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Debbie
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zuletzt 24. Okt.

Stubenreinheit beim Tierschutzhund

Ich hab vor ca. 7 Wochen einen Zweithund aus Rumänien adoptiert und wir haben so ein paar Problemchen mit der Stubenreinheit.

Wir waren die ersten 2 Wochen in einem Ferienhaus mitten im nirgendwo zum ankommen und vergesellschaften, da hat er ganz selten - vielleicht 2..3 mal reingemacht, die erste Nacht nicht mitgezählt. Jetzt wo wir wieder zuhause sind - städtische Lage - pinkelt er ständig rein. Mittlerweile schafft er es morgens und vor der letzten Runde gegen Mitternacht meistens nicht rein zu pieseln, aber vor der Mittags- und Abendrunde pinkelt er jedes Mal kurz bevor wir los gehen.

Mittlerweile trägt er eine Rüdenwindel, die sich aber dummerweise öfters mal zur Seite schiebt 🙄 Ist natürlich auch keine Dauerlösung.

Meine Hündin hat damals ca. 2 Wochen gebraucht um stubenrein zu werden. Bei ihr lag es aber eher daran, dass sie sich nicht getraut hat draußen zu machen und irgendwann ging es halt nicht mehr einzuhalten. Ich vermute bei ihm ist es der Stress und die ganzen Veränderungen, aber mittlerweile hat er sich ja gut an die meisten Geräusche und Gassi gewöhnt, da müsste es doch langsam mal nachlassen oder?

Letzte Woche von Donnerstag Abend bis Sonntag Nachmittag war meine Mutter da, da hat er Freitag und Samstag nicht einmal rein gepinkelt. Kaum war sie weg, ging es wieder los. Den Zusammenhang versteh ich auch nicht ganz - das war das erste mal dass sie uns besucht hat und generell der erste Besuch seit er da ist.

Zu lange Abstände zwischen den Gassigängen kann es auch nicht sein, meistens liegen etwa 4 Stunden dazwischen, aber selbst wenn wir früher gehen, macht er rein.

Wenn er kacken muss macht er sich bemerkbar, aber nicht wenn er pinkeln muss - jedenfalls nicht dass ich irgendwas bemerkt hätte.

Er pinkelt auch ganz normal draußen.

Er ist jetzt anderthalb Jahre alt.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie lange hat es gedauert bis euer Tierschutzhund stubenrein war?
 
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Fiona &
21. Okt. 15:13
Ich würde keinesfalls Pinkelmatten hinlegen. Er sollte überhaupt nicht mehr drinnen pinkeln.
Da stimm ich zu. Das dann wieder abzugewöhnen kann auch schwer werden.
Kuromi hatte bei den Vorbesitzern ein Katzenklo auf dem Balkon und ich habe dann bestimmt so 1,5 Wochen gebraucht um sie stubenrein zu bekommen.
Weil sie es halt gewohnt war, drinnen machen zu dürfen.

Kann ich also nur von abraten.

Das schafft nur Bequemlichkeit für den Besitzer, bringt dem Hund aber auf lange Sicht nix
 
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Viktoria
21. Okt. 15:21
Unsere Hündin aus dem Tierschutz hat auch ziemlich lange gebraucht. Wir haben sie mit ca 6 Monaten bekommen, ca 2 Monate haben wir gebraucht um mehr oder weniger Stuben rein zu werden. Dann gab es trotzdem immer wieder patzer, wenn wir irgendwo auf Besuch waren, war sie total aufgeregt und hat vor Aufregung rein gemacht (meine Vermutung). Dann meinten wir sie ist endlich soweit, hat sie wieder angefangen, auf das Sofa, auf ihren Schlafplatz, wir dachten schon sie hat eine blasen Entzündungen oder ähnliches, nein. Keine Ahnung wo Ran es entgültig lag. So richtig rein war sie nach ca 3-4 Monaten.
 
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Viktoria
21. Okt. 15:23
Er pinkelt meistens an sein eigenes Hundezelt, wo er immer drin schläft, oder direkt davor / daneben. Das ist der nächste Punkt den ich nicht verstehe. Dachte auch immer Hunde pinkeln nicht in ihr Revier.
Blasenentzündung? Evtl
 
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Jochen
21. Okt. 15:57
Ich könnte mir vorstellen, dass es Stresspinkeln ist. Gerade vor dem Spaziergang: die Aufregung steigt und dann pinkelt er. Von dem sein "Revier nicht beschmutzen" würde ich mich schnell lösen. Vielleicht ist es vor lauter Stress und Unsicherheit noch gar nicht sein Revier. Ich denke, dass er noch gar nicht angekommen ist. Pinkeln wird dann zur Selbstberuhigung eingesetzt. Das ist gar nicht so selten. Aus eigener Erfahrung bring Ruhe ins ganze System. Ich hatte mal einen solchen Fall. Da hat nur eins geholfen: auf die Couch und lesen. Fernseher, Krach in der Küche....alles war zu viel. Der Hund musste langsam daran gewöhnt werden. Ich würde komplett von vorne anfangen und vor allem das Signal "Gassi" auflösen. Das haben aber andere schon toll beschrieben. Edit: das Stresspinkeln war bei mir nach 2 Wochen vorbei. Ich hatte Urlaub und habe in der Zeit, die Geräusche eines normalen Haushalts langsam aufgebaut.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass es beim Besuch der Mutter besser war, weil der Hund vielleicht nicht so stark im sozialen Beobachtungsfokus stand, weil Debbie mit der Mutter "beschäftigt" war.
Zu viel Ansprache/Beachtung stresst manche Hunde auch gerade in der Eingewöhnungszeit.
 
