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Dogorama
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zuletzt 1. Apr.

🦴 Knochenknacken beim Hund – Wunderheilung oder Tierquälerei?

Videos auf den Sozialen Medien mit tausenden Aufrufen, RTL gab ihm eine eigene Show – und wir Hundeeltern fragen uns: Ist Murat Colak, der „Knochenknacker“, der Mann, der unsere Hunden helfen kann? Vor Kurzem war er wieder in den Schlagzeilen. Diesmal nicht wegen eines viralen Videos – sondern weil RTL über 500.000 Euro Schadensersatz von ihm fordert, nachdem er einer Redakteurin am Set den Hals eingerenkt haben soll. Sie landete im Krankenhaus mit einer Verstauchung der Halswirbelsäule. 🤯 Und genau das wirft die Frage auf, die viele von uns eh schon hatten: Wenn das bei einem Menschen geschieht – was passiert eigentlich wirklich mit unseren Hunden? Viele Tierärzt:innen warnen vor zu großen Hebeln und ruckartigen Bewegungen, was große Risiken verursacht. Und das laute Knacken? Angeblich kein Erfolgsmerkmal – sondern Show für die Kamera. Auf der anderen Seite stehen einige Menschen, die sagen, dass der Knochenknacker das Beste war, was dem eigenen Hund passieren konnte. Wer hat recht? 🐾 Habt ihr euren Hund schon mal bei einem „Knochenknacker“ behandeln lassen? 🐾 Was waren eure Erfahrungen – hat es geholfen? 🐾 Würdet ihr sowas empfehlen oder eher abraten? 🐾 Und: Vertraut ihr eher klassischer Tiermedizin oder seid ihr offen für alternative Methoden?
 
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Stephanie
29. März 08:41
Würde ich bei mir nie machen lassen, bei meinen Tieren also erst recht nicht. Dabei kann so viel schiefgehen und es gibt so viel sanftere Methoden, die besser helfen.
 
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Katrin
29. März 08:51
Ich hab den Hype um Hanken und um Colak ehrlich gesagt noch nie verstanden. Beide kommen/kamen für mich nicht in Frage. Manipulation an Wirbeln ohne tiermedizinisches Studium ist aus meiner Sicht einfach nur super gefährlich. Die angebliche Qualifikation (von Opa,Onkel gelernt, besonderes Talent usw.) finde ich nicht ausreichend und würde mir wünschen das solche Behandlungen nur noch von Tierärzten mit entsprechender Ausbildung durchgeführt werden dürften.
 
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Jessica
29. März 08:55
Also wenn ich die Wahl hab bei verschobenen Wirbeln, spontan,ruckartig diese wieder einengen zu lassen oder diese sanft in Position schieben zu lassen und ggf halt 2 oder 3 mam hin muss, ziehe ich zweiteres vor!

So auch bei meinen beiden Hunden.
Kurz um lieber Osteopathie, als Knochenknacker!
 
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Claudia
29. März 08:57
Also wenn ich die Wahl hab bei verschobenen Wirbeln, spontan,ruckartig diese wieder einengen zu lassen oder diese sanft in Position schieben zu lassen und ggf halt 2 oder 3 mam hin muss, ziehe ich zweiteres vor! So auch bei meinen beiden Hunden. Kurz um lieber Osteopathie, als Knochenknacker!
Ich glaube auch das ist das Verlockende. "Einmal hin - alles gut."
 
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Ellie
29. März 09:30
Besser zum Osteopathen gehen!
 
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Yuna & Ilona
29. März 14:43
Ganz klar kann ich für mich sagen: Wenn alles Klassische ausprobiert wurde und keinen Erfolg gebracht hat, dann würde ich so etwas bestimmt mit meinem Hund in Erwägung ziehen. Es gab doch auch einmal einen Mann, der das bei Pferden gemacht hat.. War das auch nur Show?
Tamme Hanken war ein Original und hatte neben den Kenntnissen auch Gespür für Pferde. Ob andere nur Triitbrettfahrer sind, kann ich nicht beurteilen.
 
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Jasmin
29. März 16:56
Na die Knochen knacken ja nicht, ist ja eher das Geräusch was dabei entsteht, wenn durch Manipulation alles wieder da hin geschoben wird wo es hin soll. Hilft nur nicht lang, wenn die Muskeln nicht mit behandelt werden. Ostheopathen bzw Tierphysio mit fundierter Ausbildung, und da ist schon einmal n Problem, sollten wissen was sie machen. Und schon gar nicht ohne Röbild. Ist im Human Bereich nicht anders. Da lassen sich Physios immer unterschreiben, wenn sie an der Hws manipulieren. Knacken lassen. Entweder geht's gut, oder man sitzt im Rolli danach, oder sagt gar nichts mehr. Sollte jeder wissen. Die schönste Lösung ist dann eher die Dorn Methode, dauert länger, aber gibt das selbe Ergebnis....
schrecklich! ich mach für mich selbst auch die Dorn Methode und die Dame hat vor einigen Jahren auch mal spontan meinen Pudel abgetastet, war alles supi :)
 
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Michael
29. März 17:17
Viele wissen gar nicht, dass ihre Hunde Blockaden haben. Haben die meisten Welpen schon durch den Geburtsvorgang. Wie gehen alle 6 Monate zur Tierphysio/ Chiro (ist auf Hunde und Pferde spezialisiert) wo nach Blockaden geschaut und vorhandene gelöst werden. Sie macht das vorsichtig und sanft und unser Aussie vertraut ihr voll
Finde den Fehler…
 
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Michael
29. März 17:24
Das hat stellenweise echt schon was von Verschwörungstheorie….
„Blockaden“ sind das Zauberwort, um Hundehaltenden das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Es gibt sicher seriöse Tierostheopaden - aber zum „Knochenknacker“?! Never!
 
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Michael
29. März 17:32
Habe auch ab und zu den "Knacker" im TV gesehen und glaube mich zu erinnern, dass in den meisten Fällen vorab schon viel bei den Patienten versucht wurde. Als "letzten Strohhalm" kann ich dann die Inanspruchnahme des Knackers schon irgendwie nachvollziehen... Oder hab ich das falsch in Erinnerung?
Jetzt überlege mal: wenn die Physiotherapeut*innen, Profis, Expert*innen und Ärzte nicht weiter wissen, soll knochenknacken die(!) Lösung sein?