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Lena
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zuletzt 30. Juli

Wirksames Mittel gegen Wundlecken

Mein Hund hat leider seit etwa zwei Jahren die Angewohnheit, alle paar Monate immer dieselbe Stelle an seinem Vorderbein exzessiv zu belecken, bis dort eine offene Wunde entsteht. Laut Tierärztin handelt es sich um ein psychosomatisches Problem. Da er wirklich immer genau dieselbe Stelle bearbeitet, wächst dort teilweise schon gar kein Fell mehr nach. Dadurch entstehen inzwischen leider noch schneller Verletzungen. Ich weiß inzwischen wirklich nicht mehr, wie ich ihn vom Lecken abhalten soll. Sämtliche Pflaster und Verbände werden innerhalb kürzester Zeit abgebissen, sobald man ihn auch nur eine Minute aus den Augen lässt. Ich habe bereits versucht, die Stelle mit Zitronensaft zu betupfen und verschiedene Bittersprays verwendet. Leider sind die meisten dieser Sprays nicht für die Anwendung auf Haut oder offenen Wunden geeignet. Und selbst die wenigen, die infrage kamen, haben ihn höchstens kurzfristig abgeschreckt. Einen Halskragen toleriert er leider überhaupt nicht..damit bekommt er regelrecht Panik. Hat vielleicht noch jemand einen Tipp für ein wirklich extrem eklig schmeckendes Spray, das auf der Haut bzw. an einer Wunde angewendet werden darf? Oder vielleicht eine ganz andere Idee, wie ich ihn vom Lecken abhalten kann? Ich bin wirklich für jeden Rat dankbar.
 
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Sabine
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29. Juli 18:24
Wurde das Bein geröngt? Oder vielleicht ein Hautgeschabsel genommen? Bei einem derart auf eine Stelle begrenzten Problem sollte doch Schmerzen oder Jucken ausgeschlossen werden, bevor man von einem psychosomatischen Problem spricht. Oder was wurde bisher untersucht?
 
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Lena
29. Juli 18:15
Ergänzung: die Stelle ist am Vorderbein, etwa mittig zwischen Vorderfußwurzelgelenk und Ellenbogen
 
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Sabine
29. Juli 18:24
Wurde das Bein geröngt? Oder vielleicht ein Hautgeschabsel genommen? Bei einem derart auf eine Stelle begrenzten Problem sollte doch Schmerzen oder Jucken ausgeschlossen werden, bevor man von einem psychosomatischen Problem spricht. Oder was wurde bisher untersucht?
 
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Tina
29. Juli 19:39
Wieso denn eklige Sachen auf das Bein schmieren bei einer vermeintlichen psychosomatischen Ursache? Das ist Symptombekämpfung. Es kann sich um eine Stereotypie handeln, auch dann gilt es die Stressauslöser zu finden. Natürlich muss medizinisch alles ausgeschlossen sein. Es kann auch schmerzbedingt sein. Hol dir eine Zweitmeinung ein und führe Tagebuch, um die Ursache zu finden. Bitte keine Sachen mehr auf das Bein schmieren.
 
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Ina
30. Juli 11:22
Mein Yaco neigt auch zu stereotypen Schlecken. Wie lange ist dein Hund schon bei dir?
Was bei mir geholfen hat:
1) Alternativen anbieten. Ich sage „aufhören“, Yaco hört kurz auf, blickt auf, ich biete ihm meine Hand, meinen Fuß zum schlecken an.
2) wenn ich von seinem Erregungsniveau weiß, dass er schlecken muss, biete ich einen gefüllten Kong zum schlecken an. Alternativ geht auch Schleckmatte, aber die dauert nicht lange genug zum schlecken. Bewährt hat sich z.B. Dentastix oä in den Kong zu stecken. Da kann er wirklich laaaange schlecken.
3) Entspannungstraining über das Entspannungssignal. Ich habe einen. Thread in dem ich das Entspannungssignal erklärt habe und wie ich es aufgebaut habe.
4) nachsehen, ob er wirklich an seinem Körper schleckt! Sobald er an der Decke, neben seiner Pfote etc. schleckt, lass ich ihn gewähren und sage nichts!
5) das Kommando „aufhören“ - siehe Punkt 1). Yaco kann das mittlerweile sehr gut. Auf „aufhören“ stoppt er jedes Schlecken, schnaubt und legt sich ab. Dazu muss er aber sich entspannen können - siehe Punkt 3)
6) es dürfen sicher(!) keine Schmerzen vorhanden sein! Ist das Bein geröntgt worden? Gerade Hunde aus dem TS /ATS haben doch mal einen unbekannten unbehandelten Bruch.
 
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Ina
30. Juli 11:28
Hier der Thread zum Entspanungssignal

https://dogorama.app/de-de/forum/Erziehung_Training/Die_Macht_des_Entspannungssignals-GIZ6UJEgWsY33d8ZfhW0/
 
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Ina
30. Juli 11:29
Yaco schleckt sich nicht mehr wund.
Bitter ist für Hunde ein angenehmer Geschmack, ähnlich wie für uns süß. 😉