Hallo, mein erster Hund , ein Yorkshire , hatte im Alter alles Mögliche , fing mit Nierenproblemen an , was sich noch mit entsprechendem Futter regulieren ließ. Dann war aber die Leber nicht mehr in Ordnung, es wurden Hodentumore festgestellt und er hatte Herzgeräusche . Mit dem Tierarzt habe ich dann besprochen, dass keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden. Keine OP , die der Hund mit Sicherheit nicht gut verkraftet hätte, kein übel schmeckendes Futter gegen die Leberprobleme , nicht noch mehr Medikamente, die Nebenwirkungen haben.
Ich habe mich ganz daran orientiert, was Leo gerne mag und ihm gut tut. Das Futter, das er gerne frisst, Leckerlis, spazieren gehen wenn er es wollte , ansonsten Garten.... Es ging Leo noch eine ganze Weile recht gut und für mich war es schön und hilfreich ihm auf diese Art noch ganz viel Gutes tun zu können .
Deine Tierärztin wird wissen was man unterstützend an Medikamenten geben kann z.B. Schmerzmittel.
Ich hatte damals auch ein Gespräch mit meinem Tierarzt, in dem ich gebeten hatte, dass er mir hilft zu entscheiden, wann es Zeit ist Leo zu erlösen (der Arzt wäre auch zu mir nach Hause gekommen). Das war beruhigend für mich. (Letztendlich habe ich aber selbst gemerkt wann Leos Zeit gekommen war. Er konnte ohne Tierarzt bei mir zuhause Hause sterben und ich war bei ihm.)
Die nächste Zeit ( wie lange das ist , ist schwer vorher zu sagen ) wird sicher nicht einfach . Versuch deine Gedanken auf das Schöne/Positive zu fokussieren.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut. Du schaffst das. Aus Liebe kann man unfassbar viel.