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ina
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Anzahl der Antworten 63
zuletzt 9. Feb.

L4 Impfung Chihuahua

Hallo! Bei mir ist vor kurzem ein Chihuahua Welpe eingezogen. Er ist jetzt ca. 4.5 Monate. Züchterin rät mir nicht gegen Leptospirose impfen zu lassen. 2 unabhängige Tierärzte raten mir dazu. Jetzt stehe ich vor einer Entscheidung und weiß nicht was ich tun soll. Hat jemand schlechte Erfahrungen mit dieser Impfung gemacht?
 
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Katrin
9. Feb. 18:08
L4 jährlich ist umstritten ...alle 3 Jahre eher ausreichend . Leptospirose impfen wir jährlich da noch kein Impfstoff entwickelt wurde der 3 Jahre schützt . Trinkt ein Hund nicht aus Pfützen muss ich ggf nicht regelmäßig impfen .
Wieso is L4 jährlich umstritten? Höre ich zum ersten mal?
 
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Heike
9. Feb. 18:09
Und der Sinn dahinter? Dann haben wir lieber 100% Risiko als dieses wenigstens zu reduzieren, weil wir immerhin gegen die häufigsten Leptospiren geimpft haben? Klingt total logisch🤔
Wenn ich richtig gelesen habe, gibt es mehr als 300 Stämme. Gegen 4 gibt es Impfstoff. 🤷 Wie wahrscheinlich ist es, ausgerechnet einem von den Vieren zu "begegnen"? 1,33333 Prozent.
 
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Ute
9. Feb. 18:15
Wieso is L4 jährlich umstritten? Höre ich zum ersten mal?
SHPPi dachte ich ...das war ein Missverständnis.
L4 jährlich...sorry.
 
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Katrin
9. Feb. 18:20
SHPPi dachte ich ...das war ein Missverständnis. L4 jährlich...sorry.
Hab mich schon gewundert. Wir impfen in unterschiedlichen Abständen, kommt immer darauf an was und wie die Herstellerangabe ist. Von jährlich bis alle 3Jahre.
 
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Sonja
9. Feb. 18:25
Wenn ich richtig gelesen habe, gibt es mehr als 300 Stämme. Gegen 4 gibt es Impfstoff. 🤷 Wie wahrscheinlich ist es, ausgerechnet einem von den Vieren zu "begegnen"? 1,33333 Prozent.
Nun, weil das die häufigsten und relevantesten sind.
 
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Karin
9. Feb. 18:27
Was mir bei der Impfung des kleinen Welpen Bauchschmerzen machen würde ist, dass die Impfmenge (Dosis) bei Hunden in der Regel immer gleich ist, unabhängig von Körpergewicht, Rasse oder Alter des Hundes. Ein Chihuahua erhält dieselbe Menge Impfstoff wie eine Deutsche Dogge. Angeblich hängt die zur Immunisierung benötigte Antigenmenge, um das Immunsystem zu aktivieren, nicht vom Körpergewicht ab. Es muss immer die gleiche Menge gegeben werden um eine Immunantwort zu erhalten (mit der Aussage habe ich ein Problem), auch wenn bei kleinen Hunden häufiger Nebenwirkungen und allergische Reaktionen auftreten.
Die Impfung müsste für eine Grundimmunisierung mehrfach ausgeführt und jährlich wiederholt werden. Die Impfung deckt ca. 84 % der Fälle ab. Ein hundertprozentiger Schutz wird nicht angeboten. Die Leptospirosefälle in Deutschland bei Hunden sind in den letzten Jahren angestiegen.
Wie bei allen Impfungen muss das Risiko der Ansteckung abgewogen werden. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch infektiösen Urin (häufig Wildtiere)in Wasser, Erde oder Futter und Bisswunden. Wenn die Diagnose frühzeitig erfolgt stehen die Heilungschancen mit starken Antibiotika gut.
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Nessa
9. Feb. 19:00
Wenn ich richtig gelesen habe, gibt es mehr als 300 Stämme. Gegen 4 gibt es Impfstoff. 🤷 Wie wahrscheinlich ist es, ausgerechnet einem von den Vieren zu "begegnen"? 1,33333 Prozent.
Der Anteil sagt nichts über die Häufigkeit, den zu erwischen.
 
