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Marie
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zuletzt 14. Feb.

Welche Impfungen sollte man auf jeden Fall machen ?

Hallo alle zusammen, Ich habe eine bald 3 jährige Aussiehündin, es stehen bald wieder Impfungen an und ich möchte nur die notwendigen Impfungen machen lassen und mein Hund nicht mit allem vollpumpen leider kenne ich mich da aber echt nicht aus da sie mein Ersthund ist. Vielleicht ist hier jemand vom Fqch oder kennt sich aus und kann mir weiterhelfen.
 
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Katja
13. Feb. 10:37
Da kann ich dir nur zustimmen. Ich und meine Hunde hatten vor ein paar Monaten Kontakt zu einem nicht Tollwutgeimpften Welpen aus Rumänien, der übers Tierheim hier nach Deutschland in seine neue Fmailie kam. Das Veterinäramt steckte den 10 Wochen alten Welpen in Einzelquarantäne für mehrere Wochen. Meine Hunde sind von Anfang an regelmäßig geimpft. Wäre das nicht so gewesen hätte ihnen auch die Quarantäne geblüht. So schnell kann’s gehen. Wenn man sich dann mal vorstellt was das für die Hunde bedeutet in Quarantäne zu müssen besonders für so junge Hunde…
Ja, und was ich so erschreckend finde: hätte sich herausgestellt, dass der Welpe Tollwut HAT, wären Deine Hunde direkt getötet worden, wenn sie nicht geimpft gewesen wären!😳

Das Risiko ist mir persönlich echt zu hoch: in Berlin kommen wahrscheinlich etliche Hunde, die man täglich trifft, vom Vermehrer… wer weiß, was die haben…
 
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Katrin
13. Feb. 10:37
Ich möchte bei solchen Büchern nur immer darauf hinweisen, dass man einmal die Perspektive bzw die fachliche Kompetenz der Autoren hinterfragt: bis auf Frau Ziegler hat keiner der Autoren einen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Und auch Frau Ziegler ist "nur" einfache Tierärztin. Ja im Studium wird gelehrt was eine Impfung ist und kann und was Epidemiologie ist, aber das befähigt nur bedingt dazu (epidemiologische) Zusammenhänge wirklich allumfassend zu begreifen und Schlüsse daraus zu ziehen. Da ist eine Expertengruppe beim FLI vielleicht doch die etwas validere Anlaufstelle.
Ergänzend muss man auch das Fr.Ziegler eher Team Impfgegner ist heute als Energetikerin/Ernährungsberaterin arbeitet und ihre eigenen Produkte vermarktet.
 
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Thomas Alexander
13. Feb. 10:37
Meine Hunde werden gegen alle möglichen/nötigen Erreger/Erkrankungen geimpft. Zusätzlich Wurmkur und Zeckenmittel. Alle haben es bisher gut vertragen, keine Nebenwirkungen. Aber auch immer alles nach Infos/Rücksprache mit TA.
 
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Tanja
13. Feb. 10:38
Gib ihn Kohle Tabletten ins Wasser oder Reis hilft meistens lg
 
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Katrin
13. Feb. 10:39
Gib ihn Kohle Tabletten ins Wasser oder Reis hilft meistens lg
Falscher Thread?
 
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Sonja
13. Feb. 10:46
Ja, und was ich so erschreckend finde: hätte sich herausgestellt, dass der Welpe Tollwut HAT, wären Deine Hunde direkt getötet worden, wenn sie nicht geimpft gewesen wären!😳 Das Risiko ist mir persönlich echt zu hoch: in Berlin kommen wahrscheinlich etliche Hunde, die man täglich trifft, vom Vermehrer… wer weiß, was die haben…
In Berlin und Niedersachsen wurden 2025 auch die meisten Fledemäuse"gefunden" bei denen Tollwut nachgewiesen wurde
 
