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Fatma & Nora
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 71
zuletzt 16. Juni

Schwere bis gar keine Selbstregulation

Hallo zusammen 😊, unser Welpe (10 Wochen alt), ein Mischling aus Golden Retriever und Australian Shepherd dreht so gut wie an jedem Abend durch. Er bellt, schnappt (vor allem seinen Schwanz) springt hoch und kriegt sich nicht ein. Tagsüber ist er auch oft überdreht. Allerdings begleiten wir ihn da in sein Auslaufgitter mit einer Schleckmatte oder Futter. Danach geht es meist und er schläft ein. Nach 30 oder 45 min wach sein (tagsüber) zeigt er schon Übermüdung und dreht über. Und wir begleiten ihn wieder hinein usw.. Am Abend ist es aber am schlimmsten. Aktuell schläft er nachts in seiner Box. Auch da bekommt er was zum Schlecken. Aber bis er einschläft kratzt, bellt und jault er in der Box. Sowohl im Gitter als auch in der Box haben wir nur eine kleine Kuscheldecke und ein Seil zum Kauen. Wir schauen eigentlich, dass er nicht zu viel Input, aber viel Ruhe bekommt. Dennoch sind wir verzweifelt. Wir wissen, dass Welpen sich noch nicht selbst regulieren können, aber habt ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht? Können wir (noch) was anderes tun?
 
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Miriam
2. Juni 08:55
Ja, da nimmt dann schon viel mit an Wissen und vor allem fühlt man sich nicht alleine. Wir sind auch auf einer und haben da schon in den zwei Stunden was gelernt.
Das ist toll. Ein guter Trainer der zu euch passt ist so unglaublich viel wert. (Und echt schwer zu finden wenn man sich mal umhört. Wir hatten Glück)
 
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Fatma & Nora
2. Juni 08:58
Das ist toll. Ein guter Trainer der zu euch passt ist so unglaublich viel wert. (Und echt schwer zu finden wenn man sich mal umhört. Wir hatten Glück)
Das stimmt.
 
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Yvonne
2. Juni 09:34
Mein Hund hatte anfangs auch Probleme runter zu kommen, bzw der Grad zwischen "normal munter" und "überdreht" war extrem schmal.
Also erstmal: das wird schon. Ihr werdet einen Weg finden, der zu euch und eurem Welpen passt. 👍

Ich hab mich tagsüber entweder auf die Couch gesetzt oder davor, je nachdem ob er Nähe wollte oder nicht, und hab mich dort ruhig verhalten. (Ich wollte nicht, dass er als Welpe rauf und runter springt...) Er ist dann nach den ersten paar mal schnell runter gefahren und eingeschlafen. Vielleicht weil er auch gleich gemerkt hat: "Jetzt passiert nichts interessantes, dass ich verpassen könnte." (Abends wars halt das Bett statt die Couch.)

Für ein paar Minuten Anleinen hat sich bei uns auch bewährt. Vor allem Anfangs auf der Terasse meiner Eltern, er wäre sonst nur im Garten rumgelaufen, egal wie müde er war.... Nach spätestens 5 Minuten hat er geschlafen und ich hab die Leine wieder abgemacht.
Vielen Hunden hilft es auch, wenn man am Tisch sitzt und sich unterhält - bei meinem klappt das heute noch wunderbar. Beim Mittagessen ist immer Ruhe.

Beruhigt sich euer Welpe durch die Schleckmatte? Ich kenne durchaus Hunde, die Schlecken beruhigt, meiner wurde allerdings noch aufgeregter. Wir haben auf Empfehlung unserer Trainerin Buchenholz geholt - splittert nicht und ist weich genug für Welpenzähne. Er ist dann nach kurzer "Lernphase" die ersten Monate von sich aus immer hin zum kauen, wenn er zu aufgeregt wurde.

