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Julia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 12
heute 13:42

Rüden-Kontakt

Hallo Schwarm. Mein Cocker ist 2.5 Jahre alt, unkastriert und hört erstmal sehr gut. In Hundeauslaufgebieten gab es noch nie Probleme. Seine Strategie/erste Wahl im Kontakt ist meist ist Spielen. Soweit sogut. An der Leine pöbelt er, aber das ist eher mein Thema (bei anderen selten). Er denkt wohl er müsse auf mich aufpassen. Wenn es aber doch mal auf der Gassirunde (unangeleint) zu Kontakt kommt und er sich mit nem anderen (meist) jungem Rüden nicht so doll versteht (zB knurren, Körperhaltung steif etc) wird es für mich schwer aktiv einzugreifen. Viele Diskussionen klärt er selbst ohne mein Beitun, aber nicht immer. Komme ich näher, werde lauter oder nehme ihn am Geschirr weg fährt er hoch. Umgeleitet Aggression oder wie man da sagt, ne? Was tun? Tips?
 
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Nicole
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5. Aug. 15:37
Hallo Julia. Also aktiv eingreifen würde ich in eine bereits völlig angespannte Situation nicht unbedingt. Wenn du laut wirst oder ihn wegziehen willst, übst du Druck aus und puschst die Situation dadurch extrem. Damit gibst du quasi das Signal zum: jetzt geht's los. Du solltest eher mit ganz ruhiger Stimme sprechen und deinem Hund das Gefühl vermitteln, dass alles ok ist und es kein Problem gibt. Entferne dich ruhig, entspannt und langsam aus der Situation. Aber so, dass dein Hund dich im Augenwinkel sehen kann und sage ihm ruhig euer Signal für: weiter gehen. Künftig würde ich den Hund sicherheitshalber anleinen, wenn euch bekannte Rüden und unbekannte Hunde entgegen kommen. Man muss ja nicht erst warten, bis es tatsächlich mal knallt. Wenn du an der Leine merkst, dass beide Hunde nettes Interesse zeigen, kann man, nach Absprache mit dem anderen Halter gerne die Leinen abmachen.
 
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Nicole
5. Aug. 15:37
Hallo Julia. Also aktiv eingreifen würde ich in eine bereits völlig angespannte Situation nicht unbedingt. Wenn du laut wirst oder ihn wegziehen willst, übst du Druck aus und puschst die Situation dadurch extrem. Damit gibst du quasi das Signal zum: jetzt geht's los. Du solltest eher mit ganz ruhiger Stimme sprechen und deinem Hund das Gefühl vermitteln, dass alles ok ist und es kein Problem gibt. Entferne dich ruhig, entspannt und langsam aus der Situation. Aber so, dass dein Hund dich im Augenwinkel sehen kann und sage ihm ruhig euer Signal für: weiter gehen. Künftig würde ich den Hund sicherheitshalber anleinen, wenn euch bekannte Rüden und unbekannte Hunde entgegen kommen. Man muss ja nicht erst warten, bis es tatsächlich mal knallt. Wenn du an der Leine merkst, dass beide Hunde nettes Interesse zeigen, kann man, nach Absprache mit dem anderen Halter gerne die Leinen abmachen.
 
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Guido
5. Aug. 18:57
Die genau selbe Situationen habe ich mit meinem Beagle auch. Wenn der andere oder die andere Hündin auf spielen schaltet ist alles okay. Schwierig wird es, wenn (meist bei Rüden) der andere ihn ignoriert oder halt nicht freundlich ist. Dann schaltet meiner auf Papiertiger um. Sprich Angriff ist die beste Selbstvereidigung. Dabei bin ich mir sicher, dass wenn beide nicht angeleint sind, meiner nicht immer der Sieger sein wird.

Wie auch immer, da gibt es bei mir nur die Strategie sich ins Rampenlicht zu setzen. Das idealste wäre, wenn ich meinen Hund irgendwo anleine und den anderen Hund erst einmal selbst (alleine) checke. Leider geht das in meinen Situation fast garnicht. Daher gibt es für mich nur 2 Optionen.

1. Ich nehme all meinen Muht zusammen und plaziere mich mit Beinen und Körper zwischen den beiden. Resultat ist hier meistens, dass der andere davon importieren ist und seinen Angriff stoppt. Dazu muss aber Körpersprache und Sprache gleich sein. Sprich du maßregelsten den anderen Hund.

2. Ich halte eine gewisse Distanz zwischen beiden Hunden und stelle mich immernoch schützend vor meinem Hund. Hierzu muss die Distanz zwischen beiden Gunden groß genug sein damit dein Hund es als akzeptabel erkennt.
 
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Dominik
heute 05:14
Hallo. Kommt das bei jedem Hund vor oder gibt es auch Begegnungen, bei denen das gar nicht passiert?
 