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Kerstin
13. Feb. 11:15
Das kann ich mir gut vorstellen. Freunde von uns sind mit ihrem Welpen in eine HuSchu gegangen, die Fremdhundekontakte "verboten" hat. Ein Hund bräuchte halt nur sein Rudel (womit die seine Menschen meinte... Sehr wild, das ganze Konzept 😵‍💫) - als er ein halbes Jahr alt war, durfte er mit meinen dann doch mal Kontakt haben... Und wusste gar nicht, wie er das anstellen sollte. Meine haben ja seit je her Kontakt mit verschiedenen Artgenossen. Egal welche Rasse oder Mix, ob aus dem Tierschutz vom Züchter, Vermehrer, Animal Hoarding... Alles dabei. Aber mit keinem waren sie so irritiert und wollten nach wenigen Minuten nix mehr mit zu tun haben. Selbst meine ausgemachte "Junghunde Mutti" nicht. Das war schon überdeutlich. Ist schon 3 Jahre her und seit dem mit anderen Kontakten auch nie wieder vor gekommen. Diese Zeit ist so wichtig für Hunde... Und schlecht nachzuholen 🥺
Kann man gegen solche Hundeschulen eigentlich irgend etwas machen? Die irgendwo melden oder so? Wenn unwissende Hundehalter an die geraten, das geht doch nicht.
 
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Tom
13. Feb. 11:41
Ich möchte bei solchen Büchern nur immer darauf hinweisen, dass man einmal die Perspektive bzw die fachliche Kompetenz der Autoren hinterfragt: bis auf Frau Ziegler hat keiner der Autoren einen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Und auch Frau Ziegler ist "nur" einfache Tierärztin. Ja im Studium wird gelehrt was eine Impfung ist und kann und was Epidemiologie ist, aber das befähigt nur bedingt dazu (epidemiologische) Zusammenhänge wirklich allumfassend zu begreifen und Schlüsse daraus zu ziehen. Da ist eine Expertengruppe beim FLI vielleicht doch die etwas validere Anlaufstelle.
Zu erwähnen bleibt zusätzlich, das zB dass Ziegler nicht nur Team Impfgegner sondern auch Team corona-leugner und Team allgemeine Verschwörungstheoretikeron ist.
Und dass ihre Bücher im Eigenverlag (Self-Publishing) erscheinen sind, deutet für mich drauf hin, dass sie keinen seriösen Verlag mit entsprechender Qualitätskontrolle gefunden hat, der das rausgeben möchte.

Warum irgendwelchen fragwürdigen Einzelmeinungen entgegen der wissenschaftlichen Standards folgen , anstatt sich bei der StiKo, dem BfR oder der ESCCAP die einschlägige fachliche Experteneinschätzung einzuholen?
 
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Marie
13. Feb. 11:51
Tollwut ist Non-Core. Der Text bezieht sich nur auf Tollwut, bevor Missverständnisse auftreten. „Vor diesem Hintergrund scheint eine flächendeckende Impfung der Hunde- und Katzenpopulation in Deutschland nicht mehr angemessen zu sein. Die Impfung (Grundimmunisierung und Wiederholungsimpfungen) sollte sich, wie in anderen Mitgliedsstaaten der EU mittlerweile üblich, auf Risikotiere und Tiere, die innergemeinschaftlich verbracht werden, beschränken. Folglich müssten nur Hunde und Katzen für den freien Verkehr innerhalb der EU regelmäßig gegen Tollwut geimpft und diese Impfung im Heimtierausweis dokumentiert werden. Geimpfte Tiere sind jedoch nach der derzeit gültigen Tollwutverordnung nach wie vor noch bessergestellt. Im unwahrscheinlichen Fall eines Kontaktes mit einem an Tollwut erkrankten oder auch nur seuchenverdächtigen Tier können sie unter behördlicher Beobachtung weiter zu Hause gehalten werden. Ungeimpfte Hunde sind nach Kontakt mit einem nachweislich infizierten Tier zu töten. Bei Kontakt mit einem seuchenverdächtigen Tier kann von der Tötung abgesehen werden. Die Hunde müssen dann aber isoliert in Quarantäne genommen werden. Das Risiko eines solchen Kontaktes ist aufgrund der langjährigen Tollwutfreiheit so gering, dass die Aufrechterhaltung des Status einer Core-Vakzinierung der Tollwutimpfung nicht mehr gerechtfertigt ist.“ Aus den Stiko-Leitlinien für Kleintiere.
Ich würde die Tollwutimpfung dennoch mitnehmen. Google dazu:

In Deutschland gilt ein Hund, der sich mit Tollwut infiziert hat oder dem Kontakt zu einem tollwutkranken Tier nachgewiesen werden kann und der keine gültige Tollwutimpfung vorweisen kann, gemäß der Tollwut-Verordnung als seuchenverdächtig und muss in der Regel sofort getötet (eingeschläfert) oder in Quarantäne genommen werden.
 