Manche Hunde mögen enge Bereiche auch nicht so gerne - für mich klingt es so, als würde bei euch der Welpenauslauf besser klappen als die Box. Warum probiert ihr den Auslauf nicht auch mal abends/nachts, anstelle der Box?
Und es ist teilweise ja schon recht warm und die Kuscheldecke, macht es noch wärmer. (Ihr hab ja auch einen Mix, ders normal eher kühl mag.)
Beim Welpenauslauf, hätte er auch mehr Platz immer wieder ein paar Meter zu einem kühlen Liegeplatz zu wandern. Mein Goldie ist von Anfang an im Sommer gerne mal vom Parkett im Schlafzimmer auf die Fliesen im Vorraum gewandert (er ist im Juli bei 35°C eingezogen...) Zur räumlichen Begrenzung hab ich alle anderen Türen geschlossen und er hat auch ohne Box gelernt wie er sich meldet, wenn er raus muss. (Einige Leute haben mir erklärt: "der wird nie Stubenrein....")

Fixe Ruhe Zeiten, haben sich bei uns auch bewährt. Und nach 20-30Minuten Wachphase, hab ich wieder eine Ruhepause eingelegt....

Ich hoffe, es war irgendwas dabei, das euch weiterhilft. Aber am wichtigsten: es gibt nicht die EINE richtige Lösung, jeder Hund ist anders....
 
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Aga
2. Juni 11:51
Ich kann nicht verstehen warum so viele eine Box nutzen und es auch noch ok finden wenn es nachweislich Tierschutzwiedrig ist und man den Hund dort einfach nicht einschließen darf….!
 
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Fatma & Nora
2. Juni 11:51
Danke für deine Nachricht. Wir haben tatsächlich gestern den Auslauf über Nacht gehabt. Und es war vieeel viel besser. Man lernt immer neu und mehr dazu. Er bekommt oft die Schleckmatte vor dem Schlafen und das tut ihm gut, also es pusht ihn nicht auf. Eher Kauartikel. Das bekommt er aber auch natürlich. Aber kurz.
Über den Tag fokussieren wir uns jetzt mehr zu Ruhe mit kleinen Deckentrainingseinheiten und begleiten ihn zum Schlaf nach seiner Wachphase. Und teilweise nehmen wir auch die Hausleine, wenn nötig.
 
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Sina
2. Juni 11:58
Ich kann nicht verstehen warum so viele eine Box nutzen und es auch noch ok finden wenn es nachweislich Tierschutzwiedrig ist und man den Hund dort einfach nicht einschließen darf….!
Das Problem ist halt, dass das einfach überall empfohlen wird, deshalb wird das meistens gar nicht hinterfragt, wie auch, wenn man Hundeanfänger ist und den Profis vertraut.

Es ist halt eine für den Menschen "einfache Methode: den Welpen zur Ruhe zu bringen.
Generell mögen es ja auch viele Welpen als Rückzugsort, aber eben nur wenn er freiwillig aufgesucht wird.

Das Resignieren in der Box, wenn wimmern und jaulen nichts bringen, setzen leider dann viele mit "zur Ruhe kommen" gleich.

Aber hier wurde ja jetzt sowieso Abstand von der Box genommen, was ich sehr befürworte, deshalb kann man das Thema finde ich auch nun ruhen lassen.
 
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Sanne
2. Juni 12:01
Meiner ist genau so. Leider hilft nur sie gezielt auszulasten und dann konsequent in die Ruhephase zu schicken. Dabei ist es wichtig den Hund zu ignorieren, ihm nichts zum Spielen zu geben und notfalls kannst du auch eine Hausleine drum machen. Versuche die Box für ihn positiv zu verknüpfen: leckerlis nur in der Box sowie knabberzeugs… wichtig ist nach jeder Runde/Aktivität ist Ruhe angesagt😊
 
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Lady
14. Juni 21:07
Ich kann dir nur von meiner Seite aus sagen ich habe meinen Welpen mit 12 Wochen bekommen und damals war das genauso alle anderen waren ruhig in seiner Box aber er ist das einzige durchgedreht es wird bisschen sich blöd an aber lass den bei euch schlafen es ist noch zu früh mit 10 Wochen Ihnen eine Box zu gewöhnen normalerweise sollten die erst mit 12 Wochen abgegeben werden
 
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Sebbi
14. Juni 22:34
Erstmal Glückwunsch zum neuen Familienmitglied! Mein erster Gedanke bei der Rassenkombination:
„Autsch, eine Fressmaschine auf Speed!“ 😳
Aber jeder Hund hat seinen eigenen Charakter, also keine Angst 😉

Welpenabgabe:
Also ich habe Sebbi mit Ende der achten Woche bekommen. Dass man bis zur 10. oder gar 12. Woche warten soll, habe ich noch nie gehört und es ist biologisch auch Quatsch. Laut Tierschutz-Hundeverordnung dürfen Welpen nach der vollendeten achten Lebenswoche abgegeben werden. Seriöse Züchter nutzen genau diese Zeit, weil da das wichtigste Zeitfenster für die Prägungsphase auf den Menschen und die Umwelt offen ist. Mit 12 Wochen hat man davon schon einen riesigen Teil verpasst.

