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Katharina
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zuletzt 20. Jän.

Wiederkehrender Durchfall

Update 20.01.: Wir geben ihm nun seit Samstag vorübergehend Gastro Futter (dieses hatte er schon mal vor einigen Monaten in der Klinik bekommen, als er schon mal was mit dem Darm hatte) und er verträgt es seitdem sehr gut und hatte direkt festen Stuhl. Natürlich ist es nur eine kurzfristige Lösung aber wir sind erst mal happy, dass der Darm zur Ruhe kommt bis wir dann wieder versuchen, ihm sein eigentlich Futter zu geben und dann sehen wir, ob er es verträgt oder nicht. Und wenn nicht, haben wir möglicherweise unseren Übeltäter gefunden. Danke allen für eure Tipps und Erfahrungsberichten! Update 15.01.: Nach Rücksprache mit dem TA hat uns dieser dazu geraten, direkt auf ein Sensitiv Trofu zu wechseln. Nassfutter hält er erst mal nicht für eine Option, da es zu viel Wasser hätte, was nicht unterstützend wäre in dem Fall. Zu dem Trofu soll dann auch nichts mehr dazukommen. Es kann theoretisch dann erst mal wieder zu Durchfällen kommen, aber wenn es nach 1-2 Wochen nicht besser wird, muss man weiter schauen. Hallo zusammen, unser kleiner Goldie - 6 Monate alt, hat seit vergangener Woche Montag immer wieder Durchfall. Es fing damit an, dass er nachts in den Käfig gemacht, wahrscheinlich konnte er es einfach nicht halten. Wir sind dann direkt auf Moro Suppe umgestiegen und dann war es auch für zwei Tage wieder gut bis er dann wieder abends Durchfall hatte und sich mehrmals nachts gemeldet hatte. Daraufhin sind wir auch zum Arzt mit den Kotproben aber großes Laborbild war negativ. Dann schien es wieder zu laufen, wir fingen langsam wieder mit Trofu 2* an, was zwei Tage auch gut lief, bis es wieder zum Rückfall kam. Anschließend war es mit der moro Suppe und Reis wieder besser und wir haben wieder Trofu 2 mit rein. Anschließend kam wieder ein Rückfall. Der erste Gedanke war, er verträgt das Trofu 2 nicht. Haben dann also wieder pausiert und ihm anschließend etwas vom Trofu 1 gegeben. Was zwei Tage wieder gut lief und es nun wieder zum Rückfall kam. Wir sind ein bisschen überfragt und in unserem Kopf schwirrt eine Menge rum. Der Arzt sagte uns zuletzt am Telefon, man müsse versuchen, den Darm zu beruhigen. Jetzt sind wir wieder komplett bei der moro Suppe mit Reis und Hühnchen. Wir wollen das jetzt die nächsten Tage so durchziehen und überlegen, es anschließend mit Nassfutter zu versuchen. Aber eine so rapide Unverträglichkeit auf Trofu finden wir suspekt. Hat da jemand eine Idee oder ähnliches erlebt? Der kleine Kerl tut mir echt leid, weil er seit Tagen gefühlt nur noch Suppe bekommt und das ist ja keine Lösung. *Trofu 1: Josera Kids Huhn und Reis *Trofu 2: Reico Welpenfutter Eine Futterumstellung haben wir am 18.12. angefangen und am 1.1. voll gegeben. Auf die Nacht vom 4. auf dem 5. war das erste Mal Durchfall. Unsere Idee war es, dass es das neue Futter sein könnte, was er ggf. nicht verträgt, deswegen sind wir wieder auf Josera umgestiegen. Uns ist bewusst, dass eine Umstellung Durchfall hervorrufen könnte aber in diesem Ausmaß und Häufigkeit, zum Teil innerhalb von 6 Stunden 4x mit Schleim etc. finden wir dann doch ungewöhnlich. Lieben Gruß.
 
