Na ja echte "Mittläufer Rasse" gibts eigentlich nicht, jede Rasse "fordert" etwas. Das Problem ist halt das sich leider "viele" vor Anschaffung nicht ausführlich informieren.... Der Vorteil von Rassehunden gegenüber Mixen, (und ein F1 Doodle ist auch "nur" ein mix) ist halt das "Grundeigenschaften" bekannt/bekannter sind. Dafür wurden die Rassen ja "gegründet/selekiert" Also man weiss vor Anschaffung, und wenn man sich informiert, ungefähr was auf einen zukommt....🤗 ....Bei Mischlingen und FG1 ist das,halt absolut nicht der Fall. Klar gibts inmer Individuen egal ob "FG drölfunfünfzig" einer Rasse die teils oder sehr aus dem "Grundrahmen" schlagen....also welche die sozusagen "ihre Rassebeschreibung nicht gelesen haben"😉....aber das ist eine Minderheit.... und nur wegen der Optik sollte man sowieso keinen Hund egal welcher Rasse/Mix "kaufen"....aber die optischen Vorlieben dürfen sich schon etwas in der Wahl zeigen/spiegeln , finde ich....
Es gibt aber schon einen Unterschied, ob man reine Arbeitsrassen nimmt, oder Hunde vom Urtyp, oder ob man eine Rasse nimmt, die schon seit langer Zeit als Begleiter mitläuft. Deswegen würde ich bei den Wasserhunden immer eher einen Pudel empfehlen, als eine Rasse, mit der noch gearbeitet wird. Und gerade der Lagotto wird in Italien noch als Arbeitshund benutzt. Im Gegensatz zum Pudel, der zwar aus dem Jagdhund hervorgegangen ist, aber kaum noch als solcher eingesetzt wird.
Ich persönlich hätte auch wirklich kein Problem mit einer Mischung aus golden Retriever und Pudel. Die Mischung funktioniert gut und die meisten Menschen mit so einem Doodle sind auch durchaus zufrieden, solange sie sich bewusst sind, dass es halt ne Jagdhunde Mischung ist. Aber man hat keine Garantie, dass das Fell so ist wie gewünscht. Das ist nämlich die große Kritik, es sind eigentlich immer lebendige Hunde, die sehr klug sind und eher schwierig zu pflegendes Fell haben. Dafür sind sie etwas weniger sensibel, als ein reiner Pudel.
Und was man für ne Frisur schneidet, ist wirklich völlig egal. Du kannst ein Pudel aussehen lassen wie einen Lagotto, einen spanischen Wasserhund wie einen portugiesischen und alle können aussehen wie ein Doodle. Optisch macht das wirklich wenig unterschied. Da geht’s rein um die Größe, Körperform und die Rasseeigenschaften. Das Fell kannst du jede hübsche Form schneiden.
Du würdest rein von dem Foto beziehungsweise von der Schur kaum sagen können, was das für ein Rasse / Mischling ist.
Und ganz ehrlich, für mich war’s ein wichtiges Kriterium, dass mein Hund keine Haare verliert. Das stand bei der Auswahl mit dem Vordergrund. Das schränkt einen ein und man muss gut schauen, trotzdem einen passenden Hund (bzw. die passende Rasse) zu finden. Aber ich finde es durchaus valide wenn das jemanden auch wichtig ist. Solange man sich halt bewusst ist, was damit hergeht. Dass man alle 4-10 Wochen, den Hund scheren muss, dass man mehr Dreck mit in die Wohnung rein getragen bekommt, dass man sich um Mäntel kümmern muss und das der Hund nicht so selbstreinigend ist, wie „normale“ Hunde.