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Verfasser
Lene
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 54
zuletzt 18. Okt.

Haarverlust Goldendoodle F1

Hallo zusammen,
wir stehen vor der Entscheidung einen F1 Goldendoodle (zu jeweils 50% Golden und Pudel) aufzunehmen, sind uns aber noch nicht ganz sicher wie stark dieser haaren wird.
Der Züchter hatte uns gesagt das dieser so gut wie garnicht haart (vielleicht mal hier und da ein einzelnes Haar)
, doch man liest öfter von Fällen , die später doch Fell verlieren.

Der 5 Wochen alte Welpe hat leichte Wellen an Ohren und Beinen.

Nun unsere Frage an die Doodle-Besitzer :
Wie stark haaren eure F1 Doodle?
 
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Tina
18. Okt. 12:09
Die Frage war ja konkret nach dem Doodle und dessen Haarverlust 😅 und nicht welche Rassen toll, fordernd oder sonst etwas sind oder ob man Doodles überhaupt züchten sollte etc.

Meine Einstellung ist - ein Hund darf auch Fell verlieren, es gehört bei den allermeisten Hunden ganz natürlich dazu. Ich kann es total verstehen, wenn ein sehr driftiger Grund vorliegt, dass ein nicht haarender Hund gezielt angeschafft wird. Wobei ich dann nicht zum F1Doodle greifen würde. Ist kein driftiger Grund vorhanden, so wären mir in erster Linie die Eigenschaften des Hundes viel wichtiger als dessen Fell. Quasi nach dem Motto lieber ein haarender Goldschatz als den nichthaarender Satansbraten 😅 (obwohl auch hier wie immer vieles eine Erziehungs- und Führungsfrage ist). Will es nicht schwarz - weiß Malen, viel mehr nur aufzeigen, dass die Fellmäuse zur Hundehaltung in der Regel dazu gehören und eig nichts schlimmes darstellen, außer man nimmt es als Problem wahr.
 
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Vivi
18. Okt. 12:17
Na ja echte "Mittläufer Rasse" gibts eigentlich nicht, jede Rasse "fordert" etwas. Das Problem ist halt das sich leider "viele" vor Anschaffung nicht ausführlich informieren.... Der Vorteil von Rassehunden gegenüber Mixen, (und ein F1 Doodle ist auch "nur" ein mix) ist halt das "Grundeigenschaften" bekannt/bekannter sind. Dafür wurden die Rassen ja "gegründet/selekiert" Also man weiss vor Anschaffung, und wenn man sich informiert, ungefähr was auf einen zukommt....🤗 ....Bei Mischlingen und FG1 ist das,halt absolut nicht der Fall. Klar gibts inmer Individuen egal ob "FG drölfunfünfzig" einer Rasse die teils oder sehr aus dem "Grundrahmen" schlagen....also welche die sozusagen "ihre Rassebeschreibung nicht gelesen haben"😉....aber das ist eine Minderheit.... und nur wegen der Optik sollte man sowieso keinen Hund egal welcher Rasse/Mix "kaufen"....aber die optischen Vorlieben dürfen sich schon etwas in der Wahl zeigen/spiegeln , finde ich....
Es gibt aber schon einen Unterschied, ob man reine Arbeitsrassen nimmt, oder Hunde vom Urtyp, oder ob man eine Rasse nimmt, die schon seit langer Zeit als Begleiter mitläuft. Deswegen würde ich bei den Wasserhunden immer eher einen Pudel empfehlen, als eine Rasse, mit der noch gearbeitet wird. Und gerade der Lagotto wird in Italien noch als Arbeitshund benutzt. Im Gegensatz zum Pudel, der zwar aus dem Jagdhund hervorgegangen ist, aber kaum noch als solcher eingesetzt wird.

