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Iris
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zuletzt 11. Jän.

Internistischer Tierarzt mit Erfahrung bei Helicobacter gesucht

Hallo liebe Community, ich brauch mal euer Schwarmwissen. Über eine Magen-Darm-Spiegelung wurde bei meiner Hündin jetzt endlich die Ursache für häufiges Erbrechen und Sodbrennen gefunden - sie hat u. a. eine chronische Gastritis mit massivem Befall des Magens durch Helicobacter. Leider hat mein Tierarzt keine Erfahrung mit der Behandlung von Helicobacter. Ich würde mich deshalb über Empfehlungen zu Tierärzten freuen, die darin erfahren sind. Und auch über Kontaktaufnahme anderer Hundebesitzer, die mit der gleichen Diagnose zu kämpfen haben/hatten.
 
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Würmeldürm
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11. Jän. 09:59
Hallo Iris, leider keine Tierarztempfehlung, stattdessen könntest du dich informieren über :
Helikobacter -- Lactobacillus reuteri Pylopass. Ist sehr interessant...
 
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Dogorama-Mitglied
10. Jän. 15:23
Hallo Iris,
unser Yoshi war bezüglich Magen-Darm schon immer anfällig. Immer wieder Giardien, im Juni 2025 Clostridien mit Enterotoxin, und dann im August Helicobacter.
Beschwerden sind seit Jahren wiederkehrend schleimiger Kot, manchmal mit Durchfall, ab und zu Nüchternerbrechen, aber vor allem Sodbrennen, Bauchschmerzen, Futterverweigerung.

Normalerweise hätte unsere Tierärztin ihn schon bei der Diagnose Clostridien mit dem Antibiotikum Metrobactin behandelt, aber das verträgt er nicht. Alternativ hätte man 7 Tage Amoxicillin geben können, aber da zu der Zeit noch nicht fest stand, ob Yoshi auch Helicobacter hat, und da man da auch Amoxicillin gibt, allerdings 3 - 4 Wochen, wollte unsere Tierärztin mit dem Antibiotikum noch warten, und die Clostridien erst mal konservativ behandeln - mit Schonkost und Darmaufbau.

Yoshi hat lange Zeit Trockenfutter und immer mal wieder Probiotika bekommen. Aufgrund des mäkeligen Fressens haben wir ihn auf Nassfutter umgestellt, erst auf Gastro-Futter, dann auf MjamMjam Huhn, Ente, Möhrchen, Hirse. Er bekommt 1 h vor dem Füttern Luvos Heilerde gegen Sodbrennen und 1/2 h später Ulmenrinde. Zu jeder Mahlzeit gibt es 2 Esslöffel gequollene OLEWO Karottenpellets mit Flohsamenschalen und Futterzellulose. Für 3 Monate gab es eine Darmaubaukur mit Probiotika.

Yoshi hatte noch lange festen, aber schleimüberzogenen Kot und Sodbrennen. Der Kot ist seit 2 Wochen normal. Das Sodbrennen hat sich stark gebessert, ist aber noch nicht komplett weg. Wenn wir den Eindruck haben, dass auch das weg ist, lassen wir ihn noch mal auf alles, was er hatte, testen, und fahren bei negativem Ergebnis die Zusätze zurück.

Bezüglich des Futters ist eine Ernährungsberatung geplant, bei einer Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik. Die arbeiten online, sodass wir bei der Auswahl flexibel sind. Mir wäre eine Umstellung zurück zu Trockenfutter am liebsten, aber nur, wenn das seinen Verdauungstrakt nicht zu stark strapaziert. Welches Futter er dauerhaft bekommt, wird die Ernährungsberatung ergeben.
 