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Dominik
heute 05:17
Die genau selbe Situationen habe ich mit meinem Beagle auch. Wenn der andere oder die andere Hündin auf spielen schaltet ist alles okay. Schwierig wird es, wenn (meist bei Rüden) der andere ihn ignoriert oder halt nicht freundlich ist. Dann schaltet meiner auf Papiertiger um. Sprich Angriff ist die beste Selbstvereidigung. Dabei bin ich mir sicher, dass wenn beide nicht angeleint sind, meiner nicht immer der Sieger sein wird. Wie auch immer, da gibt es bei mir nur die Strategie sich ins Rampenlicht zu setzen. Das idealste wäre, wenn ich meinen Hund irgendwo anleine und den anderen Hund erst einmal selbst (alleine) checke. Leider geht das in meinen Situation fast garnicht. Daher gibt es für mich nur 2 Optionen. 1. Ich nehme all meinen Muht zusammen und plaziere mich mit Beinen und Körper zwischen den beiden. Resultat ist hier meistens, dass der andere davon importieren ist und seinen Angriff stoppt. Dazu muss aber Körpersprache und Sprache gleich sein. Sprich du maßregelsten den anderen Hund. 2. Ich halte eine gewisse Distanz zwischen beiden Hunden und stelle mich immernoch schützend vor meinem Hund. Hierzu muss die Distanz zwischen beiden Gunden groß genug sein damit dein Hund es als akzeptabel erkennt.
Kenne ich. Die Antwort von meinem Tierarzt des Vertrauens (ist gleichzeitig auch Hundetrainer mit Hundeschule) war, wenn sowas nicht bei jeder Begegnung mit einem Hund passiert, ist das halt so. Man kann von einem Hund nicht erwarten, dass er sich automatisch mit jedem Hund gut versteht.
 
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Ingo
heute 05:26
Kenne ich. Die Antwort von meinem Tierarzt des Vertrauens (ist gleichzeitig auch Hundetrainer mit Hundeschule) war, wenn sowas nicht bei jeder Begegnung mit einem Hund passiert, ist das halt so. Man kann von einem Hund nicht erwarten, dass er sich automatisch mit jedem Hund gut versteht.
Sehe ich auch so und wenn es berechtigt ist, darf mein Hund auch in Maßen darauf reagieren.
 
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Sarah
heute 08:35
Klingt auch ein bisschen so, als würde er bei dir viel austesten.

Mein jüngerer Rüde ist exakt in dem Alter und auch intakt. Er prollt bei gleichaltrigen Rüden gern auch mal rum und markiert den Macker, ist aber super gut ansprechbar und es ist noch nie eskaliert.

Mein älterer auch intakter Rüde (5,5) hat auch ähnliche Baustellen, wie deiner. Er pöbelt manchmal an der Leine, will immer gern Situationen für mich regeln, und im Freilauf hat er hin und wieder auch Bock auf Stress. Ich schreie da gar nicht oder greife ins Halsband, sondern gehe weiter und sage ihm „die Gruppe steht nicht hinter dir wenn du jetzt pöbelst“ und er kommt dann zu 100% mit 🫠 vor zwei Jahren hat er auch mal ne Klopperei angefangen, aber das hat sich gelegt, weil ich auch ruhiger bin.
Er ist ein Hund, den man sehr davon überzeugen muss, dass er nicht die Gruppe führt, er braucht viele Grenzen und man muss mit ihm 100% konsequent sein. Das beginnt schon drinnen, wo er mich ständig belagern will.

Ich würde im Alltag mal gucken, wo man dem Hund Grenzen setzt. Rennt er dir vllt in der Wohnung hinterher oder liegt ständig im weg und du gehst dann einen Bogen um ihn? Meist ist das häusliche Programm viel wichtiger als man erstmal denkt. Ich denke das Pöbeln an der Leine und das manchmal pöbeln im Freilauf und Verstärkung wenn du eingreifst, hängt alles zusammen.
 
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Arinka
heute 12:13
Die meisten meiner Rüden haben sich im Erwachsenenalter nicht mehr mit anderen Rüden vertragen.
Für mich ist das ein normales Verhalten und ich würde Management betreiben.
 
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Julia
heute 12:26
Danke euch! Genau, er muss auch nicht jeden mögen. Es passiert auch wirklich selten. Danke fürs Teilen eurer Erfahrungen!
 
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Julia
heute 12:30
Die meisten meiner Rüden haben sich im Erwachsenenalter nicht mehr mit anderen Rüden vertragen. Für mich ist das ein normales Verhalten und ich würde Management betreiben.
Ach krass. Also dann kein Hundepark/-auslaufgebiet mit deinen Rüden mehr? Oder wie "managed" du das?
 
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Arinka
heute 12:39
Ach krass. Also dann kein Hundepark/-auslaufgebiet mit deinen Rüden mehr? Oder wie "managed" du das?
So etwas gibt es bei uns gar nicht.