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Anzahl der Antworten 47
zuletzt 1. Nov.

Mein Hund verteidigt Beute

Liebe alle, mein KlM muss lernen, Beute herauszugeben, wenn ich es verlange. Er bellt, knurrt und beisst aber, sobald ich mich mit der Hand nähere. Selbst wenn ich sein Lieblingsleckerli eintauschen will. Spielzeug tauschen ist natürlich kein Problem. Aber bei Hirschhaut oder kennt er nichts mehr. Was soll ich tun?
 
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Tina
16. Okt. 15:47
Bin nicht Fan von Clicker...Es kommt mir so vor, als würde man das Tier wie eine Maschine programmieren. Das kommt ja auch, so viel ich weiss, aus Training mit Wildtieren, die sinnlose Tricks vorführen. Ich möchte, dass mein Hund versteht, wie wir zusammenarbeiten können und dass er auch was davon hat (Suchen dürfen als DIE ultimative Belohnung).
Clicker ermöglicht eine "Belohnung" aus der Entfernung. Unschlagbar bei Jagdgebrauchshunden.
 
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Claudia
16. Okt. 17:03
Meiner bringt den Ball freiwillig, weil er gecheckt hat, dass es lustiger ist, wenn ich ihn werfe...
Ich habe ihn ja nicht geworfen, bzw sie sollte nach dem Wurf sitzen bleiben und durfte nicht jagen - Impulskontrolle
 
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Claudia
16. Okt. 17:05
Freude ist hier das Stichwort 😊
 
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Jörg
16. Okt. 17:26
ich finde es auch wichtig, dass man einem Hund auch Sachen weg nehmen kann. Kann ja auch mal was sein, das nicht in den Hund gehört
Wenn es dir so wichtig ist dann setz dich durch. Und mach kein Drama draus nichts tauschen sondern einfach wegnehmen. Warum tauschen wenn ich was für mich in Anspruch nehme Tausch ich nicht und da ist es mir dann auch egal wie mein Hund das gerade findet. Wenn meiner auf meinem Platz Sitz mach ich auch kein Drama draus sondern schieb ihn einfach zur Seite und da gibt's auch kein Leckereien von mir ich mache das einfach.

Aber ich glaube dennoch weiterhin ihr hättet mehr davon wenn sie die Hirschhaut für warten und ruhe bekommt ohne wegnehmen.
 
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Aga
17. Okt. 03:11
Bin nicht Fan von Clicker...Es kommt mir so vor, als würde man das Tier wie eine Maschine programmieren. Das kommt ja auch, so viel ich weiss, aus Training mit Wildtieren, die sinnlose Tricks vorführen. Ich möchte, dass mein Hund versteht, wie wir zusammenarbeiten können und dass er auch was davon hat (Suchen dürfen als DIE ultimative Belohnung).
Clickern wird bei Wildtieren fürs medical Training gerne benutzt, so sinnlos sind die Tricks also nicht. Ansonsten dient es den Tieren zur Beschäftigung, was ich auch nicht als sinnlos empfinde. Ich persönlich clicker auch nicht mit Amira, ich mache alles stimmlich, da habe ich auch n Markerwort, das ist für mich das selbe.
 
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Jochen
17. Okt. 05:15
Bei Pepe muss ihm der Jäger brutal ausgetrieben haben, eine Beute ins Maul zu nehmen. Er hat am Anfang darob gar nichts ins Maul genommen. Es war langes und kleinschrittiges Training nötig bis er mal einen Dummy ins Maul genommen hat. Noch heute ist es so, wenn ich ihm ein Schweinsohr gebe, dass er es nur ganz vorsichtig „mit spitzen Zähnen“ zum Platz trägt und es auf dem Weg auch öfter mal runterfällt.

Das heißt, ich bräuchte nur „buh“ machen und er würde alles fallen lassen. Das bedeutet aber nicht, dass er Ressourcen nicht schätzt und gerne hergibt. Eindeutig festgestellt habe ich das, als er bei seinem Kumpel zu Besuch war. Die beiden spielten mit einigen Kuscheltieren, Zugseilen, zogen sie hin und her usw.

Ein Teil fand Pepe wohl besonders toll und zack hatte mein zartes Hascherl eine Pfote drauf und die Lefzen hochgezogen. Der andere, obwohl er eigentlich oft der „Führungshund“ von beiden ist, hat es sofort verstanden, sich abgewandt und ein anderes Spielzeug genommen.

So kann es also auch innerartlich funktionieren.
 
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Moni
20. Okt. 16:36
Du brauchst die richtige Präsenz, Ausstrahlung, Energie.

Würde einen Gegenstand nehmen und den ultimativ interessant machen, nur um den Hund zu zeigen, "Nein, bekommst du nicht" anschauen aber nicht anfassen, ist meins.

Und er darf dann auch nicht dran gehen.
Diese Übung geht super mit einem Stock im Wald.
Ist interessant, mit wie viel Elan der Hund versuchen wird, beim weggehen von dem Stock, diesen dann zu bekommen und dann fängt das " Gespräch" zwischen Hund und Mensch erst an.

Wenn er etwas im maul hat, was er abgeben soll musst du diese Energie aufbauen und mental drauf bestehen dass du es haben willst. Alles ohne Worte und Körperkontakt. Das klappt, wenn man lang genug an seiner eigenen Ausstrahlung übt. 😉
 
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Mia Sophie
22. Okt. 11:04
Wenn man den hund nicht kennt kann man keine Tipps geben. Würde einen Hundetrainer suchen
 
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Maria
22. Okt. 14:01
Ich würd erstmal nur was dazu legen und ihm nichts wegnehmen. Er hat einen Kauartikel? Dann bekommt er noch einen.

So habe ich mich an meine Oma Thea rangetastet. Die hätte mich wahrscheinlich nicht gebissen, hat aber schon gedroht, wenn ich nur den Raum betreten hab.

Und von „Ich werfe dir ein Extra Schnack dazu“ haben wir uns entwickelt zu „Ich nehme dir deinen Kong weg, damit ich die Reste rauskratzen und dir geben kann.

Wegnehmen würde ich erstmal gar nichts, auch nicht tauschen. Meine Elisa wird beim Tauschen z.B. erst recht verrückt.
 
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Maria
22. Okt. 14:04
Ich würde nie auf die Idee kommen meinem Hund den Futternapf den ich ihm hinstellen weg zu nehmen. Das heißt aber nicht das er nicht warten muss bis ich die Schüssel frei gebe. Beute im klassischen Sinne ist etwas was der Hund durch Jagen und Hetzen selbst erarbeitet zb Futterdumy da würde ich dann zb auf die Herausgabe bestehen. Oder nimmst du deinem Hund die Wasser Schüssel weg die du ihm gerade gegeben hast zum trinken das macht kein Sinn oder.
Freigeben und dann wegnehmen geht gar nicht.