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Katrin
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zuletzt 6. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Katja
4. Juni 08:16
Zudem ist es ja auch so, dass auch diese Tiere im seltensten Fall auf dem Hof selbst professionell geschlachtet werden. Alternativ bliebe denmach nur vegane Ernährung für den Hund? Das wäre für mich persönlich dann doch eine extreme "Vermenschlichung". These: echte Tierliebe oder höchste Moral gibt es nur, wenn ich vegan lebe und *keine* Haustiere halte die nicht Pflanzenfresser sind? Sry, das ist echt nicht meins 🤷
Sehe ich ähnlich!

Mein Kompromiss: Dosenfutter von Herrmanns… weil ich schon möchte, dass auch das Hundefutter ein vernünftiges Leben hatte! Und das ist wenigstens Bio (wenn auch nicht alle Sorten) und noch bezahlbar.

Ist aber auch meiner Erfahrung nach beliebig schwierig, das bei Hundefutter überhaupt rauszufinden!
Mein Eindruck: da wird sehr sehr viel Schindluder mit Begriffen betrieben (Wir haben TF von Markusmühle, aber das mit dem Tierwohl ist m.E. Augenwischerei dort!)… aber das ist ein anderes Thema…
 
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Dogorama-Mitglied
4. Juni 08:40
Zudem ist es ja auch so, dass auch diese Tiere im seltensten Fall auf dem Hof selbst professionell geschlachtet werden. Alternativ bliebe denmach nur vegane Ernährung für den Hund? Das wäre für mich persönlich dann doch eine extreme "Vermenschlichung". These: echte Tierliebe oder höchste Moral gibt es nur, wenn ich vegan lebe und *keine* Haustiere halte die nicht Pflanzenfresser sind? Sry, das ist echt nicht meins 🤷
Was hat es denn mit vermenschlichen zu tun, wenn man den Hund vegan ernährt? Für mich ist es eher das Gegenteil. Der Hund bekommt sein Trockenfutter und dem ist eigentlich egal, woraus die Proteine darin bestehen, ob das jetzt Erbsen, Hühner, Rinder oder Insekten sind.
Deswegen mache ich mir auch gar kein Kopf veganes Trockenfutter zu wählen. D.h. nicht dass mein Hund kein Fleisch bekommt, aber dann halt Stücke, wo man zumindest auch sieht, was es ist.
 
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Sonja
4. Juni 09:48
Was hat es denn mit vermenschlichen zu tun, wenn man den Hund vegan ernährt? Für mich ist es eher das Gegenteil. Der Hund bekommt sein Trockenfutter und dem ist eigentlich egal, woraus die Proteine darin bestehen, ob das jetzt Erbsen, Hühner, Rinder oder Insekten sind. Deswegen mache ich mir auch gar kein Kopf veganes Trockenfutter zu wählen. D.h. nicht dass mein Hund kein Fleisch bekommt, aber dann halt Stücke, wo man zumindest auch sieht, was es ist.
Ich habe hier in den letzten Tagen etwas gelesen, das mich hellhörig gemacht hat und zwar, dass Hülsenfrüchte in Verdacht stehen, DCM beim Hund zu begünstigen. Ich glaube Tom Hols hatte was dazu geschrieben in einem anderen Zusammenhang. Da musste ich persönlich aber direkt an vegane Hundefutter denken und frage mich, ob das auch auf diese zutrifft? Oft sind die Proteine ja daraus gewonnenen. Vielleicht wissen Steffi Schmitt oder Tom Hols da mehr.
https://www.lkvsachsen.de/cs/blog-1/blogbeitrag/artikel/fuetterungsassoziierte-dcm-beim-hund-was-ist-dran/#:~:text=Da%20Erbsen%20und%20Bohnen%20im,stark%20leguminosenhaltigen%20Futter%20zu%20versorgen
 