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Katrin
9. Feb. 19:15
Was mir bei der Impfung des kleinen Welpen Bauchschmerzen machen würde ist, dass die Impfmenge (Dosis) bei Hunden in der Regel immer gleich ist, unabhängig von Körpergewicht, Rasse oder Alter des Hundes. Ein Chihuahua erhält dieselbe Menge Impfstoff wie eine Deutsche Dogge. Angeblich hängt die zur Immunisierung benötigte Antigenmenge, um das Immunsystem zu aktivieren, nicht vom Körpergewicht ab. Es muss immer die gleiche Menge gegeben werden um eine Immunantwort zu erhalten (mit der Aussage habe ich ein Problem), auch wenn bei kleinen Hunden häufiger Nebenwirkungen und allergische Reaktionen auftreten. Die Impfung müsste für eine Grundimmunisierung mehrfach ausgeführt und jährlich wiederholt werden. Die Impfung deckt ca. 84 % der Fälle ab. Ein hundertprozentiger Schutz wird nicht angeboten. Die Leptospirosefälle in Deutschland bei Hunden sind in den letzten Jahren angestiegen. Wie bei allen Impfungen muss das Risiko der Ansteckung abgewogen werden. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch infektiösen Urin (häufig Wildtiere)in Wasser, Erde oder Futter und Bisswunden. Wenn die Diagnose frühzeitig erfolgt stehen die Heilungschancen mit starken Antibiotika gut. .
Impfungen sind anders wie normale Medikamente die man ans Gewicht anpassen muss. Das Immunsystem unterscheidet sich nicht egal ob der 2 oder 20 oder 7Okg wiegt. Das Immunsystem brauch einfach eine bestimmte Menge an Antigenen. Nur so kann es einen Schutz aufbauen. Verringert man die Impfdosis weil der Wuff halt klein und leicht ist reicht die Menge nicht aus um einen Impfschutz aufzubauen.
 
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Silke
9. Feb. 20:35
Ganz genau so! Sicherlich ist nicht jede Impfung unbedingt notwendig. Ich lasse meine Hunde auch nicht gegen Husten impfen weil ich es genauso wie die Tierärztin sehe- bei jungen und gesunden Hunden nicht zwingend erforderlich. Gegen Borreliose kann man ja nun leider nicht impfen aber eine frühzeitige Behandlung kann Leben retten und ein guter Zeckenschutz ist die beste Vorbeugung dagegen. Es gibt aber ja auch noch diverse andere Krankheiten die gefährlich sein können wie Staupe, Parvovirose und so weiter. Die sind zwar im Gegensatz zu Leptospirose nicht auf den Menschen übertragbar aber für den Hund eben unter Umständen tödlich, auf jeden Fall verursachen sie bleibende Schäden wenn der Hund überlebt. Natürlich sollte man kritisch sein und man muss auch nicht jeden Quatsch mitmachen aber man sollte sich auch nicht von irgendwelchen Ideologien mitreißen lassen.
Doch, gegen Borreliose gibt es eine Impfe, das erste Jahr 2x impfen in Abständen. Die folgenden Jahre einmal.
Mal beim Tierarzt nachfragen. Ich weiß nur nicht ob, sie gegen die verschiedenen Zecken hilft.
 
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Michi
9. Feb. 20:41
Doch, gegen Borreliose gibt es eine Impfe, das erste Jahr 2x impfen in Abständen. Die folgenden Jahre einmal. Mal beim Tierarzt nachfragen. Ich weiß nur nicht ob, sie gegen die verschiedenen Zecken hilft.
Eine Borrelioseimpfung schützt nur gegen Borreliose. Welche Zecke die überträgt ist unwichtig.