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Jana
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zuletzt 2. Apr.

Hündin Uriniert öfter in Wohnung

Hallo, ich weiß leider nicht weiter und hoffe darauf hier sinnvolle Tipps zu bekommen. Folgende Situation : Unsere Bernersennenhündin ist inzwischen fast 7 Jahre alt und intakt ( nicht kastriert oder sterilisiert) Seit ca einem halben Jahr kommt es öfter vor, dass sie in die Wohnung pinkelt. Vorgeschichte: als welpe hatte sie einen Nierendefekt, der wurde erst mit 6 Monaten behandelt, davor hat sie alle 20min unkontrolliert gepinkelt. Tierärzte haben immer abgewunken und gesagt ist halt ein welpe... Sie hat dann Antibiotika bekommen und war fast sofort stubenrein. Als Junghund hatte sie noch einige zeit mit "Freudenpipi" zu tun, beim begrüßen hat sie ein paar Tropfen verloren, aber mehr nicht. Dann war jetzt über jahre alles gut. Etwa 3 wochen nach der letzten läufigkeit war es dann so, dass sie ohne erkennbaren grund in die Wohnung gepinkelt hat, und das nicht zu knapp, der gesamte Blaseninhalt. Einmal beim putzen, dann 2 tage hintereinander bei Besuch usw... Ich bin natürlich zum Tierarzt. Hat Antibiotika bekommen wegen vermutlicher Blasenentzündung. War dann etwas weniger bis zum nächsten Besuch( der Besuch war aber schon länger da 1-2h, dann fing es wieder von vorne an. Einmal als sie ihr Futter in einem Ball zum spielen bekommen hat statt im napf, sie war aufgeregt aber den ball hatte sie auch schon öfter. Währenddessen vorne frisst sie hinten fließt es gleichzeitig raus... Wir haben haben einen ultraschall machen lassen und urin ins labor gesendet. Alles unauffällig. Haben es abgetan als stressreaktion, ist aber ungewöhnlich, wie gesagt all die jahre gab es keine probleme. An der dauer von einhalten kann es auch nicht liegen. Wenn ich arbeite hält sie den urin ohne Schwierigkeiten 8h ( ich arbeite normalerweise nicht so lange, sie schafft es aber notfalls) und pinkelt auch nicht ein wenn ich komme und sie begrüße. Über Nacht hält sie auch noch länger und ist morgen auch ziemlich entspannt, wir schlafen beide gerne aus. Oder wir waren zu besuch bei einer Freundin, vorher waren wir gemeinsam ausgiebig spazieren, dann waren wir im Wohnzimmer etwa 20minuten, das kind von meiner Freundin will ihr ein leckerlie geben, sie fängt an zu pinkeln und läuft dabei durchs gesamte Wohnzimmer. Kurz darauf nochmal als wir nachhause gehen wollen. In den Situationen wo sie eingepinkelt hat, war sie eher so vor 1-3 h draußen gewesen. Jetzt hatten wir einige Wochen ruhe. Am Dienstag hat sie vor uns gepinkelt als ich mit einer Freundin auf den Sofa saß. Aus dem nichts ohne Unruhe dass sie mal muss oder sonstige Zeichen. Eben hat sie wieder eingepinkelt. Ohne Besuch. Wir haben gegessen, und es ist etwas runter gefallen was sie erst später nehmen durfte, angespannt für den hund aber kein außergewöhnlicher Stress. Dann einige Minuten danach steht sie auf, pinkelt auf ihr Hundebett und läuft dabei wieder vor. Sie trinkt recht viel, laut urinwert ist es aber wohl kein Diabetes. Was kann ich tun, welche Ursachen könnte es haben? Wie kann ich ihr helfen? Und wenn ich nur Symptomatisch helfen kann und ihr drinnen eine Hundetoilette anbieten muss, wie bringenich ihr das bei? Kann ich noch bestimmte Werte beim Tierarzt Abfragen lassen? Denkt ihr es ist tatsächlich Stress? Oder etwas unerkanntes organisches? Ich brauche echt Hilfe, ich komme da seit Monaten nicht weiter.
 
