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Dogorama
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Anzahl der Antworten 336
heute 16:20

🌳 Hundepipi wegspülen – sinnvolle Idee oder übertriebener Aufwand?

Wien macht es vor: Im Bezirk Neubau werden Hundehalter:innen ab sofort dazu aufgerufen, kostenlos spezielle Wasserflaschen beim Bezirksamt abholen – mit der Bitte, den Urin ihres Hundes nach dem Geschäft direkt wegzuspülen. Freiwillig, wohlgemerkt. Der Hintergrund: Rund 600 Hunde leben allein in diesem Bezirk, und ihr Urin kann Baumrinde schädigen, die natürliche Schutzschicht angreifen und langfristig sogar die Standfestigkeit der Bäume gefährden.

Kein völlig neues Konzept – Spanien, Italien, die Schweiz und Japan praktizieren ähnliche Maßnahmen bereits seit Jahren. Und frischer Hundeurin ist tatsächlich wasserlöslich, lässt sich also gut verdünnen.

Aber mal ehrlich: Ist das realistisch? Wer nimmt beim Gassigehen schon eine extra Wasserflasche mit – zusätzlich zur Tüte, zur Leine, zum Leckerli-Beutel?

Was denkt ihr? 👇

🌳 Findet ihr die Idee sinnvoll oder überhaupt nicht alltagsfähig?
💧 Würdet ihr beim Gassigehen eine Wasserflasche mitnehmen?
🇩🇪 Sollte Deutschland ähnliche Maßnahmen einführen – freiwillig oder sogar verpflichtend?
🐾 Oder liegt die Lösung woanders – mehr Grünflächen und Zonen für Hunde?

Quelle: br24: Bäume schützen – Wiener sollen beim Gassigang Urin wegspülen. 11.10.26
 
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Manuela
heute 14:15
Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, in welche Richtung sich diese Diskussion teilweise entwickelt.
Da wird auf Zigarettenkippen, Pferdemist, Feuerwerksmüll und andere Umweltsünden verwiesen. Aber seit wann rechtfertigt das Fehlverhalten anderer das eigene? Verantwortung beginnt doch nicht erst dann, wenn alle anderen ihrer Verantwortung ebenfalls gerecht werden.
Auch das immer wieder angeführte Argument der Hundesteuer überzeugt mich nicht. Hundesteuern sind in Deutschland grundsätzlich nicht zweckgebunden. Sie sind weder eine Reinigungsgebühr noch ein Freibrief dafür, öffentliche Flächen oder fremdes Eigentum zu verschmutzen. Und ob die Einnahmen die tatsächlich durch Hundehaltung verursachten kommunalen Kosten decken, lässt sich nicht pauschal behaupten.
Niemand verlangt, dass Hunde nicht mehr urinieren dürfen. Es geht darum, Rücksicht zu nehmen, insbesondere dort, wo durch wiederholtes Markieren Schäden entstehen können.
Ob das Nachspülen mit Wasser tatsächlich einen messbaren Nutzen bringt, ist eine berechtigte Frage, die auch ich gestellt habe. Darüber kann und sollte man sachlich diskutieren.
Aber eine freiwillige Aktion zum Anlass zu nehmen, grundsätzlich jede Eigenverantwortung infrage zu stellen, finde ich ausgesprochen schade.
Wir Hundehalter wünschen uns zu Recht Rücksicht und Akzeptanz. Dann sollten wir auch bereit sein, selbst Rücksicht zu nehmen.
 
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Andrea
heute 15:25
Da würde so eine kleine Flasche nicht reichen. Außerdem haben die Menschen ,häufig Männer, auch immer eine Flasche mit Wasser dabei? So oft wie sie sich an eine Ecke hinstellen und was laufen lassen.
 