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Debbie
21. Okt. 15:57
Die Pipi-Matten hatte ich mal für meine Hündin - sie hat den Sinn nicht verstanden und hält sie für Spielzeug. Die zerfetzt sie sobald sie auf dem Boden liegen, wäre schon allein deshalb keine Option.

Die Ersthündin Reina mag er, an die Stadt hat er sich gut gewöhnt. Klar gibt es noch Situationen die ihm suspekt sind - wie vorbeifahrende Busse oder Regenschirme - er macht aber keinen stark gestressten Eindruck auf mich.

Das Wochenende war schon anstrengend für ihn. Zweimal war ich alleine kurz weg, dann war ich mit Reina kurz weg. Solange hat dann meine Mutter aufgepasst.

Abgesehen davon, das einzige was anders war als sie da war, was das er nie ganz allein war. Er war noch nie allein in der Wohnung, aber ich nehme ihn jetzt nicht mit ins Bad.

Das Konzept hat er schon verstanden, im Ferienhaus ging es ja auch.

Körperlich ist es denke ich nicht. Er hält ja auch nachts ein und macht auch nicht alle paar Minuten. Es muss stress bedingt sein, ich weiß nur nicht genau was ihn so stresst.

Er hat mittlerweile aufgehört direkt vor die Tür oder in unserer Straße zu machen und am Tor hat er letztens einen anderen Hund angebellt, also glaub ich schon, dass er das so langsam als sein Revier ansieht.
 
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Tanja
21. Okt. 16:45
Mit meinen habe ich das so gemacht, jede 1 1/2 Stunden raus bis sie sich erleichtert haben und dann wieder rein. Das letzte mal war ich immer so gegen 23.30 Uhr mit denen draußen. Hat immer gut funktioniert die Methode 🫶
 
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Tina
21. Okt. 16:48
Ich könnte mir auch vorstellen, dass es beim Besuch der Mutter besser war, weil der Hund vielleicht nicht so stark im sozialen Beobachtungsfokus stand, weil Debbie mit der Mutter "beschäftigt" war. Zu viel Ansprache/Beachtung stresst manche Hunde auch gerade in der Eingewöhnungszeit.
Oh, das ist ein sehr guter Gedanke. Ich habe den Text falsch interpretiert und dachte, dass nur die Mutter anwesend war. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.....
 
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Frau
21. Okt. 17:03
Wirkt er denn gestresst, wenn du dich fertig machst und er dann pinkelt?
Meine Tierschutz-Memphis hat ewig gebraucht, um stubenrein zu werden. Sie hat vorher im Zwinger gelebt und für sie war es einfach ganz normal überall hinzupinkeln. Sie war dabei das Gegenteil von gestresst. Ist entspannt vom Sofa gehüpft, hat auf den Boden gepinkelt und sich dann zurück aufs Sofa gechillt.
Geholfen hat wirklich nur mindestens alle zwei Stunden bzw. nach dem Wachwerden und Spielen sofort rauszugehen und die Zeiten sehr langsam zu strecken.
 
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Debbie
21. Okt. 17:10
Wirkt er denn gestresst, wenn du dich fertig machst und er dann pinkelt? Meine Tierschutz-Memphis hat ewig gebraucht, um stubenrein zu werden. Sie hat vorher im Zwinger gelebt und für sie war es einfach ganz normal überall hinzupinkeln. Sie war dabei das Gegenteil von gestresst. Ist entspannt vom Sofa gehüpft, hat auf den Boden gepinkelt und sich dann zurück aufs Sofa gechillt. Geholfen hat wirklich nur mindestens alle zwei Stunden bzw. nach dem Wachwerden und Spielen sofort rauszugehen und die Zeiten sehr langsam zu strecken.
Eigentlich nicht, aber es ist schon auffällig, dass er fast immer genau vor dem Gassi gehen pinkelt.
 
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Bettina
21. Okt. 17:20
Wie reagiert ihr, wenn er drinnen macht? Vielleicht bekommt er dann zu viel Aufmerksamkeit?
Bei unserem (als er Welpe war) wortlos weggemacht. Als er draußen dann gemacht hat, in den höchsten Tönen gelobt und alles ganz ganz toll gefunden….
Sonst habe ich da leider auch keine Idee..