Wir haben ein ähnliches Problem, aber nur halb so viel Hund (43cm/16kg).
Vorweg: Die optimale Lösung für den Camper haben wir auch noch nicht gefunden!
Diese Gurte sind ja höchstens eine halbgare Lösung und im Falle eines Unfalles bringen gerade lange Gurte, meines Erachtens nach, gar nix! Der Hund wird beschleunigt und wird zum gefährlichen Geschoss!
Auto-Körbchen irgendwie befestigen: gut und schön… aber nicht umsonst gibt es im Auto zugelassene Befestigungspunkte, da, wo z.B. die Gurte fest sind. Einfach nur ein Stropp um die Rückenlehne kann man da, meiner Meinung nach getrost vergessen: im Crash-Fall wird sich das alles verabschieden!
Unser Ansatz: Hund möglichst tief und möglichst so, dass bauliche Hindernisse in möglichst viele Richtungen sind!
Dann wird der Hund zumindest mal nicht zum tödlichen Geschoss… es sei denn, man überschlägt sich…🥴
Wie der Hund überlebt? Schwierig: alles, was nen Crash zuverlässig überlebt (Hundebox etc) und dabei den Hund schützt muss schon sehr sehr stabil sein, noch dazu bei 30kg! Sowas will man beim Campen echt nicht dabei haben.
Die beste Lösung sind wahrscheinlich Hunde-Camper, wo die Boxen baulich in die Einrichtung integriert sind. Wohl dem, der die Kohle für sowas hat!
Bis dahin fahren wir mit unserem Oldie-Camper mit Hundine hinten im Fußraum und generell so, dass immer Sitz, Trennwand etc. genau davor sind. Hundine wäre im Falle eines Unfalls trotzdem platt, aber die würde uns so wenigstens nicht erschlagen! Gurt-Verlängerung ist dabei, aber im Wesentlichen, um dem Gesetzgeber genüge zu tun.
Ansonsten setzen wir im Urlaub auf defensive Fahrweise und max. 100km/h auf der Autobahn… und der Hund bleibt auf dem Boden hinterm Kühlschrank…
PS: Auf dem Foto bei an die 40 grad ohne Klimaanlage (in Südfrankreich) sind dann weder Kind noch Hund sonderlich diszipliniert…🥴