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Marie
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zuletzt 14. Feb.

Welche Impfungen sollte man auf jeden Fall machen ?

Hallo alle zusammen, Ich habe eine bald 3 jährige Aussiehündin, es stehen bald wieder Impfungen an und ich möchte nur die notwendigen Impfungen machen lassen und mein Hund nicht mit allem vollpumpen leider kenne ich mich da aber echt nicht aus da sie mein Ersthund ist. Vielleicht ist hier jemand vom Fqch oder kennt sich aus und kann mir weiterhelfen.
 
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Sonja
13. Feb. 15:59
Ich finde es "gruselig" wie oft/viel "behauptet" wird das Impfungen den Hund krank machen/schaden....es gibt dazu nähmlich keine einzige seriöse internationale fachlich fundamenrierte einwandfrei belegte Langzeitsudie wo z.b. die einzelnen "impfschäden" prozental erwähnt wird etc.......Hingegen ist seit Jahrzehnten ohne zweifel bewiesen das die Krankheiten welche auf dem TA Erinnerungszettel der TE agekreuzt sind , in den allermeisten fällen schwer bis tödlich verlaufen..Jeder HH , besonders Impfgegner sollte sich fragen: kann ich es mit meinem Gewissen vereinbaren wenn mein Hund an so einer Krankheit schwer erkrakt oder sogsr stirbt resp eingeschläfert wird, eben weil er nicht geimpft wurde.....als HH hätte man das durch "harmlose impfung" nähmlich vermeiden können
 
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J
13. Feb. 16:07
Meine Hunde werden gegen alle möglichen/nötigen Erreger/Erkrankungen geimpft. Zusätzlich Wurmkur und Zeckenmittel. Alle haben es bisher gut vertragen, keine Nebenwirkungen. Aber auch immer alles nach Infos/Rücksprache mit TA.
Handhaben wir auch so 👍🏻
 
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Michi
13. Feb. 16:11
Ich finde es "gruselig" wie oft/viel "behauptet" wird das Impfungen den Hund krank machen/schaden....es gibt dazu nähmlich keine einzige seriöse internationale fachlich fundamenrierte einwandfrei belegte Langzeitsudie wo z.b. die einzelnen "impfschäden" prozental erwähnt wird etc.......Hingegen ist seit Jahrzehnten ohne zweifel bewiesen das die Krankheiten welche auf dem TA Erinnerungszettel der TE agekreuzt sind , in den allermeisten fällen schwer bis tödlich verlaufen..Jeder HH , besonders Impfgegner sollte sich fragen: kann ich es mit meinem Gewissen vereinbaren wenn mein Hund an so einer Krankheit schwer erkrakt oder sogsr stirbt resp eingeschläfert wird, eben weil er nicht geimpft wurde.....als HH hätte man das durch "harmlose impfung" nähmlich vermeiden können
Da hast du recht!
Aber mittlerweile gibt es auch viele Tierärzte, die sich mit der Überimpfung auseinander setzen.
Es geht nicht nur um direkte Impfproblematiken oder Unverträglichkeiten sondern auch um die langfristige Anreicherung im Körper. Deswegen gehen viele Tierärzte dazu über , nicht jedes Jahr das komplette Paket zu impfen, was garnicht notwendig ist. Auch von Borreliose Impfung wird zunehmend abgeraten. Leishmaniose ebenso. Da gibt es auf jeden Fall eine Entwicklung.
Dem sollte man sich halt auch nicht verschließen.
 
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Anja
13. Feb. 16:27
Hallo Marie, soll das alles an einem Tag geimpft werden? Das wäre auf jeden Fall zuviel auf einmal und meine Tierärztin würde das niemals so machen.

Ich hatte meiner Tierärztin damals gesagt, dass sie bei Emma nur das impfen soll, was wirklich erforderlich ist. Die Impfung für den Zwingerhusten hat sie nicht gemacht. Sie sagte, dass sie Hunde dagegen geimpft hat, die sich dann trotzdem angesteckt haben. Emma hatte nie Zwingerhusten. Tollwut würde ich trotzdem impfen lassen, obwohl es hier in Deutschland keine Pflicht mehr ist. Wenn ihr in das Ausland reisen wollt, dann braucht ihr die Tollwutimpfung. Leptospirose hat die Tierärztin jedes Jahr geimpft. Diese Impfung ist wichtig, wenn der Hund viel ins Wasser geht. Gegen Staupe war Emma auch geimpft. Hepatitis würde ich auch impfen lassen. Aber wie gesagt, nicht alles auf einmal, sondern zeitversetzt.

Und was noch wichtig ist, lass deine Hündin nicht in der Läufigkeit oder in der Scheinträchtigkeit impfen. Das kann im Zusammenspiel mit den Hormonen zu Komplikationen führen. Meine Tierärztin berichtete, dass eine läufige Hündin geimpft wurde und daraufhin Krampfanfälle bekommen hat. Sie hat Emma niemals geimpft wenn sie läufig oder scheinträchtig war.
 
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Bettina
13. Feb. 16:41
Was ich mache, es gibt mehr Termine. Nie alle oder mehrere auf einmal. Und nach Impfen paar Tage piano. Wie bei uns halt auch. Schonen.
 
