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Denise
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Anzahl der Antworten 13
zuletzt 6. Nov.

Verdauung/Darm Probleme ?

Hallöchen, ich habe da mal ein Anliegen, vielleicht kann uns jemand helfen, unser fast 2 Jähriger Mischling Terrier hat im Welpenalter schon einen Hefepilz im Ohr gehabt.
Nun seit fast 2 Monaten gehen wir immer mal wieder zum Tierarzt, da er wieder auf einer Seite Ohrenschmalz hat der schwarz und muffig riecht. Der Tierarzt gab uns Ohrenreiniger und Tabletten (gegen Juckreiz) da der Allergietest gezeigt hat das eine Allergie aufweist Milben und Schimmelpilze positiv ist.
Weitere Symptome sind Pfoten lecken, Popo rutschen, Analdrüsen jedes 3-4 Monate leeren, Gras fressen, beim Kot absetzen längeres drücken und unterschiedliche Kostisdenz des Kots. Er bekommt seit längeren Nass und Trockenfutter von Vet Concept Pferd, den darauf sollte auch schon geachtet werden da am Anfang gesagt worden ist evtl Futtermittel Problem.
Vielleicht hat jemand einen Tipp für uns was wir noch machen können.
 
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Tom
Beliebteste Antwort
4. Nov. 16:39
Pferd ist bei Futtermittelunverträglichkeiten das Mittel der Wahl. Für mich liest es es sich aber so, dass der Hund trotzdem darauf reagiert mit den Symptomen. Ich würde mich nochmal an den TA Oder Fachtierärztin für Ernährung wenden bezüglich einer Ausschlussdiät. Für mich klingt es als würde da immer noch nicht alles gut mit dem Futter.
Ich verstehe nicht, warum so viele halter in solchen Fällen zu Pferd greifen oder anderen dazu raten.
Unter den echten Allergikern ist eine umweltallergie deutlich häufiger und wahrscheinlicher als eine Futtermittelallergie.
Die Verteilung ist glaube ich so ungefähr 80 zu 20.
Wenn es überhaupt eine echte immunologische Allergie ist dann ist es also zu 80%, eine umweltallergie zB gegen hausstaubmilben Futtermilben, Flöhe oder irgendwas anderes.

Auf Verdacht mal eine seltene Proteinquelle zu nehmen ist sicherlich keine schlechte Idee.

Aber ausgerechnet Pferd?
Das ist schwer zu besorgen meistens teuer und außerdem ist das Fleisch halt alt. Und damit sehr histaminreich.
Finde ich kein gute Idee. einem potentiellen Allergiker ein sehr histaminreiches Fleisch zu geben.
Der Zusammenhang ist wahrscheinlich klar, oder?
Warum nicht Schwein oder Kaninchen oder von mir aus auch Seelachs als Proteinquelle?
Es gibt so viele Möglichkeiten.
Pferd finde ich persönlich ehrlich gesagt keine besonders gute Wahl.
 
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Martina
25. Mai 17:50
Wie lagerst du das Trockenfutter? lässt du es in der geöffneten Packung und packst du es in einen luftdichten Behälter?
Wurde von den Ohren ein Abstrich gemacht?
 
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Denise
25. Mai 18:11
Wie lagerst du das Trockenfutter? lässt du es in der geöffneten Packung und packst du es in einen luftdichten Behälter? Wurde von den Ohren ein Abstrich gemacht?
Trockenfutter ist luftdicht verpackt, aber Potionsweise frieren wir es ein zwecks Futtermilben vermeiden. Nein jetzt wurde kein Abstrich gemacht, nur als er Welpe war.
 
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Martina
25. Mai 18:16
Trockenfutter ist luftdicht verpackt, aber Potionsweise frieren wir es ein zwecks Futtermilben vermeiden. Nein jetzt wurde kein Abstrich gemacht, nur als er Welpe war.
Unser Hund reagiert auf diverses mit Unverträglichkeiten. In der Folge hat er dann immer Malassezien oder Bakterien in den Ohren. Wir machen deshalb sobald er wieder dunkle oder muffig riechende Rückstände hat, einen Abstrich, damit wir richtig behandeln können. Ausserdem sind wir an einer Magen-Darm-Sanierung.
 
