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Antonia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 39
zuletzt 9. Okt.

Abrufbarer Junghund

Ich brauche mal eure Tipps 🙈
Mein einjähriger Golden-Retriever-Rüde ist bei Hundebegegnungen absolut nicht abrufbar. Egal ob Leckerli, Käse, Wurst, Wienerle oder sein Lieblingsspielzeug – er reagiert auf nichts mehr. Er lässt sich überhaupt nicht ablenken und möchte um jeden Preis zu dem anderen Hund.

Ich übe bereits Orientierungstraining und verschiedene Ansätze, aber sobald ein Hund in Sicht ist, ist für ihn alles andere komplett uninteressant. 😅

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit seinem Hund gemacht und vielleicht noch Tipps, was ich ausprobieren könnte? Ich bin langsam etwas ratlos. 🐶
 
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Lisa-Eileen
8. Okt. 09:42
Schleppleine dran damit er mit Fehlverhalten nicht durchkommt und ranangeln wenn er nicht reagiert.
Abstand so wählen das er noch ansprechbar ist und eben Grenzen setzen.
Man kann nicht immer alles mit Leckerlies und Locken lösen, Hunde brauchen Regeln und einen Rahmen und den muss man ihnen vorgeben und eben durchsetzen, wie es in nem Rudel auch läuft.
Daher absofort Freilauf nur mit Schleppi, wenn du einen Hund siehst abrufen und wenn er nicht reagiert ranangeln.
Er muss lernen das nicht zu hören nicht funktioniert.
 
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Babs
8. Okt. 12:30
Ich würde die Leinenführigkeit noch mal insgesamt überprüfen. Die gilt ja grundsätzlich immer und wie gut die ist, zeigt sich dann bei der Ablenkung / dem Reiz (Hunde, Wild, Autos ....).
Wie war es denn in der Welpenzeit?
 
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Antonia
8. Okt. 17:24
Ich würde die Leinenführigkeit noch mal insgesamt überprüfen. Die gilt ja grundsätzlich immer und wie gut die ist, zeigt sich dann bei der Ablenkung / dem Reiz (Hunde, Wild, Autos ....). Wie war es denn in der Welpenzeit?
Mit der leinenführigkeit haben wir kein Problem . Läuft locker an der Leine auch bei Fuß :)
 
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Antonia
8. Okt. 17:25
Schleppleine dran damit er mit Fehlverhalten nicht durchkommt und ranangeln wenn er nicht reagiert. Abstand so wählen das er noch ansprechbar ist und eben Grenzen setzen. Man kann nicht immer alles mit Leckerlies und Locken lösen, Hunde brauchen Regeln und einen Rahmen und den muss man ihnen vorgeben und eben durchsetzen, wie es in nem Rudel auch läuft. Daher absofort Freilauf nur mit Schleppi, wenn du einen Hund siehst abrufen und wenn er nicht reagiert ranangeln. Er muss lernen das nicht zu hören nicht funktioniert.
Er hat sowieso die ganze seit die schleppi dran . Bei dem Verhalten kann ich ihn nicht frei laufen lassen . Würde er den Hund zuerst sehen würde er hinstürmen .
 
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Lisa-Eileen
8. Okt. 17:39
Er hat sowieso die ganze seit die schleppi dran . Bei dem Verhalten kann ich ihn nicht frei laufen lassen . Würde er den Hund zuerst sehen würde er hinstürmen .
Dann ist ja schonmal gut.
Guck vielleicht mal bei Katrin Scholz rein, sie bringt das gut bei wie man artgerecht kommuniziert und den Hund führt, das lehren viele Hundeschulen leider nicht.
 