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Nad
14. Jän. 21:14
Neben ein oder auch mehreren ausführlichen Kot Checks durch zum Beispiel die Uni Gießen, vor allem auf Giardien und Kokzidien, würde ich nach Rücksprache mit dem Tierarzt ein Bedarfsdeckendes Intestinal Junior Futter geben. Dein Hund ist noch im Wachstum, hier rächt sich sowas besonders. 😐
Dies hier zum Beispiel, das ist genau für solche Probleme entwickelt worden und gibt es als Nass- sowie Trockenfutter.

https://www.vet-concept.com/p/fuer-den-hund-dog-intestinal-junior

Parallel muss natürlich die Ursache gefunden werden.
 
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L.🐾
14. Jän. 21:38
Bei uns waren es vor 5 Jahren Giardien.....und der mit Schleim überzogene Kot würde, lt. Klinik, auf Darmentzündung hinweisen. Es gab Panacur Tabletten und wochenlang Schonkost.
Meine Tierärztin sagte mal, dass Reis nicht immer so gut verdaulich wäre. Und hat uns zu Kartoffeln geraten.
Viel Moro Suppe, dazu Kartoffeln und Nassfutter Bio Reinfleisch Dosen ohne Zusätze.(wir haben Herrmanns)
BioMöhren müssen 2 Stunden ! gekocht sein. Wenn Reis, dann auch länger kochen als normal, dass der ziemlich matschig ist....und auch Kartoffeln länger kochen als üblich.
Wir haben 4-6 Wochen so gefüttert. Dazu haben wir noch eine Darmkur gegeben.
Nicht nach so kurzer Zeit wieder Trofu geben. Ein entzündeter Darm, egal aus welchem Grund, braucht Zeit zum Heilen.
 
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Andrea
15. Jän. 04:25
Ich hatte auch ab der 9. Woche das Durchfall Thema. Mit Schleim im Kot und Ausschluss von Parasiten. Mit Reflux. Schonkost machst Du ja schon. Bin auch bei Kartoffel statt Reis. Meine Hündin mag bei Durchfall auch Haferflocken. Frisst sie nur, solange es ihr schlecht geht. Sonst lehnt sie die ab. Zum Futter: Ich würde zu Futter raten, das wirklich nur 1 Proteinquelle enthält. Und auch die leckerlis anpassen dran. Dann kriegt Ihr Unverträglichkeiten raus. Eine Idee wäre auch mal vegetarisches Futter zu probieren. Es gibt auch leckere vegetarische. Inkl. Kausnacks. Meine Hündin ist zwischenzeitlich 10 Jahre alt. Sie verträgt nur hyperallergenes und vegetarisches Futter. Habe auch Insekten probiert. Das hyperallergene ist letzte Option nur in Abstimmung mit Tierarzt. Viel Glück Euch.
 
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Bella
15. Jän. 07:11
Das fühlt sich gerade sehr vertraut an. Unser Welpe Pablo ist jetzt gut 5 Monate alt und wir hatten über Wochen immer wieder das gleiche Thema. Mit Schonkost war der Kot schön geformt, sobald Trockenfutter im Spiel war, wurde es wieder weich bis Durchfall und er musste oft raus. Es war nie komplett wässrig, aber einfach dauerhaft instabil und hat uns ehrlich gesagt ziemlich fertig gemacht.

Wir haben natürlich den Kot untersuchen lassen, Giardien und alles andere wurden ausgeschlossen. Medizinisch war also nichts zu finden. Im Nachhinein glaube ich, dass sein Darm einfach extrem empfindlich und noch nicht „reif“ war.

Was bei uns eher alles schlimmer gemacht hat, waren die vielen gut gemeinten Ratschläge, ständig das Futter zu wechseln. Genau das hat den Darm immer wieder aus dem Gleichgewicht gebracht. Wir sind dann bewusst bei einem Futter mit nur einer Proteinquelle geblieben (bei uns Pferd) und haben in der akuten Phase wirklich komplett auf Leckerlis verzichtet. Auch das war ein wichtiger Punkt.

