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Katrin
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zuletzt 6. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Christine
14. Juli 16:58
Ich glaube, daß sich Leute, die sich trotz der bestehenden Problematik einen Hund mit solchen Einschränkungen
anschaffen, auch keine Gedanken über gewisse Vorsichtsmaßnahmen machen, da sie diese Probleme bewußt ausblenden.
 
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Christine
14. Juli 17:01
Ja hätte ich... Ich hätte den Halter darauf aufmerksam gemacht das der Hund Probleme mit der Temperatur hätte , nach vorhandenem Wasser gefragt ... Leider reagieren die meisten HH aggresiv/unfreundlich darauf... Vor einigen Zeit habe ich mal einen Bulldoggen Halter angesprochen, bat unter anderem Wasser an ( war so 20 Grad, und die stark übergewichtige, extrem Plattnasige englische Bulldogge setzte oder legte sich alle paar Meter hin , röchelte etc...). Die HH wurde sofort aggresiv, meinte das es so normal sei und ich keine Ahnung hätte , beschimpft mich und zerrte ihren Hund weiter... Also selbst wen der Hund kurz vor dem Kollaps steht wollen sie die Problene nicht sehen.
Schrecklich, genau solche Subjekte finde ich zum Kotzen. 🤮
 
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Eva
14. Juli 18:49
Kommt halt auf das "wie" an. Ich weiss natürlich nicht, ob du es so pampig sagst, wie ich es aus deinem Text herauslese. Aber wenn jemand so belehrend um die Ecke kommt, und aus dem Nichts nach vorhandenem Wasser fragt, ohne zu wissen, was ich alles mache, damit meine Hunde nicht Überhitzen, dann reagiere ich auch eher ungehalten. Solche Begegnungen habe ich leider öfter. Man merkt dann richtig, dass es eigentlich nur darum geht, mich jetzt wegen der Qualzucht dumm anzumachen. Wenn man die erste Frage entkräften kann, wie "Nein, ich habe keine Zucht Unterstützt" wird oberlehrerhaft weiter gebohrt, teilweise echt übergriffig, denn man möchte ja jetzt unbedingt seinen Frust rauslassen. Bei einem netten Gespräch, oder bei ernsthafter Besorgnis nachzufragen, daran ist natürlich nichts verkehrt.
Prinzipiell bin ich da absolut bei dir. Jemanden anzupampen führt meist zu recht wenig. Allerdings rollt der Hund bereits mit der Zunge, weshalb ich da schon eine gewisse Gefahr sehe. Unabhängig von Brachy/ Qualzucht denke ich, dass man da schon darauf aufmerksam machen sollte. Also immer wenn die "Notkühlung" bereits angemacht wurde.
 
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Mary-Lou
14. Juli 19:27
Kommt halt auf das "wie" an. Ich weiss natürlich nicht, ob du es so pampig sagst, wie ich es aus deinem Text herauslese. Aber wenn jemand so belehrend um die Ecke kommt, und aus dem Nichts nach vorhandenem Wasser fragt, ohne zu wissen, was ich alles mache, damit meine Hunde nicht Überhitzen, dann reagiere ich auch eher ungehalten. Solche Begegnungen habe ich leider öfter. Man merkt dann richtig, dass es eigentlich nur darum geht, mich jetzt wegen der Qualzucht dumm anzumachen. Wenn man die erste Frage entkräften kann, wie "Nein, ich habe keine Zucht Unterstützt" wird oberlehrerhaft weiter gebohrt, teilweise echt übergriffig, denn man möchte ja jetzt unbedingt seinen Frust rauslassen. Bei einem netten Gespräch, oder bei ernsthafter Besorgnis nachzufragen, daran ist natürlich nichts verkehrt.
Hast du einen guten Tipp, wie man so ein Gespräch freundlich, aber ernsthaft besorgt starten oder führen kann ohne dass der andere sich angegriffen fühlt?
 
