenhausbesuchen.
Da sind Kinder mit Autismus, die auch mit der Hündin interagieren dürfen, Menschen nach Schlaganfällen, die wieder sprechen lernen müssen oder auch nur Geschäftsleute mit leichter Sprachstörung, wo die Hündin tatsächlich nur in der Ecke liegt oder Pause im Personalzimmer hat.
Da wir ja grundsätzlich keine widersprüchlichen Meinungen vertreten, will ich hier nicht zu viele Korinthen kacken, aber bei mir sind "Anforderungen nicht so hoch" und andere Anforderungen sehr verschieden. Leider werden Therapie-- und Assistenzhunde oft über einen Kamm geschoren, was immer wieder zu Missverständnissen führt. Man sagt ja auch nicht, daß beim Hüten die Anforderungen nicht so hoch sind wie bei der Jagd, das sind unterschiedliche Aufgaben, für die verschiedene Rassen geeignet sind.