Klingt auch ein bisschen so, als würde er bei dir viel austesten.
Mein jüngerer Rüde ist exakt in dem Alter und auch intakt. Er prollt bei gleichaltrigen Rüden gern auch mal rum und markiert den Macker, ist aber super gut ansprechbar und es ist noch nie eskaliert.
Mein älterer auch intakter Rüde (5,5) hat auch ähnliche Baustellen, wie deiner. Er pöbelt manchmal an der Leine, will immer gern Situationen für mich regeln, und im Freilauf hat er hin und wieder auch Bock auf Stress. Ich schreie da gar nicht oder greife ins Halsband, sondern gehe weiter und sage ihm „die Gruppe steht nicht hinter dir wenn du jetzt pöbelst“ und er kommt dann zu 100% mit 🫠 vor zwei Jahren hat er auch mal ne Klopperei angefangen, aber das hat sich gelegt, weil ich auch ruhiger bin.
Er ist ein Hund, den man sehr davon überzeugen muss, dass er nicht die Gruppe führt, er braucht viele Grenzen und man muss mit ihm 100% konsequent sein. Das beginnt schon drinnen, wo er mich ständig belagern will.
Ich würde im Alltag mal gucken, wo man dem Hund Grenzen setzt. Rennt er dir vllt in der Wohnung hinterher oder liegt ständig im weg und du gehst dann einen Bogen um ihn? Meist ist das häusliche Programm viel wichtiger als man erstmal denkt. Ich denke das Pöbeln an der Leine und das manchmal pöbeln im Freilauf und Verstärkung wenn du eingreifst, hängt alles zusammen.