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Michael &
heute 15:31
Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, in welche Richtung sich diese Diskussion teilweise entwickelt. Da wird auf Zigarettenkippen, Pferdemist, Feuerwerksmüll und andere Umweltsünden verwiesen. Aber seit wann rechtfertigt das Fehlverhalten anderer das eigene? Verantwortung beginnt doch nicht erst dann, wenn alle anderen ihrer Verantwortung ebenfalls gerecht werden. Auch das immer wieder angeführte Argument der Hundesteuer überzeugt mich nicht. Hundesteuern sind in Deutschland grundsätzlich nicht zweckgebunden. Sie sind weder eine Reinigungsgebühr noch ein Freibrief dafür, öffentliche Flächen oder fremdes Eigentum zu verschmutzen. Und ob die Einnahmen die tatsächlich durch Hundehaltung verursachten kommunalen Kosten decken, lässt sich nicht pauschal behaupten. Niemand verlangt, dass Hunde nicht mehr urinieren dürfen. Es geht darum, Rücksicht zu nehmen, insbesondere dort, wo durch wiederholtes Markieren Schäden entstehen können. Ob das Nachspülen mit Wasser tatsächlich einen messbaren Nutzen bringt, ist eine berechtigte Frage, die auch ich gestellt habe. Darüber kann und sollte man sachlich diskutieren. Aber eine freiwillige Aktion zum Anlass zu nehmen, grundsätzlich jede Eigenverantwortung infrage zu stellen, finde ich ausgesprochen schade. Wir Hundehalter wünschen uns zu Recht Rücksicht und Akzeptanz. Dann sollten wir auch bereit sein, selbst Rücksicht zu nehmen.
Der letzte Satz sagt eigentlich alles! Rücksicht nehmen! Und da gibt es bei dieser Bitte keine Einbahnstraße!
Da steht ein Mann auf einem Autobahnparkplatz an einem Baum und pinkelt! Das 50 Meter weiter eine Toilette steht, interessiert ihn nicht! Er hat es eilig und springt in sein Auto und fährt los! Dieser hatte die Gelegenheit es anders zu tun! Ich habe immer Kotbeutel dabei und nutze sie, was längst nicht jeder tut!
Wir haben es mit Tieren zu tun, geführt von Menschen! Ich wohne nicht in der Stadt, sondern auf dem Land! Aber in der Stadt haben Bäume eben so große Probleme mit Bodenverdichtung, Straßenmüll, Schadstoffe in der Luft, Stickoxyde und da will bei dem zunehmenden Wassermangel siehe Rhein und Klima so ein Stadtrat, das Wasser für die Verdünnung von Hundeurin benutzt wird! Sind das nächste dann die Männer die nicht ohne Katheter und Urinbeutel los müssen?!? Ja ich lasse meinen Hund auch nicht überall pinkeln, aber jeder von uns liest die Zeitung, sieht die Nachrichten und jeder Hundehalter der sich mit seinem Hund und Verhalten beschäftigt, was es bedeutet wenn er wohin pinselt!

• Informationen sammeln: Über Urin- und Duftmarken anderer Tiere liest der Hund heraus, wer vor ihm da war, welches Geschlecht das Tier hatte, ob es gesund ist oder ob eine Hündin läufig ist.
• Mentale Auslastung: Das Verarbeiten dieser Gerüche ist für das Gehirn des Hundes Schwerstarbeit und oft anstrengender als reines, körperliches Laufen.
• Stimmungsbarometer: Wie beim Blättern in den Nachrichten erfährt der Hund Neuigkeiten aus seinem Revier und kann sich ein Bild von seiner Umwelt machen!
Und das wollen wir verdünnen! Das wäre, als würde man die Tageszeitung nur noch auf Chinesisch drucken!
Ganz ehrlich?! Warum schaffen wir nicht lieber die Autos aus der Stadt, die überall zwischen den Bäumen stehen und vieles andere mehr?!? Es gibt genug Hundehasser, wenn wir Hundehalter wenigsten so viel Verstand haben alles mit zu nehmen was in einen Beutel geht und unsere Hunde nicht in Nachbars Vorgarten pinkeln lassen, wäre aus meiner Sicht genug getan! Die größten Umweltbanausen sind wir Menschen und legen dann Wert darauf das Hunde nicht noch an Bäume pinkeln?!?
Borr was ist nur aus dieser Republik geworden! Wenn Putin demnächst unsere Städte wie die der Ukrainer mit Metall besuchen lässt, sagen wir ihm auch er soll seinen Müll bitte wieder abholen?!?
Wasser ist ein viel zu hohes Gut, als es für Hundeurin zum verdünnen zu nutzen!!! 🤦🏼‍♂️
 
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Monika
heute 15:57
Wo haben Sie denn die Trinkflasche für Hund und sich selbst? Tragen Sie immer alles in der Hand? Sehr einfallslos.
Natürlich im Rucksack. Aber die 3. Flasche müsste ja stets "bei der Hand" sein.
 
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Monika
heute 15:59
In Wien gibt es genug Hundeparks, Grūnflãchen und das Donauufer. Nur wenn die Besitzer zu faul sind. diese zu nutzen, kommt sowas dabei raus. Warum mūssen Menschen, die Volksfeste, Karneval und co besuchen, keine Flasche mitnehmen?
Auch in Hundezone muss man es wegräumen. Tut aber Mann/Frau leider nicht immer.
Und jeder wohnt nicht neben dem Donauufer.
 
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Angelika
heute 16:20
Ist schon wieder der 1.April?