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Sofia
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zuletzt 6. Mai

Stubenreinheit Junghund - Frage

Hallo zusammen, mein Toypudel 8 Monate alt ist leider noch nicht stubenrein. Wir haben die ersten Wochen als er bei uns war jede Möglichkeit genutzt um mit ihm rauszugehen (anfangs war er auch noch ängstlich). Trotz 2 festen Mahlzeiten aktuell (7:30-8:30 Uhr und 13-14 Uhr) ist der Stuhlgang unterschiedlich. Wir sind schon immer, und gehen auch immernoch direkt nach dem fressen raus (und zwischendrin nach Schläfchen etc.) Meistens macht lässt er Urin, manchmal auch nicht..mit dem Kot ist das ähnlich. Demnach muss er meist eine Stunde später oder auch manchmal 2,3 Stunden später oder garnicht. Leider hat sich die Häufigkeit vom Urin lassen nicht reduziert, weshalb er immer noch 10 mal am Tag (inkl. Nacht) mindestens Urin lässt (sind im Homeoffice, jedoch trotz allem in den Fällen manchmal in Telefonaten etc..) Wir schaffen es leider nur aktuell nicht jeden Tag 10 mal oder mehr mit ihm rauszugehen, sowie abzuschätzen wann er muss und wann nicht. Wir haben für die Zwischenfälle eine Welpenunterlage an die Eingangstür gelegt um die Urinlaken in der Wohnung zu reduzieren. Das hat er mittlerweile begriffen und er geht, wenn er zwischendrin muss, dahin - was für uns schon einmal eine Erleichterung ist, da wir nicht gefühlt jede Stunde den Boden wischen müssen. Ärztlich haben wir verschiedenes abklären lassen - da ist alles super, er hat nichts. Wenn wir zum Beispiel bei der Familie sind kann es vor Aufregung auch mal sein, dass er am Tag 15 mal oder mehr Pippi machen muss - da kommt man mit dem rausgehen einfach nicht hinterher… Habt ihr Tipps? 🥴 - bei den meisten hat sich es wohl nach der Zeit gelegt und der Urindrang nahm automatisch ab - bei uns leider nicht.. Wie lang hat es bei eurem Hund gedauert?
 
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Sonja
4. Mai 10:47
Auf Diabetes ( alle Typen) auch getestet...🤔 Bei Pudel ist Diabetes genetische RassePrädispositon ( also Rassetypische Krankheit), dazu kommt noch das kleine/kleinere Hunde ganz allgenein anfälliger für Diabetes sind als grössere. Also falls noch nicht getestet auf jeden fall testen lassen ! Das zweite was hier etwas unklar ist: pinkelt er ( also macht eine grössere Pfütze) , oder markiert er nur (also ein paar tropfen/spritzer) . Gibt auch Hunde die im Haus/Wohnung markieren. Wenn es narkieten ost, ist es normal das er auf jedem Spaziergang xy-mal pinkelt, ganz egal ob 10x oder 3x am Tag rausgehst, besonders im pubertätsalter wo er ja gerade mitten drin steckt. Des weiteren besorge dir Enzymreiniger , bekommst z.B.bei Fressnapf etc., den spraysr nsch dem aufwischen der "Missgeschicke" drüber. Enzymreiniger neutralisieren Gerüche, andere Reiniger/Hausmittel wie z.B. Essig überdecken gerüch nur resp. neutralisueren nocht vollständig, also auch wenn wir nichts riechen, riechen es die Hunde dennoch. Rionnag war ungefähr mit knapp 7 Monate stubenrein.
 
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Anita
4. Mai 13:47
Eine kleine Korrektur. Dass die Fütterung morgens und abends besser ist und der Magen zu tun haben sollte ist nicht korrekt. Gerne mal nach Studien suchen (z.B. dog aging project). Hier eine kurze Zusammenfassung, wobei natürlich auf Alter und den allg Gesundheitszustand geachtet werden sollte.
Auf welchen Zeitraum bezieht sich denn die Fastenphase? Habe auch schon gelesen, dass man das bei ausgewachsenen Hunden 1x pro Woche machen könne, bzw dass manche auch nur einen halben Tag machen.

