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Danny
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zuletzt 23. Jän.

Röntgenbilder interpretieren

Hallo ihr lieben, Meine 11 Jahre alte Weimaraner Dame hat ca 3-5x pro Tag so eine Art „trockenkotzen“ seit einigen Wochen. Als würde etwas im Hals stecken. An manchen Tagen hat sie es garnicht. Auch beim Knurren oder winseln husträuspert sie sich. Ich habe die Lunge und den Kehlkopf röntgen lassen. Vielleicht kann jemand etwas dazu sagen. Vielen Dank! 🙏
 
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Karin
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11. Jän. 22:28
Was sagt denn dein Tierarzt dazu? Wie ist denn der weitere Plan?
 
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Olli
11. Jän. 22:15
Luftröhre sieht zwar gut aus, es kann aber trotzdem eine Entzündung der Atemwege vorliegen. Der IRS hier hat auch so unproduktiv gehustet. Er bekam dann ein Antibiotikum und das Thema war in einer Woche erledigt. Witzigerweise waren seine sonst dreckigen Ohren in der Zeit der Medikamentengabe auch sauber.

Sprich mal mit deinem TA über die Möglichkeit einer Entzündung.
 
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Karin
11. Jän. 22:28
Was sagt denn dein Tierarzt dazu? Wie ist denn der weitere Plan?
 
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Ute
12. Jän. 05:43
Das sollte der Tierarzt erklären, was hat er denn gesagt? Gute Besserung deiner Fellnase. 🍀🍀🍀
 
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Sabine
12. Jän. 06:55
Meine hatte das auch mal war Sodbrennen
 
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Melissa
12. Jän. 06:59
Ich würde jetzt auf den ersten Blick sagen dass das Herz vergrößert aussieht und auch auf dem Brustbein aufliegt aber würde da auch definitiv die Expertise des Tierarztes abfragen
 
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Ole
12. Jän. 21:37
Hey,

Das von dir beschriebene Verhalten – dieses wiederkehrende „Trockenkotzen“, als würde etwas im Hals stecken, zusammen mit Räuspern beim Knurren oder Winseln – passt sehr gut zu einer Reizung oder Funktionsstörung im Bereich der oberen Atemwege, also Kehlkopf, Rachen oder Luftröhre. Dass die Symptome seit mehreren Wochen bestehen und tageweise stärker oder auch ganz weg sind, ist dabei ein wichtiger Hinweis und sollte ernst genommen werden, gerade bei einer 11-jährigen Weimaraner-Hündin.

Auf den angefertigten Röntgenbildern lassen sich keine groben Veränderungen der Lunge erkennen, was gut dazu passt, dass die Problematik eher im oberen Atemwegsbereich liegt. Auch ein offensichtlicher Fremdkörper oder eine massive Verlegung der Luftröhre ist nicht zu sehen. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Kehlkopf selbst im Röntgen nur sehr eingeschränkt beurteilbar ist. Veränderungen der Schleimhäute, funktionelle Störungen oder eine Kehlkopflähmung lassen sich auf diesen Bildern in der Regel nicht sicher erkennen. Altersbedingte Veränderungen an der Halswirbelsäule sind sichtbar und bei einem Hund dieses Alters nicht ungewöhnlich. Solche knöchernen Veränderungen können indirekt Nerven reizen oder ein dauerhaftes Fremdkörpergefühl im Hals auslösen, erklären die Symptome aber meist nicht vollständig.

Sehr wichtig zu erwähnen ist die sogenannte Kehlkopflähmung (Larynxparalyse). Diese tritt besonders häufig bei älteren, großen Hunderassen auf und zeigt sich genau durch die von dir beschriebenen Anzeichen: Würgen, trockenes Husten, Räuspern, Veränderungen beim Bellen oder Knurren und ein wechselnder Verlauf. Diese Erkrankung ist im Röntgen oft nicht sichtbar und kann nur durch eine Kehlkopfspiegelung unter leichter Sedierung sicher beurteilt werden. Daneben kommen auch eine chronische Entzündung im Kehlkopf- oder Rachenbereich oder ein stiller Reflux in Frage, der ebenfalls zu häufigem Räuspern und Würgen führen kann.

Wichtig ist deshalb, sich nicht allein auf den unauffälligen Röntgenbefund zu verlassen. Der sinnvollste nächste Schritt wäre eine gezielte Untersuchung des Kehlkopfes, idealerweise in einer Tierklinik oder bei einer Tierärztin bzw. einem Tierarzt mit Schwerpunkt Innere Medizin oder Chirurgie. Erst damit lässt sich klären, ob eine Kehlkopflähmung oder eine andere funktionelle Störung vorliegt und wie man deiner Hündin gezielt helfen kann.

Sollten Atemnot, starkes Hecheln in Ruhe, bläuliche Schleimhäute oder eine deutliche Verschlechterung auftreten, wäre das ein Notfall und sollte sofort abgeklärt werden. Insgesamt passen die Symptome sehr gut zu einer Erkrankung der oberen Atemwege, die im Röntgen nicht sicher sichtbar ist.
 
