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Kirsten
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Anzahl der Antworten 333
zuletzt 9. Feb.

Kastration/Sterilisation Hündin

Hallo zusammen, gestern wurde mir von einem Tierarzt geraten, unsere Hündinnen doch kastrieren zu lassen, sonst würden sie auf jeden Fall irgendwann mit einer vereiterten Gebärmutter auf dem OP-Tisch landen. Was denkt ihr dazu? Ich finde es schwierig, einem Hund ohne Not eine OP zuzumuten.
 
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Mig
6. Juli 15:49
Macht garnix
🫶👍🤗😘
 
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Michi
6. Juli 15:51
Das ist ja eine amüsante interpretation. "Hunde haben Kontakt aber dürfen nicht darum werden sie scheinschwanger." Das ist in der Natur bei Rudeltieren ganz normal. Berechtigung zur Paarung hat nur der Rudelführer. Eine vorselektierung dass nur die stärksten ihre Gene weitergeben.
Wir sind aber von der Natur und dem Rudelleben und auch von den Wölfen Lichtjahre entfernt.
Noch nichtmal bei den Straßenhunden ist das so.
Unsere Hunde bekommen ihr Futter auch in einem Schüsselchen und wohnen in einem Haus und und und...
 
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R
6. Juli 16:43
Das ist ja eine amüsante interpretation. "Hunde haben Kontakt aber dürfen nicht darum werden sie scheinschwanger." Das ist in der Natur bei Rudeltieren ganz normal. Berechtigung zur Paarung hat nur der Rudelführer. Eine vorselektierung dass nur die stärksten ihre Gene weitergeben.
Wir haben hier keinen Wolf und selbst sie paaren sich durchaus auch polyamourös....der erste ist da eben nicht der letzte. Und naturgemäß ist unser verwöhntes Haushundleben, also eine optimale gesicherte ernährung/Nährstoffe, Ressourcenreichtum, und Sicherheit, Liebe, Nähe, Kontakte nur essentielle Komponenten zur optimalen Fortpflanzung...also Jain. Muss bestimmt nichts, aber es macht durchaus Sinn für die Natur, dass dort durchaus eine gewisse Zwickmühle mit unseren "nicht-fortpflanzungsgedanken" in der Haltung entstehen. So rein physisch und psychisch ...
 
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Yvi
6. Juli 17:03
Unsere hatte zweimal gesäugekrebs und einmal einen scheidentumor. Würde trotzdem nie vorsorglich kastrieren.
 
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Gina
7. Feb. 00:09
Sollte operiert werden, als Vorbeugung auch wenn bisher keine Scheinschwangerschaft vorliegt ? ❤️‍🩹
 
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Petra
7. Feb. 10:59
Hierzu gibt es ein Gesetz, einen Paragraphen der ohne Indikation/Grund eine Kastration nicht erlaubt. Gelernt dank Sachkundenachweis und ein empfehlenswertes Buch von Sophie Strodtbeck "Sexualverhalten, Hormone, Kastration bei Hunden".
Das Thema ist wirklich wichtig und in einer Zeit wo so viele Hunde unterwegs sind und es gibt sicherlich sehr viele Gründe oder Lebenssituationen die eine Kastration wünschen oder fordern aber sie ist ein stets riskanter Eingriff! Und Hunde brauchen die Sexualhormone für ihre geistige + körperliche Entwicklung! Das alles muss verantortungsvoll bedacht werden, wir haben ein Lebewesen 🐕❤ an unserer Seite❣
 
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Tim
7. Feb. 11:04
Hierzu gibt es ein Gesetz, einen Paragraphen der ohne Indikation/Grund eine Kastration nicht erlaubt. Gelernt dank Sachkundenachweis und ein empfehlenswertes Buch von Sophie Strodtbeck "Sexualverhalten, Hormone, Kastration bei Hunden". Das Thema ist wirklich wichtig und in einer Zeit wo so viele Hunde unterwegs sind und es gibt sicherlich sehr viele Gründe oder Lebenssituationen die eine Kastration wünschen oder fordern aber sie ist ein stets riskanter Eingriff! Und Hunde brauchen die Sexualhormone für ihre geistige + körperliche Entwicklung! Das alles muss verantortungsvoll bedacht werden, wir haben ein Lebewesen 🐕❤ an unserer Seite❣
Leider braucht es nur eine "tierärztliche Indikation", also irgendeine fadenscheinige Begründung des Tierarztes, der mal eben schnell Kohle machen will. Und wenn es nur "Krebsprävention" ist. Das prüft leider niemand, und somit wird auch niemand zur Rechenschaft gezogen.

Das eine medizinisch nicht notwendige Kastration eigentlich unter Tierquälerei fällt, auch juristisch, scheint den Meisten gar nicht bewusst zu sein. Oder schlichtweg egal. Hauptsache der Hund ist dann "einfacher" und bequemer..

Gerade die Sexualhormone sind sehr wichtig für die Entwicklung des Körpers und des Charakters. Leider werden viele Hunde ganz jung dann schon dahingehend "zerstört" und bleiben für immer geistig und körperlich unterentwickelt/verzögert. Dass solche Kastrationen auch viele lebenslange negative Konsequenzen haben können, ignorieren die Meisten auch.