Gleichzeitig hatte ich überlegt ab dem 6. Monat langsam das Mittagessen auszuschleichen auf dann nur noch morgens und abends. Weniger würde sie auch gar nicht schaffen, bei zu langer Pause kommt das leerer Magen Übergeben.
Nun habe ich dann aber auch gelesen, dass viele bei kleinen Hunden bei 3 Portionen bleiben, besonders bei aktiven oder zumindest im Junghundealter, damit zB der Blutzuckerspiegel nicht zu stark sinkt.
 
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Maria
4. Mai 14:53
Auf welchen Zeitraum bezieht sich denn die Fastenphase? Habe auch schon gelesen, dass man das bei ausgewachsenen Hunden 1x pro Woche machen könne, bzw dass manche auch nur einen halben Tag machen. Gleichzeitig hatte ich überlegt ab dem 6. Monat langsam das Mittagessen auszuschleichen auf dann nur noch morgens und abends. Weniger würde sie auch gar nicht schaffen, bei zu langer Pause kommt das leerer Magen Übergeben. Nun habe ich dann aber auch gelesen, dass viele bei kleinen Hunden bei 3 Portionen bleiben, besonders bei aktiven oder zumindest im Junghundealter, damit zB der Blutzuckerspiegel nicht zu stark sinkt.
Ich würde ausprobieren, wie es für deinen Hund am besten ist. Wir haben daran ziemlich lange rumgedoktert.

Nach Natural Dogmanship würde man einmal am Tag nach der “Jagdrunde” mit Futterbeutel füttern und einen Fastentag pro Woche einlegen. Zumindest war es mal so.

Weil ich zwei Senioren und eine sehr aufgeregte Hündin mit Futterthema habe und Medis verteilen muss, füttere ich zweimal. Eigentlich haben sie morgens gegen 6:30 und gegen 16:00 Uhr das Futter 50:50 bekommen. Aus pragmatischen Gründen musste ich aber umstellen. Morgens gibt es eher einen Snack, den ich auf der Wiese verteile und die Hauptmahlzeit bekommen sie nach der großen Runde. Die ist immer gegen Mittag. Danach ist aber auch Feierabend und es geht maximal zum Pipimachen in den Garten. Kekse gibt es, wenn überhaupt, auch nur auf der großen Runde.

Seit wir es so machen, zeigt Elisa weniger Uebersprungshandlungen und wir haben keine Probleme mehr mit Sodbrennen. Für uns passt es also gut.
 
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Maria
4. Mai 15:03
Das der Magen zu tun haben sollte hab ich nicht geschrieben! Hier ist von einem 8 Monate alten Hund die Rede! Wozu braucht er Intervallfasten ? Und,wie da auch steht ist es nur bedingt !!vom Menschen auf den Hund übertragbar. Selbst viele Hunde die früh und Abends Futter bekommen erbrechen nüchtern am Morgen! Gesund ist das sicher nicht!
Jeder muss ja für sich und seinen Hund das passende finden. Meine 16jaehrige Omi, die in ihrem Leben als Vermehrerhuendin sicher nicht regelmäßig gefüttert worden ist und bei der Beschlagnahmung total abgemagert war, hat mit “Intervallfasten” keine Probleme.

Wir hatten mit drei Mahlzeiten sehr viel mehr Probleme, sowohl Magen-Darm als auch Aufregung. Zu dieser Zeit bin ich mit meinen auch bis zu 10 Mal am Tag vor die Tür gerannt, z.T. vier Mal kurz hintereinander.

Was gesund ist und was nicht, recherchiere ich lieber in der Fachliteratur, als in einem Hundeforum, in dem gefühlt jeder zweite Thread zum Thema Magen-Darm-Probleme erstellt wird. 😉
 
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Marie
4. Mai 16:22
Jeder muss ja für sich und seinen Hund das passende finden. Meine 16jaehrige Omi, die in ihrem Leben als Vermehrerhuendin sicher nicht regelmäßig gefüttert worden ist und bei der Beschlagnahmung total abgemagert war, hat mit “Intervallfasten” keine Probleme. Wir hatten mit drei Mahlzeiten sehr viel mehr Probleme, sowohl Magen-Darm als auch Aufregung. Zu dieser Zeit bin ich mit meinen auch bis zu 10 Mal am Tag vor die Tür gerannt, z.T. vier Mal kurz hintereinander. Was gesund ist und was nicht, recherchiere ich lieber in der Fachliteratur, als in einem Hundeforum, in dem gefühlt jeder zweite Thread zum Thema Magen-Darm-Probleme erstellt wird. 😉
Na da ist doch gut !
Wenn's für euch passt!
 
