Sowas finde ich ganz schlimm. Der kleine Gefängniskäfig fürs Wohnzimmer und obendrauf am besten noch der Fernseher.
Höhlen sind super, ich bevorzuge Tipis oder Kuschelhöhlen. Am besten direkt ohne Tür. Oder eben als Stoffbox, dann ist die auch zum mitnehmen ins Hotel oder so geeignet.
Wir haben Sukis Vorgängerin Kessi aus dem Tierheim bekommen, als meine Tochter knapp ein Jahr alt war. Wir hatten zwar keinen „Käfig“, aber Kessi hatte eine Zimmerecke, wo ein Hundebett stand und auch einen Vorhang, den wir (teilweise, nicht komplett) zugezogen haben, so dass sie sich dort zurückziehen konnte und für die Kinder auch optisch ein abgeschlossener Raum vorhanden war, der nur dem Hund gehört. Manchmal, je nach Situation, wurde Kessi auch auf ihre Decke geschickt, was ja - wenn man das Kommando ernst nimmt - ebenfalls eine Art Fixierung am Platz darstellt.
Natürlich soll ein Hund nicht für längere Zeit an einem Platz im Haus fixiert werden, kurzzeitig, für manche Situationen, sehe ich da kein Problem. Kessi zog sich auch gerne in ihre Ecke zurück, wenn sie ruhen wollte und die Kinder haben schnell gelernt, sie dort in Ruhe zu lassen.
Sie hatte keine Tür dort, aber einen Schutzbereich finde ich, gerade bei ganz kleinen Kindern, die noch nicht so viel Verständnis haben, sehr gut.
Ob es da so auf die Optik drauf ankommt, wie der Schutzbereich gestaltet ist, weiß ich nicht. Wir hatten improvisiert, da es sich schnell eingespielt hatte und Hund und Kinder rücksichtsvoll miteinander umgingen.
Schwieriger wurde es, als später Kinder zu Besuch kamen zum spielen, da kam Kessi nach unten zu Oma für die Zeit, da sie „ihre“ Kinder doch manchmal verteidigen wollte gegenüber den Besuchskindern, wenn zu heftig getobt wurde.