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Kirsten
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Anzahl der Antworten 13
zuletzt 16. Apr.

Akzeptanz Maulkorb

Hallo zusammen, meine Hündin muss aktuell besonders in städtischen Parks und Grünflächen im Freilauf ihren Maulkorb tragen. Sonst besteht leider die Gefahr, dass sie Dinge frisst, die potentiell gesundheitsgefährdend sind (wir haben schon Erfahrung mit Grillspießen, Alufolie, Angelhaken etc gemacht). Leider nimmt sie den Maulkorb nach wie vor nur schlecht an. Wir haben sie unter Anleitung einer Hundetraininerin schrittweise rangeführt, aber beim Tragen verhält sie sich nicht wie sonst. Sie ist gehemmt, will nicht weiterlaufen, schleckt sich ständig über die Nase und vermeidet zu hecheln. Also verursacht er ihr nach wie vor Stress und Unbehagen. Versuche sie zu animieren, Lob, Snacks waren bisher nicht zielführend. Hat jemand Erfahrung und Tipps für uns, wie wir mehr Akzeptanz für den Maulkorb erreichen können? Braucht die Gewöhnung einfach noch Zeit? Viele Grüße Kirsten P.S.: Ein Anti-Fress Training ist in Planung und wäre hoffentlich unsere langfristige Lösung.
 
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Vivi &
15. Apr. 20:39
Das mit den Tricks und Suchspielen ist eine gute Idee! Bei den Suchspielen gebt ihr bei Erfolg dann eine Futter-Belohnung durch den Maulkorb?
Ich habe damals Leckerlis durch den Maulkorb gegeben. Aber viel wichtiger, wir haben zu dritt (2+ Hund) fangen gespielt. Das war super aufregend und lustig, da war die Belohnung durch Futter zweitrangig. Das Spiel kannte er schon vorher und liebt es.
 
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Anja
16. Apr. 16:30
Meiner hat auch eine Zeit lang Maulkorb getragen.
Er hat immer ca. 10 min. Vor dem Gassi gehen den Maulkorb drauf bekommen und wir haben gekuschelt.
Er hat nur mit Maulkorb seine Kuscheleinheiten bekommen sonst nicht.
Dann kam er freiwillig sobald der Maulkorb heraus geholt wurde.
 
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Kirsten
16. Apr. 22:50
Wenn er gut sitzt, tut es vielleicht auch einfach mal gut, ganz normale oder freudige Dinge mit dem Korb drauf zu machen, ohne dass so ein Dauerfokus auf dem Drahtgestell liegt .

Mal gemeinsam durch eine Wiese laufen/ gehen/ toben (liebt meine Hündin). Schnüffeln. Tiere beobachten. Ansprechen, und sich freuen, wenn der Hund kommt. Den Korb zur Nebensache werden lassen.

Ich denke, dass ein klein wenig „Fremdkörpergefühl“ bei meiner Hündin immer mit dem Korb bleiben wird. Ich mag zum Beispiel auch keine Kapuzen oder was über die Ohren und fühle mich dadurch eingeschränkt. Mir ist es wichtig, dass kein übermäßiger Stress durch den Korb in ohnehin schon stressigen Situationen dazu kommt. Sie kann damit normal am Leben teilnehmen. Aber sie trägt ihn einfach nicht regelmäßig, damit bleibt er immer ein wenig besonders, weil Tragen einfach ehr ein seltener Ausnahmefall für sie ist. Anfangs mochte sie aber auch keine Häufchen mit dem Korb machen und hat immer gewartet, bis ich ihn abgenommen habe. Nach ein paar Spaziergängen damit war es auch in Ordnung.

Wenn die Gefahr bei euch so groß, dass deine Hündin ihn dort benötigt, ist es eben so.

Als ich mal wieder Lust hatte, etwas Neues einzustudieren, haben wir als kleinen Trick geübt, den Korb unbefestigt auf der Nase zu balancieren. Nicht zur Gewöhnung, sondern einfach als kleine spaßige Übung 🥰 Es kostet ein wenig Konzentration ihn so auf der Nase zu behalten, gleichzeitig könnte sie ihn so jederzeit selbstständig loswerden, wenn sie denn wollte.