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Lisa
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zuletzt 18. Jän.

Hormonchip Zeitpunkt & Erfahrungen

Hallo☺️ Ich würde mich freuen eure Erfahrungen zum Thema Hormonchip beim Rüden zu hören. Also ob und wann ihr ihn habt setzen lassen, ob ihr es nochmal machen würdet bzw. welche positiven (oder negativen) Erfahrungen ihr gemacht habt. Ich danke euch vorab☺️
 
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Sonja
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15. Jän. 08:36
Paul war bereits kastriert, als er bei uns einzog und ich habe nicht den Eindruck, dass er in irgendeiner Form nicht richtig entwickelt wäre, er ist noch nicht ganz 2. Woran merkt man das denn? Also gibt es Anzeichen?
Das problen ist ja bei frühkastrationen, und bei Hunden die "bereits kastriert zum Besitzer kommen" , das der HH ja keine Ahnung hat wie es währe wenn er eben intakt/unkastriert geblieben wäre, daher auch oft die aussage ..."mein Hund hat sich nicht verändert... und daher wird früh-kastration noch immer von so vielen beführwortet...🤗 Das sivh nichts ändet stimmt abe absolut nicht...., denn der ganze stoffwechsel, Hormonhaushalt hat sich verändert , und dass, das zu poblemen kommt das ist nun mal wissenschsftliche tatsache. Hunde die die pubertät nicht durchleben dürfen, bleiben "kindlicher" nicht wenige unsicher, Muskel, Fell Kochebenbildung etc. werden durch die fehlendes Testosteron gestört, probleme etwickeln sich oftmals Jahere später also im zweiten Lebensabschnitt. Bei einigen ist es auch für laien offebsuchtlich bei anderen weniger und erst durch die Gesundheitlichen Probleme die entstehen/entsehen können sichtbar...🤗
Kastration ist nunmal nicht natürlich, (es ist ein erheblicher Eingriff der auch zu 9xy% nocht ohne folgen bleibt ) und von der Natur/Entwicklung "eingeplant". Daher sollte nur kastriert werden wenn eine medizinische notwendigkeit besteht, noch inmer werden Junghunde "einfach so" und ohne mediznischen notwendigen Grund kastriert.....oft wird dann auch begründet/gerechtgertigt '...aber bei Katzen und Pferden/Hengsten wird es auch gemacht....' dabei wird vergessen das es völlig unterschiedliche Spezies sind...🤗... und entgegen vieler ansichten verändern Hengste nach der Kastration sehr, ( Fell, Erscheinung, Wesen etc..) aber die meisten Pferdebesitzer wissen es nicht da sie ja schon einen Wallach kauften,....leider müssen die meisten Hengste kastriert werden um ihne ein möglichst artgerechtes Leben , z.b.mit Artgenossen zu ermöglichen...Das liegt aber nicht daran das Hegste generell "unverträglich" sind , sondern einfach weil die meisten Pferdebesitzer ihre Tiere in "Pensionsställen" stehen haben, und es nur sehr wenige Ställe gibt in denen Hengste willkommen sind.....ähnlich ist es bei Freigänger Katzen, die werden in der Regel kastriert um unerwünschte Nachkommenschaft zu vermeiden....und reine Wohnunhskatze halten ist nicht wirklich Artgerecht. Bei ( den allermeisten) Hunden hingegen ist nicht notwendig sie zu kastrieren um ihnen übehaupt ein Artgerechtes Leben zu ermöglichen....
 
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Nichtfürdich
14. Jän. 20:03
Meine Erfahrung bei einem sehr aktiven Schäferhund ist dass es nix gebracht hat auch nach 6 Monaten nicht. Ausser dass er breiter geworden ist
 
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Sonja
14. Jän. 21:24
Habe ich nicht würde ich nich. Ein Horemonchip ist nichts anderes als chemische kastration. Erkundige dich ausführlich über die "gesundheitlichen Nebenwirkungen" einer Kastration, die sind identisch ob nun chemisch oder operativ, die testosteron produktion sinkt gegen 0 ..... Testosteron ist aber wichtig für die gesunde entwicklung des Hundes ( unter anderen für Knochen und Muskelbildung) , besonders solange er noch nicht ausgewachsen ist, und das ist frühestens ab 2 Jahren der fall.
 