Ich persönlich hätte auch wirklich kein Problem mit einer Mischung aus golden Retriever und Pudel. Die Mischung funktioniert gut und die meisten Menschen mit so einem Doodle sind auch durchaus zufrieden, solange sie sich bewusst sind, dass es halt ne Jagdhunde Mischung ist. Aber man hat keine Garantie, dass das Fell so ist wie gewünscht. Das ist nämlich die große Kritik, es sind eigentlich immer lebendige Hunde, die sehr klug sind und eher schwierig zu pflegendes Fell haben. Dafür sind sie etwas weniger sensibel, als ein reiner Pudel.

Und was man für ne Frisur schneidet, ist wirklich völlig egal. Du kannst ein Pudel aussehen lassen wie einen Lagotto, einen spanischen Wasserhund wie einen portugiesischen und alle können aussehen wie ein Doodle. Optisch macht das wirklich wenig unterschied. Da geht’s rein um die Größe, Körperform und die Rasseeigenschaften. Das Fell kannst du jede hübsche Form schneiden.
Du würdest rein von dem Foto beziehungsweise von der Schur kaum sagen können, was das für ein Rasse / Mischling ist.

Und ganz ehrlich, für mich war’s ein wichtiges Kriterium, dass mein Hund keine Haare verliert. Das stand bei der Auswahl mit dem Vordergrund. Das schränkt einen ein und man muss gut schauen, trotzdem einen passenden Hund (bzw. die passende Rasse) zu finden. Aber ich finde es durchaus valide wenn das jemanden auch wichtig ist. Solange man sich halt bewusst ist, was damit hergeht. Dass man alle 4-10 Wochen, den Hund scheren muss, dass man mehr Dreck mit in die Wohnung rein getragen bekommt, dass man sich um Mäntel kümmern muss und das der Hund nicht so selbstreinigend ist, wie „normale“ Hunde.
 
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Annette
18. Okt. 12:26
Bei uns zählen Hundehaare zur Wohnungseinrichtung und ohne Hundehaare auf der Kleidung bin ich nicht richtig angezogen 🥰. Gizmo haart tatsächlich überhaupt nicht, ich bürste ihn allerdings auch täglich.
 
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Christine
18. Okt. 12:41
Ich würde hier noch einmal in mich gehen. Gekauft wird häufig eine Illusion. Die Realität sieht anders aus. Es gibt keine Garantie für wenig oder gar keine Haare. Man bedenke nur, dass es Krankheiten gibt, die Haarausfall begünstigen. Gesucht wird ein pflegeleichter Hund auf Grund der familiären Situation. Was ist wenn Haare das kleinste Problem sind. Wenn der Hund schwer erkrankt oder lange bei der Erziehung braucht? Ich würde die Anschaffung eines Hundes überdenken, wenn man bereits mit Hundehaaren überfordert ist.
👍👏👏👏
 
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Christine
18. Okt. 12:50
Ich hatte nicht nach einem Werturteil, sondern nach Erfahrungen gefragt. Ein Stofftier ist leider kein Freund fürs Leben und hat auch keine Seele.
Da hast Du zweifellos recht,aber es geht nun mal um Lebewesen.Ich finde,da kann man sich durchaus einen Gedanken mehr machen. Wenn bei 3 Kindern nicht der Charakter und die Bedürfnisse des neuen Familienmitglieds(!) im Vordergrund steht,sondern ob er/sie pflegeleicht ist,dann drängt sich mir dieser Gedanke auf.Designerhunde, gezüchtet um dem Menschen zu gefallen,sei es im Aussehen oder in der Pflege,oder aus welchen Gründen auch immer,leider viel zu oft zum Schaden der Tiere,bzw mit fragwürdigen Ergebnissen,finde ich jedenfalls sehr fragwürdig.
 
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Christine
18. Okt. 12:50
Ja hier im Forum wird leider immer ganz schnell geurteilt. Leider sehr schade ☹️
Ich habe nicht geurteilt,ich habe nur eine Frage gestellt!
 
