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Klara
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Anzahl der Antworten 13
zuletzt 28. Juli

Meinung zu Hypoallergenem Futter

Unser Hund hat leider immer wenn wir im Trockenfutter geben Hotspots. Die genaue Ursache kennen wir nicht, wir möchten aber auch nicht wieder auf Nassfutter umsteigen, da er nie aufisst und wir so immer viel wegschmeißen müssen. Wie sind die Erfahrung mit Royal Canin Veterinary Hypoallergenic oder Hills Prescription Diet z/d Food sensitives? Bringt Hypoallergenes Futter wirklich was bzw. Kann es helfen oder ist das Humbug?
 
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Tom
Beliebteste Antwort
23. Juli 14:55
Hypoallergen ist nicht klar definiert und erstmal ein werbebegriff bzw eine Frage von Wahrscheinlichkeiten.

Die Anbieter nutzen halt Zutaten, von denen sie DENKEN, dass sie eher/wahrscheinlich/vielleicht keine oder weniger Allergien auslösen, also Dinge wie zB Pferd oder Känguru.

Also kein Homburg, aber keine Garantie. Du musst genau schauen, was halt drin ist und ob dein Hund drauf reagiert.
Anders ist es zB mit dem Anallergenic von Royal Canin, was Vivi schon erwähnt hat.
Das ist hydronisiert, das heißt, Proteine sind sehr stark zerkleinert in Polypeptide oder Aminosäuren.
Damit hast du eine deutlich höhere Chance dass dein Hund nicht darauf reagiert.
 
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Vivi
23. Juli 14:07
Hilft, funktioniert und wurde bei uns problemlos akzeptiert. Ich hatte das Royal Canin anallergenic mehrere Jahre lang gefüttert und hätte es auch bis zum Schluss gegeben, wenn es nötig gewesen wäre.

Dadurch war Pico trotz übler Allergien schmerzfrei und konnte endlich mal heilen. Die endgültige Lösung war bei uns einerseits die Entfernung eines Gehörgangs und andererseits der Wechsel auf ein veganes Futter. Aber ich bin wirklich dankbar, dass es das Futter gibt.
 
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Tom
23. Juli 14:55
Hypoallergen ist nicht klar definiert und erstmal ein werbebegriff bzw eine Frage von Wahrscheinlichkeiten.

Die Anbieter nutzen halt Zutaten, von denen sie DENKEN, dass sie eher/wahrscheinlich/vielleicht keine oder weniger Allergien auslösen, also Dinge wie zB Pferd oder Känguru.

Also kein Homburg, aber keine Garantie. Du musst genau schauen, was halt drin ist und ob dein Hund drauf reagiert.
Anders ist es zB mit dem Anallergenic von Royal Canin, was Vivi schon erwähnt hat.
Das ist hydronisiert, das heißt, Proteine sind sehr stark zerkleinert in Polypeptide oder Aminosäuren.
Damit hast du eine deutlich höhere Chance dass dein Hund nicht darauf reagiert.
 
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Anna Maria
23. Juli 21:18
Fertigfutter ist für mich immer ein Kompromiss. Wenn man die Ursache finden will, würde ich immer eine Ausschlussdiät/Eliminationsdiät vorziehen und dann vor allem bei Allergikern auf Koch-/BARF-Ration setzen, da man dort einfach die größte Kontrolle hat, was die Zutaten angeht.
 
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Gabriele
24. Juli 13:51
Raya ist Allergikerin und bekommt seit 2 Wochen Hill’s Prescription Diet Derm Complete mit Reis & Ei. Heute waren wir beim Dermatologen. Ihre Haut ist super und wir sollen das Futter auf jeden Fall weiter geben. Raya frisst es auch sehr gerne, obwohl sie sonst recht mäkelig is(s)t.
 