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Iris
11. Jän. 09:11
Hallo Iris, unser Yoshi war bezüglich Magen-Darm schon immer anfällig. Immer wieder Giardien, im Juni 2025 Clostridien mit Enterotoxin, und dann im August Helicobacter. Beschwerden sind seit Jahren wiederkehrend schleimiger Kot, manchmal mit Durchfall, ab und zu Nüchternerbrechen, aber vor allem Sodbrennen, Bauchschmerzen, Futterverweigerung. Normalerweise hätte unsere Tierärztin ihn schon bei der Diagnose Clostridien mit dem Antibiotikum Metrobactin behandelt, aber das verträgt er nicht. Alternativ hätte man 7 Tage Amoxicillin geben können, aber da zu der Zeit noch nicht fest stand, ob Yoshi auch Helicobacter hat, und da man da auch Amoxicillin gibt, allerdings 3 - 4 Wochen, wollte unsere Tierärztin mit dem Antibiotikum noch warten, und die Clostridien erst mal konservativ behandeln - mit Schonkost und Darmaufbau. Yoshi hat lange Zeit Trockenfutter und immer mal wieder Probiotika bekommen. Aufgrund des mäkeligen Fressens haben wir ihn auf Nassfutter umgestellt, erst auf Gastro-Futter, dann auf MjamMjam Huhn, Ente, Möhrchen, Hirse. Er bekommt 1 h vor dem Füttern Luvos Heilerde gegen Sodbrennen und 1/2 h später Ulmenrinde. Zu jeder Mahlzeit gibt es 2 Esslöffel gequollene OLEWO Karottenpellets mit Flohsamenschalen und Futterzellulose. Für 3 Monate gab es eine Darmaubaukur mit Probiotika. Yoshi hatte noch lange festen, aber schleimüberzogenen Kot und Sodbrennen. Der Kot ist seit 2 Wochen normal. Das Sodbrennen hat sich stark gebessert, ist aber noch nicht komplett weg. Wenn wir den Eindruck haben, dass auch das weg ist, lassen wir ihn noch mal auf alles, was er hatte, testen, und fahren bei negativem Ergebnis die Zusätze zurück. Bezüglich des Futters ist eine Ernährungsberatung geplant, bei einer Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik. Die arbeiten online, sodass wir bei der Auswahl flexibel sind. Mir wäre eine Umstellung zurück zu Trockenfutter am liebsten, aber nur, wenn das seinen Verdauungstrakt nicht zu stark strapaziert. Welches Futter er dauerhaft bekommt, wird die Ernährungsberatung ergeben.
Hallo Sonja, danke für deine Schilderung. Da habt ihr ja auch schon einiges durch. Der Kot und auch der Appetit ist bei meinem Hund erstaunlich stabil, sie kämpft eher mit Sodbrennen und Erbrechen. Der TA meint aber auch, dass der Magen schlimmer geschädigt ist als der Darm. Futterunverträglichkeiten haben wir auch zu Hauf. Eigentlich dachte ich, die letzten 2 Jahre ein Futter gefunden zu haben, dass sie verträgt (ich habe die Rationen basierend auf Nassfutter schon immer selber und individuell zusammengestellt), aber anscheinend hat sich die Symptomatik der Unverträglichkeit nur verlagert, sodass ich es nicht mehr damit in Zusammenhang gebracht habe (früher Ohren- und Augenentzündungen, jetzt Sodbrennen und Darm).
Wie wurde denn der Helicobacter bei Yoshi letztendlich therapiert? Und ist er jetzt tatsächlich weg? Und wenn ja, wie habt ihr das nachgewiesen bzw. überprüft? Bei Ronja fanden sich im Kot keinerlei Hinweise auf Helicobacter. Nur die Magenspiegelung mit Gewebeentnahme brachte die Erkenntnis. Aber das will man seinem Hund ja auch nicht öfter als nötig zumuten...
 
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Würmeldürm
11. Jän. 09:59
Hallo Iris, leider keine Tierarztempfehlung, stattdessen könntest du dich informieren über :
Helikobacter -- Lactobacillus reuteri Pylopass. Ist sehr interessant...
 