Erst als wir aufgehört haben zu springen, bei einem Futter geblieben sind und dem Darm wirklich Zeit gegeben haben, wurde es langsam besser. Unterstützt haben wir mit einem Probiotikum und Flohsamenschalen, nicht als Wundermittel, sondern um den Darm sanft zu stabilisieren. Die Verbesserung kam nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt.

Deshalb würde ich heute sehr vorsichtig sein mit erneuten Futterumstellungen, wenn Schonkost gut funktioniert und medizinisch alles ausgeschlossen ist. Manchmal braucht der Darm einfach Ruhe, Konstanz und Zeit.

Wünsche euch alles gute 🍀
 
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Agnes
15. Jän. 07:56
Schließe mich anderen Antworten hier an - auch wenn der erste Test auf Giadien negativ war, würde ich sicherheitshalber nochmal testen lassen.
Wenn die 100% ausgeschlossen werden können und die Darmflora auch okay ist, dann liegt hier wahrscheinlich eine Unverträglichkeit auf bestimmte Futterkomponenten vor. Entweder auf eine Fleischsorte oder Zusatzstoffe im Futter.
Lilly ist auch äußerst empfindlich und reagiert schon auf kleine Mengen vom falschen Futter und Leckerlis mit Durchfall und das schon seit wir sie haben.
Nur kurz zur Info: Lilly ist jetzt 2 Jahre alt und wir haben sie vor 20 Monaten aus dem Tierschutz adoptiert.
Bei einer Futter Unverträglichkeit brauchst du jetzt einen langen Atem. Das ist nichts, dass du mal schnell mit Tabletten oder sonstigen angebotenen Hilfsmitteln behandeln kannst. Gib auch nicht ewig Geld bei Heilpraktikern aus, das kann dir auch nur einen Ansatzpunkt geben.
Wir haben es bei Lilly mit Ausschluss Diät probiert und wissen jetzt, auf was sie mit Durchfall reagiert und was sie problemlos verträgt.
Gedünstetes Hähnchen mit Reis hat auch bei uns geholfen, aber auch Mineralien und Vitamine müssen zugesetzt oder als Paste zusätzlich gegeben werden.
Ich hoffe, dein Goldie ist ein typischer Vertreter seiner Art und frisst alles und keine so mäkelige Esserin wie unser Mädchen - sobald auch nur der Hauch einer Karotte im Futter ist, verweigert sie es.
Das Josera Junior hatten wir auch, damit wurde sie auch auf der Pflegestelle gefüttert, aber auch da hing es von der Zusammensetzung ab.
Wir sind dann auf Barfen umgestiegen und konnten so Fleisch ausschließen, was sie verträgt und nicht verträgt. Huhn ist immer noch okay, aber auch Ente, Lamm, Hase und Pferd. Rind, egal in welcher Form, geht gar nicht, obwohl sie es liebt.
Und Rind ist leider auch in vielen Dosenfutter und Leckerlis.
Wie gesagt, wenn es eine Unverträglichkeit ist, dann wird es eine längere Zeit brauchen, bis du das richtige Futter gefunden hast und leider auch viel wegschmeißen musst, sobald dein Goldie auf etwas mit Durchfall reagiert.
Würde dir raten, nur kleine Mengen zu kaufen, bis du sicher bist, dass er es verträgt. Und wenn du etwas hast, dass er verträgt und das auch alle Mineralien und Vitamine in der erforderlichen Menge enthält, dann bleib dabei und mach keine großen Experimente, auch wenn es das Füttern erleichtern würde.
Ich würde manchmal auch gerne einfach nur eine Dose aufmachen oder ihr was nebenbei geben, wenn sie bettelt, aber das würde ich dann eine Woche lang bereuen.
Ein kleiner Trost - es scheint bei Lilly mit der Zeit besser zu werden und sie hat nur ab und an mal einen Tag Durchfall, wenn sie was falsches erwischt, ansonsten verträgt sie mehr, als noch vor einem Jahr.
Übrigens, wenn du mit klassischem Barfen Probleme hast - ist nicht jedermanns Sache - es gibt auch hochwertige Barf Nuggets auch als Vollwertkost. Die sind meist als TK erhältlich und man muss sie nur auftauen oder leicht erwärmen.
Wünsche dir und deinem Goldie viel Erfolg .
 
