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Sofia
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Anzahl der Antworten 70
zuletzt 6. Mai

Stubenreinheit Junghund - Frage

Hallo zusammen, mein Toypudel 8 Monate alt ist leider noch nicht stubenrein. Wir haben die ersten Wochen als er bei uns war jede Möglichkeit genutzt um mit ihm rauszugehen (anfangs war er auch noch ängstlich). Trotz 2 festen Mahlzeiten aktuell (7:30-8:30 Uhr und 13-14 Uhr) ist der Stuhlgang unterschiedlich. Wir sind schon immer, und gehen auch immernoch direkt nach dem fressen raus (und zwischendrin nach Schläfchen etc.) Meistens macht lässt er Urin, manchmal auch nicht..mit dem Kot ist das ähnlich. Demnach muss er meist eine Stunde später oder auch manchmal 2,3 Stunden später oder garnicht. Leider hat sich die Häufigkeit vom Urin lassen nicht reduziert, weshalb er immer noch 10 mal am Tag (inkl. Nacht) mindestens Urin lässt (sind im Homeoffice, jedoch trotz allem in den Fällen manchmal in Telefonaten etc..) Wir schaffen es leider nur aktuell nicht jeden Tag 10 mal oder mehr mit ihm rauszugehen, sowie abzuschätzen wann er muss und wann nicht. Wir haben für die Zwischenfälle eine Welpenunterlage an die Eingangstür gelegt um die Urinlaken in der Wohnung zu reduzieren. Das hat er mittlerweile begriffen und er geht, wenn er zwischendrin muss, dahin - was für uns schon einmal eine Erleichterung ist, da wir nicht gefühlt jede Stunde den Boden wischen müssen. Ärztlich haben wir verschiedenes abklären lassen - da ist alles super, er hat nichts. Wenn wir zum Beispiel bei der Familie sind kann es vor Aufregung auch mal sein, dass er am Tag 15 mal oder mehr Pippi machen muss - da kommt man mit dem rausgehen einfach nicht hinterher… Habt ihr Tipps? 🥴 - bei den meisten hat sich es wohl nach der Zeit gelegt und der Urindrang nahm automatisch ab - bei uns leider nicht.. Wie lang hat es bei eurem Hund gedauert?
 
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Daniela
5. Mai 17:45
Das hatte unser rüde auch. Draußen nur rumgeschnüffelt, alles mögliche fressen wollen und er hat sich absolut nicht gelöst. Die Runde konnte noch so groß sein.
Auch 10 mal am Tag. Kaum waren wir drin und ich hab meine Jacke ausgezogen, hat er gepinkelt. Wirklich jedes Mal!

Dann haben wir folgendes gemacht und er war innerhalb von 1 Woche komplett stubenrein:
Raus, auf die Straße (nicht auf den Bürgersteig denn da riecht es zu interessant) ohne zu quatschen oder groß gehen. Einfach nur „Snow pipi“. Gewartet. Bin dann wirklich maximal 10
Meter hin und zurück. Bis er sich gelöst hat. Nach dem lösen dann MEEEEEEGA PARTY, loben loben loben, tolles Leckerchen „super pipi“. Und direkt wieder rein.
Das ganze dann 2 Tage. Nur das.

Ab dem 3. Tag dann nachdem (!) er pipi gemacht hat eine schöne große Runde gegangen.

Wir haben das Glück in einer ruhigen privatstrasse zu wohnen. Da ist auf der Straße Nix los.
 