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Niclas
14. Jän. 21:28
Habe ich nicht würde ich nich. Ein Horemonchip ist nichts anderes als chemische kastration. Erkundige dich ausführlich über die "gesundheitlichen Nebenwirkungen" einer Kastration, die sind identisch ob nun chemisch oder operativ, die testosteron produktion sinkt gegen 0 ..... Testosteron ist aber wichtig für die gesunde entwicklung des Hundes ( unter anderen für Knochen und Muskelbildung) , besonders solange er noch nicht ausgewachsen ist, und das ist frühestens ab 2 Jahren der fall.
Paul war bereits kastriert, als er bei uns einzog und ich habe nicht den Eindruck, dass er in irgendeiner Form nicht richtig entwickelt wäre, er ist noch nicht ganz 2. Woran merkt man das denn? Also gibt es Anzeichen?
 
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Sonja
15. Jän. 08:36
Paul war bereits kastriert, als er bei uns einzog und ich habe nicht den Eindruck, dass er in irgendeiner Form nicht richtig entwickelt wäre, er ist noch nicht ganz 2. Woran merkt man das denn? Also gibt es Anzeichen?
Das problen ist ja bei frühkastrationen, und bei Hunden die "bereits kastriert zum Besitzer kommen" , das der HH ja keine Ahnung hat wie es währe wenn er eben intakt/unkastriert geblieben wäre, daher auch oft die aussage ..."mein Hund hat sich nicht verändert... und daher wird früh-kastration noch immer von so vielen beführwortet...🤗 Das sivh nichts ändet stimmt abe absolut nicht...., denn der ganze stoffwechsel, Hormonhaushalt hat sich verändert , und dass, das zu poblemen kommt das ist nun mal wissenschsftliche tatsache. Hunde die die pubertät nicht durchleben dürfen, bleiben "kindlicher" nicht wenige unsicher, Muskel, Fell Kochebenbildung etc. werden durch die fehlendes Testosteron gestört, probleme etwickeln sich oftmals Jahere später also im zweiten Lebensabschnitt. Bei einigen ist es auch für laien offebsuchtlich bei anderen weniger und erst durch die Gesundheitlichen Probleme die entstehen/entsehen können sichtbar...🤗
Kastration ist nunmal nicht natürlich, (es ist ein erheblicher Eingriff der auch zu 9xy% nocht ohne folgen bleibt ) und von der Natur/Entwicklung "eingeplant". Daher sollte nur kastriert werden wenn eine medizinische notwendigkeit besteht, noch inmer werden Junghunde "einfach so" und ohne mediznischen notwendigen Grund kastriert.....oft wird dann auch begründet/gerechtgertigt '...aber bei Katzen und Pferden/Hengsten wird es auch gemacht....' dabei wird vergessen das es völlig unterschiedliche Spezies sind...🤗... und entgegen vieler ansichten verändern Hengste nach der Kastration sehr, ( Fell, Erscheinung, Wesen etc..) aber die meisten Pferdebesitzer wissen es nicht da sie ja schon einen Wallach kauften,....leider müssen die meisten Hengste kastriert werden um ihne ein möglichst artgerechtes Leben , z.b.mit Artgenossen zu ermöglichen...Das liegt aber nicht daran das Hegste generell "unverträglich" sind , sondern einfach weil die meisten Pferdebesitzer ihre Tiere in "Pensionsställen" stehen haben, und es nur sehr wenige Ställe gibt in denen Hengste willkommen sind.....ähnlich ist es bei Freigänger Katzen, die werden in der Regel kastriert um unerwünschte Nachkommenschaft zu vermeiden....und reine Wohnunhskatze halten ist nicht wirklich Artgerecht. Bei ( den allermeisten) Hunden hingegen ist nicht notwendig sie zu kastrieren um ihnen übehaupt ein Artgerechtes Leben zu ermöglichen....
 