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Gerd
15. Jän. 08:12
Ich würde empfehlen, sich hier eng mit dem Tierarzt abzustimmen. Dort wurde der Hund untersucht, alle Werte sind vorhanden, ggf bzgl einer Schonkost fragen (obwohl Sinn oder nicht Sinn dessen ein fähiger Arzt selber anspricht).

Hier können nur zig Tipps, die auf vielleicht ähnlichen Erfahrungen basieren, Meinungen bieten, die helfen aber in den wenigsten Fällen.

Mein Rat: Tierarzt in die Pflicht nehmen oder einen anderen Tierarzt wählen.

Unsere sicherlich gut gemeinten Internet-Ratschläge werden kaum weiterhelfen.
 
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Katharina
15. Jän. 08:37
Das fühlt sich gerade sehr vertraut an. Unser Welpe Pablo ist jetzt gut 5 Monate alt und wir hatten über Wochen immer wieder das gleiche Thema. Mit Schonkost war der Kot schön geformt, sobald Trockenfutter im Spiel war, wurde es wieder weich bis Durchfall und er musste oft raus. Es war nie komplett wässrig, aber einfach dauerhaft instabil und hat uns ehrlich gesagt ziemlich fertig gemacht. Wir haben natürlich den Kot untersuchen lassen, Giardien und alles andere wurden ausgeschlossen. Medizinisch war also nichts zu finden. Im Nachhinein glaube ich, dass sein Darm einfach extrem empfindlich und noch nicht „reif“ war. Was bei uns eher alles schlimmer gemacht hat, waren die vielen gut gemeinten Ratschläge, ständig das Futter zu wechseln. Genau das hat den Darm immer wieder aus dem Gleichgewicht gebracht. Wir sind dann bewusst bei einem Futter mit nur einer Proteinquelle geblieben (bei uns Pferd) und haben in der akuten Phase wirklich komplett auf Leckerlis verzichtet. Auch das war ein wichtiger Punkt. Erst als wir aufgehört haben zu springen, bei einem Futter geblieben sind und dem Darm wirklich Zeit gegeben haben, wurde es langsam besser. Unterstützt haben wir mit einem Probiotikum und Flohsamenschalen, nicht als Wundermittel, sondern um den Darm sanft zu stabilisieren. Die Verbesserung kam nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt. Deshalb würde ich heute sehr vorsichtig sein mit erneuten Futterumstellungen, wenn Schonkost gut funktioniert und medizinisch alles ausgeschlossen ist. Manchmal braucht der Darm einfach Ruhe, Konstanz und Zeit. Wünsche euch alles gute 🍀
Danke für deine Erfahrungen. Hast du denn auch in akut Phasen weiter gefüttert oder erst, sobald es wieder stabil wurde?
 
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Katharina
15. Jän. 08:42
Ich würde empfehlen, sich hier eng mit dem Tierarzt abzustimmen. Dort wurde der Hund untersucht, alle Werte sind vorhanden, ggf bzgl einer Schonkost fragen (obwohl Sinn oder nicht Sinn dessen ein fähiger Arzt selber anspricht). Hier können nur zig Tipps, die auf vielleicht ähnlichen Erfahrungen basieren, Meinungen bieten, die helfen aber in den wenigsten Fällen. Mein Rat: Tierarzt in die Pflicht nehmen oder einen anderen Tierarzt wählen. Unsere sicherlich gut gemeinten Internet-Ratschläge werden kaum weiterhelfen.
Lieben Dank für deinen Hinweis und wir werden auch nicht aufgrund von Internetratschlägen rumdoktern aber sich umzuhören schadet nie. So werden wir später beim TA anrufen und konkret fragen, ob nach Kokzidien getestet wurde und ob wir in einigen Tagen auf Nassfutter bzw Gastro-Futter umsteigen sollen.
 
