Es war tatsächlich Streusalz. Hab die Runde abgebrochen, die Pfoten gewaschen und mit Kokosfett eingefettet.
Auch wenn das mit den Schuhen witzig aussieht, toll finde ich das für den Hund auch nicht. Wir versuchen es mal vorsichtig, haben aber auch Pfotenbalsam besorgt. Wobei das halt nicht gegen spitzen Splitt oder Salzkörner hilft.
Blanker Schnee ist dagegen kein Problem.
Ja, wie ich schon sagte – Splitt ist noch mal eine ganz andere Sache. Als ich noch in München lebte (also gefühlt vor knapp 750 Jahren 🤭), wurde dort extrem viel Splitt gestreut. Hätte ich zu dieser Zeit einen Hund gehabt, wären entsprechende Schuhe seine Standardausrüstung gewesen 👍🏼 – völlig egal, wie doof das aussieht.☝🏼
Deinen letzten Satz betrachte ich allerdings seit Kurzem mit Skepsis.
Ich traf letztens eine Dame, deren Hündin in der freien Natur – also auf Wegen und Wiesen – Schuhe trug. Ich sprach sie höflich an und fragte nach dem Warum.
Sie entgegnete mir: „Wenn der Hund nicht wie Ihrer in Dauerbewegung ist, kann das ungesund sein. Ich kann meine Hündin leider nur an der Leine führen. Deshalb muss sie bei eisigen Temperaturen und geschlossener Schneedecke Schuhe tragen.“
Zuerst dachte ich: „Gott, wieder so eine Helikopter-Hundehalterin.“ Zuhause musste ich nach einer gewissen Recherche jedoch feststellen, dass sie recht hat.
In der freien Natur kann gefrorener Schnee oder Eis auch ohne Streumittel zu Problemen führen.
Die Kälte kann die Durchblutung in den Pfoten verringern und sie anfälliger für Erfrierungen machen – besonders bei langen
und/oder langsamen Spaziergängen bei sehr tiefen Temperaturen.