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Martha
30. Okt. 19:45
Unser Hund reagiert auf diverses mit Unverträglichkeiten. In der Folge hat er dann immer Malassezien oder Bakterien in den Ohren. Wir machen deshalb sobald er wieder dunkle oder muffig riechende Rückstände hat, einen Abstrich, damit wir richtig behandeln können. Ausserdem sind wir an einer Magen-Darm-Sanierung.
Hallo Martina, mit welchen Mitteln/Medikamenten macht ihr die Magen-Darm-Sanierung? Bin total interessiert daran, da wir auch die Probleme und diverse Allergien/Unverträglichkeiten haben und ich des Öfteren davon gelesen habe, dass die Probleme im Darm entstehen können.
 
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Aga
31. Okt. 07:14
Pferd ist bei Futtermittelunverträglichkeiten das Mittel der Wahl. Für mich liest es es sich aber so, dass der Hund trotzdem darauf reagiert mit den Symptomen. Ich würde mich nochmal an den TA Oder Fachtierärztin für Ernährung wenden bezüglich einer Ausschlussdiät. Für mich klingt es als würde da immer noch nicht alles gut mit dem Futter.
 
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Tom
4. Nov. 16:39
Pferd ist bei Futtermittelunverträglichkeiten das Mittel der Wahl. Für mich liest es es sich aber so, dass der Hund trotzdem darauf reagiert mit den Symptomen. Ich würde mich nochmal an den TA Oder Fachtierärztin für Ernährung wenden bezüglich einer Ausschlussdiät. Für mich klingt es als würde da immer noch nicht alles gut mit dem Futter.
Ich verstehe nicht, warum so viele halter in solchen Fällen zu Pferd greifen oder anderen dazu raten.
Unter den echten Allergikern ist eine umweltallergie deutlich häufiger und wahrscheinlicher als eine Futtermittelallergie.
Die Verteilung ist glaube ich so ungefähr 80 zu 20.
Wenn es überhaupt eine echte immunologische Allergie ist dann ist es also zu 80%, eine umweltallergie zB gegen hausstaubmilben Futtermilben, Flöhe oder irgendwas anderes.

Auf Verdacht mal eine seltene Proteinquelle zu nehmen ist sicherlich keine schlechte Idee.

Aber ausgerechnet Pferd?
Das ist schwer zu besorgen meistens teuer und außerdem ist das Fleisch halt alt. Und damit sehr histaminreich.
Finde ich kein gute Idee. einem potentiellen Allergiker ein sehr histaminreiches Fleisch zu geben.
Der Zusammenhang ist wahrscheinlich klar, oder?
Warum nicht Schwein oder Kaninchen oder von mir aus auch Seelachs als Proteinquelle?
Es gibt so viele Möglichkeiten.
Pferd finde ich persönlich ehrlich gesagt keine besonders gute Wahl.
 
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Aga
4. Nov. 16:46
Ich verstehe nicht, warum so viele halter in solchen Fällen zu Pferd greifen oder anderen dazu raten. Unter den echten Allergikern ist eine umweltallergie deutlich häufiger und wahrscheinlicher als eine Futtermittelallergie. Die Verteilung ist glaube ich so ungefähr 80 zu 20. Wenn es überhaupt eine echte immunologische Allergie ist dann ist es also zu 80%, eine umweltallergie zB gegen hausstaubmilben Futtermilben, Flöhe oder irgendwas anderes. Auf Verdacht mal eine seltene Proteinquelle zu nehmen ist sicherlich keine schlechte Idee. Aber ausgerechnet Pferd? Das ist schwer zu besorgen meistens teuer und außerdem ist das Fleisch halt alt. Und damit sehr histaminreich. Finde ich kein gute Idee. einem potentiellen Allergiker ein sehr histaminreiches Fleisch zu geben. Der Zusammenhang ist wahrscheinlich klar, oder? Warum nicht Schwein oder Kaninchen oder von mir aus auch Seelachs als Proteinquelle? Es gibt so viele Möglichkeiten. Pferd finde ich persönlich ehrlich gesagt keine besonders gute Wahl.
Ich finde Schwein keine besonders gute Wahl, was Aujetzki angeht wird es nicht empfohlen, wo genau das Schwein herkommt kaum zu beurteilen, davon kann ich nur abraten! Pferd ist meist bei Allergien oder Unverträglichkeiten das beste Mittel, wird gut vertragen und seit 20 Jahren Praxis und Klinik am besten für Unverträglichkeiten. Klar kann der Hund aber auch auf dieses Protein reagieren und dann muss man was nehmen was er noch nie hatte.
 