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Angelika
15. Jän. 09:03
Zwei meiner Tierschutzhunde (männlich und weiblich) waren kastriert, eine Hündin unkastriert. Bei ihr habe ich einfach nur aufgepasst, da hat sich die Frage eines Hormonchips gar nicht gestellt. Diesmal habe ich einen Rüden aus dem Tierschutz, der unkastriert ist. Daher habe ich mich mit dem Thema vertraut gemacht. Entscheidend ist erst einmal die Frage, warum soll er einen Hormonchip bekommen. Der Einfluss der Hormone auf das Verhalten ist entscheidend. Die Wirkung eines Chips und einer Kastration variiert in welchem Alter man es macht und welche Psyche der Hund hat. Ich habe dazu ein Buch gelesen von Sophie Strodtbeck zu Sexualverhalten - Hormone- Kastration bei Hunden. Da beschreibt sie wissenschaftlich fundiert und leicht verständlich, wann es angebracht ist und wann nicht. Mein Tierschutzhund ist hochsensibel (Hütehunde-Terrier-Rundummix). Er hatte einen Hodenhochstand. Den habe ich weg operieren lassen, aber den anderen Hoden erhalten. Bei ihm zum Beispiel wäre eine Kastration oder Hormonchip nach derzeitigem Stand kontraproduktiv. Das hätte ihn labil gemacht. Sollte trotzdem mal etwas außer Kontrolle sein, müsste man sowieso zum Tierarzt. - Auch meine Tierärztin vertritt die Meinung von Strodtbeck. - Ich wünsche dir, dass du den richtigen Weg für euch findest🙏🏻.
 
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Karin
15. Jän. 13:30
Wir haben bei unserem Max einen Hormonchip getestet, allerdings erst nach seiner Pubertät. Die Wirkung des Chips dauerte viel länger als angegeben. Ich habe nachgelesen, dass die Wirkung manchmal auch gar nicht zurückgeht . Nach Beendigung der Wirkung hat er seine Pubertät erneut im Schnelldurchlauf erlebt. Wir haben ihn nicht kastrieren lassen, weil er nach der Implementierung extrem ängstlich und unsicher wurde ( ein ängstlicher Terrier). Sobald die Wirkung vorbei war, war alles beim Alten.
Du solltest beachten, dass der Hormonchip nicht zu früh gesetzt wird. Sowohl der Chip als auch eine Kastration können aufgrund der fehlenden Hormone wärend des Wachstums in späteren Jahren gravierende Auswirkungen an Organen und dem Skelett haben.
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Michi
15. Jän. 14:15
Ich habe meinem Rüden einen Halbjahreschip setzen lassen. Im Alter von 2 Jahren und 3 Monaten.
Mein Hund ist ein hochsensibler Typ, in vielen Situationen unsicher bis sehr ängstlich.
Ein bisschen wie ein Autist.
In den ersten 8 Wochen habe ich keinerlei Veränderung bemerkt.
Dann bekam er eine mega Angstphase.
Der Spuk war gottseidank nach 6 Wochen vorbei und er wurde wieder ganz der Alte.
Was die Ängstlichkeit betrifft, sogar etwas besser als vorher.
Vor Ablauf des Chips wurde er dann kastriert.
Ich würde alles wieder genauso machen !
 