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Kati
24. Juli 14:04
Hypoallergen ist nicht klar definiert und erstmal ein werbebegriff bzw eine Frage von Wahrscheinlichkeiten. Die Anbieter nutzen halt Zutaten, von denen sie DENKEN, dass sie eher/wahrscheinlich/vielleicht keine oder weniger Allergien auslösen, also Dinge wie zB Pferd oder Känguru. Also kein Homburg, aber keine Garantie. Du musst genau schauen, was halt drin ist und ob dein Hund drauf reagiert. Anders ist es zB mit dem Anallergenic von Royal Canin, was Vivi schon erwähnt hat. Das ist hydronisiert, das heißt, Proteine sind sehr stark zerkleinert in Polypeptide oder Aminosäuren. Damit hast du eine deutlich höhere Chance dass dein Hund nicht darauf reagiert.
Wobei auch das Hypoallergenic von RC schon hydrolisiert ist. Also auch da nochmal Unterschiede, wer das "hydoallergen" auf den Beutel druckt...

Ansonsten hast du aber natürlich Recht 😉

Und so als allgemeine Antwort: Hier hat das einwandfrei funktioniert. Am Anfang in der Kombi "Hypoallergenic + Fibre response", ehe wir dann ausprobiert haben, was nicht geht beim Schäfertierchen.
Und es riecht nach Katzenkotze, was zumindest beim Hund gut ankam.
 
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Viola
24. Juli 14:14
Hallo
Ich würde an deiner Stelle alles körperliche beim Tierarzt abklären und dann Mal beim Tierheilpraktiker / Ernährungsberatung mich gut beraten lassen.
Zum Thema Hotspot weiß ich nur das es auch andere Ursachen wie Stress geben kann und nicht unbedingt nur das Futter sein muss.
Meine hündin hat seit einer Vergiftung die sie als Junghund knapp überlebt hat einen extrem empfindlichen Margen Darm Traktor.
Hxpoalergefutter war bei ihr im wahrsten Sinne des Wortes zum kotzen. Da war selbstgemachte Schonkost Reis oder Fleisch und Karottenbrei besser.
Uns hat es nichts gebracht im Gegenteil. Und teurer war es zusätzlich auch noch. Aber das ist halt ganz individuell. Ob Hypoallergene s Futter notwendig ist bei euch weiß ich nicht.
Der Vorschlag mit der Ausschluss Diät kam ja bereits. Da würde ich mich gut beraten lassen und das versuchen.
Wir haben damals 4 Monate nur rein Pferdefleisch aus der Dose von einer Marke gefüttert um erst einmal Ruhe in den organismus zu bekommen (machen wir auch heute für 1-2 Wochen wenn sie Mal was erwischt hat wie letztes den Hamburger im Gebüsch um wieder Ruhe rein zu bringen) und dann nach und nach in kleinen Mengen Sachen ausprobiert was geht und was nicht. Dauert lange und erfordert auch viel Disziplin aber es hat sich gelohnt.

Bei uns heißt es bis heute und das wir ihr Leben lang so bleiben. So wenig Bestandteile wie möglich hoher Fleischanteil und nur Sachen die ganz klar deklariert sind.
Ihr Trockenfutter besteht z.b. aus vier Bestandteilen und hat60-80prozent Fleischanteil Leckerlies sind immer rein Fleisch und ich lass von allem die Finger weg was nicht ganz klar benannt ist wenn es z.b. heißt tierische oder pflanzliche Nebenerzeugnisse.

Ich wünsche ihnen viel Erfolg und drück die Daumen das ihr bald das passende für euch findet.
 
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Tom
24. Juli 15:09
Wobei auch das Hypoallergenic von RC schon hydrolisiert ist. Also auch da nochmal Unterschiede, wer das "hydoallergen" auf den Beutel druckt... Ansonsten hast du aber natürlich Recht 😉 Und so als allgemeine Antwort: Hier hat das einwandfrei funktioniert. Am Anfang in der Kombi "Hypoallergenic + Fibre response", ehe wir dann ausprobiert haben, was nicht geht beim Schäfertierchen. Und es riecht nach Katzenkotze, was zumindest beim Hund gut ankam.
Stimmt. Danke für die Ergänzung und die Korrektur.
Da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt denn zumindest im Fall von RC ist auch das hypoallergenic bereits hydrolysiert.
Entscheidend ist allerdings der Grad dieser Hydrolyse bzw die Molekülgroße.
Beim Hypoallergenic sind es glaube ich weniger als 15 Kilo Dalton, während es beim Anallergenic weniger als 1 kDalton ist.
Im ersten Fall sind es also durchaus noch Polypeptide und im zweiten Fall dann eher oligo oder freie Aminosäuren.
Das mit dem RC Hypo oder von anderen Herstellern KANN SCHON AUCH funktionieren mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für MANCHE Hunde.
Das war eigentlich, was ich ausdrücken wollte.