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Lene
18. Okt. 13:15
Da hast Du zweifellos recht,aber es geht nun mal um Lebewesen.Ich finde,da kann man sich durchaus einen Gedanken mehr machen. Wenn bei 3 Kindern nicht der Charakter und die Bedürfnisse des neuen Familienmitglieds(!) im Vordergrund steht,sondern ob er/sie pflegeleicht ist,dann drängt sich mir dieser Gedanke auf.Designerhunde, gezüchtet um dem Menschen zu gefallen,sei es im Aussehen oder in der Pflege,oder aus welchen Gründen auch immer,leider viel zu oft zum Schaden der Tiere,bzw mit fragwürdigen Ergebnissen,finde ich jedenfalls sehr fragwürdig.
Es ist ja nicht so , als ob wir uns nicht über das Wesen , die Eignung und die Bedürfnisse eines Hundes Gedanken gemacht hätten. Doch wenn man einen diesbezüglich passenden Hund gefunden hat, warum diesen dann nicht in pflegeleicht oder nicht haarend wählen?
 
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Lene
18. Okt. 13:18
Ich habe nicht geurteilt,ich habe nur eine Frage gestellt!
Auch in Fragen können Verurteilungen stecken.
 
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Anni
18. Okt. 13:31
Es ist ja nicht so , als ob wir uns nicht über das Wesen , die Eignung und die Bedürfnisse eines Hundes Gedanken gemacht hätten. Doch wenn man einen diesbezüglich passenden Hund gefunden hat, warum diesen dann nicht in pflegeleicht oder nicht haarend wählen?
Ja genau.
Man fragt hier eine Frage zu einem spezifischen Thema weil man sich dies bezüglich Gedanken macht und Leute erzählen einen davon, dass man sich nicht genug mit den Thema auseinandersetzt und wissen nicht mal ansatzweise wie man sich ggf. Mit den Thema beschäftigt…
Einen werden teilweise ganz fiese Sachen unterstellt.
 
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Katja
18. Okt. 13:50
Wir hatten damals auch kurz allerdings mit einem Pudel geliebäugelt aufgrund einer Allergikerin in der weiteren Familie.

Neben der Notwendigkeit für einen Friseur alle paar Wochen (ich schaff‘s ja selber kaum zum Friseur!🥴) war der andere Grund der im Fell mitgeschleppte Dreck, der uns gegen einen Pudel hat entscheiden lassen. Wir hatten in der Gassirunde einen Goldendoodle und da konnte man immer direkt sagen, ob er am Anfang des Spaziergangs war (rehbraunes Fell) oder am Ende (dunkelbraun bis schwarzes Fell).
Und da sie ihn nicht jedes Mal nach dem Spaziergang duschen konnten, war die Lösung ne Wasserschüssel vor der Tür für die Pfoten und dann nen Ganzkörper-Bademantel, um den ganzen Sand und Dreck aufzufangen…😳

Wäre mir persönlich echt zu viel Aufwand: Polli hat ein, wie ich immer sage, „Teflon-Fell“, d.h. wenn die irgendwo ein Schlammbad nimmt, ist das alles abgefallen, bis wir zuhause sind! Am beeindruckendsten sind die Pfoten: Tiefschwarz im Wald und einmal über die Wiese -> siehe da, das Hundetier hat wieder weiße Pfoten!😀

Gehaart hat sie am Anfang als Spanierin fast gar nicht (keine Unterwolle)… inzwischen hat sie sich an nordeuropäische Verhältnisse angepasst und haart begrenzt. Hat dich etwas Unterwolle entwickelt im Laufe der Jahre!

Man muss echt immer beim jeweiligen Individuum gucken: eigentlich wollten wir nen Bodeguero, aber da hat man uns angesichts des Allergie und der zwar kurzen weißen Haare abgeraten: Mal abgesehen davon, dass man natürlich weiß gleich überall drauf sieht, haben die wohl auch ne Art Widerhaken, so dass die besonders schwer aus allem rausgehen. Hat ein Freund mit nem Dalmatiner auch berichtet.