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Rebecca
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Anzahl der Antworten 6
zuletzt 16. Juni

Bösartiger Krebs bei Hündin - Jemand Erfahrung?

Hallo, bevor ich meine Frage stelle gebe ich kurze Infos vorab. Meine fast 11 Jährige Hündin hatte vor einer Woche eine Mastektomie aufgrund plötzlich aufgetretener Tumore bei der Milchleiste. Heute kam der Histologische Befund- Tubuläres Adenokarzinom der Mamma (Grad III) + Metastasen Streuung in Lymphknoten und Gefäße. Dadurch meine Hündin die erste große OP schon nicht so gut vertragen hatte & der Krebs gestreut hat hatte mir die TÄ von einer nächsten OP abgeraten. Nun meine Frage - wie seid ihr, falls betroffen, damit umgegangen? Wie habt ihr eurem Hund die Zeit noch versucht schön zu gestalten ? Welche Palliativmedizin Möglichkeiten gibt es ? & vor allem - wie lange hattet ihr noch einen glücklichen und schmerzfreien Hund bevor es zu ende ging ? Bin gerade wirklich total überfordert. Ich bitte um möglichst wenig Kritik :(
 
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Sina's
Beliebteste Antwort
15. Juni 20:29
Es tut mir sehr leid, was ihr gerade durchmacht 😔 Das muss unglaublich schwer und überfordernd sein.

Ich selbst habe das (bisher zum Glück ) nicht mit dem eigenen Hund erleben müssen, aber ich habe es bei einer guten Freundin sehr nah miterlebt.

Ihr Hund Odi hatte Leberkrebs mit Metastasen und ich kannte ihn persönlich sehr gut – wir haben viel gemeinsame Zeit mit ihm verbracht, Urlaube, Treffen, Geburtstage. Deshalb hat mich sein Weg auch sehr berührt.

Nach der Diagnose hatte Odi noch einige Monate mit wirklich schönen Momenten. Natürlich ist jeder Verlauf anders und ich möchte da keine Hoffnung oder Zeiträume vorgeben – aber was ich bei ihm als besonders wertvoll erlebt habe: Der Fokus lag irgendwann nicht mehr auf „Wie lange noch?“, sondern auf „Wie schön können wir die Zeit machen?“.

Sie sind mit ihm nochmal an Orte gefahren, die er geliebt hat – bei ihm war das z. B. das Meer. Viel Nähe, schöne gemeinsame Zeit, Lieblingsorte, Lieblingsrituale, all das, was dem Hund Freude gemacht hat. Vielleicht gibt es bei deiner Hündin auch Dinge, bei denen du weißt: Da strahlen ihre Augen immer besonders.

Was ich außerdem mitgenommen habe: Hunde zeigen oft erstaunlich ehrlich, wenn etwas nicht mehr geht oder etwas zu anstrengend/schmerzhaft wird. Deshalb würde ich wahrscheinlich eng mit der Tierärztin schauen, welche Möglichkeiten es palliativ und fürs Schmerzmanagement gibt, damit die Zeit möglichst lebenswert bleibt.

Und wenn eure TÄ nach der schweren ersten OP und der Streuung von einer weiteren OP abrät, würde ich persönlich vermutlich Vertrauen in diese Einschätzung haben.

Ich wünsche euch von Herzen noch möglichst viele schöne, ruhige und glückliche Momente miteinander ❤️
 
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Sina's
15. Juni 20:29
Es tut mir sehr leid, was ihr gerade durchmacht 😔 Das muss unglaublich schwer und überfordernd sein.

Ich selbst habe das (bisher zum Glück ) nicht mit dem eigenen Hund erleben müssen, aber ich habe es bei einer guten Freundin sehr nah miterlebt.

Ihr Hund Odi hatte Leberkrebs mit Metastasen und ich kannte ihn persönlich sehr gut – wir haben viel gemeinsame Zeit mit ihm verbracht, Urlaube, Treffen, Geburtstage. Deshalb hat mich sein Weg auch sehr berührt.

Nach der Diagnose hatte Odi noch einige Monate mit wirklich schönen Momenten. Natürlich ist jeder Verlauf anders und ich möchte da keine Hoffnung oder Zeiträume vorgeben – aber was ich bei ihm als besonders wertvoll erlebt habe: Der Fokus lag irgendwann nicht mehr auf „Wie lange noch?“, sondern auf „Wie schön können wir die Zeit machen?“.

Sie sind mit ihm nochmal an Orte gefahren, die er geliebt hat – bei ihm war das z. B. das Meer. Viel Nähe, schöne gemeinsame Zeit, Lieblingsorte, Lieblingsrituale, all das, was dem Hund Freude gemacht hat. Vielleicht gibt es bei deiner Hündin auch Dinge, bei denen du weißt: Da strahlen ihre Augen immer besonders.