Ausraster:
Sebbi hatte auch so seine „Ausraster“ (die typischen fünf Minuten). Wir haben das meistens einfach ignoriert. Wenn es mal länger andauerte, haben wir ihm ein Kauspielzeug gegeben oder ganz kleine Übungen mit Belohnung gemacht, um den Kopf sanft umzulenken. Nach mehreren Hunden an Erfahrung weiß man das irgendwann einzuordnen: Die kleinen Kacker lernen sich und ihre Grenzen halt erst noch kennen. Das Schwanzjagen ist bei eurem ein klares Ventil für den Stress am Abend – der Akku ist leer, aber der Kopf findet den Ausschalter nicht.

Hundebox:
Sebbi schlief von Anfang an in seiner Box, wir mussten da nie großartig an einer Eingewöhnung arbeiten. Das lag aber vor allem daran, dass die Box bei uns im Wohnzimmer stand und ich die ersten Tage mit auf dem Boden geschlafen und meinen Arm hineingelegt habe. Er musste niemals alleine in einem Raum pennen oder wurde darin weggesperrt, die Wohnzimmertür war offen.
Das Teil war übrigens riesig, eher für ausgewachsene Schäferhunde. Es gibt in meinem Profil sogar noch ein Bild, wie er darin pennt: Der Torso in der Box und der Kopf hing vorne raus. Nach etwa 8 Monaten wollte er von heute auf morgen einfach nicht mehr rein und schlief lieber neben mir auf dem Boden. Da kam die Box dann weg. Wenn euer Kleiner darin jault und kratzt, hat er einfach Stress oder Verlassensangst. Zieht vielleicht für die ersten Nächte zu ihm aufs Sofa oder den Boden und gebt ihm diese körperliche Nähe. Oft reicht das in dem Alter schon, damit sie sich sicher fühlen und runterfahren.

Auslastung:
Wie schon erwähnt, braucht ein Welpe in dem Alter absolut keine künstliche Auslastung oder ein straffes Beschäftigungsprogramm. Lasst ihn einfach an eurem Alltag teilhaben und neue Eindrücke verarbeiten. Was er als allererstes lernen muss, ist Ruhe. Das ist die absolute Königsdisziplin. Macht lieber mehrere kurze Exkursionen – und wenn er sich gut an euch orientiert, gerne auch mal ohne Leine. Mehr muss am Anfang gar nicht sein.

Jedes Mal, wenn er drüber ist und ihr ihn ins Gitter packt, managt ihr ihn zwar, aber er lernt dadurch nicht unbedingt, sich selbst zu regulieren. Manchmal hilft es schon, das Gitter wegzulassen, sich einfach zu ihm auf den Boden zu setzen und selbst die absolute Ruhe auszustrahlen.

Ihr schafft das, gebt ihm und euch einfach ein bisschen Zeit!
 
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Sonja
15. Juni 03:06
Ich kann dir nur von meiner Seite aus sagen ich habe meinen Welpen mit 12 Wochen bekommen und damals war das genauso alle anderen waren ruhig in seiner Box aber er ist das einzige durchgedreht es wird bisschen sich blöd an aber lass den bei euch schlafen es ist noch zu früh mit 10 Wochen Ihnen eine Box zu gewöhnen normalerweise sollten die erst mit 12 Wochen abgegeben werden
Kitten soll man erst ab 12 Wochen abgeben, Hunde ab 8 Wochen. Der genaue Zeitpunkt unterscheidet sich etwas je nach Rasse, seriöse Züchter wissen welcher genau der beste ist. 12 Wochen sind das aber selten und eher von Nachteil, wie Rainer schon sagte. Keine Ahnung warum sich dieser Irrglaube immer noch hält, ich schätze das wird wirklich mit Katzen verwechselt.