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Michi
4. Nov. 17:23
Ich finde Schwein keine besonders gute Wahl, was Aujetzki angeht wird es nicht empfohlen, wo genau das Schwein herkommt kaum zu beurteilen, davon kann ich nur abraten! Pferd ist meist bei Allergien oder Unverträglichkeiten das beste Mittel, wird gut vertragen und seit 20 Jahren Praxis und Klinik am besten für Unverträglichkeiten. Klar kann der Hund aber auch auf dieses Protein reagieren und dann muss man was nehmen was er noch nie hatte.
Schwein ist für viele Hunde eine gute Alternative und ein gutes Futter.
Hunde dürfen kein rohes Schweinefleisch fressen, aber durchgegart ist es überhaupt kein Problem.
Das ist bei Fertigfutter immer der Fall.
Ich kaufe manchmal Schweinegulasch und bereite das für meinen mäkeligen Hund zu.
Findet er recht gut....
 
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Conny
4. Nov. 17:26
Wieviel Fettgehalt hat das Futter? Wir hatten auch die Probleme und uns wurde RC Anallergiker Futter verordnet. Das Futter ist recht hoch im Fettgehalt und daher sind wir auf Insekten Futter umgestiegen. Einmal weniger Allergie Potential und auch im Fettgehalt deutlich geringer.
 
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Tom
4. Nov. 18:01
Ich finde Schwein keine besonders gute Wahl, was Aujetzki angeht wird es nicht empfohlen, wo genau das Schwein herkommt kaum zu beurteilen, davon kann ich nur abraten! Pferd ist meist bei Allergien oder Unverträglichkeiten das beste Mittel, wird gut vertragen und seit 20 Jahren Praxis und Klinik am besten für Unverträglichkeiten. Klar kann der Hund aber auch auf dieses Protein reagieren und dann muss man was nehmen was er noch nie hatte.
Ja, das ist so dieser bekannte Hundewiesen Kennisstand, den man auch oft auf Social Media liest. 
Ich persönlich würde deutlich eher Schwein geben als Pferd. 
Aber lass uns nicht über Meinungen reden, sondern die Fakten anschauen. 

1.
Aujetzly.virus ist bei deutschen Hausschweinen Seit 20 Jahren nicht mehr aufgetreten und gilt in Deutschland als ausgerottet.
Im Hausschweinbestand. 

2

Bei Wildschweinen in bestimmten Gegenden durchaus noch vorhanden. 

3


In manchen anderen europäischen Ländern auch bei landwirtschaftlich gehaltenen Hausschweinen noch vorhanden.


4.

Import Regelungen sind extrem streng und werden auch wirklich überwacht. 


5.
Das Virus stirbt sehr zuverlässig ab bei Temperaturen über 80 Grad. 

6.
Rohes Schweinefleisch aus dubiosen Quellen oder zb aus Polen halte ich für durchaus riskant, ebenso wie Wildschwein aus Deutschland, wenn es roh ist. 


7.

Der infizierte Hund stirbt in der Regel. 

Da gibt es nichts zu beschönigen. 


8.

Selbst an rohem Schweinefleisch ist in den letzten 20 Jahren keinen Hund in Deutschland verstorben.


9.

Die Wahrscheinlichkeit ist deutlich geringer als ein Sechser im Lotto dass man der erste ist nach 20 Jahren.


10.

Jegliches Schweinefleisch, egal von woher und infiziert oder nicht, wird aujetzly.virus mäßig hygienisiert durch solides durchgaren.


11.

Bei gegartem oder da pasteurisierten Schweinefleisch aus der Dose haben wir also quasi Hosenträger und Gürtel.


12.

Und die geschilderten Risiken sind in der Realität seit 20 Jahren einfach nicht aufgetreten und vorher auch nicht.


Am Ende:



Man kann das trotzdem verweigern und zu einer anderen Proteinquelle greifen.

Irgendwas frisches gerne, was nicht so lange abhängt vor der Zerlegung. Und was dem allergischen Hund nicht so viel Histamin rein pfeift.

Da gibt es einiges und Pferd gehört halt nicht dazu.



Wir müssen das nicht diskutieren unbedingt.

Aber wenn wir das diskutieren wollen dann wäre es hilfreich wenn Du mir sagst welchen der von mir benutzen 12 Punkte du anders siehst und dann zweifeln würdest.

Da ging es ja lediglich um Schwein. 
Oder ist dein Standpunkt, dass du Histamin Zufuhr einfach egal findest für einen Allergiker?

Wir können gerne diskutieren, aber was genau ist dein Standpunkt?