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Kristina
4. Juni 11:34
Was hat es denn mit vermenschlichen zu tun, wenn man den Hund vegan ernährt? Für mich ist es eher das Gegenteil. Der Hund bekommt sein Trockenfutter und dem ist eigentlich egal, woraus die Proteine darin bestehen, ob das jetzt Erbsen, Hühner, Rinder oder Insekten sind. Deswegen mache ich mir auch gar kein Kopf veganes Trockenfutter zu wählen. D.h. nicht dass mein Hund kein Fleisch bekommt, aber dann halt Stücke, wo man zumindest auch sieht, was es ist.
*Vermenschlichung* meinte ich im Sinne des eigentlichen Wortes. Der Hund würde wohl immer Fleisch als Protein wählen und macht sich - wie du selber sagst - keine Gedanken darüber wo es her kommt. Das Problem haben wir Menschen 🤷
 
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Julia 🐾Nero
4. Juni 11:58
*Vermenschlichung* meinte ich im Sinne des eigentlichen Wortes. Der Hund würde wohl immer Fleisch als Protein wählen und macht sich - wie du selber sagst - keine Gedanken darüber wo es her kommt. Das Problem haben wir Menschen 🤷
Das stimmt.

Hätte meiner die Wahl zwischen dem teuersten, qualitativ hochwertigsten Hundefutter und Menschenkot, würde er sich immer für den Menschenkot entscheiden 😅.

Daher finde ich manchmal den Anspruch, der Hund bräuchte hochwertiges Muskelfleisch in seinen Kroketten ein bisschen unsinnig.
Es ist eher der Mensch der sich gut fühlt, 10€ fürs KG auszugeben.
 
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Monika
4. Juni 13:22
Zwergdackel in Merle scheinen hier in der Gegend auch der Trendhund zu sein. Der Dackel hat echt ein Comeback, obwohl er lange Zeit als biderer Begleiter älterer Herren galt. Jetzt sehe ich tatsächlich hauptsächlich junge Frauen mit Zwergdackeln (eben meist in Merle).
Ich sehe immer häufiger auch (amerikanische) Dackel, also tricolor, Blue, Silber und der Trend geht bei manchen auf möglichst viel weiss. Man will den Charme und das Urige vom Dackel und gleichzeitig die 'schöne neue' Palette der Sonderfarben. Rot/Black n Tan, saufarbend) sind zu normal, man braucht schon den Style. 🤢🤮🤮
 
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Monika
4. Juni 13:40
Zudem ist es ja auch so, dass auch diese Tiere im seltensten Fall auf dem Hof selbst professionell geschlachtet werden. Alternativ bliebe denmach nur vegane Ernährung für den Hund? Das wäre für mich persönlich dann doch eine extreme "Vermenschlichung". These: echte Tierliebe oder höchste Moral gibt es nur, wenn ich vegan lebe und *keine* Haustiere halte die nicht Pflanzenfresser sind? Sry, das ist echt nicht meins 🤷
Es gibt auch immer weniger Schlachter selbst in kleineren Orten, die noch selbst schlachten. Die Auflagen werden höher und je kleiner der Betrieb ist, desto weniger kann oft umgestellt oder mitgehalten werden. Ergo wird nicht mehr beim Bauern/Mäster um die Ecke gekauft (kurze Wege auch fürs Schlachtvieh/weniger Stress/...) sondern von den großen Schlachthöfen zugekauft, die wahrscheinlich vorher vom Bauern kauften, die früher direkt beliefert hatten.
Hatte mal einen Bullenmäster in der Nähe, der hatte eine zeitlang direkt vermarktet, nur geschlachtet, wenn das ganze Tier quasi verkauft war. (Mein Rocky fand die "Schachtabfälle" wie Pansen usw supi). Dutzende von Auflagen, die teilweise nichts am Tierwohl verbesserten bzw nur die cm-genauen Abmessungen beeinhalteten, später hörte er wieder damit auf, weil er nicht ständig umbauen wollte, weil "irgendwem die Kachelgröße an der Wand" nicht passte...
 