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Dogorama-Mitglied
11. Jän. 10:41
Hallo Sonja, danke für deine Schilderung. Da habt ihr ja auch schon einiges durch. Der Kot und auch der Appetit ist bei meinem Hund erstaunlich stabil, sie kämpft eher mit Sodbrennen und Erbrechen. Der TA meint aber auch, dass der Magen schlimmer geschädigt ist als der Darm. Futterunverträglichkeiten haben wir auch zu Hauf. Eigentlich dachte ich, die letzten 2 Jahre ein Futter gefunden zu haben, dass sie verträgt (ich habe die Rationen basierend auf Nassfutter schon immer selber und individuell zusammengestellt), aber anscheinend hat sich die Symptomatik der Unverträglichkeit nur verlagert, sodass ich es nicht mehr damit in Zusammenhang gebracht habe (früher Ohren- und Augenentzündungen, jetzt Sodbrennen und Darm). Wie wurde denn der Helicobacter bei Yoshi letztendlich therapiert? Und ist er jetzt tatsächlich weg? Und wenn ja, wie habt ihr das nachgewiesen bzw. überprüft? Bei Ronja fanden sich im Kot keinerlei Hinweise auf Helicobacter. Nur die Magenspiegelung mit Gewebeentnahme brachte die Erkenntnis. Aber das will man seinem Hund ja auch nicht öfter als nötig zumuten...
Bei Yoshi wurde Erbrochenes untersucht und brachte die Diagnose Helicobacter. Außerdem wurde ein spezielles Ultraschall gemacht vom gesamten Bauchraum, aber vor allem Magen - Darm. Mit diesem speziellen Ultraschallgerät wurde die Dicke von Magenwand und Darmwand gemessen, zum Glück gab es keine Auffälligkeiten. So kamen wir um eine Spiegelung mit Biopsie herum.

Wir haben tatsächlich keine medikamentöse Therapie gemacht. Nur die Futterumstellung auf magenschonende Kost, die Ulmenrinde zum Schutz der Magenschleimhaut, die Heilerde gegen Sodbrennen und den Darmaubau.
Yoshi merkt man im Alltag nichts mehr an, aber wenn ich die Heilerde morgens zu spät gebe, erbricht er Galle. Sonst ist er inzwischen symptomlos.

Eine Untersuchung, ob noch Helicobacter nachweisbar ist, steht noch aus. Dafür kann man laut unserer Tierärztin auch Sputum untersuchen. Da sein Kot noch nicht so lange ohne Scheim und das Ganze eh langwierig ist, lassen wir uns damit noch Zeit. Dann lassen wir noch mal auf alles untersuchen, was er hatte.
 
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Dogorama-Mitglied
11. Jän. 11:01
Hallo Iris, leider keine Tierarztempfehlung, stattdessen könntest du dich informieren über : Helikobacter -- Lactobacillus reuteri Pylopass. Ist sehr interessant...
Ich habe zu diesen Stichworten nur Werbung gefunden. Hast Du Quellen mit Informationsgehalt?
 
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Dogorama-Mitglied
11. Jän. 11:08
Bei der Recherche bin ich aber auf diese Informationen gestoßen:
https://www.birgit-drescher.de/hunde04.html
Demnach kann man Helicobacter-Antikörper im Serum nachweisen.

Außerdem werden als Therapiemöglichkeiten ausschließlich Antibiotikum + Magensäurehemmer und optional + Wismutsubsalicylat genannt. Das entspricht dem, was unsere Tierärztin gesagt hat. Würde Yoshi Metronidazol vertragen, wäre das unsere Therapie gewesen. Wenn sich sein Zustand nicht gebessert hätte, hätte er nach der Diagnose Helicobacter Amoxicillin bekommen.
 
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Würmeldürm
11. Jän. 16:07
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Würmeldürm
11. Jän. 16:07
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Würmeldürm
11. Jän. 16:07
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Würmeldürm
11. Jän. 16:07
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