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Tom
13. Feb. 11:57
Wichtig, denn nicht alle wissen es : oft hört man Tollwut Impfung ist nicht nötig da Tollwut in D ausgerottet ist ....ABER das ist NICHT ganz korrekt❗️ Es gibt zwei arten von Tollwut ; nähmlich die Terrestrissche ( Klassische) Tollwut die in erster Linie von Fuchs, Dachs, Marder, etc also "Raubwild" sowie Hund und Katze , verbreitet wird. Von der gilt D momenentan frei (ausgerottet) ...JEDOCH besteht weiterhin wieder die Möglichkeit das sie eingeschleppt wird, am wahrscheinlichsten ist dies über illegal importierte Hunde und Katzen....ABER es gibt auch die Fledermaustollwut und die ist D NICHT ausgerottet sondern gillt lediglich als zurückgedrängt ❗️ Fledermaustollwut wird von Fledermäusen übertragen, und jedes Jahr wird dieser Erreger in Fledermäusen nachgewiesen ( auch 2025 noch) , es sind zwar nicht viele Fledrmäuse ( 2025 zweistellig) , aber es sind nur jene die Tod gefunden wurden , oder auf verdacht getötet wurden. Tollwut kann nur nach dem Tod nachgewiesen werden....also wieviele Fledermäuse in D tatsächlich infiziert sind , und somit auch übertragen können ist unbekannt.🤗. Unsere heimischen Fledermäuse sind zwar keine "Blutsauger" aber wenn sie in die Enge getrieben werden , z.B. von einem Hund, beissen auch sie. Tollwutimpfung schützt vor beiden Arten, und auch bei beiden Arten und der Krankheitsverlauf ist gleich und auch beide arten sind nicht heilbar (nur innerhalb 24/48 Stunden nach dem biss eventuell) und verlaufen immer tödlich, auch Tötung des Tieres welches kontakt hatte ist üblich... Auch was die anderen Krankheiten betrifft, die meiszen sind tödlich und/oder hinterlassen bleibende schäden resp. verlaufen schwer...Ansteckungsrosiko bei der Hundedichte in D ist hoch.... Impfungen hat daher nichts mit "vollpumpen" zu tun, sondern schützt den eigenen auch andere Hunde...es ist daher auch eine sache der Rücksicht und Verantwortung. Ein gesunder Hund verträgt die Impfungen in der Regel Problemlos, (wenn das nicht so ist kann man immer noch mit dem TA darüber sprechen). AUSSERDEM : was da auf dem "Erinnerungszettel" gelistet ist mag nach viel klingen, ABER, neben Tollwut ( alle 3 Jahre) ist es üblicherweise eine Kombi-impfung.
Ich habe auf die schnelle beim LgL Bayern eine Infektions-Karte gefunden, also wo in Deutschland Tollwut-Fälle nachgewiesen wurden.
Non-core finde ich als grundsätzliche Beurteilung gerechtfertigt, obwohl die Impfung in EINIGEN Gegenden mehr als sinnvoll ist. Aber eben nicht pauschal für alle und in jeder Gegend.
Die meisten Tierärzte haben sowas rein berufsbedingt auf dem Schirm.
Hobby Tippgeber auf Social Media nicht zwangsläufig. Kann sein, dass denem solche Details gar nicht bewusst sind oder sie einfach nur die Aussagen ihrer eigenen TÄ aus völlig anderen Gegenden nachplappern oder - schlimmer noch- irgendwas, was sie woanders auf Social Media aufgeschnappt haben