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Nina &
14. Juli 19:35
Hast du einen guten Tipp, wie man so ein Gespräch freundlich, aber ernsthaft besorgt starten oder führen kann ohne dass der andere sich angegriffen fühlt?
Man könnte ein "wir" suggerieren, indem man z.B. Wasser anbietet und sagt, dass der eigene Frenchie/Mops auch Probleme bei dem Wetter hat und dem immer Pausen im Schatten helfen. Meistens sind die Leute zugänglicher, wenn sie sich unter "ihres Gleichen" glauben. Denn jemand, der selbst einen Frenchie hat, verurteilt seltenener einen anderen Halter.
Und ja, lügen ist nicht nett, aber man will ja nur helfen und wenn manche Leute dann Hilfe bzw Tipps annehmen, ist doch vor allem dem Hund geholfen.
 
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Sonja
14. Juli 21:00
Kommt halt auf das "wie" an. Ich weiss natürlich nicht, ob du es so pampig sagst, wie ich es aus deinem Text herauslese. Aber wenn jemand so belehrend um die Ecke kommt, und aus dem Nichts nach vorhandenem Wasser fragt, ohne zu wissen, was ich alles mache, damit meine Hunde nicht Überhitzen, dann reagiere ich auch eher ungehalten. Solche Begegnungen habe ich leider öfter. Man merkt dann richtig, dass es eigentlich nur darum geht, mich jetzt wegen der Qualzucht dumm anzumachen. Wenn man die erste Frage entkräften kann, wie "Nein, ich habe keine Zucht Unterstützt" wird oberlehrerhaft weiter gebohrt, teilweise echt übergriffig, denn man möchte ja jetzt unbedingt seinen Frust rauslassen. Bei einem netten Gespräch, oder bei ernsthafter Besorgnis nachzufragen, daran ist natürlich nichts verkehrt.
Wenn ich jemand mit so einen Hund, der offensichtlich Probleme hat sehe, eine Weile (also mehere Minuten) beobachten kann ( wir sassen an der Bushaltestelle , warteten auf den Bus) und diese beobachte und diese Person absolut nichts macht ausser den Hund weiter zu zerren obwohl der kaum noch kann , da können mich alle höflichkeitsflosskeln am A... vorbei ....und mir ist es völlig egal ob ich nach deiner oder der HH meiung "pampig" ankomme und/oder dem.... HH dadurch Zacken aus der Egokrone brechen oder ob er sich "angepisst fühlt" ... Bei solchen Personen Schleime ich mich ganz bestimmt nicht ein bevor ich auf den Qual des Hundes aufmerksam mache...es geht schließlich um ein Lebewesen das offensichtlich ernsthafte Probleme hat...
 
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wolf
14. Juli 23:03
Prinzipiell bin ich da absolut bei dir. Jemanden anzupampen führt meist zu recht wenig. Allerdings rollt der Hund bereits mit der Zunge, weshalb ich da schon eine gewisse Gefahr sehe. Unabhängig von Brachy/ Qualzucht denke ich, dass man da schon darauf aufmerksam machen sollte. Also immer wenn die "Notkühlung" bereits angemacht wurde.
In meiner Umgebung sind einige Hundehalter mit Brachys, manche haben in Gesprächen gesagt, daß sie nicht wussten, was Qualzuchten sind, bzw. daß sie es unterschätzt haben. Dennoch kümmern sie sich um die Tiere und nehmen die Tierarztrechnungen in Kauf. Ich glaube, die Aufklärung ist lange noch nicht so wee, wie viele hier wohl glauben, da stolpern immer noch viele naiv in die Situation.
Wenn ich an heißen Tagen unterwegs bin, biete ich anderen Hundehaltern oft auch mal Wasser an. Brachys haben da den Vorteil, daß man die Probleme schneller wahrnimmt, bei anderen Rassen gibt es auch Probleme mit hohen Temperaturen, aber die Hunde zeigen es nicht so deutlich. Da würde ich hier einfach nicht die Rasse in den Vordergrund stellen, das primäre Problem ist, an einem heissen sonnigen Tag den Hund über aufgewärmten Asphalt laufen zu lassen.
 