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Norman
8. Okt. 17:56
Seid gegrüßt.
Man kann es ja sehen wie man will, ich persönlich habe mittlerweile eine andere Einstellung.
Hela war als Junghund und in der Pubertät auch kaum zu bändigen und wir probierten verschiedene Methoden aus, die allerdings nur sehr begrenzt Erfolg zeitigten.
Heute denke ich, chill mal und lass den Hund auch Hund sein.
Natürlich müssen Kontakte zu Artgenossen auch gemanagt werden und wir haben nur Kontakte zugelassen, die ohne Konflikte vor sich gingen.
Aber in der Teenagerphase ist eben manchmal nur Konfetti in der Rübe.
Das war doch bei uns nicht anders.
Man muß dem Hund nicht den ganzen Tag sein Leben vorschreiben.
Bei unserer Hela dachte ich damals, wir könnten sie nie frei laufen lassen.
Heute ist das völlig normal und absolut entspannt.
Aber es dauerte eben seine Zeit.
Heute hat sie 3 oder 4 beste Freunde, 2 Feinde und der Rest ist ihr egal.
Es nervt euch sicher im Moment, aber ich bitte um Verständnis für den Hund. Das wird auch noch anders und ich denle, euer Verhalten in den Momenten spielt eine große Rolle, was der Hund auch erst verinnerlichen muß.
Ich merke das jeden Tag, daß klare nonverbale Kommunikation beim Hund besser ankommt.
Also macht euch nicht zuviel Stress.
 
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Teresa
9. Okt. 09:06
Hi Antonia, ich kann dich 100%ig verstehen. War bei uns damals auch so. Andere Hunde waren noch sehr weit weg und er hatte kein Interesse mehr an uns. Was mir super geholfen hat war die Schleppleine (ja sehr nervig, ich weiß) wichtig ist ja, dass dein Hund keinen Erfolg hat und es unter keinen Umständen zu dem anderen Hund schafft. Wenn ich ihn gerufen habe und er nicht reagiert hat konnte ich ihn so stoppen und dann ganz viel locken und mit Jackpotleckerlie belohnen :) Mit dem Alter wird das Interesse an anderen Hunden dann eh nachlassen
 
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Anna
9. Okt. 12:06
Ohhh das fühle ich mit unserem Boxer Junghund soooo sehr nach!
Bei uns hat es geholfen ihn auf die Pfeife,nicht die Stimme zu konditionieren und wirklich VOR dem "abtauchen" abzurufen,wenn die Distanz es noch hergibt dass er ansprechbar ist und dann direkt ein Futterdurchspiel angeschlossen, in die entgegengesetzte Richtung des Reizes,oder in die Baumrinde Leckerlis versteckt,die ihn länger beschäftigen.... allerdings,wenn er so wie unserer sozial sehr motiviert ist, ist das echt herausfordernd und leider klappte es bei uns ab und an auch nicht immer perfekt....aber an Tagen,an denen es zu kippen droht,bleibt er eh an der Schleppi
..
Besonders hilft uns der regelmäßige Social Walk,oder Rudelgassi,bei dem vor allem ich zwanglos ausprobieren kann ab wann und wie ich ihn zurück zu mir bekommen kann
 
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Anna
9. Okt. 12:08
Seid gegrüßt. Man kann es ja sehen wie man will, ich persönlich habe mittlerweile eine andere Einstellung. Hela war als Junghund und in der Pubertät auch kaum zu bändigen und wir probierten verschiedene Methoden aus, die allerdings nur sehr begrenzt Erfolg zeitigten. Heute denke ich, chill mal und lass den Hund auch Hund sein. Natürlich müssen Kontakte zu Artgenossen auch gemanagt werden und wir haben nur Kontakte zugelassen, die ohne Konflikte vor sich gingen. Aber in der Teenagerphase ist eben manchmal nur Konfetti in der Rübe. Das war doch bei uns nicht anders. Man muß dem Hund nicht den ganzen Tag sein Leben vorschreiben. Bei unserer Hela dachte ich damals, wir könnten sie nie frei laufen lassen. Heute ist das völlig normal und absolut entspannt. Aber es dauerte eben seine Zeit. Heute hat sie 3 oder 4 beste Freunde, 2 Feinde und der Rest ist ihr egal. Es nervt euch sicher im Moment, aber ich bitte um Verständnis für den Hund. Das wird auch noch anders und ich denle, euer Verhalten in den Momenten spielt eine große Rolle, was der Hund auch erst verinnerlichen muß. Ich merke das jeden Tag, daß klare nonverbale Kommunikation beim Hund besser ankommt. Also macht euch nicht zuviel Stress.
Ey,wie genial,du hast das komplett aus meinem Leben wiedergegeben! 👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