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Danny
15. Jän. 16:56
Hey, Das von dir beschriebene Verhalten – dieses wiederkehrende „Trockenkotzen“, als würde etwas im Hals stecken, zusammen mit Räuspern beim Knurren oder Winseln – passt sehr gut zu einer Reizung oder Funktionsstörung im Bereich der oberen Atemwege, also Kehlkopf, Rachen oder Luftröhre. Dass die Symptome seit mehreren Wochen bestehen und tageweise stärker oder auch ganz weg sind, ist dabei ein wichtiger Hinweis und sollte ernst genommen werden, gerade bei einer 11-jährigen Weimaraner-Hündin. Auf den angefertigten Röntgenbildern lassen sich keine groben Veränderungen der Lunge erkennen, was gut dazu passt, dass die Problematik eher im oberen Atemwegsbereich liegt. Auch ein offensichtlicher Fremdkörper oder eine massive Verlegung der Luftröhre ist nicht zu sehen. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Kehlkopf selbst im Röntgen nur sehr eingeschränkt beurteilbar ist. Veränderungen der Schleimhäute, funktionelle Störungen oder eine Kehlkopflähmung lassen sich auf diesen Bildern in der Regel nicht sicher erkennen. Altersbedingte Veränderungen an der Halswirbelsäule sind sichtbar und bei einem Hund dieses Alters nicht ungewöhnlich. Solche knöchernen Veränderungen können indirekt Nerven reizen oder ein dauerhaftes Fremdkörpergefühl im Hals auslösen, erklären die Symptome aber meist nicht vollständig. Sehr wichtig zu erwähnen ist die sogenannte Kehlkopflähmung (Larynxparalyse). Diese tritt besonders häufig bei älteren, großen Hunderassen auf und zeigt sich genau durch die von dir beschriebenen Anzeichen: Würgen, trockenes Husten, Räuspern, Veränderungen beim Bellen oder Knurren und ein wechselnder Verlauf. Diese Erkrankung ist im Röntgen oft nicht sichtbar und kann nur durch eine Kehlkopfspiegelung unter leichter Sedierung sicher beurteilt werden. Daneben kommen auch eine chronische Entzündung im Kehlkopf- oder Rachenbereich oder ein stiller Reflux in Frage, der ebenfalls zu häufigem Räuspern und Würgen führen kann. Wichtig ist deshalb, sich nicht allein auf den unauffälligen Röntgenbefund zu verlassen. Der sinnvollste nächste Schritt wäre eine gezielte Untersuchung des Kehlkopfes, idealerweise in einer Tierklinik oder bei einer Tierärztin bzw. einem Tierarzt mit Schwerpunkt Innere Medizin oder Chirurgie. Erst damit lässt sich klären, ob eine Kehlkopflähmung oder eine andere funktionelle Störung vorliegt und wie man deiner Hündin gezielt helfen kann. Sollten Atemnot, starkes Hecheln in Ruhe, bläuliche Schleimhäute oder eine deutliche Verschlechterung auftreten, wäre das ein Notfall und sollte sofort abgeklärt werden. Insgesamt passen die Symptome sehr gut zu einer Erkrankung der oberen Atemwege, die im Röntgen nicht sicher sichtbar ist.
Danke für Eure Antworten 😘
Der Tierarzt sprach bzgl dem Röntgen von metastasen in der Lunge und entsprechend einem Haupt-Tumor irgendwo und empfahl mir ein Kontrast Mittel MRT.

Das mit der Reflux Entzündung könnte passen, da sie auch gelegentliches „Speichel schlucken“ hat.
Dann schluckt sie im 2 Sekunden Takt.

Das ist alles etwas besser geworden, nachdem ich ihr jetzt probiotische Lucky belly leckerlis gebe.

Ist ist halt die Frage, ob da wirklich metastasen in der Lunge sind. Er sagte zwar, die Schatten auf dem Rö-Bild könnten auch von einer vergangenen Entzündung kommen.. aber sie hatte gesundheitlich seit Baby ab, noch nie eine Krankheit oder irgendwas mit der Lunge…
Macht es Sinn, wenn ich von allen Organen ein Sonographie machen lasse. Da würde man einen Tumor dann sehen können. (Außer Gehirn)

Ob ich jetzt vielleicht am besten eine Endoskopie mache…. Oder laryngoskopie?

Ihre Blutwerte waren alle unauffällig incl Schilddrüse.

Tierarzt hat hexasolvon gegeben.
 
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Niclas
15. Jän. 17:03
Kam was raus? Gute Besserung!
 
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Mel und
15. Jän. 18:53
Danke für Eure Antworten 😘 Der Tierarzt sprach bzgl dem Röntgen von metastasen in der Lunge und entsprechend einem Haupt-Tumor irgendwo und empfahl mir ein Kontrast Mittel MRT. Das mit der Reflux Entzündung könnte passen, da sie auch gelegentliches „Speichel schlucken“ hat. Dann schluckt sie im 2 Sekunden Takt. Das ist alles etwas besser geworden, nachdem ich ihr jetzt probiotische Lucky belly leckerlis gebe. Ist ist halt die Frage, ob da wirklich metastasen in der Lunge sind. Er sagte zwar, die Schatten auf dem Rö-Bild könnten auch von einer vergangenen Entzündung kommen.. aber sie hatte gesundheitlich seit Baby ab, noch nie eine Krankheit oder irgendwas mit der Lunge… Macht es Sinn, wenn ich von allen Organen ein Sonographie machen lasse. Da würde man einen Tumor dann sehen können. (Außer Gehirn) Ob ich jetzt vielleicht am besten eine Endoskopie mache…. Oder laryngoskopie? Ihre Blutwerte waren alle unauffällig incl Schilddrüse. Tierarzt hat hexasolvon gegeben.
Sinn macht, was dir der Fachmann/Tierarzt deines Vertrauens empfiehlt.
 
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Annette
16. Jän. 09:30
Wurde der Hund auf Lungenwürmer getestet ?