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Daniela
5. Mai 17:50
Hallo liebe Marie, vielen Dank für die Rückmeldung! Also tatsächlich macht er draußen eigentlich immer - nur macht er quasie bzw. Muss er soo oft, dass ich garnicht immer hinterher komme und er dann in die Wohnung zwischendurch macht (deshalb die Lösung mit der Welpenunterlage) Wir hatten es auch eine ganze Zeit ohne aber waren nur immer und immer wieder am wegwischen und die 🧦 wechseln 🫤🤣. Wie hast du bei deinem Hund reagiert, wenn er die erste Zeit reingemacht hat? Eine Box hat der kleine Mann, er legt sich aber lieber in sein Körbchen oder auf den Boden. Nachts geht er gerne in seine Box. Wir haben ihn wenn er tagsüber hasenwild war und nicht zur Ruhe kam (was jetzt aber eigentlich nicht mehr oft passiert - er kommt schon ganz gut zur Ruhe) in die Box gepackt was er überhaupt nicht gut fand, er hat nur gekratzt und das ganze Haus zusammengeschrien und gebellt - freiwillig nachts geht er wie gesagt gerne rein 🤔🫤 Habe auch überlegt so einen „Laufstall“ zu holen und ihn darüber etwas zu kontrollieren (Pippi machen), das findet er vielleicht angenehmer.. Ich freue mich, wenn Du mehr von deiner Erfahrung teilst ☀️
Ach sorry das hatte ich leider nicht gelesen.
Ich dachte ihr hättet das gleiche Problem wie wir gehabt haben. Dass der Hund sich draußen nicht löst.
 
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Sonja
5. Mai 21:49
Hallo Wir haben einen Labrador Welpen von 13 Wochen und ich muss sagen ja anfangs sind wir mehr Gassi als zu Hause gewesen. Wir haben eine Liste gemacht wann wir gefüttert haben und wann wir Gassi waren und mit welchem Ergebnis das hat uns sehr geholfen eine Art rutine zu entwickeln. Ich würde im härte Fall alle 2 Stunden raus. Die Pippi Unterlagen sind nicht gut damit machst du es euch unnötig schwer. Hunde kommen mit ca. 8 Monaten in die Pubertät was zu trainingsrückfällen und d ausprobieren führen kann. Gebt nicht auf ,trainiert weiter . Ich würde Ihm 3 Stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr zu fressen und trinken geben um die nacht zu kontrollieren. Ihr schafft das mit viel Liebe und Geduld ansonsten zum Profi
Dein "Vorschlag" zig Stunden nichts zu trinken zu geben ist schlichtweg ein grober Verstoss gegen das Tierschutzgesetz ..... (Einem Kind gibt man ja auch nicht zig stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr zu trinken, damit es nicht ins Bett macht...)....
 
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Daniela
6. Mai 07:38
Hallo Wir haben einen Labrador Welpen von 13 Wochen und ich muss sagen ja anfangs sind wir mehr Gassi als zu Hause gewesen. Wir haben eine Liste gemacht wann wir gefüttert haben und wann wir Gassi waren und mit welchem Ergebnis das hat uns sehr geholfen eine Art rutine zu entwickeln. Ich würde im härte Fall alle 2 Stunden raus. Die Pippi Unterlagen sind nicht gut damit machst du es euch unnötig schwer. Hunde kommen mit ca. 8 Monaten in die Pubertät was zu trainingsrückfällen und d ausprobieren führen kann. Gebt nicht auf ,trainiert weiter . Ich würde Ihm 3 Stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr zu fressen und trinken geben um die nacht zu kontrollieren. Ihr schafft das mit viel Liebe und Geduld ansonsten zum Profi
3 Stunden vor dem schlafen gehen nichts mehr trinken?
Also ICH würde das nicht machen. Unser Hund putzt sich vor dem einschlafen gern mal und anschließend trinkt er ordentlich. Trinken ist ja ein Grundbedürfnis und den Napf absichtlich wegstellen find ich persönlich nicht ok!
 
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Ira
6. Mai 11:04
Ist das echt so ungewöhnlich? Milo bekommt von Anfang an sein Futter morgens und abends spätestens um 18.00 Uhr. Um 19.00 Uhr schläft er dann oder, wenn er noch nicht zu Hause ist, fordert er ein, dass er heim möchte. Wenn wir ihn mittags füttern würden, wäre die Pause bis zur Morgenmalzeit riesig. Intervallfasten beim Hund hab ich noch nie gehört.
Intervallfsten ist für Hunde was ganz natürliches. Ich habe schon vor 30 Jahren Hunde gehalten,da war es ganz normal dass man die nur 1 mal täglich gefuttert hat und dann gab es nur noch was zum knabbern. Heute kriegen meine Hunde das Futter auch morgens und mittags , abends wenn überhaupt dann nur was kleines zum knabbern. Es funktioniert bei uns sehr gut, die haben keine Heißhunger attacken, einmal satt gefressen, kann ich hier so viel Futter stehen haben, die würden es eh links liegen lassen.
 
