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Britta
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Anzahl der Antworten 58
zuletzt 25. März

Herzstillstand in Narkose - junger Hund

Guten Morgen zusammen, Unser knapp 5-jähriger ParsonRussel Terrier war gestern zum Zahnsteinentfernen unter Kurznarkose. Bei der Einleitung war ich dabei, das Medikament wurde langsam injiziert. Bei der Hälfte wurde er sehr unruhig und zappelig, dann schlief er vermeintlich ein. Er wurde in den OP Raum getragen. So wie ich es verstanden habe, hat er dort angekommen bereits einen Herzstillstand gehabt. Die Tierärztin konnte ihn mit einer Adrenalin-Injektion ins Herz retten. Ich bin so dankbar, dass das gelungen ist 🙏🏼 Hat sowas schon mal gehört, erlebt? Das Herz wird nun kardiologisch untersucht Termin ist leider erst in zwei Wochen. Habe überall herum telefoniert. Von meinem Gefühl her, vermute ich aber eher, dass er das Medikament nicht vertragen hat. Direkt davor wurde unser herzkranker Senior ebenso behandelt. Er war direkt topfit. Ich freue mich über Ideen, Hinweise… Liebe Grüße - Britta
 
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Britta
24. März 20:51
Das ist wirklich ein schlimmes Erlebnis und was für ein Glück dass alles gut ausgegangen ist! Es gibt tatsächlich Hunde die kein Ketamin vertragen und daran sterben können. Bei Spitzen ist es bekannt dass sie keine ketamin-narkose bekommen dürfen, weil sie dieses Medikament nicht verstoffwechseln können. Ich weiß nicht wie es bei Parson Russel ist. Ich würde immer eine Intubationsnarkose vorziehen da sie einfach sicherer ist.
Hallo, nein bei Russel Terriern ist es nicht so. Aber individuell ist ja schon etwas passiert. Daher - wenn noch mal eine Narkose notwendig wird - Tierklinik!
 
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Sonja
25. März 00:31
MDR 1 getestet und negativ ?
Kommt nähmlich , laut einem Freund und TA , immer häufiger auch bei Terrier vor.
 
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Britta
25. März 07:11
MDR 1 getestet und negativ ? Kommt nähmlich , laut einem Freund und TA , immer häufiger auch bei Terrier vor.
Dazu konnte ich bisher noch nichts finden…
 
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Britta
25. März 07:12
Dazu konnte ich bisher noch nichts finden…
Und nein, Termin in der Klinik steht bevor. Da werden wir uns diesbezüglich beraten lassen!
 
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Ker
25. März 07:34
Nein, das habe ich noch nie gehört. Und es ging auch nur um Zahnstein…
Wir hatten in all den Jahren unserer Hundehaltung (das sind immerhin schon über 40 Jahre) insgesamt 8 OPs und 1 MRT unter Narkose. Bei keiner OP und auch nicht beim MRT wurde vorher geröngt oder ein Herzultraschall gemacht. Bei den Hunden wurde vor den OPs jeweils lediglich das Herz abgehört, Allgemeinbefinden untersucht, Fieber ausgeschlossen und es wurde Blut abgenommen.
 
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Ker
25. März 07:42
Dazu konnte ich bisher noch nichts finden…
Über MDR1 hatten wir uns hier ja schon ausgetauscht. Wie gesagt, warte erstmal die nächsten Untersuchungen ab und sofern nichts anderes beim Ultraschall als klare Ursache für diesen Vorfall gefunden wird, dann kannst Du gezielt nachfragen ob ein welche Art von Gen-Defekten/Unverträglichkeiten bei JRT evtl. vorkommen KÖNNEN, die evtl. dafür verantwortlich sein könnten. Du kannst ja jetzt Deinen Hund nicht auf Verdacht auf jeden einzelnen Gen-Defekt testen lassen den es bei Hunden geben könnte.
 
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Ker
25. März 07:43
MDR 1 getestet und negativ ? Kommt nähmlich , laut einem Freund und TA , immer häufiger auch bei Terrier vor.
Wurde schon drüber geschrieben.
 
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Britta
25. März 07:46
Über MDR1 hatten wir uns hier ja schon ausgetauscht. Wie gesagt, warte erstmal die nächsten Untersuchungen ab und sofern nichts anderes beim Ultraschall als klare Ursache für diesen Vorfall gefunden wird, dann kannst Du gezielt nachfragen ob ein welche Art von Gen-Defekten/Unverträglichkeiten bei JRT evtl. vorkommen KÖNNEN, die evtl. dafür verantwortlich sein könnten. Du kannst ja jetzt Deinen Hund nicht auf Verdacht auf jeden einzelnen Gen-Defekt testen lassen den es bei Hunden geben könnte.
Ja, vielen Dank - ich gehe auch davon aus, dass es einfach das Medikament war, wobei er das ja vor 3 Jahren auch schon mal bekommen hat.
Ich werde ihn durchchecken lassen, um sicher zu sein, dass er keine Schäden davon getragen hat und dann noch mal nachfragen, wie das ganze dort eingeordnet wird.
 
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Ker
25. März 07:57
Ja, vielen Dank - ich gehe auch davon aus, dass es einfach das Medikament war, wobei er das ja vor 3 Jahren auch schon mal bekommen hat. Ich werde ihn durchchecken lassen, um sicher zu sein, dass er keine Schäden davon getragen hat und dann noch mal nachfragen, wie das ganze dort eingeordnet wird.
Wichtig ist ja auch, dass Du für zukünftige Eingriffe weißt, worauf man achten muss. Es kann ja im Laufe seines Lebens durchaus mal zu einer Verletzung oder Erkrankung kommen, wo dann MRT, CT oder OP notwendig werden und dafür ist eine Narkose nunmal unumgänglich. Und wenn er "nur" eine Unverträglichkeit auf ein bestimmtes Mittel hat, gäbe es ja Alternativen. Die gibt es ja auch bei Hunden mit MDR1-Defekt oder anderen Gen-Defekten.
 
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Sonja
25. März 07:59
Über MDR1 hatten wir uns hier ja schon ausgetauscht. Wie gesagt, warte erstmal die nächsten Untersuchungen ab und sofern nichts anderes beim Ultraschall als klare Ursache für diesen Vorfall gefunden wird, dann kannst Du gezielt nachfragen ob ein welche Art von Gen-Defekten/Unverträglichkeiten bei JRT evtl. vorkommen KÖNNEN, die evtl. dafür verantwortlich sein könnten. Du kannst ja jetzt Deinen Hund nicht auf Verdacht auf jeden einzelnen Gen-Defekt testen lassen den es bei Hunden geben könnte.
Es gibt mittlerweile kombi DNA Tests ( diverse labors) bei denen um 200 Gendefekte/Krakheiten/Mutationen in "einem Rutsch" , also nur mit einer Probe getestet werden können. Also eine kleine und auch recht günstige( 150€rum) möglichkeit um vieles auszuschliessen und bestätigen, also es ist nicht mehr nötig einzeln auf die "gängigsten" testen zu lassen ...Viele Gendefekte sind schon lange nicht mehr Rassespezivisch... 🤗