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Karin
4. Mai 17:27
Wenn es um die reine Fütterung geht würde ich im 1. Jahr sogar 3x ne kleinere Portion anbieten als 1 oder 2 große. Wir hatten Roxy mit 2 Jahren nur 1x morgens gefüttert, wurde uns so empfohlen, und nachts entwickelte sie Sodbrennen weil der Magen leer war. Also haben wir sowohl das Futter als auch die Zeiten wieder umgestellt und angepasst, nun passt alles. Ich denke es ist vieles machbar sofern der Hund damit klar kommt. 🤷‍♀️
Stuhlgang hat sie maximal 2x täglich.
 
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Marie
4. Mai 17:57
Wenn es um die reine Fütterung geht würde ich im 1. Jahr sogar 3x ne kleinere Portion anbieten als 1 oder 2 große. Wir hatten Roxy mit 2 Jahren nur 1x morgens gefüttert, wurde uns so empfohlen, und nachts entwickelte sie Sodbrennen weil der Magen leer war. Also haben wir sowohl das Futter als auch die Zeiten wieder umgestellt und angepasst, nun passt alles. Ich denke es ist vieles machbar sofern der Hund damit klar kommt. 🤷‍♀️ Stuhlgang hat sie maximal 2x täglich.
Wir füttern heute noch 3 x täglich,Vanja ist 6 Jahre alt und ein kleiner Hund !
Vorher bei 2 x hatte sie Probleme mit der BSD und auch Sodbrennen!
Seid der Umstellung ist alles prima !
 
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Sofia
4. Mai 19:34
Jeder muss ja für sich und seinen Hund das passende finden. Meine 16jaehrige Omi, die in ihrem Leben als Vermehrerhuendin sicher nicht regelmäßig gefüttert worden ist und bei der Beschlagnahmung total abgemagert war, hat mit “Intervallfasten” keine Probleme. Wir hatten mit drei Mahlzeiten sehr viel mehr Probleme, sowohl Magen-Darm als auch Aufregung. Zu dieser Zeit bin ich mit meinen auch bis zu 10 Mal am Tag vor die Tür gerannt, z.T. vier Mal kurz hintereinander. Was gesund ist und was nicht, recherchiere ich lieber in der Fachliteratur, als in einem Hundeforum, in dem gefühlt jeder zweite Thread zum Thema Magen-Darm-Probleme erstellt wird. 😉
Mein Hund hat aufjedenfall nichts gegen 2 Mahlzeiten am Tag, er muss auch nicht erbrechen oderso, zwischendurch bekommt er auch mal Obst/Gemüse oder Lekkerlis - beim spazieren gehen und Pippi sowie großes Geschäft machen Draußen sowieso, der verhungert mir nicht 🥴😊

Habe auch gelesen das viele Hunde im Erwachsenenalter nur 1 Portion am Tag bekommen, das würde ich zum Beispiel auch nicht unbedingt machen, weil ich ja viel zuhause bin und öfter raus kann
 
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Lisa-Eileen
4. Mai 23:08
Denke, das ist verschieden. Meine Nachbarin hat eine Biber Yorkie Hündin. Die konnte schon über Nacht durchhalten wie sie als Welpe bei ihr eingezogen ist.
Ist meist auch normal nachts da dann durchgeschlafen wird, es geht aber ja um die Stubenreinheit und tagsüber.
 
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Lisa-Eileen
4. Mai 23:20
Auf welchen Zeitraum bezieht sich denn die Fastenphase? Habe auch schon gelesen, dass man das bei ausgewachsenen Hunden 1x pro Woche machen könne, bzw dass manche auch nur einen halben Tag machen. Gleichzeitig hatte ich überlegt ab dem 6. Monat langsam das Mittagessen auszuschleichen auf dann nur noch morgens und abends. Weniger würde sie auch gar nicht schaffen, bei zu langer Pause kommt das leerer Magen Übergeben. Nun habe ich dann aber auch gelesen, dass viele bei kleinen Hunden bei 3 Portionen bleiben, besonders bei aktiven oder zumindest im Junghundealter, damit zB der Blutzuckerspiegel nicht zu stark sinkt.
Bei kleinen Hunden ist der Kreislauf schneller durch, daher sollte man sie 2-3 mal füttern am Tag wegen dem Blutzucker.
Ist aber individuell, gibt auch welche denen einmal am Tag langt.
Da muss man gucken wie der eigene Hund aufs Futter reagiert.