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Kerstin
6. Mai 12:27
Intervallfsten ist für Hunde was ganz natürliches. Ich habe schon vor 30 Jahren Hunde gehalten,da war es ganz normal dass man die nur 1 mal täglich gefuttert hat und dann gab es nur noch was zum knabbern. Heute kriegen meine Hunde das Futter auch morgens und mittags , abends wenn überhaupt dann nur was kleines zum knabbern. Es funktioniert bei uns sehr gut, die haben keine Heißhunger attacken, einmal satt gefressen, kann ich hier so viel Futter stehen haben, die würden es eh links liegen lassen.
Das kannst bei einem Labbi nicht machen. Der frisst, bis er platzt.
 
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Maria
6. Mai 12:49
Das kannst bei einem Labbi nicht machen. Der frisst, bis er platzt.
Ist vielleicht eine Frage der Gewohnheit. Meine Jüngste ist auch ein krasser Staubsauger. Würde ich sie lassen, würde sie auch den ganzen Tag fressen und zwischendurch auf das Fressen warten. Genau darum habe ich die Anzahl der Mahlzeiten und jetzt auch die Zeiten angepasst. Sie ist viel entspannter, weil sie nicht mehr den halben Tag wartet.

Letztendlich sollte man es doch einfach so machen, wie es für den eigenen Hund passt. Wenn drei Mahlzeiten passen, warum halt nicht.

Um zu verstehen , ob es passt oder nicht, muss man sicher die gesamte Tagesstruktur anschauen.
 
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Kerstin
6. Mai 12:58
Ist vielleicht eine Frage der Gewohnheit. Meine Jüngste ist auch ein krasser Staubsauger. Würde ich sie lassen, würde sie auch den ganzen Tag fressen und zwischendurch auf das Fressen warten. Genau darum habe ich die Anzahl der Mahlzeiten und jetzt auch die Zeiten angepasst. Sie ist viel entspannter, weil sie nicht mehr den halben Tag wartet. Letztendlich sollte man es doch einfach so machen, wie es für den eigenen Hund passt. Wenn drei Mahlzeiten passen, warum halt nicht. Um zu verstehen , ob es passt oder nicht, muss man sicher die gesamte Tagesstruktur anschauen.
Durch einen genetischen Fehler haben viele Labbis kein Sättigungsgefühl.
 
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Ira
6. Mai 13:47
Das kannst bei einem Labbi nicht machen. Der frisst, bis er platzt.
😆 😅
Ich meine nur, dass es auch so funktionieren kann. Ich denke aber genauso das futtern wie auch die Erziehung ist mehr Kunst als ne Wissenschaft, da muss man halt gucken was passt.
 
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Anita
6. Mai 16:52
Es ist einfach bei jedem Hund individuell. Mir wurde auch gesagt mit 4 Monaten noch nicht stubenrein ginge ja gar nicht. Ja hilft ja nichts. Macht einem nur zusätzlich Stress. Mit 6 klappt es an den meisten Tagen. Und wenn es doch mal zu dringend ist, ist einmal putzen immer noch was anderes als 10.

Hätte ich keine Freundin gehabt, die mir erzählt, dass es bei ihnen bis zum 11 Monat gedauert hat, wäre es auch noch schwierig gewesen. Und trotzdem verzweifelt man iwann einfach. Wenn man jeden ach so tollen Trick versucht hat.

Vor dem Hund habe ich auch gedacht alle eineinhalb Stunden easy.
Und was war. Teilweise keine 10 Minuten.

Und auch sowas wie "nach dem Spiel sofort raus" hilft nur wenn er nicht beim Spiel schon 3 mal macht. ( Also klar geht man dann trotzdem jedes Mal noch raus..)