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Michi
15. Jän. 14:17
Das problen ist ja bei frühkastrationen, und bei Hunden die "bereits kastriert zum Besitzer kommen" , das der HH ja keine Ahnung hat wie es währe wenn er eben intakt/unkastriert geblieben wäre, daher auch oft die aussage ..."mein Hund hat sich nicht verändert... und daher wird früh-kastration noch immer von so vielen beführwortet...🤗 Das sivh nichts ändet stimmt abe absolut nicht...., denn der ganze stoffwechsel, Hormonhaushalt hat sich verändert , und dass, das zu poblemen kommt das ist nun mal wissenschsftliche tatsache. Hunde die die pubertät nicht durchleben dürfen, bleiben "kindlicher" nicht wenige unsicher, Muskel, Fell Kochebenbildung etc. werden durch die fehlendes Testosteron gestört, probleme etwickeln sich oftmals Jahere später also im zweiten Lebensabschnitt. Bei einigen ist es auch für laien offebsuchtlich bei anderen weniger und erst durch die Gesundheitlichen Probleme die entstehen/entsehen können sichtbar...🤗 Kastration ist nunmal nicht natürlich, (es ist ein erheblicher Eingriff der auch zu 9xy% nocht ohne folgen bleibt ) und von der Natur/Entwicklung "eingeplant". Daher sollte nur kastriert werden wenn eine medizinische notwendigkeit besteht, noch inmer werden Junghunde "einfach so" und ohne mediznischen notwendigen Grund kastriert.....oft wird dann auch begründet/gerechtgertigt '...aber bei Katzen und Pferden/Hengsten wird es auch gemacht....' dabei wird vergessen das es völlig unterschiedliche Spezies sind...🤗... und entgegen vieler ansichten verändern Hengste nach der Kastration sehr, ( Fell, Erscheinung, Wesen etc..) aber die meisten Pferdebesitzer wissen es nicht da sie ja schon einen Wallach kauften,....leider müssen die meisten Hengste kastriert werden um ihne ein möglichst artgerechtes Leben , z.b.mit Artgenossen zu ermöglichen...Das liegt aber nicht daran das Hegste generell "unverträglich" sind , sondern einfach weil die meisten Pferdebesitzer ihre Tiere in "Pensionsställen" stehen haben, und es nur sehr wenige Ställe gibt in denen Hengste willkommen sind.....ähnlich ist es bei Freigänger Katzen, die werden in der Regel kastriert um unerwünschte Nachkommenschaft zu vermeiden....und reine Wohnunhskatze halten ist nicht wirklich Artgerecht. Bei ( den allermeisten) Hunden hingegen ist nicht notwendig sie zu kastrieren um ihnen übehaupt ein Artgerechtes Leben zu ermöglichen....
Im Gegenzug dazu kann aber auch niemand wissen, wie der Hund sich entwickelt hätte, wenn er nicht kastriert worden wäre.
Das sind in beide Richtungen immer nur Spekulationen.
 
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Eva
18. Jän. 19:16
Ich nie wieder. Habe ihm mit fast drei Jahren einen hormonchip gesetzt. Die Folge war, extremer Juckreiz, Haarausfall, mattes Fell und sonst Nix. Artveränderung null. Gottseidank nur 6 Monate. Fell wieder super und kein Juckreiz mehr.
 
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Raphael
18. Jän. 19:50
Ich hab bei Samy den 1/2 Chip setzen lassen als er ca. 3 Jahre alt war.

Das Ergebnis davon:

Gewichtszunahme (durch die dadurch verursachte Mehrbelastung wurde dann seine HD bemerkbar)

Änderung des Fells das da zur verstärkten verfilzung geneigt hat.

Er wurde ängstlicher, insbesondere was Geräusche anbelangt. Das wurde nach dem auslaufen des Chips zwar wieder besser, kam aber nicht mehr auf den "vor Chip stand" zurück.

Leinenpöbeln blieb nahezu unverändert, mit Rüden im Freilauf war er etwas besser, haben wir in der Zwischenzeit auch mit Training hingekriegt.

Alles in allen würd ich ihn vermutlich nicht mehr setzen lassen, bzw. das einzig gute was es gebraucht hat ist die Erkenntnis das ich ihn wirklich nur dann kastrieren lasse wenn es medizinisch unumgänglich ist.