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Karin
13. Feb. 16:43
Pepper, 9 Jahre, wird jedes Jahr geg inen Leptospirose geimpft und alle drei Jahre gegen Staupe, Parvovirose und Hepatitis (Kombiimpfstoff). Dies ist auch die Empfehlung der Stiko. Gegen Tollwut lasse ich nicht mehr impfen, da wir nicht mehr ins Ausland fahren.
Super genauso machen wir es auch , die Tierärzte gehen mit uns konform, jedenfalls unsere hier
 
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Carola
13. Feb. 16:48
Da hast du recht! Aber mittlerweile gibt es auch viele Tierärzte, die sich mit der Überimpfung auseinander setzen. Es geht nicht nur um direkte Impfproblematiken oder Unverträglichkeiten sondern auch um die langfristige Anreicherung im Körper. Deswegen gehen viele Tierärzte dazu über , nicht jedes Jahr das komplette Paket zu impfen, was garnicht notwendig ist. Auch von Borreliose Impfung wird zunehmend abgeraten. Leishmaniose ebenso. Da gibt es auf jeden Fall eine Entwicklung. Dem sollte man sich halt auch nicht verschließen.
Ich habe mir jetzt mal die Impfpläne meiner Hunde angeschaut und festgestellt dass tatsächlich nicht alles jedes Jahr geimpft wird. Tollwut inzwischen ja auch nur noch alle drei Jahre.
Auf die Impfung von Zwingerhusten und Borreliose verzichte ich da ich sie nicht für zielführend halte und bei Borreliose auf einen zuverlässigen Zeckenschutz setze.
Ich denke so viel wie nötig so wenig wie möglich und meine Tierärztin beherzigt und berücksichtigt das, von daher vertraue ich ihr nach wie vor.
Früher musste ich meinen ehemaligen Hund tatsächlich jährlich gegen Tollwut impfen lassen aber inzwischen gibt es ja neue Erkenntnisse und vermutlich auch modernisierte Impfstoffe was durchaus positiv ist.
 
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Gislinde
13. Feb. 16:59
Ich Frage mich auch immer was unnötig ist. Mein kleiner Zwergpudel wiegt nur 5 kg und ist jedesmal nach einer Impfung 2 Tage down.
Ich habe gelesen das der Hund irgendwann für einige Impfungen immunisiert ist.
Mein TA meint so ein Quatsch. Aber manchmal beschleicht mich das Gefühl das hier nur mit wenig Arbeit Geld verdient wird.
Was meint ihr
 
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Sonja
13. Feb. 17:04
Ich habe mir jetzt mal die Impfpläne meiner Hunde angeschaut und festgestellt dass tatsächlich nicht alles jedes Jahr geimpft wird. Tollwut inzwischen ja auch nur noch alle drei Jahre. Auf die Impfung von Zwingerhusten und Borreliose verzichte ich da ich sie nicht für zielführend halte und bei Borreliose auf einen zuverlässigen Zeckenschutz setze. Ich denke so viel wie nötig so wenig wie möglich und meine Tierärztin beherzigt und berücksichtigt das, von daher vertraue ich ihr nach wie vor. Früher musste ich meinen ehemaligen Hund tatsächlich jährlich gegen Tollwut impfen lassen aber inzwischen gibt es ja neue Erkenntnisse und vermutlich auch modernisierte Impfstoffe was durchaus positiv ist.
Ja impfstoffe sind im laufe der Jahre effektiver geworden. Man muss aber auch bedenken das Deutschland erst seit 2008 offiziell als " frei von terrestrischer Tollwut" erklärt wurde. Also so lange her ist es noch nicht ( noch keine 20 Jahre) . Da ist schon ein unterschied ob es sich wie z.b. der Pest Ereger um einige Jarhunderte (18.jarh) seit den letzten Fällen handelt ( auch in den Nachbarsländer) .. Dazu imm gegensatz sind/waren so mache Nachbarsländer auch 2025 noch nicht als frei von der terrestrischen Towllut...
 
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Kirsten
13. Feb. 17:09
Zum Thema Impfen fällt mir noch ein, dass von ESCCAP empfohlen wird, seinen Hund 2-3 Wochen zuvor zu entwurmen oder wenige Tage vor der Impfung den Kot untersuchen zu lassen.

„Der Grund dafür ist, dass die körpereigene Abwehr dann durch den Wurmbefall bereits stark beansprucht bzw. in eine der Impfung entgegenstehende Richtung gelenkt ist. So sind z. B. weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle für die Immunabwehr spielen, bei einem Spulwurmbefall oft sehr stark aktiviert und treten im Blutbild nachweislich vermehrt auf. Andererseits unterdrücken Würmer teilweise speziell jene Anteile des Immunsystems, die für die Immunreaktion gegenüber Bakterien und Viren wichtig sind. So hat man beispielsweise beim Menschen aber auch beim Schwein nachgewiesen, dass bestehende (Spul-)Wurminfektionen zu einer erheblichen Abschwächung der Immunantwort gegenüber Bakterien-Impfstoffen führen können.“

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