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Sonja
15. Juli 05:20
In meiner Umgebung sind einige Hundehalter mit Brachys, manche haben in Gesprächen gesagt, daß sie nicht wussten, was Qualzuchten sind, bzw. daß sie es unterschätzt haben. Dennoch kümmern sie sich um die Tiere und nehmen die Tierarztrechnungen in Kauf. Ich glaube, die Aufklärung ist lange noch nicht so wee, wie viele hier wohl glauben, da stolpern immer noch viele naiv in die Situation. Wenn ich an heißen Tagen unterwegs bin, biete ich anderen Hundehaltern oft auch mal Wasser an. Brachys haben da den Vorteil, daß man die Probleme schneller wahrnimmt, bei anderen Rassen gibt es auch Probleme mit hohen Temperaturen, aber die Hunde zeigen es nicht so deutlich. Da würde ich hier einfach nicht die Rasse in den Vordergrund stellen, das primäre Problem ist, an einem heissen sonnigen Tag den Hund über aufgewärmten Asphalt laufen zu lassen.
Ja, die Schuppen fallen meiner Bekannten auch gerade von den Augen, glaub ich. Leider haben alle vorher abgeraten und ins Gewissen geredet. Und nun kommt alles wirklich so und "man macht dann halt eine OP". Da konnte ich mir entsprechende Kommentare wie, dass das nur lindert, aber nicht heilt und es traurig ist, dass man das in Kauf nimmt auch nicht mehr verkneifen. Genau das ist Teil des Problems. Aber das will man nicht wahr haben. Ich denke aber, das Erwachen kommt auch noch und man ist dann weg von Qualzucht. Hat nur lang gedauert dann...
 
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Sonja
15. Juli 06:32
In meiner Umgebung sind einige Hundehalter mit Brachys, manche haben in Gesprächen gesagt, daß sie nicht wussten, was Qualzuchten sind, bzw. daß sie es unterschätzt haben. Dennoch kümmern sie sich um die Tiere und nehmen die Tierarztrechnungen in Kauf. Ich glaube, die Aufklärung ist lange noch nicht so wee, wie viele hier wohl glauben, da stolpern immer noch viele naiv in die Situation. Wenn ich an heißen Tagen unterwegs bin, biete ich anderen Hundehaltern oft auch mal Wasser an. Brachys haben da den Vorteil, daß man die Probleme schneller wahrnimmt, bei anderen Rassen gibt es auch Probleme mit hohen Temperaturen, aber die Hunde zeigen es nicht so deutlich. Da würde ich hier einfach nicht die Rasse in den Vordergrund stellen, das primäre Problem ist, an einem heissen sonnigen Tag den Hund über aufgewärmten Asphalt laufen zu lassen.
Na ja viele besitzer einer Offensichtlichen QZ ( besonders Brachys) sagen aber auch nur, "habe ich nicht gewusst" das jemand komplett unwissend ist was QZ ist ist, heutzutage, mehr als unwahrscheinlich . Auch informieren "gute" Tierärzte, bereits beim ersten Besuch auf die Probleme/die zu 9xy% im Laufe des Lebens kommen werden/können einer QZ hin. "Ich wusste/weiß es nicht" ist Eine beliebte Ausrede/entschuldigungsgrund....
 
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Sonja
15. Juli 06:37
Ja, die Schuppen fallen meiner Bekannten auch gerade von den Augen, glaub ich. Leider haben alle vorher abgeraten und ins Gewissen geredet. Und nun kommt alles wirklich so und "man macht dann halt eine OP". Da konnte ich mir entsprechende Kommentare wie, dass das nur lindert, aber nicht heilt und es traurig ist, dass man das in Kauf nimmt auch nicht mehr verkneifen. Genau das ist Teil des Problems. Aber das will man nicht wahr haben. Ich denke aber, das Erwachen kommt auch noch und man ist dann weg von Qualzucht. Hat nur lang gedauert dann...
Genau das ist das Problem, viele Brachy Besitzer sagen .....Aber meiner ist gesund, meiner ist keine QZ, meiner ist vom Züchter, meiner ist Retro/Rückzüchtung und somit keine QZ, meiner hat eine längere Nase etc etc...Es will einfach nicht in den Köpfen vieler rein das wirklich alle Brachys/Plattnasen QZ sind und kein einziger davon Gesund ist...🥴