Dann ist sie ja noch gar nicht richtig bei Dir angekommen und tatsächlich, wie es in dem ersten Video scheint, verwirrt.
In diesem Fall würde ich mir noch gar nicht so viele Gedanken um die Leinenführigkeit machen, denn sie kann es ja wie man in dem zweiten Video sieht.
Ich empfehle dir zunächst eine Bindung zu ihr aufzubauen. Also ihr Vertrauen gewinnen, sie kuscheln wenn sie mag, ab und zu eine kleine Übungseinheit aber nicht überfordern.
Wenn du erstmal ihr Vertrauen gewonnen hast dann wird das mit der Leine vermutlich fast von alleine klappen.
Spitze sind sehr personenbezogen aber sie brauchen auch einige Zeit um Vertrauen zu gewinnen. Wenn du erstmal ihr Vertrauen hast dann wird alles andere nach und nach.
Das stehen bleiben würde ich bei einem Spitz nicht machen weil es einfach nicht funktioniert. Besser die "ein Schritt Übung".
Du stellst dich neben deinen Hund und wenn er dich anschaut gehst du einen Schritt vorwärts und lobst ihn wenn er mitkommt. Das machst du einfach ein paar mal hintereinander dann wird sie vermutlich vernünftig neben dir herlaufen. Darüber freust du dich natürlich wie Bolle und lobst sie für jeden Blickkontakt und für jedes vernünftige nebenher laufen.
Lass deine kleine hübsche erstmal ankommen und alles wird höchstwahrscheinlich leichter.
Ein Tipp noch: Spitze sind sehr gesprächig und da muss man schon aufpassen dass es nicht aus dem Ruder läuft.
Sie ist zum Glück nicht so gesprächig, eher ein quietscher als ein Kläffer😅. Was aber auch anstrengend sein kann, weshalb siez.b auch immer erst angezogen wird wenn ich fertig bin und sogar schon meine Tasche und Schuhe anhab weil sie sobald das Geschirr an ist eigentlich durchgehend quietscht bis wir unten sind 😆. Außer wir nehmen die Treppe und sie ist auf dem Arm. Und ich glaube wir nehmen die Methode die du vorgeschlagen hast, weil das bei ihrem kleinen sturkopf am praktischsten klingt 😅