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R
1. Apr. 19:32
Ja also in der Routine passiert eigentlich nie etwas. Außer sie hat mal Durchfall oder ähnliches, das ist aber wirklich die Ausnahme und auch dann steht sie zb nachts am bett und hechelt mir ins Gesicht, also sie zeigt an dass sie dann muss. ( Einen empfindlichen magen hat sie auch, zeitweise hatte sie früher öfter Durchfall gehabt, als sie bei der Nachbarin zum aufpassen war und die ihr immer Äpfel gefüttert hat..) Wenn wir einen Ausflug machen außerhalb der Routine hat sie auch schneller mal mehr breiigen kot als festen. Das ist alles aber soweit im Rahmen und auch sofort wieder ok wenns vorbei ist. In großen Einkaufszentren hatte sie schon immer schwierigkeiten zu unterscheiden, dass das kein gassi Ort ist. Aber auch das maleur lässt sich verkraften und man fragt nach Reinigungsmitteln. Das auslaufen an sich ist nicht oft. Das ist eher einmal dann habe ich ein zwei tage hintereinander was und dann über wochen oder Monate klappt alles gut. Das trinken ist wirklich ein punkt. Ich habe das Gefühl, dass sie selber weiß dass sie mal muss wenn sie trinkt. Wenn ich von der arbeit komme ist der napf oft nicht angerührt. Sobald sie weiß, wir gehen jetzt raus ( ich ziehe mich zum gassi gehen an) läuft sie zum napf und macht den fast leer. Nach dem gassi gehen ist sie oft durstig, scheint ja aber normal zu sein. Und im trockenfutter bekommt sie wasser mit rein, hier trinkt sie neuerdings aber nach dem essen abends oft noch einen ganzen wassernapf daneben leer obwohl schon Wasser im futter ist. Ich würde ihr halt gerne den druck nehmen was das trinken angeht und ihr Zusätzlich zum rausgehen einen hundetoilette oder halt die duschtasse anbieten zum erleichtern, falls wir mal nicht da sind. Das wäre unabhängig von der einpinkelei, mit weniger druck in der arbeitszeit bei ihr sinnvoll. Draußen rennt sie auf die wiese neben der Tür und hockt sich normal hin, da fließt es erstmal und auch relativ lange. Wenn wir weiter gehen löst sie sich noch 1 bis 2 mal und danach markiert sie noch bissel. Aus meiner Sicht wäre tatsächlich alles der genannten Dinge eine Möglichkeit. Dass sie verwirrt ist, durch den Rhythmus,Hormonell oder Stress, Organisch oder durch die Vorgeschichte... Mir ist leider auch Schmerzlich bewusst dass mindestens ihr halbes leben rum ist, eher mehr. Und somit auch Altersprobleme dazu kommen. Im winter als der schnee hoch war, hatte sie mal eine woche Schonung, weil sie durchs hopsen im schnee rückenprobleme bekommen hatte. Sonst ist sie bisher glücklicherweise fit, läuft sogar neben dem Fahrrad her.
Das mit dem Rücken würde ich da auch im Hinterkopf behalten. Manchmal vermeidet der Hund sehr gut Schmerzbereiche, dann fällts nicht mehr auf, stört aber - gerade diese "hocke" fürs geschäft, ist für große Hunde im Alter so ein bisschen anstrengender "Sport". Ansonsten klingts durchaus weiter nach einem Problem aus Unwohlsein, vlt auch bei Erregung dann verstärkt. Blasenentzündung und so weiter muss der Tierarzt einfach abklären. Das mit dem Rücken weiter beobachten. Da sind so viele Nerven, die ihr vlt auch einfach nur Stress bereiten, gerade jetzt in Anbetracht, dass auch noch die läufigkeit kommt. Da hab ich gerade das Bild von zwei armen im Gips und Nase juckt - so einfach ganz blöde Konstellation😅. Bündelt sich hier jetzt für mich aus den Gesprächen so auf eine rücken/Bauch/"Frauenproblematik" als auf die echt unkontrollierte Inkontinenz. Ist ja vom Hund auch nur eine Notlösung aber vlt Probleme, die gelöst werden können. Ich drück euch die Daumen und hoffe der Tierarzt hört euch gut zu und schaut gut drauf.
 
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Dog
1. Apr. 19:50
Die Gebärmutter haben sie nicht untersucht. Beim ultraschall wurden alle Organe mit angesehen, es war aber ein altes Gerät und so kaum was sichtbar. Und im Urin waren zumindest keine entzündungsmarker.
Dann würde ich so schnell als möglich eine Tierklinik aufsuchen, die auch einen Reproduktionsmediziner haben. Die können einen Abstrich nehmen und eine auswertbare Ultraschall Untersuchung der Gebärmutter machen. Wenn ich bei meinen Hündinnen den Verdacht Hege dass nach der Läufigkeit etwas nicht stimmt, wird immer eine Klinik aufgesucht und der Hund auf den Kopf gestellt. Üblicherweise treten Gebärmutterentzündungen ca. 6-12 Wochen nach der Läufigkeit auf.
Eine mit Eiter gefüllte Gebärmutter ist im Ultraschall sichtbar und drückt auf die Blase.
 
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Su
2. Apr. 07:20
Hallo ich hab gerade deinen Beitrag gelesen, dass dein Hund eine Pollenallergie hat. Bekommt sie dafür Medikamente?
Ne da gibt es nicht wirklich was. Wenn man jetzt mal den ganzen Tag am See ist dann kriegt sie Cetirizin ( wirkt beim Hund wie beim Menschen nur nicht sooo effektiv) und ansonsten nach dem Gassi gehen abduschen usw. Man kann auch Cortison geben, aber das verträgt meine eh nicht und ist natürlich auch sehr "aggressiv"