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Stephanie
15. Jän. 08:58
Hello 👋🏼
Wir hatten tatsächlich ein ganz ganz ähnliches Thema. Meine Hündin hatte quasi seit Tag 1 Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt und Durchfall. Wir haben anfangs ebenfalls Trockenfutter gefüttert (Lakefields), was dazu führte, dass sie teilweise sehr sehr häufig ihr großes Geschäft machen müsste (teilweise bis zu 10x täglich wirklich riesige Haufen). Mit Schonkost hatte sich dann teilweise die Konsistenz und Häufigkeit wieder normalisiert, aber sofern wir wieder mit Trockenfutter begonnen haben, war der Durchfall wieder da.
Wir haben auch tierärztlich alles checken lassen, aber ähnlich wie bei dir, alles ohne Befund.
Wir sind dann auf Nassfutter umgestiegen, wodurch zwar der Durchfall weg war, aber die Absatzmenge weiterhin hoch blieb. Das größte Problem war bei uns deshalb, dass dieser Hund einfach nicht zunehmen konnte, da sie gefühlt alles direkt wieder unverdaut ausgeschieden hat und mittlerweile wirklich stark untergewichtig war (Malinois, damals 12 Monate, 60cm und 18kg).
Wir haben es dann zwischenzeitlich mal mit barfen probiert, wodurch es deutlich besser wurde, haben uns dann aber im Endeffekt für eine tierärztliche Ernährungsberatung entschieden und stellen seitdem das Futter nach diesem Plan selbst zusammen (Kochplan).
Bei uns war es ein mix aus sehr ungünstigen Unverträglichkeiten (Erbse, Karotte, Leinenöl, Quinoa und noch ein paar weiteren Dingen) sowie dass fertigfutter für sie generell zu schwer verdaulich ist.
Wir haben circa im Juni 2025 auf diesen Plan umgestellt und haben seither keine Probleme mehr, weder mit Durchfall, noch mit zu hohem Absatz, noch mit Untergewicht (aktuell liegt sie bei ca 23,5kg).

Ich wünsche euch alles Gute und gute Besserung für deinen Hund! 🐶
 
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Bella
15. Jän. 09:36
Danke für deine Erfahrungen. Hast du denn auch in akut Phasen weiter gefüttert oder erst, sobald es wieder stabil wurde?
Pablo hat von uns in Akuten Phasen Schonkost bekommen bis zur Besserung , also mindestens 3 Tage normaler Stuhlgang. Dann haben wir das Trofu wieder langsam erhöht & die Schonkost langsam reduziert … immer mit dem Ergebnis das sobald er 100% Trofu bekam auch der Durchfall , häufiges absetzten usw wieder da waren.
Wichtig ist zu wissen das der Darm immer zeitverzögert antwortet , das was du also jetzt fütterst ist nicht für den nächsten Haufen verantwortlich auch wenn es sich so anfühlt 😫
Nach dem ganzen hin und her war uns klar der Darm ist gekippt .
Erst als durch die Schonkost Ruhe drin war, haben wir sehr langsam Trockenfutter (das was er anfangs gut vertragen hat) untergemischt und die Schonkost Schritt für Schritt reduziert. Den Reis haben wir bewusst noch länger beibehalten, auch als das Trofu schon erhöht wurde.

Als das halbwegs stabil lief, haben wir den reis auch langsam reduziert & haben wir ein Probiotikum ergänzt, ein paar Tage später dann vorsichtig Flohsamenschalen. Alles nacheinander, nie mehrere neue Dinge gleichzeitig. In der gesamten Zeit gab es keine Leckerlis und nur das eine Futter mit einer Proteinquelle.

Wichtig war für uns, nicht bei jedem weicheren Haufen direkt wieder alles umzuwerfen, sondern dem Darm Zeit zu geben.
Aktuell geht es ihm damit sehr gut kein Durchfall mehr und er ist sichtlich entspannt (wir übrigens auch wieder)

Ich hoffe das euch das ein wenig weiterhilft, wenn die kleinen so leiden ist das leider für alle eine enorme Belastung & man hat irgendwann Angst vor dem nächste Haufen.
Ich drück euch ganz fest die Daumen 🍀☺️