Vielleicht hast Du recht das ist auch davon abhängt, welcher Hersteller das da drauf schreibt.
Andere Anbieter nennen ihr Futter zt schon hypoallergen, wenn es Monoprotein ist oder weil sie Pferd oder Wild benutzen.
Deshalb lieber auf die Details gucken und nicht auf das Schlagwort hereinfallen, was nicht wirklich viel besagt.
 
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Tom
24. Juli 15:42
Hallo Ich würde an deiner Stelle alles körperliche beim Tierarzt abklären und dann Mal beim Tierheilpraktiker / Ernährungsberatung mich gut beraten lassen. Zum Thema Hotspot weiß ich nur das es auch andere Ursachen wie Stress geben kann und nicht unbedingt nur das Futter sein muss. Meine hündin hat seit einer Vergiftung die sie als Junghund knapp überlebt hat einen extrem empfindlichen Margen Darm Traktor. Hxpoalergefutter war bei ihr im wahrsten Sinne des Wortes zum kotzen. Da war selbstgemachte Schonkost Reis oder Fleisch und Karottenbrei besser. Uns hat es nichts gebracht im Gegenteil. Und teurer war es zusätzlich auch noch. Aber das ist halt ganz individuell. Ob Hypoallergene s Futter notwendig ist bei euch weiß ich nicht. Der Vorschlag mit der Ausschluss Diät kam ja bereits. Da würde ich mich gut beraten lassen und das versuchen. Wir haben damals 4 Monate nur rein Pferdefleisch aus der Dose von einer Marke gefüttert um erst einmal Ruhe in den organismus zu bekommen (machen wir auch heute für 1-2 Wochen wenn sie Mal was erwischt hat wie letztes den Hamburger im Gebüsch um wieder Ruhe rein zu bringen) und dann nach und nach in kleinen Mengen Sachen ausprobiert was geht und was nicht. Dauert lange und erfordert auch viel Disziplin aber es hat sich gelohnt. Bei uns heißt es bis heute und das wir ihr Leben lang so bleiben. So wenig Bestandteile wie möglich hoher Fleischanteil und nur Sachen die ganz klar deklariert sind. Ihr Trockenfutter besteht z.b. aus vier Bestandteilen und hat60-80prozent Fleischanteil Leckerlies sind immer rein Fleisch und ich lass von allem die Finger weg was nicht ganz klar benannt ist wenn es z.b. heißt tierische oder pflanzliche Nebenerzeugnisse. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und drück die Daumen das ihr bald das passende für euch findet.
Es gibt durchaus Tierärzte, die sich mit Futter und Ernährung sehr gut auskennen und fast jeder Tierarzt sollte gut Bescheid wissen, wie eine echte immunologische Allergie tatsächlich physiologisch funktioniert. 
Bei EB und THP kann man das nicht zuverlässig sagen, obwohl wahrscheinlich auch welche darunter sind, die das kapiert und fundiert und gelernt haben. Weiß man erstmal nicht. 

Deshalb würde ich die Diagnostik und Behandlung nicht nur im ersten Schritt auf Tierärzte beschränken. 