Was ich außerdem mitgenommen habe: Hunde zeigen oft erstaunlich ehrlich, wenn etwas nicht mehr geht oder etwas zu anstrengend/schmerzhaft wird. Deshalb würde ich wahrscheinlich eng mit der Tierärztin schauen, welche Möglichkeiten es palliativ und fürs Schmerzmanagement gibt, damit die Zeit möglichst lebenswert bleibt.

Und wenn eure TÄ nach der schweren ersten OP und der Streuung von einer weiteren OP abrät, würde ich persönlich vermutlich Vertrauen in diese Einschätzung haben.

Ich wünsche euch von Herzen noch möglichst viele schöne, ruhige und glückliche Momente miteinander ❤️
 
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Ina
15. Juni 20:47
Es tut mir leid, dass dein Hund so schlimm erkrankt ist! Ich kann dir gut nachempfinden, wie es da einem den Boden unter den Füßen wegzieht.
Meine erste Hündin Katy ist mit 15 Jahren an einem Lungentumor erkrankt, auch gestreut. Eine OP war indiskutabel.
Man hat ihr wenig angemerkt und sie hat dann noch gut 6 Monate gelebt. Ohne Einschränkungen oder auffällige Beschwerden. Wir haben eine schöne Zeit gehabt und ich habe den Schwerpunkt darauf gelegt, dass es ihr so gut wie Möglich geht. Warum keine Würstchen, wenn sie die möchte? Auf die langfristigen Folgen kam es nicht mehr an.
Ich wünsche dir ein gutes Herz bei deinen Entscheidungen!
 
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Sylvia
15. Juni 20:54
Ich habe versucht meinen totkranken Hunden, jeden Tag ein schönes Erlebnis zu ermöglichen. Einer meiner Hunde hat es sogar „angefordert“. Nochmal eine bestimmte Strecke gehen, nochmal mit zum Agility um nur noch Leckerlis abzustauben, nochmal stundenlang bei Regen in einem Mauseloch graben, usw.
 
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W
16. Juni 06:48
Wenn du dafür sorgt das es dein Hund solange wie es geht gut hat und Glücklich ist weißt du schon was du machen kannst. Wichtig ist aber auch das du dich selbst nicht vergisst. Helfen kannst du nur wenn es dir auch gut geht!
 
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Petra
16. Juni 08:00
Wir haben uns an eine Tierheilpraktikerin gewandt.
Sie hat die Hündin meines Bruders mit verschiedenen Heilpilzen, artemisia Annua… behandelt, bzw. Uns für Trixi einen Therapieplan geschrieben.
Sie bekam die Sachen bis zu ihrem letzten Tag. Niemand hat geglaubt, dass sie noch über ein Jahr so gut leben kann.
Zum Schluss hatte sie dann wassereinlagerungen im Bauch, ab da ging’s rapide bergab und wir haben sie erlöst.
Was meine Hunde alle lieben, ist die ohrmassage nach TT, diese bekam Trixi natürlich auch.
Ich denke jeder Hund will einfach immer dabei sein.
Meine Hündin liebte Wasser, ich fuhr mit ihr regelmäßig an eine schöne Wasserstelle…
Was macht denn dein Hund gerne?
 
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Sabine
16. Juni 11:32
Hallo, mein erster Hund , ein Yorkshire , hatte im Alter alles Mögliche , fing mit Nierenproblemen an , was sich noch mit entsprechendem Futter regulieren ließ. Dann war aber die Leber nicht mehr in Ordnung, es wurden Hodentumore festgestellt und er hatte Herzgeräusche . Mit dem Tierarzt habe ich dann besprochen, dass keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden. Keine OP , die der Hund mit Sicherheit nicht gut verkraftet hätte, kein übel schmeckendes Futter gegen die Leberprobleme , nicht noch mehr Medikamente, die Nebenwirkungen haben.
Ich habe mich ganz daran orientiert, was Leo gerne mag und ihm gut tut. Das Futter, das er gerne frisst, Leckerlis, spazieren gehen wenn er es wollte , ansonsten Garten.... Es ging Leo noch eine ganze Weile recht gut und für mich war es schön und hilfreich ihm auf diese Art noch ganz viel Gutes tun zu können .
Deine Tierärztin wird wissen was man unterstützend an Medikamenten geben kann z.B. Schmerzmittel.
Ich hatte damals auch ein Gespräch mit meinem Tierarzt, in dem ich gebeten hatte, dass er mir hilft zu entscheiden, wann es Zeit ist Leo zu erlösen (der Arzt wäre auch zu mir nach Hause gekommen). Das war beruhigend für mich. (Letztendlich habe ich aber selbst gemerkt wann Leos Zeit gekommen war. Er konnte ohne Tierarzt bei mir zuhause Hause sterben und ich war bei ihm.)
Die nächste Zeit ( wie lange das ist , ist schwer vorher zu sagen ) wird sicher nicht einfach . Versuch deine Gedanken auf das Schöne/Positive zu fokussieren.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut. Du schaffst das. Aus Liebe kann man unfassbar viel.