Z.B tun mir da oft die viel zu früh kastrierten Rüden auf der Hundewiese leid, die von den intakten und anderen kastrierten Rüden permanent gerammelt und belästigt werden, weil sie läufig riechen. Das bleibt für immer. Daraus folgen tun mir auch die rammelnden Rüden leid, für die ist das extremer Stress. Oft werden die auch von Hündinnen extrem angegangen, weil sie wie Konkurrenz riechen
 
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Petra
7. Feb. 11:17
Leider braucht es nur eine "tierärztliche Indikation", also irgendeine fadenscheinige Begründung des Tierarztes, der mal eben schnell Kohle machen will. Und wenn es nur "Krebsprävention" ist. Das prüft leider niemand, und somit wird auch niemand zur Rechenschaft gezogen. Das eine medizinisch nicht notwendige Kastration eigentlich unter Tierquälerei fällt, auch juristisch, scheint den Meisten gar nicht bewusst zu sein. Oder schlichtweg egal. Hauptsache der Hund ist dann "einfacher" und bequemer.. Gerade die Sexualhormone sind sehr wichtig für die Entwicklung des Körpers und des Charakters. Leider werden viele Hunde ganz jung dann schon dahingehend "zerstört" und bleiben für immer geistig und körperlich unterentwickelt/verzögert. Dass solche Kastrationen auch viele lebenslange negative Konsequenzen haben können, ignorieren die Meisten auch. Z.B tun mir da oft die viel zu früh kastrierten Rüden auf der Hundewiese leid, die von den intakten und anderen kastrierten Rüden permanent gerammelt und belästigt werden, weil sie läufig riechen. Das bleibt für immer. Daraus folgen tun mir auch die rammelnden Rüden leid, für die ist das extremer Stress. Oft werden die auch von Hündinnen extrem angegangen, weil sie wie Konkurrenz riechen
Das weiss ich nicht Tim, ob Tierärzte das nur für Geld machen?
 
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Carola
7. Feb. 11:23
Leider braucht es nur eine "tierärztliche Indikation", also irgendeine fadenscheinige Begründung des Tierarztes, der mal eben schnell Kohle machen will. Und wenn es nur "Krebsprävention" ist. Das prüft leider niemand, und somit wird auch niemand zur Rechenschaft gezogen. Das eine medizinisch nicht notwendige Kastration eigentlich unter Tierquälerei fällt, auch juristisch, scheint den Meisten gar nicht bewusst zu sein. Oder schlichtweg egal. Hauptsache der Hund ist dann "einfacher" und bequemer.. Gerade die Sexualhormone sind sehr wichtig für die Entwicklung des Körpers und des Charakters. Leider werden viele Hunde ganz jung dann schon dahingehend "zerstört" und bleiben für immer geistig und körperlich unterentwickelt/verzögert. Dass solche Kastrationen auch viele lebenslange negative Konsequenzen haben können, ignorieren die Meisten auch. Z.B tun mir da oft die viel zu früh kastrierten Rüden auf der Hundewiese leid, die von den intakten und anderen kastrierten Rüden permanent gerammelt und belästigt werden, weil sie läufig riechen. Das bleibt für immer. Daraus folgen tun mir auch die rammelnden Rüden leid, für die ist das extremer Stress. Oft werden die auch von Hündinnen extrem angegangen, weil sie wie Konkurrenz riechen
Eine Kastration sollte wohl überlegt und aus meiner Sicht auch tatsächlich nur aus medizinischen Indikation durchgeführt werden.
Ich glaube aber nicht dass jetzt alle Tierärzte die reinen Geldgeier sind und das nur wegen der Kohle machen. Wenn ich sehe wie viele Tierärzte sich wirklich für das wohl von Hunden und anderen Tieren engagieren finde ich diese Behauptung einfach ungerecht. Und ja sie müssen auch Geld verdienen .
Aber wenn man sich mal die vielen Futterberater anschaut oder auch den einen oder anderen "alternativen" Tierheilpraktiker dann weiß ich nicht ob die nicht mindestens genauso viel Schaden anrichten.
Bei Tierschutzhunden und Straßenhunden sehe ich das allerdings komplett anders und die sollten aus unterschiedlichen Gründen auf jeden Fall kastriert werden bevor sie hierher importiert werden. Auch ist die Kastration von Straßenhunden die einzig wirksame Maßnahme noch mehr Tierleid zu verhindern!
Es gibt halt nicht nur schwarz und weiß.
 
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Tim
7. Feb. 22:23
Eine Kastration sollte wohl überlegt und aus meiner Sicht auch tatsächlich nur aus medizinischen Indikation durchgeführt werden. Ich glaube aber nicht dass jetzt alle Tierärzte die reinen Geldgeier sind und das nur wegen der Kohle machen. Wenn ich sehe wie viele Tierärzte sich wirklich für das wohl von Hunden und anderen Tieren engagieren finde ich diese Behauptung einfach ungerecht. Und ja sie müssen auch Geld verdienen . Aber wenn man sich mal die vielen Futterberater anschaut oder auch den einen oder anderen "alternativen" Tierheilpraktiker dann weiß ich nicht ob die nicht mindestens genauso viel Schaden anrichten. Bei Tierschutzhunden und Straßenhunden sehe ich das allerdings komplett anders und die sollten aus unterschiedlichen Gründen auf jeden Fall kastriert werden bevor sie hierher importiert werden. Auch ist die Kastration von Straßenhunden die einzig wirksame Maßnahme noch mehr Tierleid zu verhindern! Es gibt halt nicht nur schwarz und weiß.
Also bei Sam war damals einer der ersten Fragen,bei der ersten Vorstellung beim Tierarzt ,ob ich ihn kastrieren lassen will. Das ist sitzen geblieben.