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Eva
4. Juni 15:02
Ich habe hier in den letzten Tagen etwas gelesen, das mich hellhörig gemacht hat und zwar, dass Hülsenfrüchte in Verdacht stehen, DCM beim Hund zu begünstigen. Ich glaube Tom Hols hatte was dazu geschrieben in einem anderen Zusammenhang. Da musste ich persönlich aber direkt an vegane Hundefutter denken und frage mich, ob das auch auf diese zutrifft? Oft sind die Proteine ja daraus gewonnenen. Vielleicht wissen Steffi Schmitt oder Tom Hols da mehr. https://www.lkvsachsen.de/cs/blog-1/blogbeitrag/artikel/fuetterungsassoziierte-dcm-beim-hund-was-ist-dran/#:~:text=Da%20Erbsen%20und%20Bohnen%20im,stark%20leguminosenhaltigen%20Futter%20zu%20versorgen
Das gehört jetzt zwar nicht wirklich in diese Gruppe, aber ich hoffe es ist dennoch ok, wenn ich kurz antworte. Hier die Studie dazu: https://www.fda.gov/animal-veterinary/outbreaks-and-advisories/fda-investigation-potential-link-between-certain-diets-and-canine-dilated-cardiomyopathy

Dazu noch ein paar Diagramme (bitte nicht weitergeben ohne gleichzeitig auch den obrigen Link zu posten, damit es im Kontext bleibt)
Zumindest in dieser Studie war vegetarisch nicht besonders weit vertreten. Die Forscher vermuten als möglichen Grund einen Taurin Mangel (eigentlich nicht essenziell), das wird zumindest in veganem Hundefutter fast immer zugesetzt.
 
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Mailin
4. Juni 15:46
Sehe ich ähnlich! Mein Kompromiss: Dosenfutter von Herrmanns… weil ich schon möchte, dass auch das Hundefutter ein vernünftiges Leben hatte! Und das ist wenigstens Bio (wenn auch nicht alle Sorten) und noch bezahlbar. Ist aber auch meiner Erfahrung nach beliebig schwierig, das bei Hundefutter überhaupt rauszufinden! Mein Eindruck: da wird sehr sehr viel Schindluder mit Begriffen betrieben (Wir haben TF von Markusmühle, aber das mit dem Tierwohl ist m.E. Augenwischerei dort!)… aber das ist ein anderes Thema…
Im Fernsehen kam mal eine Sendung zum Thema Hunde. Da ging es auch um die Ernährung und die Expertin im Studio sagte, dass man sich bei Hundefutter eigentlich gar keine Gedanken über die Herkunft des fleisches machen muss, da es sich ja sowieso um Schlachtabfälle handelt und es eben noch genug fleischesser gibt. Für Hundefutter wird kein Tier extra geschlachtet - im Gegensatz zum Fleisch für uns Menschen.
 
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Jörg
4. Juni 17:01
Das gehört jetzt zwar nicht wirklich in diese Gruppe, aber ich hoffe es ist dennoch ok, wenn ich kurz antworte. Hier die Studie dazu: https://www.fda.gov/animal-veterinary/outbreaks-and-advisories/fda-investigation-potential-link-between-certain-diets-and-canine-dilated-cardiomyopathy Dazu noch ein paar Diagramme (bitte nicht weitergeben ohne gleichzeitig auch den obrigen Link zu posten, damit es im Kontext bleibt) Zumindest in dieser Studie war vegetarisch nicht besonders weit vertreten. Die Forscher vermuten als möglichen Grund einen Taurin Mangel (eigentlich nicht essenziell), das wird zumindest in veganem Hundefutter fast immer zugesetzt.
Soweit mir das bekannt ist soll zuviel Taurin für den Hund nicht gut sein. Daher sollte man auch kein Katzenfutter dem Hund geben weil dort zuviel Taurin enthalten ist. Es wird den Hund nicht schaden wenn er mal ein wenig Katzenfutter frisst allerdings oft sollte man es nicht tun. Irre ich mich dann könnt ihr meine Aussage gerne korrigieren.