Hierzu gibt es ein Gesetz, einen Paragraphen der ohne Indikation/Grund eine Kastration nicht erlaubt. Gelernt dank Sachkundenachweis und ein empfehlenswertes Buch von Sophie Strodtbeck "Sexualverhalten, Hormone, Kastration bei Hunden".
Das Thema ist wirklich wichtig und in einer Zeit wo so viele Hunde unterwegs sind und es gibt sicherlich sehr viele Gründe oder Lebenssituationen die eine Kastration wünschen oder fordern aber sie ist ein stets riskanter Eingriff! Und Hunde brauchen die Sexualhormone für ihre geistige + körperliche Entwicklung! Das alles muss verantortungsvoll bedacht werden, wir haben ein Lebewesen 🐕❤ an unserer Seite❣
Leider braucht es nur eine "tierärztliche Indikation", also irgendeine fadenscheinige Begründung des Tierarztes, der mal eben schnell Kohle machen will. Und wenn es nur "Krebsprävention" ist. Das prüft leider niemand, und somit wird auch niemand zur Rechenschaft gezogen.
Das eine medizinisch nicht notwendige Kastration eigentlich unter Tierquälerei fällt, auch juristisch, scheint den Meisten gar nicht bewusst zu sein. Oder schlichtweg egal. Hauptsache der Hund ist dann "einfacher" und bequemer..
Gerade die Sexualhormone sind sehr wichtig für die Entwicklung des Körpers und des Charakters. Leider werden viele Hunde ganz jung dann schon dahingehend "zerstört" und bleiben für immer geistig und körperlich unterentwickelt/verzögert. Dass solche Kastrationen auch viele lebenslange negative Konsequenzen haben können, ignorieren die Meisten auch.
Z.B tun mir da oft die viel zu früh kastrierten Rüden auf der Hundewiese leid, die von den intakten und anderen kastrierten Rüden permanent gerammelt und belästigt werden, weil sie läufig riechen. Das bleibt für immer. Daraus folgen tun mir auch die rammelnden Rüden leid, für die ist das extremer Stress. Oft werden die auch von Hündinnen extrem angegangen, weil sie wie Konkurrenz riechen