Bei EB und THP ohne ausreichenden Sachverstand kann es einem durchaus passieren, dass man den Hund unbedingt Barfen soll oder ihm irgendwelche Heilpilze. Bachblüten oder Globuli einwerfen. 
An deren Wirksamkeit man dann selbst ganz fest glauben muss. 
Es gibt auch andere und Sachverständige aber für den normalen Halter ist es relativ schwierig dort die Spreu vom Weizen zu trennen bei privat herausgegebenen und staatlich nicht anerkannten Kursen und Zertifikaten. Sofern so etwas überhaupt absolviert wurde. 
Ist gesetzlich nicht gefordert und es gibt auch welche die ganz ohne Ausbildung mal munter drauflos beraten oder gar eigene Produkte anbieten.
... obwohl sie von Haus aus und von der Ausbildung her eigentlich Automechaniker sind und erfolgloser Stuntman (Robert Franz) oder zb Friseuse (Nadine Wolf, die selbst ernannte Ober-Barf-Bescheid-Sagerin) und keine weitere erkennbare Ausbildung haben....🙈

Wobei Nadine Wolf glaube ich ein Fernstudium im kaufmännischen Bereich absolviert hat und verstanden hat, dass man mit Haare schneiden und Dauerwellen nicht wirklich Geld verdienen kann und dass man finanziell besser fährt. Wenn man halt dann was über Ernährung erzählt.
 
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Mel und
24. Juli 16:14
Das ist absolut kein Humbug! Mein Hund bekommt das Hypoallergenic von RC jetzt seit über einem Jahr und ihm geht es damit super, absolut keine Probleme mehr.

Von mir gibt's eine klare Empfehlung, uns hat es enorm geholfen! Falls das Hypoallergenic bei euch nicht reichen sollte, gäbe es zur Not auch noch das Anallergenic von RC.
Als Eiweißquelle nutzt Royal Canin da nur Geflügelfedern. Das klingt im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, hat aber einen einfachen Grund..kannste im Internet nachlesen.
 
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Tom
24. Juli 16:50
Das ist absolut kein Humbug! Mein Hund bekommt das Hypoallergenic von RC jetzt seit über einem Jahr und ihm geht es damit super, absolut keine Probleme mehr. Von mir gibt's eine klare Empfehlung, uns hat es enorm geholfen! Falls das Hypoallergenic bei euch nicht reichen sollte, gäbe es zur Not auch noch das Anallergenic von RC. Als Eiweißquelle nutzt Royal Canin da nur Geflügelfedern. Das klingt im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, hat aber einen einfachen Grund..kannste im Internet nachlesen.
Ist so.
Alles was du sagst, würde ich vollständig unterschreiben.
Kein Humbug und teilweise ist es ne Lösung.
Und falls es so ist es natürlich toll, wenn das bei euch funktioniert hat.

Kann bei vielen anderen Hund auch funktionieren und wenn nicht, dann muss man halt in der Hydrolyse "noch eine Schippe drauf tun" und die Proteine noch gründlicher zerkleinern oder eine völlig neue, dem Hund unbekannte Tierart verfüttern.
Bei sowas führen mehrere Wege nach Rom und bei Hunden, die nicht wahnsinnig empfindlich sind, sind es mehr Wege als bei den ganz sensiblen.

Bei akuten Problemen, die richtig stressig sind für den Hund und den Halter, würde ich persönlich mit dem Ananallergenic starten oder einem komplett unbekannten Protein.
Erstmal Ruhe reinbringen und die sekundären Symptome abklingen lassen.
Haut, Fell, Pfoten und Ohren können sich dann erstmal erholen, zur Ruhe kommen und die rein sekundären Entzündungen aufgrund von Schleckung, Knabbern oder Verstopfung können sich regenerieren und abheilen.

Und DANACH schauen, ob vielleicht irgendwas hypoallergenes vielleicht AUCH funktioniert.
Von wem auch immer das dann kommt und egal wo es angeboten wird.

Die Sache mit dem hydronisierten Federprotein ist schon nicht das schönste Futter der Welt, aber es FUNKTIONIERT halt in der Regel.
Ist eine Frage der Schmerzgrenze und vor allem des Leidensdrucks für den Hund.
Man kann auch lange rum experimentieren und dieses Futter erstmal vermeiden wollen.
Ist eine sehr sehr individuelle Entscheidung.

Ich versuche lediglich, den fachlichen Hintergrund zu liefern für diese Entscheidung, die der Halter dann am Ende selbst treffen muss.